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Alle Artikel kategorisiert unter »Moderne«

Lübeck: Ein unglückliches Experiment mit Monteverdi und Orff

13.09.17 (Arndt Voß) -
„Carmina“ nennt das Theater Lübeck seinen Abend zur Spielzeiteröffnung (9. September 2017). Unter diesem Titel werden zwei Werke sehr unterschiedlicher Art zu einem Abend zusammengefügt: Claudio Monteverdis „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ und Carl Orffs „Carmina burana“. Das erste ist ein kaum bekanntes Werk des Italieners, an dessen Geburt vor 450 Jahren in diesem Jahr gern erinnert wird, das andere dagegen ist allbekannt und fähig, landauf, landab und immer wieder zu begeistern. Sie zusammenzufügen aber überzeugte auf der Bühne nicht. So gab es heftige Buhs für Regie und Dramaturgie, für die Agierenden viel Applaus.

Ruhe vor dem Sturm – Brechts und Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ als Passion an der Oper Halle

22.01.17 (Joachim Lange) -
Wenn man nach der Premiere des „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Bert Brecht und Kurt Weill beim Verlassen des Opernhauses „Wie man sich bettet, so liegt man“ oder „the moon of Alabama“ vor sich hin summt oder sich am liebsten den Weg „in the next whisky bar“ zeigen lassen würde, wie es im berühmten Alabama-Song so schön heißt, dann geht das natürlich zuerst auf das Konto der beiden kongenialen Musik- und Texterfinder Weill und Brecht.

Der andere abgeschlagene Kopf in der Oper – Rezniceks „Holofernes“ in Bonn

31.05.16 (Peter P. Pachl) -
Nach Richard Strauss' „Salome“ wartete mit Emil Nikolaus von Rezniceks Oper „Holofernes“ eine weitere Dramenvertonung mit der Attraktion eines abgeschlagenen Kopfes auf. Wie Strauss das Drama von Oscar Wilde als Operneinakter, so hat sich Reznicek für seinen Zweiakter Hebbels erstes Drama verkürzt und musikalisch komprimiert.

Musik als Dauerzustand, als Lebensgarantie

11.05.16 (Juan Martin Koch) -
Am 11. Mai jährt sich der Todestag Max Regers zum 100. Mal. Susanne Popp, Leiterin des Max-Reger-Instituts Karlsruhe, hat aus diesem Anlass eine knapp 550 Seiten starke Biographie bei Breitkopf & Härtel vorgelegt. Juan Martin Koch sprach mit der Reger-Expertin über den Akkordarbeiter, von dem nach wie vor nur ein schmaler Teil des gewaltigen Œuvres wahrgenommen wird.

Leidenschaftlich und virtuos

30.03.15 (Arved Hahn) -
Zum Auftakt des Workshops „Junge Talente“, der vom Tonkünstlerverband Bayern im Januar durchgeführt wurde, gaben Dozent Herbert Schuch (Mitte) und Gülru Ensari (rechts) ein packendes Konzert im Arthur-Rubinstein-Saal des Steinway- Hauses.

Der innere Zusammenhang

12.05.13 (Kristina Gerhard) -
Meisterhafte Kompositionen für Klavier gibt es durch alle Epochen hindurch. Eine raffinierte Auswahl davon bekam das Publikum des Solo-Klavierabends mit Sylvia Hewig-Tröscher in der Konzertreihe des Münchner Tonkünstlerverbandes „musica da camera“ in der Versicherungskammer Bayern zu hören.
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