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Alle Artikel kategorisiert unter »Karlheinz Stockhausen«

«Studio für elektronische Musik des WDR» verlässt Köln

26.07.17 (dpa) -
Köln - Das über dreißig Jahre lang von Komponist Karlheinz Stockhausen künstlerisch geleitete «Studio für elektronische Musik des WDR» verlässt nach fast 70 Jahren Köln. In den 1950er Jahren gegründet, gilt das Studio als erstes seiner Art weltweit. Es soll nach Umbauarbeiten auf dem Gelände des Hauses Möderath, einem privaten Kunsthaus bei Kerpen, untergebracht werden, wie der WDR am Montag mitteilte.

Auf die Erde gestellt – Karlheinz Stockhausen „Donnerstag“ aus „Licht“ am Theater Basel

26.06.16 (Georg Rudiger) -
In der linken Hand ein Glas Whiskey, in der rechten eine Zigarette. Die Band im Foyer des Basler Theaters hat noch Pause und wird erst nach und nach vom Dirigenten im roten Anzug zusammengetrommelt. Man trägt Schlaghosen und Langhaarperücke. Und gibt sich auch noch betont relaxt, als die sechsstündige Oper „Donnerstag“ von Karlheinz Stockhausen mit scharfen, gestanzten Akkorden im Blech beginnt.

Viele Kirchen, 14 Uraufführungen, 1000 Chorsänger: Acht-Brücken-Festival Köln

06.05.16 (Stefan Pieper) -
Wenig Gnade kennt die Klangwelt der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja. Karg sind die Tonfolgen. Spröde Harmonien lösen sich in Clustern auf. Rhythmische und dynamische Impulse suggerieren Härte. Ustwolskajas musikalische Spiritualität hat etwas Getriebenes. Am Ende eines langen Eröffnungstages beim Kölner Acht-Brücken-Festival hatte man die Physiognomie dieser Musik tief verinnerlicht. Festivals tun gut daran, Schwerpunkte zu setzen und damit Orientierung auf dem komplexen Terrain der musikalischen Gegenwart zu geben.

Rückblende 2015/12

30.11.15 () -
Vor 100 Jahren: Richard Straussens neustes Werk, die Alpensymphonie, bei der Erstaufführung in der Berliner Philharmonie am 28. Oktober 1915. +++ Vor 50 Jahren: Über Grenzen der Musik meditierte der 83-jährige Schweizer Dirigent Ernest Ansermet und rechnet mit den Zwölftönern, Elektronikern und Abatonikern ab. – Karlheinz Stockhausen versucht eine Verbindung von instrumentaler und elektronischer Musik. – Musikerziehung nach Jacques Dalcroze

Zeitreise zurück in die Zukunftsmusik

03.11.15 (Anna Schürmer) -
Am 21. Oktober 2015 wurde die Zukunft von der Vergangenheit eingeholt: An diesem Datum wurde nicht nur jener Tag Gegenwart, an dem Michael J. Fox in „Zurück in die Zukunft“ landete. Eine treffliche Koinzidenz war auch der punktgenaue Start des Stockhausen-Festivals der musica viva des Bayerischen Rundfunks. In München lud der künstlerische Leiter Winrich Hopp das Publikum auf eine klingende Zeitreise zurück in die Zukunftsmusik ein.

Myriaden von Geräuschen und Klängen

25.09.15 (Mátyás Kiss) -
Jüngeren Musikfreunden, sofern sie sich überhaupt aktiv für Neue und Neueste Musik interessieren (und nicht bloß für längst museal gewordene), ist der Blick auf die bleibenden Verdienste verstellt, die sich Karlheinz Stockhausen in der ersten Hälfte seiner Laufbahn erwarb – und zwar durch den ebenso umstrittenen wie weitgehend unbekannten, weil kaum aufgeführten, Musiktheater-Zyklus „Licht“. Dass bereits der junge Karlheinz Stockhausen immer für einen Skandal gut war, zumindest aber belächelt oder mit blankem Unverständnis abgestraft wurde, und dass schon seine heute als moderne Klassiker durchgehenden Werke seltsame Laute und Texte aus eigener Feder verwendeten und mit noch seltsameren theatralischen oder zumindest halbszenischen Aktionen für Irritation sorgten, wird dabei gerne übersehen.

Buch-Tipps 2015/07

22.07.15 (Michael Wackerbauer) -
Andrea Zschunke: HK Gruber. Musik in Kommunikation, Verlag Lafite, Wien +++ Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Franz Brendel, Hermann Levi, Franz Liszt, Richard Pohl und Richard Wagner, hrsg. v. Thomas Synofzik u.a. (Schumann Briefedition, Serie II, Bd. 5), Dohr, Köln 2014 +++ Iryna Krytska: Karlheinz Stockhausens KLAVIERSTÜCK XI (1956). Interpretationsanalysen, Bosse, Kassel 2015

Vom Hochsitz aus, mit Kinder-Laserschwert – Stockhausens „Originale“ in der Berliner Staatsoper

14.06.15 (Peter P. Pachl) -
„Stop, bitte hört euch die Aufnahme noch einmal an“, unterbricht der Dirigent Max Renne die Aufführung auf der zentralen Spielfläche in der Werkstatt der Staatsoper schon nach wenigen Minuten. Er wird in der Folge des Abends mehr Einsätze an Technik und für stumme Aktionen zu geben haben als an die Musiker. Ein langer, aber gefeierter Abend von „Fluxus reloaded“ des Festivals „Infektion!“ der Staatsoper.

Gehört nicht zusammen? Passt aber!

10.02.15 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von und mit Kate Moore, Pi-Hsien Chen, Karlheinz Stockhausen, Valentin Silvestrov, Christina Meißner, Chaya Czernowin, Younghi Pagh-Paan …

Warum nicht auch mal touren? – STATIONEN: Ein Schul- und Konzertprojekt neuer Musik aus NRW

14.04.14 (Georg Beck) -
Mit neuer Musik auf Tournee gehen? Eine schöne Idee. Nur eben: Leider nicht realisierbar, weil kaum kommunizierbar. Ein „Arbeitskreis Neue Musik im Landesmusikrat NRW“ hat es trotzdem probiert. Hat zehn Musiker aus zehn der neuen Musik verpflichteten Gesellschaften binnen vier Wochen in zehn Städten auftreten lassen. Ergebnis: Die Nische lebt. Nicht einmal schlecht. Zumal wenn sie im Rheinland eingerichtet wird. Ein Erfahrungsbericht von Station 10.
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