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Alle Artikel kategorisiert unter »Carl Maria von Weber«

In Mannheim inszeniert das „Kommando Himmelfahrt“ Carl-Maria von Webers „Freischütz" als Dystopie

10.04.22 (Joachim Lange) -
Oper ist vieles. Ein Kraftwerk der Seele zum Beispiel, weil große Gefühle verhandelt werden. Fast immer ist sie auch eine Zeitmaschine. Auf der Reise in die Vergangenheit. Der Stückekanon ist halt in die Jahre gekommen und selbst die Novitäten des Genres greifen gerne auf gut abgehangene oder gar antike Vorlagen zurück. Für ambitionierte Regisseure ist das Vergangene natürlich nur ein Ausgangspunkt für das eigentliche Ziel, das natürlich unsere Gegenwart ist.

Psychedelischer Albtraum: Ersan Mondtag inszeniert Webers „Freischütz“ in Kassel

13.02.22 (Joachim Lange) -
Einfach ist der „Freischütz“ wahrlich nicht nicht. Musikalisch lauter Hits. Vor allem der gesprochene Text zum Gruseln. Es ist wie beim „Fidelio“ – weglassen geht auch nicht. Also sind findige Regisseure und Dramaturgen gefordert.

Eröffnung des ersten Opernfestivals Oberpfalz mit Carl Maria von Webers „Freischütz“

21.07.21 (Dieter David Scholz) -
Es gibt an die 40 Opernfestivals in Deutschland. Deutschland ist Opernweltmeister, was Zahl und Dichte an kleineren und größeren, bedeutenden und unbedeutenden Feld-Wald- und Wiesenfestivals angeht. Nun also auch noch Opernfestspiele im Zentrum der Oberpfalz, im malerischen, pieksauber gepflegten und renovierten, leider aber nicht sonderlich urbanen und belebten (auch gastronomisch alles andere als aufregenden) Amberg, das freilich einige Einmaligkeiten zu bieten hat …

Gigantischer Aufwand – „Der Freischütz“ im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin

19.06.21 (Peter P. Pachl) -
Am 200. Jahrestag der Uraufführung von Carl Maria von Webers „Freischütz“, die am 18. Juni 1821 im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt Berlin, dem heutigen Konzerthaus stattfand, inszenierte die katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus diese Oper – ganz ohne Zuschauer im Großen Saal des Konzerthauses, aber live übertragen in alle Welt.

Semperoper lädt zu virtuellem Streifzug auf Spuren des «Freischütz»

13.05.21 (dpa) -
Dresden - Sieben magische Kugeln, sieben Video-Stationen: Die Semperoper in Dresden nimmt den «Freischütz ins Visier». Unter diesem Titel können Musikfans ab 18. Mai einen virtuellen Streifzug auf den Spuren des «Freischütz» unternehmen, wie die Sächsische Staatsoper mitteilte.

Heillos Inkonsequentes gegen Romantik – Die „Freischütz“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München

14.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein besonderer Abschied wäre möglich gewesen: In der 1990 heillos gescheiterten „Freischütz“-Neuinszenierung donnerte im Nationaltheater der damalige Schauspieler Klaus Bachler die tödlichen „Freikugel“-Bedingungen Samiels ins Theaterrund. Jetzt hätte der gerne als Erzähler oder Vorleser auftretende Intendant Nikolaus Bachler in seiner letzten Saison nochmals… Doch der von ihm engagierte Regisseur sah alles anders.

Unübersehbar #19 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 18.9. bis zum 24.9.2020

17.09.20 (Dirk Wieschollek) -
Zweimal Oper, Jazz und Experimentelles: Bei unseren neuen Streaming-Tipps geht es um „innere Dämonen“, die Christof Loy anhand von Webers „Euryanthe“ untersucht, einen Schlagzeuger, der vom Garten ans Set zurückgefunden hat, eine Hexe und einen Mönch im Instrumentenmuseum und „musikalisches Immobilien-Infotainment“ aus Neukölln. Es ist des Lernens kein Ende. [jmk]

Noten-Tipp 2020/07

13.07.20 (Simon Zehentbauer) -
Carl Maria von Weber: Concertino Opus 45 für Horn und Orchester, hrsg. von Dominik Rahmer. G. Henle Verlag HN 1179 +++ Johann Baptist Georg Neruda: Konzert für Horn (Trompete) und Streicher Es-Dur, hrsg. von Dominik Rahmer. G. Henle Verlag HN 561

Hier lebt kein Gott: Webers „Freischütz“ am Theater Regensburg

12.05.19 (Juan Martin Koch) -
In einer suggestiv-plakativen Deutung haben Regisseur Matthias Reichwald und sein Ausstatter Alexandre Corazzola den „Freischütz“ in Regensburg auf die Bühne gebracht. Chor und Ensemble überzeugten, aus dem Graben kam leider wenig Unterstützung. Juan Martin Koch berichtet.

Auf halber Strecke steckengeblieben – Webers „Freischütz“ in Straßburg

20.04.19 (Georg Rudiger) -
Kein grüner Wald und keine Trachten, keine deutsche Gemütlichkeit und kein pittoreskes Brauchtum. Im Straßburger „Freischütz“ sind die Bäume rot und nur auf Kulissen gemalt. Das Preisschießen zu Beginn wird im Paintball ausgetragen. Das Volk trägt rote und blaue Militär-Overalls und Schutzbrillen. Von Beginn an machen die Regisseure Jossi Wieler und Sergio Morabito klar, dass sie die deutsche romantische Oper gegen den Strich bürsten.
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