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Alle Artikel kategorisiert unter »Barrie Kosky«

Barrie Kosky mit jüdischer Revue in Berlin gefeiert

11.06.22 (dpa) -
Berlin - Mit einer funkelnden jüdischen Revue hat der Intendant der Komischen Oper in Berlin, Barrie Kosky, nach zehn turbulenten Jahren seine Amtszeit an der Spitze des Hauses beendet. Die auf Jiddisch präsentierte «Barrie Kosky's All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue» wurde am Freitagabend in Berlin gefeiert, Kosky, Solisten, Ensemble und Orchester erhielten frenetischen Applaus.

In Falstaffs Kochstudio: Giuseppe Verdi à la Komische Oper Berlin

02.05.22 (Roland H. Dippel) -
Beim Festival d'Aix-en-Provence und an der Opéra National de Lyon war Barrie Koskys Inszenierung von Verdis „Falstaff“ nach Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ schon im letzten Jahr zu sehen. Intendant:innen setzen gegen Ende ihrer Amtszeit gern Verdis letzte Oper mit der objektivierenden Schlussfuge „Alles ist Spaß auf Erden“ auf den Spielplan. So auch Kosky, der an der Komischen Oper Berlin mit einem Feuerwerk an Einfällen die Motorik der lyrischen Komödie wirkungsvoll bediente. Das exzellente Ensemble machte mit und der Applaus ging ab wie eine Rakete. Chefdirigent Ainārs Rubiķis blieb pauschal und wenig elegant.

Trauerarbeit im Glitzerwald: Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ an der Bayerischen Staatsoper

31.01.22 (Juan Martin Koch) -
Barrie Kosky deutet Leoš Janáčeks naturphilosophische Parabel über die Verschränkung von Menschen- und Tierwelt in München in eine Trauerverarbeitungsoper um. Ein Missverständnis, findet Juan Martin Koch.

Zwischen Bibel-Paraphrase und -Parodie: „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ an der Komischen Oper Berlin

03.10.21 (Peter P. Pachl) -
Der vom Autorenteam Bert Brecht und Kurt Weill 1928 mit der „Dreigroschenoper“ eingeschlagene Weg, mit den Mitteln des Showbusiness politische Botschaften zu transportieren, fand 1930 in Leipzig seine Fortsetzung mit „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Die dreiaktige Oper wurde seither vielfältig inszeniert und häufig auch stark gekürzt. Mit einer neuen, kargen Sicht wartet Barrie Kosky nun an der Komischen Oper Berlin auf.

Der Haifisch schreit: Liebe mich!

14.08.21 (dpa, Julia Kilian) -
Berlin - Rund 93 Jahre nach der Uraufführung der «Dreigroschenoper» hat das Berliner Ensemble eine weitere Neuinszenierung des Theaterstücks aufgelegt. Regisseur Barrie Kosky und sein Team feierten am Freitagabend Premiere. Erzählt wird die Geschichte über Liebe und Kapitalismus in einer Kulisse aus Stahlgerüsten.

Abschied von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.21 (Peter P. Pachl) -
Nach einjähriger Zwangspause steht bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen Barrie Koskys hoch gelobte, gleichermaßen spielfreudige wie politisch ungewöhnliche Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ wieder – und zugleich auch letztmals – auf dem Programm: ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Uraufführungen beim Festival in Aix-en-Provence: Kaija Saariaho und Samir Odeh-Tamimi

05.07.21 (Joachim Lange) -
Das gibt es bei diesem Festival normalerweise nicht. Aber Corona hat es möglich gemacht, dass in diesem Sommer nicht nur zwei Regisseure mit gleich je zwei gewichtigen Produktionen auf der Agenda der Festspiele in Aix-en-Provence stehen, sondern obendrein sogar zwei Uraufführungen (Kaija Saariahos Oper „Innocence“ und Samir Odeh-Tamimis „L’Apocalypse Arabe“).

Gemischte Gefühle: Die Festspiele in Aix-en-Provence mit „Le nozze di Figaro“ und „Falstaff“

03.07.21 (Joachim Lange) -
Im vorigen Jahr mussten die Festspiele in Aix-en-Provence ins Internet ausweichen. Jetzt sind sie live zurück. Die charmante Stadt wirkt im zweiten Coronasommer deutlich weniger überfüllt als sonst in dieser Jahreszeit. Beim Betreten des Théâtre de l’Archevêché gibt es neben den üblichen Sicherheits-, zusätzliche Kontrollen der Impf- oder Testnachweise.

Intendant Barrie Kosky geht nach «Monster-Spielzeit»

29.06.21 (dpa) -
Berlin - Theaterchef Barrie Kosky verabschiedet sich nach zehn zehn Jahren mit einem vollen Programm als Intendant der Komischen Oper Berlin. «Es ist eine Monster-Spielzeit geworden», sagte Kosky am Montag. Geplant sind 11 Neuproduktionen, 8 Sinfoniekonzerte und 14 Wiederaufnahmen.

Minimalismus auf Drehscheibe – Schumann-Bearbeitung „Mondnacht“ an der Komischen Oper Berlin

21.06.21 (Peter P. Pachl) -
Es wurde Zeit, dass dem Chor der Komischen Oper, dessen dramatische Präsenz so viele Produktionen des Hauses an der Behrenstraße trägt, einmal ein eigener Abend dediziert wurde. Chorleiter und Dirigent David Cavelius schuf hierfür eine Bearbeitung von zwei Klavierlieder-Zyklen Robert Schumanns als orchestrierte Chorwerke.
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