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Alle Artikel kategorisiert unter »MaerzMusik«

Lang und schmerzlos

31.03.18 (Fabian Schwinger) -
Unter der Leitung von Berno Odo Polzer hat sich die Berliner MaerzMusik zu einem Diskursfestival entwickelt. „Time Wars“ war die diesjährige Ausgabe überschrieben, die in einem eigens anberaumten Symposium dem „Krieg zwischen den Zeitlichkeiten“ nachging. Dazu kamen „Reading Groups“, Filme, Workshops und Podiumsgespräche – und ein Konzertprogramm, das den Spagat übte zwischen politischem Anspruch und unverhohlener Eventisierung. Ein elitärer Kulturbürger-Nimbus wurde so zwar unterlaufen, dafür herrschte ein Wohlfühlprogramm für den akademisch gebildeten Großstadt-Hipster.

Im Nebel der Zeitlupe: „The Long Now“ bei der MaerzMusik 2018

27.03.18 (Martin Hufner) -
Es ist jedes Jahr erneut beeindruckend: das Gebäude des Kraftwerks Berlin in Mitte. Schon lange Zeit nicht mehr in Betrieb und daher - bis auf eine funktionslose Schalterhalle – leergeräumt, wirkt sie wie eine Kathedrale der Industriekultur. Hier bildet die 29-stündige Performance „The Long Now“ seit ein paar Jahren den Abschluss der MaerzMusik.

Parallelwelten mit Klang- und Zeitkratzern – Ein Abend bei MaerzMusik 2018

22.03.18 (Martin Hufner) -
Abendfüllend war ein Konzert mit dem Ensemble Zeitkrater nebst Terre Thaemlitz und einer Performance von Mark Fell. Es hinterließ unseren Kritiker etwas verwirrt, so dass er sich in „Parallelwelten“ flüchtete. Man kann einen Abend auch besser füllen, meint Martin Hufner.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2018 vom 16. bis 25. März in Berlin

Am Freitag, den 16. März, starten die Berliner Festspiele MaerzMusik – Festival für Zeitfragen (16. bis 25. März). Unter dem Titel „Time Wars“ eröffnet das Festival die Möglichkeit zu außergewöhnlichen Musikerfahrungen und zum Nachdenken über den „Zeitkrieg“ unserer Gegenwart. Insgesamt werden 145 Musiker*innen auftreten u.a. Apartment House aus London, S.E.M. Ensemble aus den USA, The Necks, zeitkratzer, Ensemble Resonanz, PHØNIX16, Soundwalk Collective, Sofia Jernberg und Colin Stetson. Es sind großformatige Urauführungen von Terre Thaemlitz und Georges Aperghis sowie zahrleiche deutsche Erstaufführungen u.a von Julius Eastman und der amerikanischen Komponistin Ashley Fure zu erleben.

Nachrichten 2018/03

28.02.18 (nmz-red) -
Krieg der Zeiten bei MaerzMusik Berlin +++ Facebook, Instagram und Oculus lizensieren zukünftig Musikinhalte +++ Nichtkomponisten komponieren für Münchner Biennale +++ Vor 50 Jahren: Aufruf und Annonce +++ Mit dem Tod von Rita Jans geht eine Ära zu Ende +++

Programmvorstellung MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2018: Time Wars

11.01.18 (PM - MaerzMusik) -
Die Berliner Festspiele reflektieren mit MaerzMusik – Festival für Zeitfragen (16. bis 25. März) den „Krieg der Zeitlichkeiten“ unserer Gegenwart und laden ein zur Erfahrung aktueller Musik in ungewöhnlichen Formaten. Die 10 Tage mit rund 30 Veranstaltungen – Konzerte, Performances, Installationen, einer Ausstellung und einem Diskursprogramm – mit 5 Premieren, Langzeitformaten und Porträts von Julius Eastman, Terre Thaemlitz und Ashley Fure ermöglichen Begegnung im Hören und Gespräch.

Die Stimme als sinnlicher Schlüssel zur Versenkung

17.04.17 (Franziska Buhre) -
So muss sich Carl Orff den Urwald erträumt haben: Es schnarrt und klappert, quietscht und rasselt aus vielen Richtungen, mit allem, was der gut sortierte Musikalienfachhandel an Perkussionsinstrumenten bereithält. Und das wohlgesittet nach Noten, die Wildnis hat im Konzertsaal schließlich bezähmt zu erklingen. Die Trommeldompteure sind Mitglieder des Ensemble Modern, die zu Beginn des Konzertabends „Re-inventing Smetak“ im Rahmen des Fes­tivals MaerzMusik im Zuschauerraum des Hauses der Berliner Festspiele zum durchorganisierten „…tak-tak…tak…“, so der Titel des neuen Werks von Arthur Kampela, ansetzen.

Walter Smetak und sein esoterisches Klanguniversum bei der MaerzMusik Berlin

30.03.17 (Dirk Wieschollek) -
Bereits 1982 war er Gast des DAAD und nahm am Festival der Weltkulturen „Horizonte 82“ teil, dann verschwand er wieder für Jahrzehnte von der Bildfläche Europas: Walter Smetak, der 1937 aus der Schweiz nach Brasilien ausgewanderte Universalmusikerkünstlerforschertheoretiker-esoterikerinstrumentenerfinder, der seine kompositorischen und klang-akustischen Experimente weitab der europäischen Nachkriegsavantgarde vorantrieb.

Musikalische Andacht bei Maerzmusik 2017: Eindrücke von „The Long Now“ im Berliner Kraftwerk Mitte

28.03.17 (Martin Hufner) -
Vor einem Jahr hat die 29-stündige Performance unter dem Titel „The Long Now“ eine Punktlandung hingelegt. Es war ein musikalisches Mysterium bei dem vor allem das Number-Piece „58“ von John Cage. Und damals schrieb ich: Hier fühle sich jede Musik wohl. Ein Jahr später ist das etwas zu revidieren.

MaerzMusik 2017: MUSIC FUND. Musikinstrumente für Geflüchtete

16.03.17 (PM) -
Die Berliner Festspiele starten mit MaerzMusik – Festival für Zeitfragen einen Aufruf zu Spenden von Musikinstrumenten, die dem Projekt Music Fund sowie Berliner Initiativen zugutekommen. Music Fund ist ein humanitäres Projekt, das seit 2005 Musiker*innen und Musikschulen in Krisengebieten und Schwellenländern unterstützt. Music Fund sammelt und restauriert Instrumente und stellt sie Projekten vor allem in Afrika, in Nahost und in Zentralamerika zur Verfügung. Im Rahmen von MaerzMusik gespendete Instrumente kommen unseren Partnerprojekten Al-Farabi Musikakademie und MitMachMusik – ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e.V. in Berlin zugute.
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