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Newsletter der nmz. Foto: Hufner

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nmz-Newsletter vom 10.02.2026

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Aktuell haben wir immer noch Probleme mit dem Versand unseres Newsletters. Daher geht es aktuell nur auf diesem Umweg, den Inhalt auf unserer Website zu hinterlegen und nur einen kurzen Link an unsere Abonnent:innen zu versenden.

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Michael Kube sitzt in Reihe 9

Reihe 9 (#110) – Waffen und Waffeln

Ich liebe zwar die große Oper mit großen Stimmen an großen Häusern, so richtig warm ums Herz wird mir aber doch eher an den kleinen Bühnen, wo mitunter nicht nur gut gesungen, sondern auch trefflich geschauspielert wird, wo Musik ordentlich „gemacht“ und nicht bloß „zelebriert“ wird.

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Bad Blog Of Musick 2026

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Bad Blog Of Musick

KI zur Bewertung von Musikwerken: Zuversicht und Skepsis

Kaum ein Thema wird in der Musikszene derzeit so emotional diskutiert wie Künstliche Intelligenz (KI). Zwischen Euphorie, Abwehr und echten Sorgen liegt ein breites Feld an Missverständnissen – besonders dann, wenn es bei Verwertungsgesellschaften wie der GEMA um Werkprüfung, Förderverfahren oder automatisierte Bewertung geht. …

Muss sich die GEMA anpassen?

Eine Frage, die sich mir immer wieder stellt, ist die: Muss sich die GEMA wirklich anpassen? Ich persönlich sage: nein. Die GEMA impliziert durch verschiedene Aussagen, dass sie sich an einen veränderten Musikmarkt anpassen müsse („Die Zeiten ändern sich. Und uns.“; „Die Musikwelt ist im Umbruch: Die Rahmenbedingungen für das...

Spielte man im Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker wirklich Florence Price „Rainbow Waltz“?

Im Netz kursiert derzeit dir Frage: Spielte man im Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker wirklich Florence Prices „Rainbow Waltz“? Vollmundig wurde dies als eines der ersten Stücke einer Komponistin im Programm des global übertragenen Marketingereignisses angepriesen. Jetzt sah sich das Katherine Needleman genauer an. Genauso John Michael Cooper, der sich...

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Berichte - Premieren

Renate Behle erinnert sich: „Lucidity“ von Laura Kaminsky am Theater Regensburg

Laura Kaminskys „As One“ war das wohl überzeugendste zeitgenössische Stück in der bisherigen Regensburger Intendanz Sebastian Ritschels gewesen. Nun sollte – unter seiner Regie – ihre jüngste Kammeroper „Lucidity“ daran anknüpfen. Das gelang leider nicht.

Eine lohnende Entdeckung – Elfrida Andrées Oper „Die Fritjof-Saga“ in Essen

Keine Frage: Insgesamt mag Elfrida Andrées Oper „Die Fritjof-Saga“ kein revolutionäres Werk der Musikgeschichte sein, doch sie stellt zweifellos eine bedeutende Wiederentdeckung dar, die Aufmerksamkeit verdient.

Alles nur halb und halb – Gounods „Faust“ an der Bayerischen Staatsoper

Na ja, dieser Gelehrte von Weltformat – eben vom Dichterfürsten Goethe zu Weltgeltung erhoben und zum Prototyp des Geistesmenschen stilisiert. Aber müsste der Perspektivenwechsel heutzutage, in unserer Epstein-Welt, nicht fundamental sein: auf dieses hoffnungs- und rettungslos unterlegene Mädel, das als verzweifelte Kindsmörderin wie viele im …

Bunburysieren anno 2026 ff: Das berühmteste Musical der DDR in Annaberg-Buchholz

„Messeschlager Gisela“ (Cottbus) und „Mein Freund Bunbury“ (Annaberg-Buchholz, Sächsische Landesbühnen Radebeul) von Gerd Natschinski sowie ein bisschen Guido Masanetz als Weihnachtsoperette 2025 der Komischen Oper Berlin.

Die „Polnische Hochzeit“ als Joseph-Beer-Hommage am Theater Regensburg

Vor gut zwei Jahren gelang dem Theater Regensburg mit der Wiederentdeckung von Joseph Beers „Der Prinz von Schiras“ eine Operettensensation (demnächst auf CD beim Label CPO). Nun setzt das Haus sein Engagement für den vor den Nazis geflohenen Komponisten mit „Polnische Hochzeit“ fort. Ein vergnüglicher Abend mit nachdenklicher Note.

Konzerttheater mit Nekrolog: Die Uraufführung von Olga Neuwirths Trauer-Rhapsodie „Zones of Blue“ und Henzes „Floß der Medusa“ bei Musica Viva München

Sie alle hatten vor fast vierzig Jahren Verbindungen zum von Hans Werner Henze gegründeten Musikfest Deutschlandsberg im Steirischen Herbst: Der Klarinettist und Komponist Jörg Widmann, die Ernst von Siemens-Preisträgerin Olga Neuwirth und ihr am 23. März 2023 verstorbener Vater, der österreichische Jazz-Universalist Harry Neuwirth. Ihm widmete

Bekenntnis zur Bereicherung durch Diversität – Uraufführung von „YOU\ME/ALIEN“ durch das Opera Lab Berlin

Am vergangenen Mittwoch feierte mit „YOU\ME/ALIEN“ die neueste Produktion des Opera Lab Berlin im Theater im Delphi am Prenzlauer Berg in Berlin Premiere. Eingekleidet in ein Science-Fiction-Szenario stellt das Ensemble für zeitgenössisches Musiktheater hier grundlegende Fragen nach kultureller Identität und dem Verhältnis zum Fremden.

Pure Emotionen aus Russland – Alexander Krichel wieder einmal mit Rachmaninow unterwegs

Pure Emotion rein, pure Emotion wieder raus: zu einer einzigartigen Gefühlsreise führen seit viele Jahren die Rachmaninow-Interpretationen des 1989 geborenen Pianisten Alexander Krichel.

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Nachrichten

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News

Personalia

Manuel Schöbel bleibt weitere drei Jahre Intendant der Landesbühnen

Die Landesbühnen Sachsen setzen auf Kontinuität: Intendant Manuel Schöbels Vertrag wird verlängert. Was er in den vergangenen Jahren an Pluspunkten gesammelt hat. Manuel Schöbel bleibt bis 2030 Intendant der Landesbühnen Sachsen.

Semperoper trauert um Ensemblemitglied Aaron Pegram

Noch am Freitag begeisterte Aaron Pegram beim Semperopernball das Publikum. Nun herrscht Trauer um den beliebten Sänger. Die Semperoper Dresden trauert um ihr Ensemblemitglied Aaron Pegram.

Sächsischer Mozart-Gesellschaft für Ragna Schirmer

Die Sächsische Mozart-Gesellschaft ehrt Ragna Schirmer mit dem Sächsischen Mozartpreis 2026. Er wird ihr am 8. Mai im Eröffnungskonzert des 35. Sächsischen Mozartfestes „Von Angesicht zu Angesicht“ in der Kreuzkirche Chemnitz verliehen.

Betrieb

Kreuzchor mit Gedenkkonzert zur Zerstörung Dresdens im Krieg

Beifall erhalten Künstler nach Konzerten in Erinnerung an die Zerstörung der Stadt Dresden nicht. Die Stille danach gilt dem Gedenken an Kriegsopfer - damals wie heute.

DTKV fordert rechtssichere Gestaltung der Selbstständigkeit

Der Deutsche Tonkünstlerverband (DTKV) fordert die Bundesregierung auf, im Zuge der geplanten Reform des Statusrechts selbstständige künstlerische und musikpädagogische Tätigkeiten endlich rechtssicher auszugestalten.

Deutsche Stiftung Musikleben nimmt sechs NS-belastete Streichinstrumente aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds

Der Deutsche Musikinstrumentenfonds, eine Partnerschaft der Deutschen Stiftung Musikleben (DSM) und der Bundesrepublik Deutschland, umfasst 280 wertvolle Streichinstrumente, die von privaten Treugebern und der öffentlichen Hand eingegeben wurden