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Alle Artikel kategorisiert unter »Jacques Offenbach«

Oper Stuttgart: Marthalers Erzählungen

21.03.16 (Frieder Reininghaus) -
Jacques Offenbachs „Contes d‘Hoffmann“ kommen mit der surrealistisch geprägten Ausstattung Anna Viebrocks von Madrid an die Oper Stuttgart. Ein Premierenbericht von Frieder Reininghaus.

Uraufführungsfragment – Offenbachs „Fantasio“ an der Komischen Oper Berlin

15.02.16 (Peter P. Pachl) -
Beim Begriff Valentinstag denken Bayern in erster Linie nicht an Sankt V., sondern an Karl Valentin, den geistreichen Münchner Querkopf – und eine in München spielende Opernhandlung über einen selbsterwählten Hofnarren aus dem Volk, der sich in eine Prinzessin verliebt hat, ist Offenbachs „Fantasio“, dessen Urfassung am Vorabend des Valentinstages in der Komischen Oper Berlin erstmals erklang.

Musikalisch erben mit Offenbach

15.01.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Münchens Gärtnerplatztheater erinnert mit „Salon Pitzelberger“ an seine Eröffnung vor 150 Jahren. Wolf-Dieter Peter hat sich‘s angeschaut und war sehr hingerissen.

Wiedergeburt eines bedeutenden Werks an der Opéra de Lyon – Jacques Offenbachs „Le Roi Carotte“

15.12.15 (Dieter David Scholz) -
Jacques Offenbach gehört zu den am meisten verkannten Genies des Musiktheaters im 19. Jahrhundert, auch wenn schon Rossini ihn als „Mozart der Champs-Elysées“ würdigte, der Pianist und Wagnerdirigent Hans von Bülow, Karl Kraus und der Kulturkritiker Egon Friedell ihm Lorbeerkränze flochten. Der Münchner Musikwissenschaftler Thrasybulos Georgiades hat Offenbach schließlich auf eine Stufe mit Verdi und Wagner gestellt. Dennoch, die Vorurteile gegen Offenbach, er sei seicht, halten sich hartnäckig, auch wenn sie auf Unkenntnis basieren.

Künstler-Scheitern gestern und heute

29.11.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Im Theater Augsburg sind aktuelle Parallelen zur romantisierten Künstlerproblematik in „Les Contes d’Hoffmann“ von Jacques Offenbach zu entdecken. Wolf-Dieter Peter war dabei.

Hoffmann-Paraphrase – Barrie Koskies eigenwillige Fassung von „Les Contes d'Hoffmann“ an der Komischen Oper Berlin

12.11.15 (Peter P. Pachl) -
Wohl kaum ein anderer Operntorso, Bergs „Lulu“ nicht ausgenommen, hat derartig viele divergierende Bühnenfassungen nach sich gezogen, wie Jacques Offenbachs Opéra fantastique aus dem Jahre 1881. Das von Hausherr Barrie Koskie bereits mehrfach durchbrochene Alleinstellungsmerkmal deutschsprachiger Aufführungen an der Komischen Oper Berlin mixt diesmal die durchgehend in französischer Sprache gesungenen Exzerpte der kritischen Gesamtausgabe mit deklamierten Texten E. T. A. Hoffmanns in deutscher Sprache und Ausschnitten aus Mozarts „Don Giovanni“. Die besuchermäßig stark ausgelastete Produktion erreicht ihr Publikum, verfehlt aber knapp ihr eigenes Ziel.

Liebesalpträume und Ichverlust – Stefan Herheims Neudeutung von „Hoffmanns Erzählungen“ überwältigt bei den Bregenzer Festspielen

24.07.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Der Vorhang musste ausgerechnet in der letzten Strophe des Couplets von „Klein-Zack“ zugehen: ein Drittteil der bühnengroßen Treppe blockierte und hätte die Verwandlung von Luthers Weinkeller hin zur Showtreppe für die von Hoffmann erneut herbeibeschworene Stella nicht ermöglicht. Nach zehn Minuten Pause wiederholte der schwedische Tenor Daniel Johansson diesen schwelgerischen, vokal fordernden Ausbruch, hob die emotionale Spannungskurve damit gekonnt auf das vorherige Niveau – und war über seine blendende Bühnenerscheinung hinaus dennoch bis zu seinem bitteren Ende ein stimmlich beeindruckender Sänger-Dichter.

Verwechslungskomödie im Zeitalter der Smartphones – Offenbachs „Pariser Leben“ an der Volksoper Wien

22.02.15 (Frieder Reininghaus) -
Frieder Reininghaus stattete der Volksoper Wien einen Besuch ab und sah nur Bahnhof in Yves-Klein-Blau. „Das Offenbachsche Ideal, durch Gelächter der Vielen menschliche Unzulänglichkeiten der hochgestellten Einzelnen zumindest einzudämmen, ist von einer Wirklichkeit desavouiert worden, von der die Theatermacher in Wien keine Notiz nehmen.“

Prinzessin von Trapezunt im Bayerischen Wald

28.01.15 (Christian Hoerburger) -
Wer noch nicht in der Oper war, der hatte im Ferienland Bayerischer Wald dazu eine günstige Gelegenheit: kostenlos und ohne weite Anfahrt. Zum 10. Mal veranstaltete Barbara Hesse-Bachmaier eine Opernwerkstatt in ihrer Heimatstadt Freyung, dieses Mal mit der selten gespielten Operette „Die Prinzessin von Trapezunt“ von Jacques Offenbach. Die Geschichte von der Gauklertruppe eines Jahrmarkts, die in der Lotterie ein Schloss gewonnen hat und mit List auch noch familiäre Bande mit dem Prinzen des Nachbarschlosses knüpfen konnte, ist voller Witz und Komik. Offenbachs Musik ist so eingängig und temperamentvoll, dass die Zuhörer ihr Vergnügen hatten.

Blauweiss ist der Himmel über Bayern – Am Badischen Staatstheater Karlsruhe kommt Offenbachs Opéra comique „Fantasio“ als bayerischer Schwank auf die Bühne

15.12.14 (Joachim Lange) -
Zu einer Ehrenbürgerschaft in Mantua dürfte es bei Jaques Offenbach nicht langen. Zumindest der dortige Adel kommt bei ihm nicht besonders gut weg. Ein Prinz von Mantua ist bei ihm gleich in zwei Werken der Mustertrottel eines unterkomplexen Heiratskandidaten. In den „Banditen“ von 1869 soll er die spanische Prinzessin von Granada heiraten und bei der Gelegenheit Staatsschulden regulieren; hat aber von der Kassenlage keinen blassen Schimmer. In der Opéra comique „Fantasio“ von 1871, will er bei der Übernahme Bayerns durch die Hochzeit mit der Königstochter, sich diese Theres erstmal inkognito, verkleidet als sein eigener Adjutant, anschauen, fällt aber dabei dauernd aus der subalternen Rolle. Als Vorlage für Operetten-Kalauer ist das eigentlich nicht schlecht. Aber so wie man das jetzt in Karlsruhe auf der Bühne serviert bekommt, hat es nicht die Spur von dekadentem Charme.
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