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Alle Artikel kategorisiert unter »MaerzMusik«

Keine Zeit für Musik ?

09.05.19 (Dirk Wieschollek) -
Es ist mittlerweile eine geflügelte Ansicht, dass die MaerzMusik – bekanntlich seit einigen Jahren ein „Festival für Zeitfragen“ – der Musik leise, aber kontinuierlich den Rücken kehrt und sich vehement dem „Diskurs“ zuwendet. Eine Ansicht, die der mühsame Gang durch die hauseigene Website zunächst bestärkt, sind Konzertveranstaltungen im Gewirr täglicher Installationen, Ausstellungen, Workshops, Reading-Groups und „Thinking Together“-Konferenzen nur noch mit Mühe auszumachen.

Loops und kreisender Trompetenton – The Long Now bei Maerzmusik 2019

31.03.19 (Martin Hufner) -
Es war nur eine Stippvisite bei dieser Ausgabe des Abschlussevents von Maerzmusik 2019. Die Musik musste selbst zum Diskurs werden, Installationen tonlos tönen. Keine Zeit, die Welt zu erklären. Alles im Flow im Kraftwerk Berlin. Martin Hufner (Text) und Petra Basche (Fotos) mit Eindrücken.

„Persepolis“ in Berlin – Televisionen bei Maerzmusik 2019 in Berlin

24.03.19 (Martin Hufner) -
Kommunikation ist alles. Am zweiten Tag (Abend) der Maerzmusik öffneten sich die Türen der Betonhalle im Weddinger Silent Green Kulturquartier für Ohren, Augen, Mund und Nase. Also das mindestens. Denn an diesem Platz, einer großen unterirdischen Halle, ergänzt von einem Geäst von auf den ersten Blick wirrer Gänge, präsentiert sich die jährliche Veranstaltung mit Tele-Visions (im englischen Untertitel einer „Critical Media History of New Music on TV 1950s–1990s“).

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2019 – Das Programm

Die Berliner Festspiele eröffnen am Freitag, 22. März, im Haus der Berliner Festspiele MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2019 mit Musik von Rzewski und Rădulescu. Das Projekt „Tele-Visions“ beginnt am 23. März mit einem Eröffnungsabend in der Betonhalle im silent green und präsentiert bis zum 31. März insgesamt über 250 TV-Produktionen zur zeitgenössischen Musik der 1950er bis 1990er Jahre. Das TV-Programm ist jetzt veröffentlicht.

Den Mythos der Abwesenheit widerlegen

06.03.19 (Andreas Kolb) -
Musikgeschichtsschreibung findet nicht nur in Büchern statt. Auch Medien wie das Fernsehen sind daran beteiligt, welches Bild und welche Erzählung von der musikalischen Avantgarde überliefert wird. In „Tele-Visions“, einem der Programmschwerpunkte des Berliner Festivals MaerzMusik (22. bis 31.3.2019), werden selten zu sehende Filmraritäten und Dokumente aus über 20 Fernseharchiven gezeigt, erläutert und kommentiert. Einer der Kuratoren ist der amerikanische Komponist, Posaunist und Musikwissenschaftler George Lewis. Die nmz stellte ihm Fragen zu seiner Programmierung für MaerzMusik.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen: Festivalprogramm 2019 veröffentlicht

Die Berliner Festspiele befragen in der aktuellen Festivalausgabe Geschichte und Geschichtsschreibung als zeitpolitische Phänomene. In über 30 Konzerten, Performances, Filmvorführungen, Ausstellungen und Diskursveranstaltungen werden neue Arbeiten von Jennifer Walshe und Timothy Morton, Olga Neuwirth, Justė Janulytė, George Lewis und Elaine Mitchener präsentiert. Neben dem Diskursprogramm „Thinking Together“ und „The Long Now“ im Krafwerk Berlin setzt das Festival mit dem Projekt „Tele-Visions“ einen großen Schwerpunkt auf die Mediengeschichte der musikalischen Avantgarde von den 1950er bis in die 1990er Jahre.

Lang und schmerzlos

31.03.18 (Fabian Schwinger) -
Unter der Leitung von Berno Odo Polzer hat sich die Berliner MaerzMusik zu einem Diskursfestival entwickelt. „Time Wars“ war die diesjährige Ausgabe überschrieben, die in einem eigens anberaumten Symposium dem „Krieg zwischen den Zeitlichkeiten“ nachging. Dazu kamen „Reading Groups“, Filme, Workshops und Podiumsgespräche – und ein Konzertprogramm, das den Spagat übte zwischen politischem Anspruch und unverhohlener Eventisierung. Ein elitärer Kulturbürger-Nimbus wurde so zwar unterlaufen, dafür herrschte ein Wohlfühlprogramm für den akademisch gebildeten Großstadt-Hipster.

Im Nebel der Zeitlupe: „The Long Now“ bei der MaerzMusik 2018

27.03.18 (Martin Hufner) -
Es ist jedes Jahr erneut beeindruckend: das Gebäude des Kraftwerks Berlin in Mitte. Schon lange Zeit nicht mehr in Betrieb und daher - bis auf eine funktionslose Schalterhalle – leergeräumt, wirkt sie wie eine Kathedrale der Industriekultur. Hier bildet die 29-stündige Performance „The Long Now“ seit ein paar Jahren den Abschluss der MaerzMusik.

Parallelwelten mit Klang- und Zeitkratzern – Ein Abend bei MaerzMusik 2018

22.03.18 (Martin Hufner) -
Abendfüllend war ein Konzert mit dem Ensemble Zeitkrater nebst Terre Thaemlitz und einer Performance von Mark Fell. Es hinterließ unseren Kritiker etwas verwirrt, so dass er sich in „Parallelwelten“ flüchtete. Man kann einen Abend auch besser füllen, meint Martin Hufner.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2018 vom 16. bis 25. März in Berlin

Am Freitag, den 16. März, starten die Berliner Festspiele MaerzMusik – Festival für Zeitfragen (16. bis 25. März). Unter dem Titel „Time Wars“ eröffnet das Festival die Möglichkeit zu außergewöhnlichen Musikerfahrungen und zum Nachdenken über den „Zeitkrieg“ unserer Gegenwart. Insgesamt werden 145 Musiker*innen auftreten u.a. Apartment House aus London, S.E.M. Ensemble aus den USA, The Necks, zeitkratzer, Ensemble Resonanz, PHØNIX16, Soundwalk Collective, Sofia Jernberg und Colin Stetson. Es sind großformatige Urauführungen von Terre Thaemlitz und Georges Aperghis sowie zahrleiche deutsche Erstaufführungen u.a von Julius Eastman und der amerikanischen Komponistin Ashley Fure zu erleben.
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