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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutsche Oper Berlin«

Wagners «Ring» zurück in Berlin - Ovationen in Deutscher Oper

15.11.21 (dpa) -
Berlin - Mit dem Abschluss der ersten zyklischen Aufführung aller vier Opern hat Berlin eine neue Inszenierung von Richard Wagners «Ring des Nibelungen». Fast vier Jahrzehnte nach der legendären Version des damaligen Intendanten Götz Friedrich (1930-2000) hat der norwegische Opernregisseur Stefan Herheim mit Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles das mit insgesamt rund 16 Stunden Spielzeit aufwendigste Werk des Musiktheaters an der Deutschen Oper realisiert.

8. November 2021: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

08.11.21 (dpa) -
Markus Lüpertz vor Regiedebüt mit «La Bohème» in Meiningen +++ Podiumsdiskussion: Aufstehen für die Kunst – im Dialog. Was ist die Rolle der Kultur in unserer Gesellschaft? +++ Deutsche Oper will für Wagners «Ring des Nibelungen» wieder Maske +++ Jonas Kaufmann eröffnet Grafenegg Festival 2022 mit «Fidelio»

Noch unabgeschlossen – „Götterdämmerung“ an der Deutschen Oper Berlin

18.10.21 (Peter P. Pachl) -
Berlins neue „Götterdämmerung“ an der Deutschen Oper beginnt mit verblüffender Erzählweise. Nachdem die Besucher*innen ihre Plätze erreicht und ihre Mund-Nasen-Schutz-Masken abgenommen haben, werden sie beim Öffnen des Vorhangs mit jenem Parkett- Foyer konfrontiert, das sie eben erst verlassen haben: unter der kinetischen Metallstruktur von George Bakers sind die Opernbesucher im Foyer zu einem lebenden Bild eingefroren, bis sie sich dann doch gemeinsam in exzentrischen Bewegungen ergehen – bis auf einen Herrn, der sich daran nicht beteiligt und der sich später als Hagen herausstellt.

Sopranistin Karan Armstrong gestorben

30.09.21 (dpa) -
Berlin - Die Sopranistin und Kammersängerin Karan Armstrong ist tot. Die US-Amerikanerin starb am Dienstag im Alter von 79 Jahren in Spanien, wie die Deutsche Oper in Berlin am Mittwoch unter Berufung auf den engsten Freundes- und Familienkreis bestätigte. Die «B.Z.» berichtete, Armstrong sei in einem Krankenhaus im Marbella gestorben.

Repetitionen zum Abgewöhnen: „Die Vorüberlaufenden“ von Andrej Koroliov an der Deutschen Oper Berlin

29.09.21 (Peter P. Pachl) -
Wer erinnert sich noch an das 1986 uraufgeführte, überaus viel nachgespielte und verfilmte Grips-Musical „Linie 1“ von Birger Heymann und Volker Ludwig: „Fahr mal wieder U-Bahn, tu‘ dir mal was Gut‘s an!“, deren Akteur*innen analog den „Kindern vom Bahnhof Zoo“ in einer untergründigen Schlaufe zwischen Einsteigen, Fahren, Aussteigen – und dem Leben-Fristen gefangen waren.

Spannend und witzig: Mark-Anthony Turnages „Greek“ auf dem Parkdeck der Deutschen Oper Berlin

29.08.21 (Peter P. Pachl) -
Ein Augusttag wie im April, geschüttelt zwischen Sonnenschein und heftigen Regenschauern, schien die erste Premiere der neuen Spielzeit an der Deutschen Oper Berlin infrage zu stellen, denn Marc-Anthony Turnages Oper „Greek“ findet wieder einmal auf dem inzwischen bewährten Parkdeck, auf der Rückseite des Opernhauses, also open-air statt. Doch dann zeigte sich der Himmel der postmodernen Adaption des Ödipus-Stoffes gewogen: „Fate makes us play the roles we cast“, wie es in dieser Oper heißt: Ein spannender Opernabend und ein gelungener Saisonstart.

Wir spielen – Wagners „Das Rheingold“ in der Deutschen Oper Berlin

13.06.21 (Peter P. Pachl) -
Der neue „Ring“-Zyklus an der Deutschen Oper Berlin sollte sich ursprünglich kontinuierlich vom Vorabend bis zum dritten Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ aufbauen. Situationsbedingt war die „Rheingold“-Premiere entfallen und wurde – ziemlich genau vor einem Jahr – durch eine, wie nun festzustellen, der Regiearbeit von Stefan Herheim nicht unverwandte, verkürzte Inszenierung von Neill Barry Moss auf dem Parkdeck der Deutschen Oper ersetzt.

(In-)Fragestellungen – „The Making of Blond“ an der Deutschen Oper Berlin

09.06.21 (Peter P. Pachl) -
In der ehemaligen Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, deren Bühne für Experimentelles, war eine – im Fond Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes geförderte – Uraufführung zu erleben: „The Making of Blond“ als Behauptung einer noch in Arbeit befindlichen Partitur als virtueller Anordnung mit einem chipgesteuerten Besucher. Vorgriff auf eine nahe Zukunft der Oper? Peter P. Pachl besuchte die von der Dramaturgin Sabrina Zwach, gemeinsam mit dem Sound- und Mediendesigner Fabian Kühlein unterfütterte Produktion.

Zunächst als Livestream-(Vor-)Premiere: Zandonais „Francesca da Rimini“ an der Deutschen Oper Berlin

16.03.21 (Peter P. Pachl) -
Gemeinsam mit dem DVD-Label Naxos und Deutschlandfunk Kultur ermöglichte die Deutsche Oper Berlin es ihren Besuchern, der jüngsten Opernproduktion via takt1. digital live beizuwohnen. Generalintendant Dietmar Schwarz berichtete in seiner Ansprache vor Beginn der Oper, dass sechs Wochen unter Hygieneauflagen – dem täglichen Test aller Mitwirkenden – ohne Maske und Abstand geprobt werden konnte. Schwarz, wie auch die Sängerdarstellerin Alexandra Hutton bei ihrer Pausen-Führung über die Bühne und in einige Garderoben, betonten, dass das Publikum diese Oper bald auch im Zuschauerraum des Hauses an der Bismarckstraße live werde erleben können.

Unübersehbar #40 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 19.2. bis zum 25.2.2021

19.02.21 (Dirk Wieschollek) -
Ein Korngold-Wunder – ein Flügel-Wunder: Zwischen Berliner Opern-Extase und Hamburger Klangfarben-Dramaturgie tummeln sich diese Woche weitere Musiktheater-Streams von Verdi über Ravel bis Laure Hiendl. Eine engagierte evangelische Kirchengemeinde liefert elektrischen Kontrapunkt à la Steve Reich. Wunderbar. [jmk]
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