Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Jacques Offenbach«

Blicke auf Beethoven und andere Jubilare

17.05.19 (Jelena Rothermel) -
Wer die Halle 3.1 der Musikmesse Frankfurt betritt, kann sie schon sehen, die wichtigste „Neuheit“ im Programm der Notenverlage: Ludwig van Beethoven, der als riesiges Logo des Bären­reiter Verlags über allen thront. Sein 250. Geburtstag ist zwar erst im nächsten Jahr, aber mit den Vorbereitungen kann man nicht früh genug anfangen. Damit wir den „alten Meister“ noch einmal ganz neu hören können, geben vor allem die großen Notenverlage einige seiner Werke in neuen Editionen heraus.

nmz news update_0321: Jacques Offenbach | Internet-Archive | Das Konzert | Wikipedia

21.03.19 (mh) -
Von Dieter David Scholz gibt es eine Blütenlese zu Jacques-Offenbach-Publikationen, Bojan Budisavljevic setzt sich mit einem Buch zum Thema „Konzert“ auseinander. Linktipps zu Archiven im Netz, eingesammelt von Martin Hufner. Die neue musikzeitung auf der Leipziger Buchmesse mit dem aktuellen Programm für den Freitag. Besuchen Sie uns am ConBrio-Stand B 300. Unsere aktuellen Informationen zum Musikleben, jetzt in unserem news update vom 20. März 2019.

Spötter und Entertainer des zweiten Kaiserreichs

21.03.19 (Dieter David Scholz) -
Die Jubiläumsglocken läuten in diesem Jahr besonders in Köln sehr laut, denn dort wurde vor 200 Jahren Jacques Offenbach geboren. Das Offenbach-Jahr wird Vieles bringen. Auch die Offenbachliteratur ist um neue Publikationen angewachsen. Eine Blütenlese:

Offenbach Operette 4.0 – Das Jewish Chamber Orchestra Munich in den Kammerspielen München

11.02.19 (Christian Kröber) -
Jedes Jahr ist Jubiläumsjahr. Und so feiert die Musikwelt 2019 Leopold Mozart, Clara Schumann und Jacques Offenbach, der im Salzburger Sommerfestival mit einer Inszenierung seines „Orpheus in der Unterwelt“ – hier mondän als Orpheé aux Enfers tituliert – zu höheren Weihen gelangen soll. Das lässt auch die Münchner nicht ruhen, die mit dem Jewish Chamber Orchestra Munich (JCOM) und ihrem Gründer und Leiter Daniel Grossmann zwei unbekannte Einakter Offenbachs auf die Bühne der Münchner Kammerspiele gebracht haben.

Offenbach mit Bleigewicht – „Häuptling Abendwind“ an der Semperoper Dresden

16.12.18 (Roland H. Dippel) -
Ambitioniertes und Schwieriges aus (neuerer) Oper, Operette und Musical inklusive aller anspruchsvollen Hybridformen dazwischen bringt die Sächsische Staatsoper mit einer gekonnten Stückwahl in ihrer zweiten Spielstätte SemperZwei. Neben Höhepunkten führt das manchmal zur Bestätigung angezweifelter Fakten: Diesmal zeigte sich einmal mehr, dass Offenbach höllisch schwer ist und mehr sein muss als die Kombination von begabten jungen Opernstimmen, kabarettistischem Wollen, materialreicher Ausstattung und musikalischem Können: „Häuptling Abendwind“ wird an der Semperoper Dresden zur rumpelnden Bruchlandung.

Bittersüße Politsatire – Jacques Offenbachs „Barkouf“ in Strasbourg aufgeführt

11.12.18 (Dieter David Scholz) -
Zwei Jahre nach dem triumphalen Erfolg des „Orphée aux enfers“ brachte Jacques Offenbach am 24.12. 1860 in der Pariser Opéra comique – in der er als Jugendlicher das Cello im Orchestergraben gespielt hatte, seine Opéra-bouffe „Barkouf“ zur Uraufführung, es war sein erstes Werk für die Salle Favart. Es verschwand allerdings nach nur acht Vorstellungen von der Bühne, das Libretto wurde nur in den Oeuvres complètes des Librettisten Eugène Scribe publiziert, die Partitur nie, lediglich zehn Einzelnummern aus dem Klavierauszug.

Sturm in der Sprudelflasche – Offenbachs „Großherzogin von Gerolstein“ in Halle

09.12.18 (Joachim Lange) -
Le Grande-Duchesse de Gérolstein – der Titel dieser Jacques-Offenbach-Operette aus dem Jahre 1867 klingt im französischen Original eine Spur eleganter, als die vergleichsweise bodenständige deutsche Großherzogin von Gerolstein. Das klingt mehr nach Sprudelwasser als nach Champagner. Andererseits passt es besser in die gute Stube der Stadt Halle, die Klemens Kühn für Annegret Hahns Inszenierung nachgebaut hat. Etwas verfremdet, aber mit Wiedererkennungseffekt. Die Stadtwappen an den Wänden und die Fähnchen lassen daran keinen Zweifel.

Eigene Mischung – „Les Contes d'Hoffmann“ an der Deutschen Oper Berlin

02.12.18 (Peter P. Pachl) -
Die Aufführungsgeschichte der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ seit der Uraufführung des von Jacques Offenbachs unvollendeten Bühnenwerks, 1881 in Paris, hat bis heute kein Ende gefunden. In Berlin waren in den vergangenen Jahren diverse Lesarten, unterschiedlich komplettiert nach der kritischen Ausgabe von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck, auf der Bühne zu erleben. Darunter 2014 in kleiner Form, musikalisch bearbeitet und mit Neukompositionen von Anne Champert in der Tischlerei der Deutschen Oper, 2015 eine von Barrie Kosky als „albtraumartige[r] Horrortrip“ apostrophierte Fassung für die Komische Oper Berlin, mit den ersten beiden Akten in der von Michael Kaye rekonstruierten Bariton-Fassung, dem dritten bis fünften Akt in der Tenorversion. Nun das für Berlin neue Remake einer Inszenierung aus dem Jahre 2005 in Lyon.

Das Gemüse an der Macht – Offenbachs „König Karotte“ in Hannover

07.11.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die Uraufführung von Jacques Offenbachs „Roi Carotte“ (1872) ist mit heute unfassbaren Zahlen belegt: 1150 Kostüme, 193 Bilder in vier Akten, innerhalb von sechs Monaten 193 Aufführungen, sechs Stunden Uraufführung und noch vieles mehr. Und doch verschwand das Werk in der Versenkung, bis es rekonstruiert werden und in einer dreistündigen Fassung 2015 in Lyon aufgeführt werden konnte. Und nun gab es in Hannover von dieser Fassung eine viel bejubelte, glänzende deutsche Erstaufführung, die der Musicalfachmann Matthias Davids als Regisseur verantwortete.

Liebe triumphiert über Krieg – Offenbachs „Les Fées du Rhin“ in Tours uraufgeführt

02.10.18 (Dieter David Scholz) -
Unser Kritiker Dieter David Scholz hat sich tief in die Werkgeschichte von Offenbachs Oper „Les Fées du Rhin“ versenkt. Herausgeholt hat das in dieser Fassung uraufgeführte Werk die Oper in Tours. Wie dabei die gute und ehrenwerte Absicht dieser Tat durch eine inszenatorische Missdeutung ad absurdum geführt wird, lesen Sie in dieser Kritik.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: