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Alle Artikel kategorisiert unter »Bernhard Lang«

Unübersehbar #16 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 21.8. bis zum 3.9.2020

21.08.20 (Dirk Wieschollek) -
Ludwig van Beethoven als Herr der Gezeiten, Charles Gounod als Operettenkomponist, Franz Schuberts Geist aus Bernhard Langs Händen, dazu das in den Startlöchern stehende Musikfest Berlin und die im „Archiv der verlorenen Ereignisse“ stöbernde Ruhrtriennale: Stoff genug für zwei Wochen spätsommerliche Streamabende. Wir wünschen guten Empfang.

Unübersehbar #9 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 26.6. bis zum 2.7.2020

25.06.20 (Joachim Lange) -
In der neunten Folge unserer Streaming-Hinweise empfehlen wir Wiener Opernmitschnitte und live übertragene Konzerte aus Nürnberg, Bremen und Berlin. Die Musik kommt unter anderem von Giuseppe Verdi, Morton Feldman und Bernhard Lang.

Montagen und De-Montagen

17.10.19 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen von und mit: Oxana Omelchuk, Susanne Fröhlich und Bernhard Lang.

Zeigefinger und Messer – „Autonome Musik“ mit dem Ensemble Mosaik in Berlin

29.05.18 (Hans-Peter Graf) -
Die in Berlin beheimatete Formation begeht ihren Zwanzigsten mit einer vierteiligen Reihe Autonome Musik. Mit Selbstbewusstsein und dem eigenen Ensemble-Schwerpunkt, der Arbeit an „neuen Ansätzen der Aufführungspraxis“, verpflichtet, ging’s in die dritte Runde.

Idyllen, Inferno und mancherlei Rätselhaftes

03.11.17 (Gerhard R. Koch) -
„Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos“ – in diesem schönen frühen Film (1968) Alexander Kluges, dessen Kino-Kunst leider kaum mehr sonderlich präsent ist, will die Zirkus-Erbin Leni Peikert mit ihrem „Reform“-Unternehmen, inklusive Elefanten auf dem Hochseil, übers „Gebirge“ ziehen, um das Genre authentisch zu erhalten: „Menschen, Tiere, Sensationen“ zu höherem, lauterem Zweck präsentieren. Doch die ganz große Utopie misslingt, es bleiben die kleinen Schritte auf dem langen Marsch durch die Institutionen.

Parsifals Mondfahrt – Jonathan Meeses Inszenierung von Bernhard Langs „Mondparsifal“ in Berlin

20.10.17 (Peter P. Pachl) -
Angesichts der Tatsache, dass die Absage von Jonathan Meeses in Bayreuth geplanter Inszenierung des „Parsifal“ mit deren finanziellem Aufwand begründet wurde, erscheint die Tatsache, dass dieses Projekt jetzt für je drei Aufführungen in Wien und Berlin – u. a. unterstützt vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, den Wiener Festwochen im Verbund mit den Berliner Festspielen, den Medienpartnern ARTE, Berlinartlink, Monopol, Tagesspiegel, Wall und der York Kinogruppe, sowie eine Reihe weiterer potenter Sponsoren – ohne finanzielle Abstriche finanziert werden konnte, gleichermaßen erstaunlich wie verwunderlich.

Faszinierende Traumwelten – Bernhard Langs „Der Golem“ am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt

17.04.16 (Georg Rudiger) -
Der eine Nackte kriecht aus dem Souffleurkasten. Die anderen beiden Männer, die ebenfalls nur eine kegelförmige Kapuze über dem Kopf tragen, erscheinen aus dem Hintergrund. Den ganzen Abend sind die drei Performer in der Inszenierung von Peter Missotten präsent und wandeln durch den Raum. Sie stehen wie auch die Videosequenzen von Missotten, die auf das Bühnenbild projiziert werden, für eine zweite Ebene, die rational nicht zu ergründen ist.

Fragen und Antworten – Ein Festival der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart beleuchtet das Kunstlied seit 1945 in Ost und West

„Sind noch Lieder zu singen?“ Unter diese Frage stellte die Hugo-Wolf-Akademie ein viertägiges Festival an der Stuttgarter Musikhochschule. Bei Paul Celan heißt es: „Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen“. Natürlich werden weiterhin Lieder gesungen, die Hitparade ist voll davon, der European Song Contest steht bevor. Hier war das Kunstlied zur Klavierbegleitung gemeint: eine deutsche Tradition, die auf Schubert zurückgeht. Wie hat sich dieses nach 1945 in beiden Hälften des Landes entwickelt? Zwei Pianisten aus Ost und West, Steffen Schleiermacher und Axel Bauni, konzipierten das Programm. Dazu kamen zwölf Uraufführungen: zehn Kompositionsaufträge und zwei Gewinner eines Wettbewerbs.

Fragen Sie Professor Flimm! – Christoph Marthalers „Letzte Tage. Ein Vorabend“ in der Berliner Staatsoper

03.09.14 (Peter P. Pachl) -
Noch vor dem Eröffnungsfest der Staatsoper im Schiller Theater am 21. September, begann Intendant Jürgen Flimm die Spielzeit mit einem „Vorabend“, der auch so heißt: Christoph Marthalers Produktion für die Wiener Festwochen des Vorjahres, in Koproduktion mit der Berliner Staatsoper, dem Théâtre de la Ville-Paris und dem Festival d’Automne à Paris entstanden, erinnert mit dem Haupttitel an Karl Kraus' „Die letzten Tage der Menschheit“. Hinter dem genialischen Drama einer Zitatensammlung des Wiener Spötters bleibt der vom Schweizer Regisseur gezimmerte Abend deutlich zurück und außen vor.

Ins Dunkel des Unterlands der Triebe

06.05.14 (Frieder Reininghaus) -
2003 machte der österreichische Komponist Bernhard Lang (geb. 1957) durch sein „Theater der Wiederholungen“ auf sich aufmerksam: Die Wiederholungen von Phrasen und musikalischen Partikeln, die allemal bei der zweiten oder dritten, spätestens bei der vierten Wiederkehr variiert werden, waren das Markenzeichen. Inzwischen hat es sich Lang nicht leicht gemacht mit den Stoffen, die er sich vornahm. Zur Wiener Mozart-Supergeburtstagsparty 2006 steuerte er „I Hate Mozart“ bei. Im Jahr darauf ließ er in Schwetzingen die Kammeroper „Der Alte vom Berge“ folgen – eine Arbeit zum Religionsführer Hasan-i-Sabbah, der zu Beginn des vorigen Jahrtausends mit dem Geheimbund der Assassinen eine Abspaltung der schiitischen Ismaeliten vorantrieb.
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