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Alle Artikel kategorisiert unter »Jacques Offenbach«

Ein Postillon stiehlt allen die Show

11.09.20 (Juan Martin Koch) -
„Das steht nicht in der Mythologie!“ – „Richtig, wir schreiben sie auch gerade um…“ Barrie Koskys atemlos überdrehte, sehr queere und sehr unterhaltsame Inszenierung von Jacques Offenbachs „Orphée aux enfers“ machte vergangenes Jahr bei den Salzburger Festspielen Furore. Warum, das kann man nun anhand des gut ins Bild gesetzten Mitschnitts nachvollziehen.

Buch-Tipps 2020/05

12.05.20 (Michael Wackerbauer) -
Der „andere“ Offenbach, hg. v. Alexander Grün u. a., Dohr, Köln 2019, 174 S., Abb., Notenbsp., € 29,80, ISBN 978-3-86846-153-4 +++ Scelsi Revisited Backstage, hg. v. B. Gottstein/M. Kunkel, Pfau, Saarbrücken 2020, 227 S., Abb., Notenbsp., € 30,00, ISBN 978-3-89727-552-2 +++ Schließen – Enden – Aufhören. Musikalische Schlussgestaltung als Problem in der Musikgeschichte, hg. v. S. Wegner/F. Kraemer, edition text + kritik, München 2019, 467 S., Notenbsp., € 59,00, ISBN 978-3-86916-662-9

Zwei doppelt ratlosmachende Offenbach-Premieren in Dresden

02.03.20 (Michael Ernst) -
Dresden feiert verspätet, das Offenbach-Jahr ist vorbei. Semperoper und Staatsoperette bringen an einem Wochenende „Die Großherzogin von Gerolstein“ und „Die Banditen“ heraus. Diese in keinerlei Zusammenhang stehende Doppelpremiere bescherte dem Publikum leider doppelte Ratlosigkeit, befindet unser Kritiker Michael Ernst.

Jährlich wiederkehrende «Offenbach-Tage» in Köln geplant

27.11.19 (dpa) -
Köln - In Köln soll es künftig einmal jährlich «Offenbach-Tage» rund um den Geburtstag des Komponisten Jacques Offenbach am 20. Juni geben. Das kündigten Franz-Josef Knieps und Hans-Georg Bögner, die Vorsitzenden der Offenbach-Gesellschaft, in einem Gespräch des «Kölner Stadt-Anzeiger» (Mittwoch) an.

Publikumverschreckend? „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach am DNT Weimar

10.09.19 (Michael Ernst) -
Weimar feiert 2019 nicht nur 100 Jahre Bauhaus. Das Deutsche Nationaltheater widmet sich zur Spielzeiteröffnung einem ganz anderen Jubilar dieses Jahres, dem vor 200 Jahren in Köln geborenen Jakob Offenbach, der als Jacques mit seinen Offenbachiaden weltberühmt werden sollte. Doch auch seine als „seriös“ bezeichnete Oper „Hoffmanns Erzählungen“ sorgt nachhaltig für Ruhm. Auch in Christian Weises Neuinszenierung am Deutschen Nationaltheater der Klassikerstadt? Fragt sich Michael Ernst.

Beine hoch! – Ein Tanzstück für Jubilar Jacques Offenbach in Köln

31.08.19 (Rainer Nonnenmann) -
Das Unwichtigste, weil am meisten Abgedroschene, wird an diesem Abend in der Kölner Orangerie gleich zu Anfang erledigt, eher pflichtschuldig statt mit zündendem Elan: Ein Tänzer singt mehr schlecht als recht Jacques Offenbachs Gassenhauer „Can Can“ auf die rhythmisch repetierten Silben „Babababibababaaa…“. Rainer Nonnenmann berichtet.

Höllisch gut – Barrie Kosky inszeniert Offenbachs „Orphée aux enfers“ in Salzburg

18.08.19 (Joachim Lange) -
Barrie Kosky kann Operette: Joachim Lange ließ sich bei den Salzburger Festspielen in Offenbachs Unterwelt mitreißen. Enorm starke Sängerinnen und Sänger, mitklamaukende Wiener Philharmoniker im Graben und ein alle Rahmen des Humors sprengender Max Hopp. Große Party.

Höllischer Erfolg für Barrie Koskys Operettendebüt in Salzburg

15.08.19 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg/Berlin - Die turbulent-anzügliche Neuinszenierung von Jacques Offenbachs Operette «Orphée aux enfers» («Orpheus in der Unterwelt») ist bei den Salzburger Festspielen zum größten Publikumserfolg der laufenden Saison geworden.

Offenbachs „Die Banditen“ als bissiges Sommertheater zur Wiedervereinigung in Leipzig

09.07.19 (Roland H. Dippel) -
Jacques Offenbachs „Die Banditen“ sind ein weitaus robusterer Brocken als das von der Leipziger Insel-Bühne bereits im Sommer 2015 am gleichen Schauplatz vom „Pariser Leben“ zum „Klein-Pariser Leben“ auffrisierte ‚Operettchen‘. Das kleine Ensemble hat sich Parodien, Stückentwicklungen und Komödien verschrieben. Zum 200. Offenbach-Geburtstag steht aber nur zum Schein der ‚Mozart der Champs Elysées‘ im Vordergrund, selbst wenn die Insel-Bühne für die sich bei Offenbach rar machenden großen Leipziger Musiktheater in die Bresche springt. Der Wahnsinn hat Dekonstruktionsmethode: Das Ensemble beschränkt sich auf Personalzahlen, mit denen Offenbach seine ersten Jahre als Theaterunternehmer bestritt. Geht das heute noch oder wieder? An der Moritzbastei schon, denn ein ‚typisches‘ Operettenpublikum gibt es dort nicht. Der Bericht von Roland H. Dippel.

Das hat Offenbach nicht verdient: „Je suis Jacques“ an der Oper Köln geht daneben

25.06.19 (Dieter David Scholz) -
Zum 200. Geburtstag hat sich die Oper Köln ein spezielles Programm ausgedacht: eine „Jubiläums-Offenbachiade“. Unser Kritiker Dieter David Scholz kann dem nicht mal gar nicht viel abgewinnen, sondern eher fast gar nichts. „An den Haaren herbeigezogene Überleitungen“, biedere Rahmenhandlung, musikalisch kaputtreduziert. Die Oper Köln habe „sich und Offenbach mit dieser trostlosen Jubiläumsveranstaltung zum 200sten Geburtstag des vielleicht bedeutendsten Sohnes der Domstadt keinen ehrenvollen Dienst erwiesen.“
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