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Alle Artikel kategorisiert unter »Barrie Kosky«

Paul Abrahams „Märchen im Grand Hotel“ an der Komischen Oper Berlin

18.12.17 (Peter P. Pachl) -
In Nachfolge zu fünf selten gespielten Operetten von Emmerich Kálmán, die in den vergangenen Spielzeiten an der Komischen Oper Berlin eine so genannte Weihnachts-Operetten-Reihe bilden, folgt nun ein fünfteiliger Zyklus mit selten zu hörenden bis vergessenen Operetten von Paul Abraham. Den Anfang machte die 1934 in Wien uraufgeführte Lustspieloperette „Märchen im Grandhotel“, „konzertant“ angekündigt, aber doch szenisch genussreich.

Barrie Koskys Inszenierung der traditionsbelasteten „Anatevka“ an der Komischen Oper

04.12.17 (Peter P. Pachl) -
Mit seiner Neuinszenierung der „Anatevka“ trat Hausherr Barrie Kosky gegen eine legendäre Vorproduktion an, die Regiearbeit von Walter Felsenstein, der mit der Berliner Erstaufführung des Musicals von Joseph Stein und Jerry Bock eine der erfolgreichsten Produktionen an diesem Haus geschaffen hatte: unter dem Titel „Der Fiedler auf dem Dach“ erlebte Felsensteins „Anatevka“ mehr als 500 Aufführungen.

Komische Oper Berlin feiert 70. Geburtstag mit «Anatevka» - Steinmeier würdigt das Haus

04.12.17 (dpa, Esteban Engel) -
Berlin (dpa) - «Jeder kennt ein Dorf wie Anatevka», sagt Barrie Kosky am Sonntagabend in der Komischen Oper in Berlin. Gerade ist der Vorhang für das Broadway-Musical gefallen, im lila T-Shirt steht der Hausherr Barrie Kosky auf der Bühne und feiert das Ensemble. Der Australier hat eine riesige Geburtstagstorte auftischen lassen, das Publikum ist aus dem Häuschen.

Wie Berlin tickt - Barrie Kosky krempelt die Komische Oper um

30.11.17 (dpa, Esteban Engel) -
Berlin - Sie ist der Paradiesvogel unter den Opernhäusern: Die Komische Oper schlägt unter Intendant Barrie Kosky im Takt Berlins. Jetzt wird das kleinste der drei Hauptstadt-Musiktheater 70 Jahre alt.

Trance stellt sich nicht ein – „Satyagraha“ von Philip Glass an der Komischen Oper Berlin

29.10.17 (Peter P. Pachl) -
Barrie Kosky scheint wieder einmal ein Coup gelungen zu sein: während die Inszenierungen an der Komischen Oper Berlin, selbst die Operetten, gewöhnlich einen Widerstreit der Meinungen auslösen, erreichte die jüngste, ausnahmsweise an keinem Sonn- sondern bereits an einem Freitag stattgefundene Premiere einhelligen Jubel. Außer durch Gastspiele – etwa die Rekonstruktion von Bob Wilsons „Einstein on the Beach“ im Haus der Berliner Festspiele – war Philip Glass zuvor auf keiner Opernbühne Berlins zu erleben.

Allemond ein Puppenhaus – Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ an der Komischen Oper Berlin

16.10.17 (Peter P. Pachl) -
Soeben erst bildeten als erste Premiere der Deutschen Oper Berlin drei Dramen von Maurice Maeterlinck die textliche Grundlage für Aribert Reimanns neue Oper. Dem folgte die Komische Oper mit der berühmtesten Maeterlinck-Vertonung, Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“. Deren Uraufführung erfolgte 1902 in der Pariser Opéra-Comique. Barrie Kosky verkleinert sie zur puppenspielhaften Kammerversion – unter Jordan de Souza, dem neuen Kapellmeister der Komischen Oper, ein musikalisch hochwertiger Premierenabend.

Von der Villa Wahnfried zu den Nürnberger Prozessen: Barrie Koskys „Meistersinger“-Inszenierung eröffnete den Bayreuther Premierenreigen

26.07.17 (Peter P. Pachl) -
Als „erster jüdischer Regisseur in Bayreuth“, so Barrie Kosky, hatte er sich zunächst nur schwer dazu durchringen können, „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu inszenieren. Dann aber hatte der Chef der Berliner Komischen Oper einen sehr originellen Interpretationsansatz gefunden, von Wagners Salon-Weihfestspielen in der Villa Wahnfried bis zu den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen. Das witzige, bisweilen optisch verstörende Konzept, musikalisch gestützt durch eine überaus eigenwillige Interpretation von Philippe Jordan, machte den offiziellen Eröffnungsabend der Bayreuther Festspiele zu einem gefeierten Triumph.

Start der Bayreuther Festspiele - Der Grüne Hügel als skandalfreie Zone

24.07.17 (dpa, Kathrin Zeilmann) -
Bayreuth - Der Skandal vor der Premiere gehörte in Bayreuth fast jedes Jahr zum Aufwärmprogramm für die Festspiele. Doch in diesem Jahr ist es ruhig am Grünen Hügel. «Die Meistersinger» von Barrie Kosky und Philippe Jordan versprechen stattdessen Oper erster Güte.

Exportschlager Zauberflöte

24.07.17 (Gero Schließ) -
„Aus meiner Sicht hat es so was wie die Zauberflöte im Opernbereich noch nie gegeben“, ist sich Philip Bröking sicher. Wenige Stunden vor der Premiere von Mozarts Zauberflöte auf der neuen Bühne des Moskauer Bolschoi-Theaters macht es sich der Operndirektor der Komischen Oper Berlin auf dem Pols­tersessel des edlen Moskauer Hotels Metropol bequem.

Kein Ausweis für den Hund – Barrie Kosky über seinen Bayreuther „Meistersinger“ im Gespräch mit Joachim Lange

07.07.17 (Joachim Lange) -
Barrie Kosky bereitet auf dem Grünen Hügel in Bayreuth die „Meistersinger“ vor. Am 25. Juli werden damit die Richard-Wagner-Festspiele eröffnet. Ansonsten gehört der Australier mit den jüdischen Wurzeln seit 2012/13 als Intendant der Komischen Oper zur Berliner Opernszene. Der 50jährige ist dort in diesem Job ebenso erfolgreich wie als Regisseur - am eigenen Haus, aber auch in Zürich, Frankfurt oder wo immer auf der Welt er inszeniert. Er gilt als Könner des leichteren Fachs, hat die Operettentradition seines Hauses wiederbelebt. Aber er hat auch Wagner-Erfahrungen. Mit dem Ring in Hannover etwa. In Bayreuth traf Joachim Lange vor einigen Tagen einen gut gelaunten Meister(singer)-Regisseur…
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