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Alle Artikel kategorisiert unter »Boris Godunow«

Unübersehbar #20 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 25.9. bis zum 1.10.2020

28.09.20 (Dirk Wieschollek) -
Von Zürich bis zur Reeperbahn ist es nur ein Mausklick in der 20. Ausgabe unserer Streaming-Tipps: Erleben Sie kuratierte Diversität, einen isolierten Herrscher, unerhörte Musik, eine ostalgische Melodienfolge und die Schwarm-Intelligenz des Pop-Diskurses. Was für eine „Karambolage“… [jmk]

Es ist kompliziert – „Boris Godunow“ und „Secondhand-Zeit“ von Sergej Newski in Stuttgart

05.02.20 (Georg Rudiger) -
An der Stuttgarter Staatsoper wurde Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ mit Sergej Newskis neuem Stück „Secondhand-Zeit“ gekoppelt. Unser Kritiker sieht Probleme: „Diese Gleichzeitigkeit von Disparatem kann überfordern, zumal häufig keine zwingenden Verbindungen geschaffen werden.“ Aber er sieht auch eindrückliche Bilder der Regie Paul-Georg Dittrichs und eine souveräne musikalische Leitung durch Titus Engel.

Dann schrei‘n wir eben dort! – Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ am Theater Lübeck

06.02.19 (Arndt Voß) -
Ein kleines Opernhaus wie das in Lübeck kann manches nicht allein stemmen. Kooperation, nichts Ehrenrühriges, ist angesagt, will es seinem Publikum das Außergewöhnliche bieten, wie es zum Beispiel Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ ist, das stimmgewaltige und szenisch aufwändige Epos aus dem alten Russland und die Genietat eines Autodidakten. Diesmal halfen das Staatstheater Nürnberg und die GöteborgsOperan, um auch in Lübeck (Premiere: 25. Januar 2019) nach Jahrzehnten einmal wieder der Frage nachzugehen, hat Boris nun oder hat er nicht den Zarewitsch gemordet.

Bedingter Sieg für Mussorgskij – „Ur-Boris“ an der Deutschen Oper Berlin

18.06.17 (Peter P. Pachl) -
Während die Staatsoper in der Ära von Jürgen Flimm konsequent und – wie zuletzt mit „La Damnation de Faust“ sehr erfolgreich auf internationale Koproduktionen setzt, hat die Deutsche Oper Berlin mit Koproduktionen offensichtlich eine weniger glückliche Hand. Die Inszenierung von Richard Jones, erst im Vorjahr am Royal Opera House Covent Garden in London erfolgt, wirkt sehr viel älter, als sie ist. Doch der Zuspruch des Premierenpublikums für die russische Nationaloper war uneingeschränkt.

Ein Zar steigt aus: Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ in der Urfassung am Staatstheater Nürnberg

02.10.16 (Juan Martin Koch) -
Vorhang auf zum politischen Kasperltheater! Irgendwie muss das alkoholisierte Lumpenprekariat ja bei Laune gehalten werden. Ein neuer Zar kommt da gerade recht und wenn die frohe Botschaft von lustigen Handpuppen verkündet wird, umso besser.

Musikdramatik von Heute – Kirill Petrenko dirigiert erstmals Mussorgskys „Ur-Boris“ in München

18.03.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Komplettes Dunkel im Zuschauerraum – der „Eiserne“ fährt hoch – und im dunklen Nebelgewabere ein Blick auf - den Kiewer „Maidan“: zunächst nur die Silhouetten einer helmbewehrten, militärisch wirkenden Miliz, die uns, die „Demokraten“, von den „anderen“ im noch düsteren Hintergrund trennen. Dann kommen sie nach vorne und werden von den Milizen zu dem, wozu sie „gebraucht“ werden, angehalten, gedemütigt und terrorisiert: „Volksmasse“, durch Drogen, kleine Wohltaten, Gewalt und daraus resultierende existentielle Lebensangst dumpf gehalten.

Kraftlose Szenerie, tiefengeschärfte Partitur: Mussorgskys „Boris Godunow“ in der Urfassung an der Münchner Staatsoper

14.02.13 (Juan Martin Koch) -
„Schwül ist’s! Licht her!“ Boris Godunow hat Recht. Seit geraumer Zeit schauen wir auf eine schummrige, dauervernebelte Bühne. Nicht nur uns und den russischen Zaren hat Calixto Bieito damit eingelullt, auch den katalanischen Regie-Workaholic selbst scheinen diese pausenlosen zweieinviertel Stunden Mussorgsky eher geschwächt denn inspiriert zu haben.
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