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Alle Artikel kategorisiert unter »Der Ring des Nibelungen«

Richard-Wagner-Stätten feiern Jubiläum - Dresdner «Ring»-Aufführungen

23.01.23 (dpa) -
Dresden - Die Richard-Wagner-Stätten Graupa bei Dresden feiern das zehnjährige Jubiläum ihres Museums und können dabei auch auf klanggewaltige Unterstützung der Semperoper bauen. Denn dort sind vom 27. Januar bis 1. Februar beziehungsweise vom 5. Februar bis 10. Februar unter der Leitung von Christian Thielemann zwei komplette Zyklen vom «Ring des Nibelungen» zu sehen.

Merkel sieht Parallelen zwischen Wagners «Ring» und der Politik

19.12.22 (dpa) -
Berlin/Bayreuth/Stuttgart - Altbundeskanzlerin Angela Merkel sieht zwischen Richard Wagners Oper «Der Ring des Nibelungen» und dem politischen Betrieb durchaus Parallelen. Dort werde «alles abgehandelt an menschlichen Stärken und Schwächen, was man so auf der Welt findet», sagte sie im Krimi-Podcast «Sprechen wir über Mord?!» des SWR, der von Sonntagnachmittag an zu hören ist.

Männermacht, Naturweben, Frauenweisheit – das Landestheater Niederbayern triumphiert mit Wagners „Siegfried“

28.11.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Anfangs schon das Schwert-Schmieden – Großkritiker Joachim Kaiser staunte einst angesichts weißhaariger Aufsichtsräte in Bayreuth und deren Pausen-Kritik, dass auf der Bühne unglaubwürdig geschmiedet worden sei, wie oft die Herren doch wohl selbst den Hammer schwängen. Im Werk dann noch Riesendrache und singendes Waldvögelein… lauter Herausforderungen – und für all dies im Landshuter Theaterzelt am Ende Ovationen.

Wagners „Ring“ mit Tanz in Braunschweig: Steffen Schleiermachers „Siegfried – eine Bewegung“

02.11.22 (Roland H. Dippel) -
Nach Maurice Béjarts Kommentar „Ring um den Ring“ gab es lange keine Tanzversion nach Richard Wagners Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“. Eine Sonderform bietet jetzt das Staatstheater Braunschweig. Dort verzichtet man unter dem Projekttitel „Ausweitung des Ringgebiets“ auf Wagners „Die Walküre“ und „Siegfried“. Stattdessen gibt es ab 16. März 2023 die Schauspiel-Uraufführung „Die Walküren“ von Caren Jeß, Wagners originales Schlussstück „Götterdämmerung“ folgt ab 3. Juni 2023. Das Substitut für „Siegfried“, den zweiten Tag des Bühnenfestspiels, bildet ein Beitrag des Tanztheaters unter Gregor Zöllig: „Siegfried – eine Bewegung“. Für die Komposition der Uraufführung am 29. Oktober hatte man Steffen Schleiermacher eingeladen.

Gericht: Staatsoper Berlin darf Kaninchen im «Ring» aufbieten

27.10.22 (dpa) -
Berlin - Bei den Aufführungen von Richard Wagners «Ring des Nibelungen» an der Staatsoper Berlin dürfen lebende Kaninchen auf der Bühne sein. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin am Donnerstag und wies damit einen Eilantrag eines Tierschutzvereins zurück (Az VG 17 L 245/22).

Staatsoper will nach Protesten Zahl der Tiere im «Ring» reduzieren

11.10.22 (dpa) -
Berlin - Richard Wagners «Ring des Nibelungen» gleicht im Original einem Zoo-Gehege. Das Tier-Aufkommen auf der Bühne des in vier Opern rund 16 Stunden umfassenden Werks reicht laut Libretto von Kröte über Waldvogel, Bär, mehrere Rosse bis hin zum Drachen. Für seine Inszenierung an der Berliner Staatsoper Unter den Linden hat Dmitri Tcherniakov mehr als 30 - echte - Meerschweinchen und Kaninchen in die Handlung eingebunden.

„Götterdämmerung“ an der Lindenoper: musikalisch monumental, sängerisch laut, regielich absurd

10.10.22 (Dieter David Scholz) -
Nun hat sich der neue „Ring“ von Dmitri Tcherniakov vollends als absurd, ja ärgerlich erwiesen, trotz einer international hochkarätigen Sängerequipe und einem, wenn auch zu laut dirigierenden Christian Thielemann. Mit der „Götter­dämmerung“ ist der enttäuschende Schlussstein der Neuinszenierung der Wagnerschen Tetralogie an der Berliner Lindenoper eingefügt worden.

Sängerfest, Dirigentenglück und absurdes Regietheater: Wagners „Siegfried“ an der Lindenoper

07.10.22 (Dieter David Scholz) -
„We saw a nice forrest“ sagte eine Zuschauerin, die eigens aus England angereist war, in typisch britischem, trocken-bitterem Humor. Tatsächlich ist in diesem „Siegfried“ kein Wald zu sehen. Er ist nur zu hören, im „Waldweben“ etwa. Keine Höhle, keine Felsen, kein loderndes Feuer, keine Schmiede auf der Bühne. Keine suggestiven Lichtstimmungen (Gleb Filshtinsky), zu schweigen von Romantik. Stattdessen die hinlänglich bekannten, sterilen Räumlichkeiten eines modernen in unserer Gegenwart angesiedelten Großklinikums, Tcherniakov nennt es „Forschungszentrum E.S.C.H.E.“

Szenisch einleuchtender, musikalisch fesselnder: „Die Walküre“ an der Lindenoper

04.10.22 (Dieter David Scholz) -
Stürmisch ist er, der Beginn der „Walküre“, die einen Tag nach dem „Rhein­gold“ an der Berliner Staatsoper Premiere hatte. Christian Thielemann nimmt ihn rasant. Der „Zirkus Walküre“ (Friedrich Nietzsche) liegt ihm hörbar mehr als der Vorabend der „Nibelungen“-Tetralogie. Auch ist die Regie von Dmitri Tcherniakov am zweiten Abend bezwingender und verständlicher als im „Rheingold“.

2.10.2022: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

02.10.22 (dpa) -
Berlin vor neuem Wagner-«Ring» - Thielemann für Barenboim am Pult +++ Konzert des Kyiv Symphony Orchestra in Erfurt wegen Regen ausgefallen +++ Internationales Chorfest in Magdeburg mit mehr als 20 Veranstaltungen +++ Star-Pianist Lang Lang in der Bremer Glocke
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