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Alle Artikel kategorisiert unter »Musiktheorie«

Kunst oder Haltung?

30.06.20 (Rainer Nonnenmann) -
Wie manche Politikerinnen und Politiker – linke, rechte, liberale, gemäßigte oder extreme – fordern auch immer mehr Künstlerinnen und Künstler von sich und anderen, man müsse „Haltung zeigen!“. Entscheidend sei weniger, was und wie man etwas tut, sondern welche Haltung man dabei an den Tag legt. Was das freilich sein soll, wofür oder wogegen, bleibt indes meist unklar bis schwammig.

dasselbe ist immer noch nicht dasselbe

21.05.20 (Felix Stachelhaus) -
Dass die Digitalisierung die Musik verändert, steht außer Frage. Für einen Großteil der Komponist*innen gehört die Arbeit mit digitalen Elementen zum Alltag. Trotzdem (oder gerade deswegen?) kommt von diesen Komponist*innen kaum jemand auf die Idee, die Elektronik mit einem Ensemble oder Orchester zu verwechseln, als Ersatz für eine*n lebendige*n Improvisationspartner*in zu sehen oder das Schreiben von Noten für überflüssig zu erklären.

Komponieren im Medium der Samples

26.02.20 (Harry Lehmann) -
Die Digitalisierung führt zu einem Bruch mit einer tausendjährigen Musikkultur, die auf dem Lesen und Schreiben von Noten beruhte. Wurde Kunstmusik bislang im Medium der Noten komponiert, so entwickeln sich heute – nicht nur in der Populär-, sondern auch in der Kunstmusik – die Samples zum neuen Medium der Komposition. Die im 20. Jahrhundert aufkommende Popmusik hatte diesen Bruch antizipiert, aber noch nicht vollzogen. Erst wenn die Digitalisierung auch die am stärksten in der Notenschrift verankerte Musik erfasst hat, kann man davon sprechen, dass die Epoche der literalen Musikkultur zu Ende geht.

Link-Tipps 2018/07

19.07.18 (Martin Hufner) -
Ohne Blogs ist das Musikleben nur ein Irrtum, könnte man Friedrich Nietzsche paraphrasieren. Denn nach wie vor findet man hier häufig genug jene ehrenamtliche Erkenntnisschau, die sonst vom Geschäftssinn okkupiert wird. Natürlich nicht immer. Weder auf der einen wie der anderen Seite. Wenn Blogs aber wirklich inhaberinnengeführt sind, darf man sich freuen so wie bei

Neue Methoden in Forschung und Lehre

03.05.18 (Dres Schiltknecht) -
Seit dem vergangenen Semester nutzen erste Studierende die neuen Angebote Musiktheorie und Gehörbildung im Masterstudiengang „Musik“ an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Die beiden Fächer, die unabhängig voneinander, aber auch parallel und vernetzt belegt werden können, knüpfen an die bestehenden Bachelor-Angebote an, bieten darüber hinaus jedoch auch eigene Inhalte und Schwerpunkte.

Link-Tipps 2017/10

13.10.17 (Barbara Volkwein) -
Es gibt sicher einige, die hinter dem Begriff Bechstein eine Biersorte, hinter a cappella einen mundartgefärbten Begriff für eine Musikgruppe oder hinter Intervalltraining einen Fitnesszirkel vermuten. Nicht jedem ist klar, auch nicht allen Musikverliebten, dass es sich hier um Bezeichnungen aus der Musikwelt handelt. Zum Glück gibt es das Internet: Auf einigen tollen Online-Plattformen können Musikinteressierte so richtig in die Welt der Musik ein- oder auch abtauchen. Nicht jeder, der Klassik liebt, kennt sich im Poprock-Bereich aus, nicht jeder der Beats per Minute definieren kann, kennt die klassischen Tempobezeichnungen von moderato bis presto. Es gilt, Musikstile- und Techniken kennen zu lernen, in die Musikgeschichte hineinzulesen und vielleicht einen Überblick über das große Ganze der Musik zu bekommen.

Buch-Tipps 2017/09

17.09.17 (Michael Wackerbauer) -
Günther Anders: Musikphilosophische Schriften. Texte und Dokumente, hg. v. R. Ellensohn, C. H. Beck +++ Lexikon Schriften über Musik, Bd. 1: Musiktheorie von der Antike bis zur Gegenwart, hrsg. v. U. Scheideler/F. Wörner, Bärenreiter/Metzler +++ Øivind Varkøy: Warum Musik? Zur Begründung des Musikunterrichts von Platon bis heute, Helbling

Info-Kurse für Musiktheorie und Gehörbildung

14.01.17 (gs) -
Der Deutsche Tonkünstler- Landesverband Niedersachsen e.V. bietet auch für 2017 wieder die Möglichkeit an, mit den Dozenten Ingo Laufs und Ulrich Roscher vor Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen eine Standortbestimmung durchzuführen.

Theoretiker als Komponisten-Versteher

03.11.16 (Georg Beck) -
„sie hat gar keine gedancken. es kömmt nichts.“ Der Stoßseufzer eines Kompositions­lehrers. „Sie“, die „Scolarin“, zwar „magnifique“ als Harfenis­tin mit „unvergleichlichem gedächtnüß“, andererseits eine ziemliche Enttäuschung, was „das sezen anbelangt“. Gehe es ans „schreiben“, „Ennuirt sie sich gleich“. „ich habe es auf alle mögliche art mit ihr Probirt; unter andern kamm mir auch inn sinn, einen ganz simplen Menuett aufzu­schreiben, und zu versu­chen, ob sie nicht eine variation darüber machen könnte? – ja, das war umsonst.“ Keine Frage: An der Marie Adrienne de Bonnières de Guines, Tochter des Adrien-Louis Bonnières de Souastre, Comte de Guines hat sich Mozart die Zähne ausge­bis­sen.

Senf

09.06.16 (Gordon Kampe) -
Gute Vorsätze sind eigentlich etwas für ein neues Jahr. Doch da ich gerade so „mir-nix-dir-nix“ grantig wurde, habe ich mich aufs Sofa gelegt und mich befragt: „Wass’n los? Du unzufriedene Wurst.“ Zack! Erkenntnis: Wurst! Die schmeckt nämlich nur mit Senf! „Senf?“ Jawohl! Ich habe chronische Senfitis.
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