Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Carl Maria von Weber«

Festspiel-Premiere der Oper «Oberon, König der Elfen»

24.07.17 (dpa) -
München - Es war eine ungewöhnliche Premiere bei den Münchner Opernfestspielen: Sänger und lebensgroße Handpuppen standen am Freitagabend bei Carl Maria von Webers romantischem Musiktheater «Oberon, König der Elfen» gemeinsam auf der Bühne. Der Österreicher Nikolaus Habjan bekam für seine Neuinterpretation der 1826 uraufgeführten Oper viel Beifall.

Rettungsversuch: Weber in der Psycho-Klinik – „Oberon“ bei den Münchner Opernfestspielen

23.07.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Dazu sind Festspiele da: Das besondere Werk am besonderen Ort auf besondere Weise. Das gilt grundsätzlich für Webers dramaturgisch bunte Mischung von Feen, Kalifentochter, Meermädchen, Ritter samt Knappen, Puck, Seeräubern, Titania und Oberon in einem Werk mit viel Sprechszenen, turbulenten Schauplatzwechseln und Aktionen. Das Münchner Prinzregententheater ist eher aufgrund seiner eingeschränkten Gegebenheiten „besonders“, vor allem aber der Puppen-Animator Nikolaus Habjan als Regisseur.

Den Wald gibt es schon wieder nicht – Webers „Der Freischütz“ an der Leipziger Oper

05.03.17 (Roland H. Dippel) -
Die letzte Produktion von Webers „Der Freischütz“ an der Oper Leipzig hatte wenig Glück, bemängelt wurden an der Inszenierung von Guy Joosten zu viel „Schlachthaus“ und „Rotlichtmilieu“. Für die Neuproduktion verspricht die Oper Leipzig jetzt Naturromantik, Liebesromantik, Schauerromantik – versetzt ist dieser Prüfstein der Musiktheater-Regie von „kurz nach Beendigung des dreißigjährigen Kriegs“ beim Textdichter Friedrich Kind in das Jahr 1919, nach dem ersten Weltkrieg. Christian von Götz, mehrfach von der Zeitschrift „Opernwelt“ für Auszeichnungen nominiert, nennt als ihn umtreibende Zentralaspekte „Hexensabbat“, „Teufelspakt als Phantasieprodukt“ und „Dreieckverhältnis“.

Und der Himmel ist zerschossen – Der Freischütz von Carl Maria von Weber kommt in Altenburg als purer Alptraum

23.05.16 (Joachim Lange) -
Leicht hat man es an einem Thüringer Theater mit dem „Freischütz“ nicht. In Altenburg etwa wurde das Haus 1871 damit einst ebenso eröffnet, wie nach der Sanierung 1995. Und dann prunkt natürlich die Inszenierung in den Annalen, mit der Peter Konwitschny von hier aus 1983 seine Weltkarriere begann. Diese später für Hamburg wiederbelebte Produktion steht dort übrigens immer noch auf dem Spielplan.

unüberhörbar 2016/04

14.04.16 (Hanspeter Krellmann) -
Franui: Tanz! (Franz); „Und Lenz wird kommen / Und Winter wird gehen...“ +++ Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzerte Nr. 1 und 2, Concertino op. 26. Paul Meyer, Orchestre de Chambre de Lausanne +++ Aaron Copland: Billy The Kid, Rodeo, An Outdoor Ouverture, El Salón México. Colorado Symphony, Andrew Litton

Wenn sich die Ängste gleichen … – Andrea Moses inszeniert Webers „Freischütz“ in Weimar

09.02.16 (Joachim Lange) -
Webers Freischütz so zu inszenieren, dass er alle zufrieden stellt, ist noch schwieriger, als bei anderen Opern. Weil es immer auch um die Abgründe der deutschen Seele geht. Damals, heute und demnächst. Da kann man sich nur annähern und irgendwer ist immer unbefriedigt. In Dresden kann man davon durchaus ein Lied singen. In Thüringen gab es in den letzten Jahren einen stummfilmisch angehauchten Versuch von Philipp Stölzl in Meiningen, der Eindruck machte. In Erfurt verhob sich Dominique Horwitz gar als Opernregiedebütant an einer gründlichen Korrektur dieses dunklen Lieblingsstücks der Deutschen. Guy Montavon schließlich machte sinnigerweise die Domstufen zu einer ziemlich effektvollen Wolfsschlucht-Show.

Gescheiterte Nationaloper – Gelungener „Freischütz“ in Hannover [Nachtrag, 16.12.]

14.12.15 (Ute Schalz-Laurenze) -
Kay Voges bietet eine bedenkenswerte Reflexion über Carla Maria von Webers „Der Freischütz“ in Hannover. Ute Schalz-Laurenze war dabei.

Viel Lärm um ein stummes Waldmädchen

21.11.15 (Peter P. Pachl) -
Carl Maria von Webers Erstlingsoper am Uraufführungsort Freiberg. Peter P. Pachl ließ sich das nicht entgehen.

„Freischütz“ mit Freibier: An der Semperoper gerät Weber zum Volksfest

02.05.15 (Michael Ernst) -
Der Probeschuss wird abgeschafft? Regisseur Axel Köhler betont in seinem Dresdner „Freischütz“, dass die Menschen aus Fehlern nichts lernen. Geschweige denn klug werden. Immer wieder geht Abschießen vor Aufklären. Das ist bis heute fatal.

Das unausrottbare Klischee. Webers „Euryanthe“ an der Oper Frankfurt

29.04.15 (Andreas Hauff) -
Vorurteile sind zäh. Zum Beispiel die über Carl Maria von Webers Oper „Euryanthe“, die am unsäglichen Libretto einer unmöglichen Librettistin gescheitert sei. Man könnte es besser wissen – dank der spannenden Karlsruher Aufführung von 2010, oder durch die eingehendere Beschäftigung mit der deutschen Journalistin und Dichterin Helmine von Chézy. Nun hat sich die Oper Frankfurt, die unter der Intendanz von Bernd Loebe seit langem einen spannenderen Spielplan vorlegt als größere, angeblich wichtigere Häuser, Webers „großer heroisch-romantischer Oper“ angenommen. Und die Dramaturgie leistet in Theaterzeitschrift, Programmbuch und Einführungsvortrag gute Arbeit.
Inhalt abgleichen