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Alle Artikel kategorisiert unter »Don Carlos«

Playback in der Oper: Nürnberger Intendant springt für Sänger ein

25.11.19 (dpa) -
Nürnberg - Ein denkwürdiger Abend am Nürnberger Staatstheater: Der Chef persönlich ist dort am Freitagabend für den erkrankten Hauptdarsteller eingesprungen. Staatsintendant Jens-Daniel Herzog sang in der letzten Vorstellung von Giuseppe Verdis Oper «Don Carlos» in seiner eigenen Inszenierung gewissermaßen Playback.

Ein musikalischer Glücksfall – Verdis „Don Carlos“ an der Staatsoper Stuttgart

28.10.19 (Georg Rudiger) -
Gleich sieben verschiedene Fassungen gibt es von Giuseppe Verdis Oper „Don Carlos“. Vieraktig oder fünfaktig, französisch oder italienisch (dann „Don Carlo“), mit Ballettmusik oder ohne. Die Stuttgarter Staatsoper fügt jetzt eine achte hinzu, wenn sie den fast fünfstündigen, mit zwei Pausen gespielten Musiktheaterabend mit einer Szene beginnen lässt, die bereits vor der Uraufführung am 11. März 1867 in Paris gestrichen wurde.

Brillante Orchesterwucht, unergiebige Brachialregie: Verdis „Don Carlos“ in Nürnberg

30.09.19 (Juan Martin Koch) -
Verdis „Don Carlos“ in der französischen fünfaktigen Fassung: Das Nürnberger Staatstheater hatte sich einiges vorgenommen für seine erste Opernpremiere der Saison. Juan Martin Koch hörte eine von orchestraler Präsenz geprägte Vorstellung und sah auf der Bühne wenig Erhellendes:

An Schiller gescheitert, an Verdi gewachsen – Verdis „Don Carlos“ an der Opéra Bastille

11.10.17 (Frieder Reininghaus) -
Seine vierte Oper nach einem Drama von Schiller schrieb Verdi für Paris. Nach erheblichen Kürzungen und Ergänzungen der ursprünglichen Partitur kam der von Joseph Méry und Camille du Locle ins Französische gebrachte und zum Libretto bearbeitete „Don Carlos“ 1867 heraus – mit Überlänge. Für die Nutzung im italienisch-sprachigen Opernbetrieb sorgte der Theaterpragmatiker Verdi dann nach und nach für mehrere kürzere Fassungen.

Der Traum von Freiheit – In Braunschweig beginnt die neue Intendanz und Spielzeit mit Verdis „Don Carlo“

12.09.17 (Joachim Lange) -
Zum Auftakt einer neuen Intendanz darf es gerne auch mal etwas Größeres sein. Verdis „Don Carlo“ ist da eine gute Wahl: große Oper mit allen Chancen, auch beim Publikum gut anzukommen. Man kann alles aufmarschieren lassen, was das Haus an Künstlern zu bieten hat. Wenn die neue Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig Dagmar Schlingmann dazu Andrea Moses als Regisseurin einlädt, dann zeugt das obendrein von dem Ehrgeiz, auch szenisch Flagge zu zeigen. Diese Regisseurin und ihr Team Annett Hunger (Bühne) und Adriana Braga Peretzki (Kostüme) denken Verdis Oper natürlich von unserer Gegenwart aus.

Verletzungen zwischen Glücksanspruch und Macht – Verdis „Don Carlos“ am Stadttheater Bremerhaven

04.11.14 (Ute Schalz-Laurenze) -
Eine Welt der Spitzel, eine Welt des Eingeschlossenseins: Riesige Augen im Gartengestrüpp und Gitter zeigen das. Später kommt noch das übergroße Spinnennetz (der Inquisition) hinzu. Mehr braucht der Bühnenbildner und Regisseur Christian von Goetz auch nicht, um die Welt anzudeuten, in der fünf Menschen in schwer erträglicher Weise verletzt und getötet werden und noch immer an Ideale glauben – jeder für sich zerschellt an der Macht von Staat und Kirche.

Groß gemusterte Tapete für den großen Vater-Sohn-Konflikt – Verdis große Historien-Oper „Don Carlos“ in Aachen

11.02.14 (Frieder Reininghaus) -
Frieder Reininghaus berichtet aus Aachen von der Premiere von Giuseppe Verdis „Don Carlos“ in der fünfaktigen Version. Die Aufführung hinterließ einen nicht so nachhaltigen Eindruck: „Transpositionen der Stoffe und Handlungen um Jahrhunderte und in andere gesellschaftliche Verhältnisse können ‚funktionieren‘, sind aber per se noch keineswegs eine Garantie für stimmiges Theater auf der Höhe der Gegenwart.“

Männer als Flaschen – Chemnitzer „Don Carlos“ als Nachschlag zum Verdi-Jahr

02.02.14 (Michael Ernst) -
Verspätung in Sachsen? 2013 war doch Verdi-Jahr, wieso bringt die Oper in Chemnitz jetzt, da sich alle Häuser auf Richard Strauss einspielen, einen „Don Carlos“ heraus? Die einfachste Antwort: Jedes Jahr ist Verdi-Jahr! Vielleicht sind die Sachsen manchmal ja doch besonders helle und spielen, wenn alle Welt Wagner spielt, 2013 beispielsweise György Ligeti und ernten damit großen Erfolg.

Gediegenheit und Größenwahn: Opern von Cavalli bis Ligeti in DVD-Neuerscheinungen

21.11.12 (Juan Martin Koch) -
Ein Theater-Coup à la Fura dels Baus: Das Video einer Frau, die mit dem Tod zu ringen scheint, friert ein – als riesenhafte, den Arbeiten des Bildhauers Ron Mueck angelehnte Figur beherrscht sie fortan die Bühne für Ligetis „Grand Macabre“ (Arthaus).
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