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Alle Artikel kategorisiert unter »Jacques Offenbach«

Publikumverschreckend? „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach am DNT Weimar

10.09.19 (Michael Ernst) -
Weimar feiert 2019 nicht nur 100 Jahre Bauhaus. Das Deutsche Nationaltheater widmet sich zur Spielzeiteröffnung einem ganz anderen Jubilar dieses Jahres, dem vor 200 Jahren in Köln geborenen Jakob Offenbach, der als Jacques mit seinen Offenbachiaden weltberühmt werden sollte. Doch auch seine als „seriös“ bezeichnete Oper „Hoffmanns Erzählungen“ sorgt nachhaltig für Ruhm. Auch in Christian Weises Neuinszenierung am Deutschen Nationaltheater der Klassikerstadt? Fragt sich Michael Ernst.

Beine hoch! – Ein Tanzstück für Jubilar Jacques Offenbach in Köln

31.08.19 (Rainer Nonnenmann) -
Das Unwichtigste, weil am meisten Abgedroschene, wird an diesem Abend in der Kölner Orangerie gleich zu Anfang erledigt, eher pflichtschuldig statt mit zündendem Elan: Ein Tänzer singt mehr schlecht als recht Jacques Offenbachs Gassenhauer „Can Can“ auf die rhythmisch repetierten Silben „Babababibababaaa…“. Rainer Nonnenmann berichtet.

Höllisch gut – Barrie Kosky inszeniert Offenbachs „Orphée aux enfers“ in Salzburg

18.08.19 (Joachim Lange) -
Barrie Kosky kann Operette: Joachim Lange ließ sich bei den Salzburger Festspielen in Offenbachs Unterwelt mitreißen. Enorm starke Sängerinnen und Sänger, mitklamaukende Wiener Philharmoniker im Graben und ein alle Rahmen des Humors sprengender Max Hopp. Große Party.

Höllischer Erfolg für Barrie Koskys Operettendebüt in Salzburg

15.08.19 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg/Berlin - Die turbulent-anzügliche Neuinszenierung von Jacques Offenbachs Operette «Orphée aux enfers» («Orpheus in der Unterwelt») ist bei den Salzburger Festspielen zum größten Publikumserfolg der laufenden Saison geworden.

Offenbachs „Die Banditen“ als bissiges Sommertheater zur Wiedervereinigung in Leipzig

09.07.19 (Roland H. Dippel) -
Jacques Offenbachs „Die Banditen“ sind ein weitaus robusterer Brocken als das von der Leipziger Insel-Bühne bereits im Sommer 2015 am gleichen Schauplatz vom „Pariser Leben“ zum „Klein-Pariser Leben“ auffrisierte ‚Operettchen‘. Das kleine Ensemble hat sich Parodien, Stückentwicklungen und Komödien verschrieben. Zum 200. Offenbach-Geburtstag steht aber nur zum Schein der ‚Mozart der Champs Elysées‘ im Vordergrund, selbst wenn die Insel-Bühne für die sich bei Offenbach rar machenden großen Leipziger Musiktheater in die Bresche springt. Der Wahnsinn hat Dekonstruktionsmethode: Das Ensemble beschränkt sich auf Personalzahlen, mit denen Offenbach seine ersten Jahre als Theaterunternehmer bestritt. Geht das heute noch oder wieder? An der Moritzbastei schon, denn ein ‚typisches‘ Operettenpublikum gibt es dort nicht. Der Bericht von Roland H. Dippel.

Das hat Offenbach nicht verdient: „Je suis Jacques“ an der Oper Köln geht daneben

25.06.19 (Dieter David Scholz) -
Zum 200. Geburtstag hat sich die Oper Köln ein spezielles Programm ausgedacht: eine „Jubiläums-Offenbachiade“. Unser Kritiker Dieter David Scholz kann dem nicht mal gar nicht viel abgewinnen, sondern eher fast gar nichts. „An den Haaren herbeigezogene Überleitungen“, biedere Rahmenhandlung, musikalisch kaputtreduziert. Die Oper Köln habe „sich und Offenbach mit dieser trostlosen Jubiläumsveranstaltung zum 200sten Geburtstag des vielleicht bedeutendsten Sohnes der Domstadt keinen ehrenvollen Dienst erwiesen.“

Der Meister des musikalischen Lachens

20.06.19 (Georg Beck) -
Köln hat ein Offenbachjahr ausgerufen. Eine Kölner Offenbach-Gesellschaft, von der man glaubte, es habe sie eigentlich immer schon gegeben, wenn nicht geben müssen, (in Wahrheit gibt es sie seit Dezember 2015) hat unter weitgehender Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten die Kultur- wie die Politikschaffenden der Domstadt und des Bundeslandes mit dem Offenbachvirus infiziert. Was schon mal als Erfolg gewertet werden darf. Sehr beachtlich, was aus der Flüstertüte da alles herausschallt. Es regnet Veranstaltungen. Eine Offenbach-Ausstellung wandert. Es wird choreographiert, debattiert und konferiert (in Köln und in Paris), promeniert („Wandeln Sie nachts durchs Museum und genießen Sie kammermusikalische Leckerbissen.“), und, ja, musiziert wird auch. Ganz viel sogar.

200. Geburtstag von Offenbach: Der Unbekannte mit dem berühmten Namen

19.06.19 (dpa, Sabine Glaubitz) -
Paris/Köln - Der 200. Geburtstag von Jacques Offenbach wird international gefeiert. Für viele ein Anlass, den deutsch-französischen Komponisten zu entdecken. Denn jeder kennt seinen Namen, aber nur wenige seine Musik.

Blicke auf Beethoven und andere Jubilare

17.05.19 (Jelena Rothermel) -
Wer die Halle 3.1 der Musikmesse Frankfurt betritt, kann sie schon sehen, die wichtigste „Neuheit“ im Programm der Notenverlage: Ludwig van Beethoven, der als riesiges Logo des Bären­reiter Verlags über allen thront. Sein 250. Geburtstag ist zwar erst im nächsten Jahr, aber mit den Vorbereitungen kann man nicht früh genug anfangen. Damit wir den „alten Meister“ noch einmal ganz neu hören können, geben vor allem die großen Notenverlage einige seiner Werke in neuen Editionen heraus.

nmz news update_0321: Jacques Offenbach | Internet-Archive | Das Konzert | Wikipedia

21.03.19 (mh) -
Von Dieter David Scholz gibt es eine Blütenlese zu Jacques-Offenbach-Publikationen, Bojan Budisavljevic setzt sich mit einem Buch zum Thema „Konzert“ auseinander. Linktipps zu Archiven im Netz, eingesammelt von Martin Hufner. Die neue musikzeitung auf der Leipziger Buchmesse mit dem aktuellen Programm für den Freitag. Besuchen Sie uns am ConBrio-Stand B 300. Unsere aktuellen Informationen zum Musikleben, jetzt in unserem news update vom 20. März 2019.
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