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Alle Artikel kategorisiert unter »Basel«

In trostloser Welt – Olivier Messiaens Oper „Saint François d‘Assise“ in Basel

18.10.20 (Georg Rudiger) -
„In Basel gibt es keine Farben, keine Wunder, keine Vögel, keine Frömmigkeit und keinen Glauben. Benedikt von Peter hat die Geschichte vom Italien des 13. Jahrhunderts in eine düstere Zukunft verlegt,“ stellt Georg Rudiger in seiner Kritik der Basler Premiere fest.

Nachrichten 2020/10

30.09.20 (nmz) -
Das Theater Basel startet seine Spielzeit mit dem Opus Magnum des Komponisten Olivier Messiaen +++ Das Jazzfest Berlin verbindet sich live mit der Jazzszene in New York +++ come together – rainy days 2020 +++ nmz-Podcastpartnerin Irene Kurka +++ DOV fordert angemessenere Publikumszahlen +++ Komponist als Kurator

44. Weltmusikfest der IGNM in Basel

18.09.20 (Ulrich Dibelius) -
Immer noch ist es eine Frage eher des Glaubens und des Vertrauens als der sachlichen Beurteilung, ob man die Weltmusikfeste der IGNM für notwendig oder überflüssig, ihre Ergebnisse für langweilig, passabel oder unerträglich hält. Denn das tatsächliche Erscheinungsbild spricht nicht für die Sache. […]

Ein unkonventionelles Kaleidoskop der Musikforschung: Die neuen Spark-Projekte der Hochschule für Musik FHNW

Wie ist das historische Konzept der musikalischen Etüde mit den heutigen Spieltechniken eines Streichinstruments vereinbar? Welches sind Perspektiven alternativer (auch künstlerischer) Verwendungen der Seilbahninfrastruktur im Schächental? Wie begegnet man dem Problem des rasanten Alterns von Technologien in der Musik und der Medienkunst?

Das Bühnenbild funktioniert – Mozarts „Le Nozze di Figaro“ am Theater Basel

22.01.20 (Georg Rudiger) -
Man könnte den Eindruck gewinnen, die Regie führt hier das Bühnebild. Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ hatte am Theater Basel Premiere. Die Sänger*innen bringen aber manchmal Humor und Leichtigkeit in die doch etwas strenge Inszenierung von Barbara Frey, findet unser Kritiker Georg Rudiger.

Raum und Zeit geöffnet: Giacomo Puccinis „La Bohème“ am Theater Basel

20.12.19 (Georg Rudiger) -
„Your luxury is our displacement“ – euer Luxus bedeutet unsere Vertreibung – ist an die raue, unverputzte Wand gesprayt. Gestapelte Autoreifen dienen als Sitzgelegenheit. Das Feuer brennt in einer Öltonne. Regisseur Daniel Kramer möchte die rührselige Geschichte aus dem Paris des 19. Jahrhunderts in die Gegenwart holen. Deshalb leben die Protagonisten von Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ am Theater Basel nicht in einer heimeligen Künstlermansarde, sondern hausen auf der Straße.

Digitale Kontaktaufnahme: Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ am Theater Basel

18.10.19 (Georg Rudiger) -
Kirill Serebrennikov ist nicht da. Statt des russischen Regisseurs kommt im Theater Basel am Ende des vom Publikum gefeierten „Barbiers von Sevilla“ seine Assistentin Julia Huebner auf die Bühne, die die Neueinstudierung dieser drei Jahre alten Produktion der Komischen Oper Berlin betreute. Serebrennikov ist nur auf einem Foto zu sehen.

Willkommen im Institut für Institutionenkritik

03.10.19 (Johannes Kreidler) -
Im September hat der Komponist Johannes Kreidler seine Tätigkeit als Professor für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik FHNW/Musik-Akademie Basel angetreten. Diesen Ruf hat er zum Anlass genommen, sich grundsätzliche Gedanken zur Rolle und zu den Möglichkeiten einer Kompositionsklasse im gegenwärtigen Musikbetrieb zu machen:

Dringlichkeit, die bis zum Ende bleibt – Puccinis „Madame Butterfly“ am Theater Basel

02.04.19 (Georg Rudiger) -
Vasily Barkhatov hat am Theater Basel bereits Modest Mussorgskys „Chowanschtschina“ und Sergej Prokofjews Oper „Der Spieler“ packend und präzise in die Gegenwart geholt. Für Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ beschäftigte sich der russische Regisseur gemeinsam mit dem Dirigenten Antonello Allemandi zunächst einmal mit der komplexen Entstehungsgeschichte des Musikdramas und den daraus resultierenden verschiedenen Fassungen. Georg Rudiger berichtet aus Basel.

Ekstatische Puzzleteile, ultrahocherhitzt

30.03.19 (Georg Rudiger) -
Eine rasende Hammond Orgel trifft auf ein hyperaktives Schlagzeug und einen pulsierenden E-Bass. Für das Trio Steamboat Switzerland hat Michael Wertmüller schon viele Stücke geschrieben und dabei die Grenzen zwischen Neuer Musik, Jazz und Rock aufgelöst. In seiner Oper „Diodati. Unendlich“ (Libretto: Dea Loher), die das Theater Basel in Auftrag gegeben hat, ergänzt er das Trio mit einer E-Gitarre (Yaron Deutsch) und platziert es in den Orches- tergraben, um gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Basel diese rhythmische Energie auf die Bühne und in den Zuschauerraum zu schicken.
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