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Alle Artikel kategorisiert unter »Publikum«

Vom Überleben in der Aufmerksamkeitsgesellschaft

12.02.16 (Benjaim Schaefer) -
Hallo, mein Name ist Benjamin Schaefer, ich bin Jazz-Pianist und habe jüngst eine Reihe von Blogeinträgen zu den Themen „Beruf: Jazzmusiker“, „Improvisation“ und „Audience Development“ für die Online-Ausgabe der Jazzzeitung verfasst1. Nun wurde ich gebeten, für die nmz einen Artikel über die aktuelle Relevanz des Jazz zu schreiben.

Konwitschny kritisiert Opernpublikum und Theaterregisseure

21.01.15 (dpa) -
München - Der Opernregisseur Peter Konwitschny ist mit dem Publikum unzufrieden. Das Publikum, das sich inhaltlich mit den Stücken auseinandersetze, sterbe aus. «Jetzt sitzen da diese Eventjünger, VIP-Personen ohne richtiges Hintergrundwissen», sagte Konwitschny dem «Münchner Merkur» (Mittwoch). «Je weniger Perspektive die Menschen haben, desto mehr Kulinarik wird produziert. Schöne Bühne, schöne Kostüme - doch wie wär's mal mit einer schönen Inhaltlichkeit?»

Im Labor der Publikumserforschung

29.08.14 (Pat Christ) -
Musik zu kategorisieren, das ist nicht Ziel des Teams der „Abteilung Musik“ im Frankfurter Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. „Wir fragen nach dem Wahrnehmen, dem Erleben und Bewerten von Musik durch die Hörer“, erläutert Direktorin Melanie Wald-Fuhrmann. Im Wissen darum, dass Musik unter den Künsten ganz besondere und besonders intensive Wirkungsweisen hat, geht es dem Team um die Musikwissenschaftlerin also um Facetten der Rezeptionsästhetik.

Umfrage: Kaum Interesse an klassischer Musik

14.01.14 (dpa) -
Hamburg - Für eine große Mehrheit der Deutschen (88 Prozent) ist klassische Musik ein wichtiges kulturelles Erbe. Aber nur jeder Fünfte hat im vergangenen Jahr ein klassisches Konzert besucht - von den Unter-30-Jährigen sogar nur jeder Zehnte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Hamburger Körber-Stiftung.

Warum der beflissene Bescheidwisser ausgedient hat

31.03.11 (Daniel Finkernagel) -
Seitdem die Musikvermittlungswelle durch unsere Kulturlandschaft rollt, ist das Sprechen über klassische Musik wieder in den Fokus des Interesses geraten. In ungezählten Konzert­einführungen werden Musikerinnen und Musiker vor die Frage gestellt: Was sage ich wie? Sie spüren, Schulfunktonfall und Oberlehrermonolog sind irgendwie out. Was aber soll an deren Stelle treten? Joa­chim Thalmann, Professor im Studiengang Musikvermittlung/Musikmanagement an der Hochschule für Musik Detmold, hat sich darüber mit einem Wanderer zwischen den Welten unterhalten: Daniel Finkernagel, selbst studierter Musikwissenschaftler und Bratschist, ist heute Moderator, betreibt eine Firma, die sich auf die Produktion von Filmen über Themen aus dem Bereich der klassischen Musikkultur spezialisiert hat, und unterrichtet das Fach Rhetorik an der Hochschule für Musik Detmold im Masterstudiengang Musikvermittlung/Musikmanagement.

www.beckmesser.de

13.12.10 (Max Nyffeler) -
Die Zeitschrift „Positionen“, die sich sonst eher in der Rolle des orthodoxen Nischenprodukts gefällt, widmet sich in der neuesten Ausgabe überraschend einem hoch aktuellen Thema von allgemeiner Bedeutung: der Krise des Journalismus. Zwar handelt sie es ihrer Ausrichtung entsprechend ausschließlich mit Blick auf die neue Musik ab, doch der Relevanz der Diskussion tut das keinen Abbruch.

Bühnenverein hält Publikumsprognosen zu Klassikveranstaltungen für spekulativ

08.03.10 (PM) -
Die Behauptung der Friedrichshafener Zeppelin-Universität, das Publikum für klassische Musik werde sich in den nächsten 30 Jahren stark rückläufig entwickeln, hält der Deutsche Bühnenverein für spekulativ. „Niemand kann für so lange Zeit sicher vorhersagen, was die Menschen in Zukunft interessieren wird und was nicht“, kommentierte der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Prof. Klaus Zehelein, die kürzlich vorgestellte Studie der Zeppelin Universität.
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