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Alle Artikel kategorisiert unter »Heidelberg«

Dem Wunsch nach Unsterblichkeit auf der Spur

03.05.19 (Georg Rudiger) -
Neues Musiktheater kann alles sein: experimentell oder konventionell, mutig oder brav. In zwei Uraufführungen in Heidelberg und Baden-Baden und einer deutschen Erstaufführung an der Hamburger Staatsoper wird die gesamte Bandbreite abgedeckt – Scheitern inklusive. Wie wollen wir leben“ ist das diesjährige Motto des vierwöchigen Musikfestivals „Heidelberger Frühling“. Den Blick nach vorne gerichtet hat man hier vor allem im sogenannten LAB, das Vertreter verschiedener Künste vereint und mit neuen Konzert- und Musiktheaterformen experimentiert. Mit der Uraufführung von „Castor && Pollux“ präsentierte man nun in der gediegenen, holzgetäfelten alten Aula der Universität Heidelberg ein „Multimediales Musiktheater für Ensemble, Videokunst und 4DSOUND“, wie sich der rund 70-minütige Abend nennt.

Verheddert – „Castor && Pollux“ multimedial beim Heidelberger Frühling

04.04.19 (Georg Rudiger) -
„Wie wollen wir leben?“ ist das diesjährige Motto des Heidelberger Frühlings (16.3.-14.4.). Den Blick nach vorne gerichtet hat Intendant Thorsten Schmidt vor allem im sogenannten LAB, das Vertreter verschiedener Künste vereint und mit neuen Konzert- und Musiktheaterformen experimentiert. Mit der Uraufführung von „Castor && Pollux“ präsentierte man nun in der gediegenen, holzgetäfelten alten Aula der Universität Heidelberg ein „Multimediales Musiktheater für Ensemble, Videokunst und 4DSOUND“, wie sich der rund 70-minütige Abend nennt. Das klingt zumindest schon mal sehr nach Innovation und neuen Hörerlebnissen. Ob das eingelöst wurde, beantwortet Georg Rudiger.

John Gilhooly bekommt den Musikpreis des Heidelberger Frühling 2019 verliehen

03.04.19 (PM) -
John Gilhooly, Künstlerischer Leiter der Londoner Wigmore Hall und Vorsitzender der Royal Philharmonic Society, erhält den mit 10 000 Euro dotierten Musikpreis des „Heidelberger Frühling“ 2019. Der „Heidelberger Frühling“ vergibt die Auszeichnung jährlich an Persönlichkeiten, die sich substanziell und nachhaltig für die Vermittlung von klassischer Musik einsetzen.

Mehr Fragen als Antworten

10.01.19 (Philipp Krechlak) -
Die Heidelberg Music Conference (HDMC) beschäftigte sich in ihrer diesjährigen Ausgabe mit den Veränderungen und Umbrüchen im Musikbetrieb, die anstehen, teilweise jedoch bereits voll im Gange sind. Wie reagiert der Musikbetrieb als Ganzes, aber auch jede/-r Einzelne als Akteur innerhalb der Branche auf den gesellschaftlichen Wandel? Welche Publika wollen angesprochen werden? Wie erreicht man diese? Wie kann man stetige Bindungen aufbauen? Nach einem anderthalbtägigen Parforceritt durch die Befindlichkeiten der Klassikwelt aus Zuschauer-, Veranstalter, Journalisten- und Künstlerperspektive steht fest: Es gibt mehr Fragen als zuvor – und Antworten darauf sind bitter nötig. Und sehnlichst gewünscht.

Verstörende Gegenwärtigkeit

02.01.18 (Georg Beck) -
Die Vorgeschichte dieses ungewöhnlichen Jubiläums-Festivals lässt sich auf zweierlei Weise erzählen. Die ernste Version geht so: Wo das Verbrechen beschwiegen wird, wo der Mord ungesühnt bleibt, wo die Hilfe unterlassen, verweigert wurde, kann die Kunst nicht schweigen.

Ende gut, alles gut … – Nicola Antonio Porporas „Mitridate“ in Heidelberg

30.11.17 (Joachim Lange) -
Das Theater Heidelberg schließt beim „Winter in Schwetzingen“ Rokokotheater des Schlosses mit der Deutschen Erstaufführung von Nicola Antonio Porporas „Mitridate“ nach sieben Jahren einen Zyklus zur sucuola napoletana ab.

Grübeln auf der Music Conference in Heidelberg

Benedikt Stampa, Intendant des Konzerthauses Dortmund und Kurator der Heidelberger Music Conference, wählte zur Begrüßung einen biblischen Einstieg: das Bild des Arbeiters im Weinberg. Unter dem Thema „Wachsen statt Wuchern“ fand die seit 2013 jährlich vom Festival Heidelberger Frühling ausgerichtete Tagung in Heidelberg statt. „Wachsen“ bei eingefrorenen Budgets, dünner Personaldecke, nur geringem Zuwachs bei Besucherzahlen und dem vielen Kulturinstitutionen innewohnenden „Strukturkonservatismus“ ist jedoch kein einfaches Thema.

Durch die Risse des Jahrhunderts – Mieczyław Weinbergs „Wir gratulieren“ und Erich Wolfgang Korngolds „Der Ring des Polykrates“ am Theater Heidelberg

30.05.17 (Joachim Lange) -
Bei diesem Heidelberger Opern-Doppelabend macht nicht nur die Kombination der beiden Kurzopern neugierig. Schon, weil sie aus der entlegenen Spielplangegend zwischen Ausgrabung und Entdeckung stammen. Im Falle von Mieczyław Weinbergs „Wir gratulieren“ kann sich das Theater sogar der Deutschen Erstaufführung der Originalfassung rühmen. Die Uraufführung dieses Zweiakters gab es in Moskau erst 1983. Und auch der „Ring des Polykrates“ von Erich Wolfgang Korngold aus dem Jahre 1916 zeigt keinerlei Verschleißerscheinungen wegen zu häufiger Aufführungen. Beide Komponisten gehören zu den Genies, deren Biografie von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts geprägt und deren Werk in den Windschatten von Größen gedrängt wurde, von denen die Nachwelt (bislang zumindest) beschlossen hat, dass sie dieses Jahrhundert repräsentieren.

Der Heidelberger Frühling macht sich mit dem Schwerpunkt „Neuland.Lied“ für das Kunstlied stark

11.04.17 (Antje Rößler) -
Heidelberg ist mit dem deutschen Kunstlied eng verbunden. Goethe und Brentano, Schumann oder Brahms ließen sich von der malerischen Gegend inspirieren. Das Festival Heidelberger Frühling will die Stadt nun wieder zu einem Zentrum der Liedkultur machen. Schon länger gibt es eine eigene Lied-Akademie. In diesem Jahr wurden zudem Thomas Quasthoffs „Lied“-Wettbewerb integriert und ein Schwerpunkt „Neuland.Lied“ mit 16 Konzerten an vier Tagen veranstaltet.

Bariton Samuel Hasselhorn gewinnt Gesangswettbewerb «Das Lied»

06.03.17 (nmz/kiz) -
Heidelberg - Der deutsche Bariton Samuel Hasselhorn hat den internationalen Gesangswettbewerb «Das Lied» in Heidelberg gewonnen. Der 26-Jährige platzierte sich im Finale am Samstagabend vor Mezzosopranistin Clara Osowski aus den USA und Bariton Johann Kristinsson aus Island, wie die Veranstalter mitteilten.
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