Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Deutsche Oper Berlin«

Schweizer Aviel Cahn wird Intendant der Deutschen Oper Berlin

06.02.23 (dpa) -
Berlin - Der Schweizer Regisseur, Sänger und Theaterleiter Aviel Cahn wird neuer Intendant der Deutschen Oper Berlin. Der 48-Jährige soll das größte Opernhaus der Hauptstadt nach Angaben vom Montag zum 1. August 2026 übernehmen. Zuvor hatte sich der Stiftungsrat der Stiftung Oper mit der Personalie befasst.

Weimarer Dirigierstudent Friedrich Praetorius wird Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin

01.02.23 (PM) -
Er befindet sich zwar formal noch im Masterstudium, ist aber längst im Berufsleben weich gelandet: Der Weimarer Dirigierstudent Friedrich Praetorius, seit der Spielzeit 2022/23 als 2. Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert, macht den nächsten großen Karriereschritt. Vor kurzem gewann er das Probedirigat für die Position des Kapellmeisters und Assistenten des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin.

Sternstunde des Musiktheaters: Giuseppe Verdis „Simon Boccanegra“ an der Deutschen Oper Berlin

30.01.23 (Dieter David Scholz) -
Giuseppe Verdi hatte die Oper „Simon Boccanegra“ für das Teatro La Fenice komponiert, wo sie 1857 uraufgeführt wurde. Am 29.01 2023 ging an der Deut­schen Oper Berlin die Premiere einer Neuinszenierung über die Bühne, die der international gefragte, junge Regisseur Vasily Barkhatov (er wurde 1983 in Moskau geboren) und der italienische Dirigent Jader Bignamini (der 47-Jährige ist Chefdirigent des Detroit Symphony Orchestra) verantworten. Die Produktion des jungen Teams wurde zu einer Sternstunde des Musiktheaters.

Schaumgebremst pessimistisch … – Beethovens „Fidelio“ an der Deutschen Oper Berlin

27.11.22 (Joachim Lange) -
„Fürs rein Exemplarische nicht abstrakt genug, fürs überspringend Nachfühlbare nicht konkret genug,“ so Joachim Lange zur Fidelio-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin. „Wenn sich ein Regisseur so abgrundtief pessimistisch aus der Fidelio-Affäre zieht, fragt man sich schon, warum er sich dann überhaupt darauf einlässt. … Und musikalisch? Nun, ein Beethoven-Glanzstück liefern Donald Runnicles und sein Orchester auch nicht. … Der von Jeremy Bines einstudierte Chor allerdings ist fabelhaft.“

Schwarze Seele stirbt in Schönheit: Rossinis „Semiramide“ in Berlin

21.10.22 (Roland H. Dippel) -
Mit der halbszenischen Aufführung von Gioacchino Rossinis letzter italienischer Opera seria „Semiramide“ (Venedig 1823) knüpft die Deutsche Oper Berlin an ihre zum Glück des Publikums seit Jahrzehnten dauernde Reihe mit szenisch locker gestrickten Belcanto-Opern an. Diesmal als bemerkenswerte Kombination mit Giorgio Battistellis „Experimentum mundi“ im Bornemann-Bau der Berliner Festspiele. Dieser empfiehlt sich durch Raumfokus und gute Akustik auch als Spielstätte für große Oper.

Eddy Motherfucker auf dem Parkdeck Kunterbunt: „Greek“ an der Deutschen Oper Berlin

03.09.22 (Roland H. Dippel) -
Solche Opernabende mit subtilem Tiefgang und intelligenter Buntheit sind die beste Prävention gegen Publikumskrisen. Die sommerliche Parkdeck-Produktion der Deutschen Oper Berlin lief im Rahmen des Kultur Sommer Festival Berlin und passte da bestens. Die Regisseurin Pinar Karabulut, der Bariton Dean Muphy als Eddy und das ganze Team lieferten in Mark-Anthony Turnages 90-Minuten-Oper „Greek“, die den antiken Mythos des Vatermörders und Mutterschänders Ödipus in die britische Unterschicht beamt, ein sinnlich-sarkastisches Theater mit Spaß, Biss und Artistik. Bravi!

Abrutschgefahr in bunte Gummilatschen-Diktatur – „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Deutschen Oper Berlin

13.06.22 (Dieter David Scholz) -
Ein „unbeschreiblich nichtssagendes, szenisch unbeglaubigtes Tohuwabohu“, sieht unser Kritiker Dieter David Scholz. Die Inszenierung sei „voller regielicher Mätzchen, dramaturgischer Ungereimtheiten und reichlich Leerlauf (Langeweile), trotz Aktionismus der Personenführung im ermüdend nüchternen Bühnenbild.“

Auf das richtige Schuhwerk kommt es an – Neue Meistersinger an der Deutschen Oper Berlin

13.06.22 (Joachim Lange) -
In der Inszenierung von Jossi Wieler, Sergio Morabito und Anna Viebrock bleiben viele Fragen offen, findet unser Kritiker Joachim Lange: „Die Grundidee der Inszenierung ist nicht ohne Plausibilität, aber schon deutlich packender und sinnlicher umgesetzt worden. Im Detail bleibt vieles diffus, gerät konventionell oder aber übertrieben aktionistisch.“

13.6.2022: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

13.06.22 (dpa) -
Musik und Licht bei der 76. Greifswalder Bachwoche +++ Musikfestival «Kissinger Sommer» mit Rattle und Nagano +++ Buh-Rufe als Gütezeichen: «Meistersinger»-Premiere in Berlin +++ Dresdner Musikfestspiele beendet - Erstmals Herbst-Nachspiel +++ 100. Händel-Festspiele Halle mit Zehntausenden Besuchern +++ Chanson-Festival feiert in Wandlitz Brassens - erstmals mit Konzert in Polen

Lederer bereitet Nachfolge für Intendant der Deutschen Oper vor

09.05.22 (dpa) -
Berlin - Nach zehn Jahren soll Schluss sein: Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) will möglichst bis Jahresende die Nachfolge von Dietmar Schwarz als Intendant der Deutschen Oper Berlin geklärt haben. Das sagte Lederer dem «Tagesspiegel» (Sonntag).
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: