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Alle Artikel kategorisiert unter »Jörg Widmann«

unüberhörbar 2014/03

02.03.14 (Hanspeter Krellmann) -
Passacaglia – Klaviertrios von Haydn, Schumann, Jörg Widmann. Oberon Trio +++ Josef Gabriel Rheinberger: Du sonnige wonnige Welt – Gesänge für Männerstimmen. Die Singphoniker +++ Hans Zender: 33 Veränderungen über 33 Veränderungen. Ensemble Modern, Hans Zender

Auf der Suche nach dem Ariadne-Faden

04.02.14 (Gerhard Rohde) -
Das „Labyrinth“ begann mit einem Wettlauf gegen die Zeit: Eine Woche vor der Premiere lagen noch nicht alle Noten vor. Neue-Musikchef Harry Vogt raste mit den eingehenden Resten der Partitur von seinem Büro im WDR eilends zum probebereiten WDR-Sinfonieorchester in die Kölner Philharmonie. Musiker und der erfahrene Dirigent Emilio Pomàrico behielten die Nerven und sicherten der Uraufführung eine eindrucksvolle Wiedergabe: sind eben erfahreneProfis, die Instrumentalisten der Rundfunksinfonieorchester, für die Neue Musik unverzichtbar und nicht ersetzbar durch ein „normales“ Kulturorchester, das gar nicht die Zeit zu langem Partiturlesen und Einstudieren hätte. Von Köln gingen die Gedanken dabei gen Südwesten zum SWR: Dort werden gerade zwei hochkompetente Orchester der Neuen Musik in eine neblige Fusion „versetzt“. Es wäre an der Zeit, den Status unserer Radiosinfonieorchester in einer festen und verbindlichen Form zu sichern, damit nicht jeder Intendant samt Rundfunkrat tun und lassen kann, was ihm gerade mal so durch den Kopf rauscht.

Das absolute Jetzt – Eröffnungskonzert von Ultraschall mit Werken von Holliger, Carter, Widmann und Huber

24.01.14 (Barbara Eckle) -
Janus war der Gott des Anfangs und des Endes, der Türen, Schwellen und Scharniere. Im Zeichen des doppelten Gesichts stand das Eröffnungskonzert der diesjährigen, neuerdings zu fünf Tagen komprimierten Ausgabe des Festivals Ultraschall von Deutschlandradio Kultur und Radio Berlin Brandenburg. Die „usual suspects“ unter den Komponisten-Interpreten Heinz Holliger und Jörg Widmann sollten da natürlich nicht fehlen.

Komponist Widmann hält Mozart in Würzburg den Spiegel vor

06.12.13 (dpa) -
Würzburg - Das Würzburger Mozartfest geht unter neuer Führung neue Wege und will dem Klassiker einen Spiegel vorhalten. Intendantin Evelyn Meining stellt die Werke Wolfgang Amadeus Mozarts bei ihrem ersten Festival im Frühsommer zeitgenössischer Musik gegenüber.

Ausdruckstarkes Plädoyer für Neue Musik – Das 9. „Brücken“-Festival in Rostock

04.12.13 (Ekkehard Ochs) -
An Rostocks Hochschule für Musik und Theater (HMT) ist am 1. Dezember nach achttägiger Dauer das nunmehr 9. „Brücken“-Festival für Neue Musik in Mecklenburg-Vorpommern zu Ende gegangen. Veranstalter war der Verein für Neue Musik in MV, der es in Verbindung mit dem Landesverband MV des Deutschen Komponistenverbandes und der HMT Rostock erneut geschafft hatte, ein so attraktives wie überzeugendes Programm in durchgängig hervorragenden Interpretationen anzubieten.

Gewaltige Kontraste, vulkanische Energie

13.11.13 (Ana Popescu) -
Vier Wochen lang fand in diesem September in Bukarest und in verschiedenen Städten Rumäniens das XXI. George Enescu Festival statt, ausgezeichnet durch eine enorme Vielfalt des Programms und den höchsten künstlerischen Anspruch. Die diesjährige Edition zeigte sich als die umfangreichste der langen Reihe, die seit 1958 dem großen rumänischen Komponisten, Violinisten, Dirigenten und Musikpädagogen huldigt.

Musikautorenpreis für Klaus Huber, Jörg Widmann, Deichkind und die Toten Hosen

26.04.13 (dpa, PM) -
Berlin - Die Toten Hosen, Deichkind und die Komponisten Klaus Huber und Jörg Widmann sind mit dem Deutschen Musikautorenpreis geehrt worden. Die Toten Hosen gewannen den Preis in der Sparte Komposition Rock/Pop und für das erfolgreichste Werk, wie der Musikrechteverwerter Gema am Freitag nach der Verleihung in Berlin mitteilte.

Schnöde Tochter in überladenem Klanggewand

03.12.12 (Juan Martin Koch) -
Es war eine traurig-schöne Koinzidenz, dass die Uraufführung von Jörg Widmanns Oper „Babylon“ ausgerechnet an Hans Werner Henzes Todestag über die Bühne der Bayerischen Staatsoper ging. Seinem Andenken widmete das Produktionsteam dann auch die Premiere. Intendant Klaus Bachler erinnerte in einer kurzen Ansprache an Henzes Wirken gerade auch in München und beschwor somit unfreiwillig jene musiktheatrale Meisterschaft, die man an diesem Abend dann so schmerzlich vermissen sollte.

Die „Zauberflöte“ für das 21. Jahrhundert ist noch zu schreiben: „Babylon“ von Jörg Widmann und Peter Sloterdijk an der Münchner Staatsoper

28.10.12 (Juan Martin Koch) -
Als Klaus Bachler sich vor Aufführungsbeginn ans Publikum wandte, ahnte man den Anlass. Der Staatsopernintendant erinnerte an den verstorbenen Hans Werner Henze, an sein Wirken gerade auch in München und verkündete, das komplette Produktionsteam widme diese Premiere seinem Andenken. Je länger der Uraufführungsabend dauerte, umso stärker sehnte man sich nach Henzes musiktheatraler Souveränität zurück.

Oper "Babylon" von Jörg Widmann und Peter Sloterdijk wird in München uraufgeführt

23.10.12 (Agentur - dapd) -
München - Der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann hat keine Angst vor "schönen" Stellen in seinen Werken. "Konsonanz und Dissonanz, Harmonie und Disharmonie bedingen einander. Für mich beginnt etwas spannend zu werden, wenn es sich reibt", sagte Widmann der Nachrichtenagentur dapd. In seiner neuen Oper "Babylon" gebe es die "grässlichsten Reibeklänge, die einem durch Mark und Bein gehen". Es gebe aber auch "erschreckend schöne Stellen, Ruhepole, völlig tonal."
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