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Alle Artikel kategorisiert unter »Barrie Kosky«

Preis für Verständigung und Toleranz an Barrie Kosky und Herta Müller

11.10.22 (dpa) -
Berlin - Die Schriftstellerin Herta Müller und der Opernregisseur Barrie Kosky erhalten in diesem Jahr den Preis für Verständigung und Toleranz. Das Jüdische Museum Berlin will die beiden nach Angaben vom Dienstag am 12. November für ihr Wirken auszeichnen. Die Laudatio für die Literaturnobelpreisträgerin Müller hält der Schriftsteller Ernest Wichner, der langjährige Intendant der Komischen Oper Berlin Kosky wird von der Musikkritikerin Julia Spinola geehrt.

Kein Ausweg für Katja – Leoš Janáčeks „Katja Kabanova“ bei den Salzburger Festspielen

08.08.22 (Joachim Lange) -
Premiere in Salzburg heißt in diesem Jahr durchweg: Jubel für alle! Wenn sich ein Regisseur vom Format eines Barrie Kosky Leoš Janáčeks „Katja Kabanova“ vornimmt und auf die Bühne der Felsenreitschule stellt, dann darf man von vornherein damit rechnen. Die Frage ist bei ihm nicht längst nicht mehr, ob er etwas kann, sondern nur, wie er es macht. Eine leicht optisch ins Auge springende Kosky Ästhetik für Alles gibt es bei ihm nämlich nicht. Und das gehört zum Faszinierendsten seiner Arbeiten.

Barrie Kosky’s All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue in der Komischen Oper

08.07.22 (Barbara Haack) -
„Ist es nicht wunderbar, dass wir heute an dieser Stelle wieder jiddische Lieder singen dürfen?“ Max Hopp stellt diese Frage nach einer fulminanten Barrie-Kosky-Abschiedsvorstellung in der Komischen Oper und erntet damit einen Extra-Applaus und Standing Ovations. Knapp drei Stunden der „Barrie Kosky’s All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue“ sind gerade zu Ende gegangen. Der Intendant des Hauses übergibt sein Amt nach zehn erfolgreichen Jahren, will ihm als Regisseur aber regelmäßig weiter verbunden bleiben.

Barrie Kosky mit jüdischer Revue in Berlin gefeiert

11.06.22 (dpa) -
Berlin - Mit einer funkelnden jüdischen Revue hat der Intendant der Komischen Oper in Berlin, Barrie Kosky, nach zehn turbulenten Jahren seine Amtszeit an der Spitze des Hauses beendet. Die auf Jiddisch präsentierte «Barrie Kosky's All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue» wurde am Freitagabend in Berlin gefeiert, Kosky, Solisten, Ensemble und Orchester erhielten frenetischen Applaus.

In Falstaffs Kochstudio: Giuseppe Verdi à la Komische Oper Berlin

02.05.22 (Roland H. Dippel) -
Beim Festival d'Aix-en-Provence und an der Opéra National de Lyon war Barrie Koskys Inszenierung von Verdis „Falstaff“ nach Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ schon im letzten Jahr zu sehen. Intendant:innen setzen gegen Ende ihrer Amtszeit gern Verdis letzte Oper mit der objektivierenden Schlussfuge „Alles ist Spaß auf Erden“ auf den Spielplan. So auch Kosky, der an der Komischen Oper Berlin mit einem Feuerwerk an Einfällen die Motorik der lyrischen Komödie wirkungsvoll bediente. Das exzellente Ensemble machte mit und der Applaus ging ab wie eine Rakete. Chefdirigent Ainārs Rubiķis blieb pauschal und wenig elegant.

Trauerarbeit im Glitzerwald: Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ an der Bayerischen Staatsoper

31.01.22 (Juan Martin Koch) -
Barrie Kosky deutet Leoš Janáčeks naturphilosophische Parabel über die Verschränkung von Menschen- und Tierwelt in München in eine Trauerverarbeitungsoper um. Ein Missverständnis, findet Juan Martin Koch.

Zwischen Bibel-Paraphrase und -Parodie: „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ an der Komischen Oper Berlin

03.10.21 (Peter P. Pachl) -
Der vom Autorenteam Bert Brecht und Kurt Weill 1928 mit der „Dreigroschenoper“ eingeschlagene Weg, mit den Mitteln des Showbusiness politische Botschaften zu transportieren, fand 1930 in Leipzig seine Fortsetzung mit „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Die dreiaktige Oper wurde seither vielfältig inszeniert und häufig auch stark gekürzt. Mit einer neuen, kargen Sicht wartet Barrie Kosky nun an der Komischen Oper Berlin auf.

Der Haifisch schreit: Liebe mich!

14.08.21 (dpa, Julia Kilian) -
Berlin - Rund 93 Jahre nach der Uraufführung der «Dreigroschenoper» hat das Berliner Ensemble eine weitere Neuinszenierung des Theaterstücks aufgelegt. Regisseur Barrie Kosky und sein Team feierten am Freitagabend Premiere. Erzählt wird die Geschichte über Liebe und Kapitalismus in einer Kulisse aus Stahlgerüsten.

Abschied von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.21 (Peter P. Pachl) -
Nach einjähriger Zwangspause steht bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen Barrie Koskys hoch gelobte, gleichermaßen spielfreudige wie politisch ungewöhnliche Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ wieder – und zugleich auch letztmals – auf dem Programm: ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Uraufführungen beim Festival in Aix-en-Provence: Kaija Saariaho und Samir Odeh-Tamimi

05.07.21 (Joachim Lange) -
Das gibt es bei diesem Festival normalerweise nicht. Aber Corona hat es möglich gemacht, dass in diesem Sommer nicht nur zwei Regisseure mit gleich je zwei gewichtigen Produktionen auf der Agenda der Festspiele in Aix-en-Provence stehen, sondern obendrein sogar zwei Uraufführungen (Kaija Saariahos Oper „Innocence“ und Samir Odeh-Tamimis „L’Apocalypse Arabe“).
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