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Alle Artikel kategorisiert unter »Karlheinz Stockhausen«

Vor 50 Jahren: Musik in Osaka

20.08.20 (neue musikzeitung) -
Noch immer gilt Deutschland als das Land der Musik. Ob das tatsächlich berechtigt ist, und ob derlei ausschließliche und zum Superlativ tendierende Formulierungen heute überhaupt noch sinnvoll sind, scheint fraglich und sollte eher stutzig machen, Verdacht erwecken, erinnert fatal an deutsches Wesen, an dem die Welt hätte sollen genesen. Dennoch scheinen die für den bundesrepublikanischen Beitrag zur Weltausstellung in Osaka Verantwortlichen entschlossen gewesen zu sein, den Ruf Deutschlands als Musiknation zu bekräftigen.

nachschlag: das nationale kleinod, das keiner will

12.02.20 (Hans W. Koch) -
köln, 11.1.2020 – parallel zum wirtschaftswunder hat das junge nachkriegsdeutschland noch ein anderes wunder hervorgebracht, das ebenfalls bis heute nachwirkt: eine neue art über musik und klang nachzudenken, die auch eine neue art von musik gebar.

Initiativen Freie Musik Köln zum Studio Elektronische Musik des WDR

Das Studio für Elektronische Musik des WDR, ein national und international bedeutsames Kulturerbe Kölns, muss erhalten bleiben und in Köln wieder einen Ort als „lebendiges“ Studio (Arbeits- und Ausbildungsstätte sowie Informationszentrum) finden!

Neue Horizonterweiterungen beim Essener NOW Festival

09.11.18 (Stefan Pieper) -
Einer der Lieblingsfetische der Wirtschaftseliten heißt Personaleinsparung. Mauricio Kagels „Zwei-Mann-Orchester für zwei Ein-Mann-Orchester“ liefert hier gute Ideen für den Musikbetrieb. Warum über 100 MusikerInnen in einem Sinfonieorchester beschäftigen, wenn doch stattdessen gerade mal zwei Spieler reichen, um diese mit der Tonerzeugung auf jeweils mehr als 100 Instrumenten (pro Spieler wohlgemerkt!) zu betrauen?

Rückblende 2018/11 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

31.10.18 ([nmz]) -
Vor 100 Jahren: Der Versicherungskampf der Musiker +++ Vor 50 Jahren: Zwischen 19. und 20. Jahrhundert

Bericht von einer unakademischen Akademie

18.10.18 (Andreas Kolb) -
Das japanische Wort „inori“ bedeutet Gebet, Anrufung, Anbetung. Im Zentrum von INORI (1973/74) stehen 13 Gebetsgesten aus verschiedenen Religionen, die Stockhausen als Orchesterstimmen und Spielanweisungen zugleich komponierte. Das Stück aus den frühen 70er-Jahren ist – wie auch seine Werke „Hymnen“ oder „Telemusik“ – aufgeladen mit außermusikalischer Bedeutung, in diesem Fall mit spiritueller. Unter dem Gesichtspunkt der Debatten um Gehaltsästhetik in der Neuen Musik ist INORI damit topaktuell. Das 70 Minuten dauernde opulente Orchesterstück ist dennoch ein Meisterwerk absoluter Musik, in dem Stockhausen aus einer einzigen Formel einen einzigartigen musikalischen Kosmos erschafft. „Musik dieser Art“, so Wolfgang Rihm, der es 2018 in Luzern auf den Spielplan gesetzt hatte, „hat es vorher nicht gegeben und wird es auch danach nicht mehr geben“.

Imaginierte Rituale, orchestrale Klangschichten

26.09.18 (Albrecht Dümling) -
Kompositionen von Morton Feldman, John Cage, Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Mathias Spahlinger standen auf dem Programm des diesjährigen Musikfests Berlin. Solche Werke waren einmal Schwerpunkte der MaerzMusik und der ihr vorangehenden Musik-Biennale gewesen. Unter Berno Odo Polzer hat die MaerzMusik als „Festival für Zeitfragen“ allerdings eine prinzipielle Skepsis gegenüber traditionellen Konzertformaten entwickelt. Dies regte Winrich Hopp an, die entstandene Lücke auszufüllen. Noch nie setzte das von ihm betreute Musikfest einen so starken Akzent auf Neue Musik wie in diesem Jahr. Noch nie gab es allerdings auch so viele leere Plätze.

Stockhausen-Schlüsselwerk mit der Generation von heute

31.08.18 (nmz-red) -
Im Sommer 2018 erarbeitet die Lucerne Festival Academy mit INORI und GRUPPEN zwei zentrale Partituren Stockhausens. Das japanische Wort „inori“ bedeutet Gebet, Anrufung, Anbetung.

Zwei Wunderkinder beim Musikfestival Luzern: Mozart und Lang Lang

15.08.18 (dpa) -
Luzern - Mit dem Thema «Kindheit» startet das Lucerne Festival für klassische Musik im schweizerischen Luzern an diesem Freitag in seinen Musiksommer. Das größte Orchesterfestival der Welt bietet zum Auftakt zwei Wunderkinder auf: Lang Lang und Mozart.

Außereuropäische Entdeckungen

15.06.18 (Dirk Wieschollek) -
Musik von: Karlheinz Stockhausen, Wenchen Qin, Michael Blake und Graciela Paraskevaídis.
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