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Alle Artikel kategorisiert unter »Karlheinz Stockhausen«

Neue Horizonterweiterungen beim Essener NOW Festival

09.11.18 (Stefan Pieper) -
Einer der Lieblingsfetische der Wirtschaftseliten heißt Personaleinsparung. Mauricio Kagels „Zwei-Mann-Orchester für zwei Ein-Mann-Orchester“ liefert hier gute Ideen für den Musikbetrieb. Warum über 100 MusikerInnen in einem Sinfonieorchester beschäftigen, wenn doch stattdessen gerade mal zwei Spieler reichen, um diese mit der Tonerzeugung auf jeweils mehr als 100 Instrumenten (pro Spieler wohlgemerkt!) zu betrauen?

Rückblende 2018/11 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

31.10.18 ([nmz]) -
Vor 100 Jahren: Der Versicherungskampf der Musiker +++ Vor 50 Jahren: Zwischen 19. und 20. Jahrhundert

Bericht von einer unakademischen Akademie

18.10.18 (Andreas Kolb) -
Das japanische Wort „inori“ bedeutet Gebet, Anrufung, Anbetung. Im Zentrum von INORI (1973/74) stehen 13 Gebetsgesten aus verschiedenen Religionen, die Stockhausen als Orchesterstimmen und Spielanweisungen zugleich komponierte. Das Stück aus den frühen 70er-Jahren ist – wie auch seine Werke „Hymnen“ oder „Telemusik“ – aufgeladen mit außermusikalischer Bedeutung, in diesem Fall mit spiritueller. Unter dem Gesichtspunkt der Debatten um Gehaltsästhetik in der Neuen Musik ist INORI damit topaktuell. Das 70 Minuten dauernde opulente Orchesterstück ist dennoch ein Meisterwerk absoluter Musik, in dem Stockhausen aus einer einzigen Formel einen einzigartigen musikalischen Kosmos erschafft. „Musik dieser Art“, so Wolfgang Rihm, der es 2018 in Luzern auf den Spielplan gesetzt hatte, „hat es vorher nicht gegeben und wird es auch danach nicht mehr geben“.

Imaginierte Rituale, orchestrale Klangschichten

26.09.18 (Albrecht Dümling) -
Kompositionen von Morton Feldman, John Cage, Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Mathias Spahlinger standen auf dem Programm des diesjährigen Musikfests Berlin. Solche Werke waren einmal Schwerpunkte der MaerzMusik und der ihr vorangehenden Musik-Biennale gewesen. Unter Berno Odo Polzer hat die MaerzMusik als „Festival für Zeitfragen“ allerdings eine prinzipielle Skepsis gegenüber traditionellen Konzertformaten entwickelt. Dies regte Winrich Hopp an, die entstandene Lücke auszufüllen. Noch nie setzte das von ihm betreute Musikfest einen so starken Akzent auf Neue Musik wie in diesem Jahr. Noch nie gab es allerdings auch so viele leere Plätze.

Stockhausen-Schlüsselwerk mit der Generation von heute

31.08.18 (nmz-red) -
Im Sommer 2018 erarbeitet die Lucerne Festival Academy mit INORI und GRUPPEN zwei zentrale Partituren Stockhausens. Das japanische Wort „inori“ bedeutet Gebet, Anrufung, Anbetung.

Zwei Wunderkinder beim Musikfestival Luzern: Mozart und Lang Lang

15.08.18 (dpa) -
Luzern - Mit dem Thema «Kindheit» startet das Lucerne Festival für klassische Musik im schweizerischen Luzern an diesem Freitag in seinen Musiksommer. Das größte Orchesterfestival der Welt bietet zum Auftakt zwei Wunderkinder auf: Lang Lang und Mozart.

Außereuropäische Entdeckungen

15.06.18 (Dirk Wieschollek) -
Musik von: Karlheinz Stockhausen, Wenchen Qin, Michael Blake und Graciela Paraskevaídis.

«Studio für elektronische Musik des WDR» verlässt Köln

26.07.17 (dpa) -
Köln - Das über dreißig Jahre lang von Komponist Karlheinz Stockhausen künstlerisch geleitete «Studio für elektronische Musik des WDR» verlässt nach fast 70 Jahren Köln. In den 1950er Jahren gegründet, gilt das Studio als erstes seiner Art weltweit. Es soll nach Umbauarbeiten auf dem Gelände des Hauses Möderath, einem privaten Kunsthaus bei Kerpen, untergebracht werden, wie der WDR am Montag mitteilte.

Auf die Erde gestellt – Karlheinz Stockhausen „Donnerstag“ aus „Licht“ am Theater Basel

26.06.16 (Georg Rudiger) -
In der linken Hand ein Glas Whiskey, in der rechten eine Zigarette. Die Band im Foyer des Basler Theaters hat noch Pause und wird erst nach und nach vom Dirigenten im roten Anzug zusammengetrommelt. Man trägt Schlaghosen und Langhaarperücke. Und gibt sich auch noch betont relaxt, als die sechsstündige Oper „Donnerstag“ von Karlheinz Stockhausen mit scharfen, gestanzten Akkorden im Blech beginnt.

Viele Kirchen, 14 Uraufführungen, 1000 Chorsänger: Acht-Brücken-Festival Köln

06.05.16 (Stefan Pieper) -
Wenig Gnade kennt die Klangwelt der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja. Karg sind die Tonfolgen. Spröde Harmonien lösen sich in Clustern auf. Rhythmische und dynamische Impulse suggerieren Härte. Ustwolskajas musikalische Spiritualität hat etwas Getriebenes. Am Ende eines langen Eröffnungstages beim Kölner Acht-Brücken-Festival hatte man die Physiognomie dieser Musik tief verinnerlicht. Festivals tun gut daran, Schwerpunkte zu setzen und damit Orientierung auf dem komplexen Terrain der musikalischen Gegenwart zu geben.
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