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Alle Artikel kategorisiert unter »Samir Odeh-Tamimi«

Unübersehbar #32 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 18.12. bis zum 24.12.2020

17.12.20 (Dirk Wieschollek) -
Der Heilige Abend rückt unübersehbar näher, da helfen Beethoven und Dickens’ Weihnachtsgeschichte – jeweils in ganz eigenen Lesarten –, Augen und Ohren wach zu halten in diffizilen Zeiten. Desweiteren sorgen Ravel, Rossini, Weill und das Sonar Quartett dafür, dass Sie sich nicht wie allein im „Lonely House“ fühlen. Vierte Kerze anzünden nicht vergessen!

Wer Vorbereitung braucht, ist noch nicht da

29.03.20 (Stefan Pohlit) -
Im Rahmen des „Forum N“ des hr-Sinfonieorchesters war für den 30. April ein Konzert unter anderem mit neueren Werken von Nicolaus A. Huber und Samir Odeh-Tamimi geplant. Ob es bei diesem Termin bleibt, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Stefan Pohlit, dessen Orchesterstück „Vapur“ uraufgeführt werden sollte, hat einige Gedanken zum Programm notiert.

Gelungene Grenzüberschreitungen. Zum „Match Cut Festival“ an der Berliner Volksbühne

06.10.19 (Stefan Drees) -
Seit nunmehr zehn Jahren bemüht sich das Zafraan Ensemble mit unterschiedlichsten Projekten darum, die hermetische Abgeschlossenheit der Neue-Musik-Szene aufzubrechen. Die Überzeugung, man müsse lediglich die passenden Formate finden, um die Annäherung an zeitgenössische Musik zu erleichtern und ein neues Publikum zu erschließen, prägte auch den zweiten Teil des „Match Cut Festivals“, der am 3. Oktober 2019 in Gebäude der Berliner Volksbühne stattfand. Ein Erfahrungsbericht von Stefan Drees.

Unendlicher Strom

17.05.18 (Dirk Wieschollek) -
CDs mit und von und zu: Samir Odeh-Tamimi, Brian Ferneyhough, Neue-Musik-Szene der Schweiz, Uli Fussenegger, Giacinto Scelsi.

Von der Stille in die Stille

30.06.17 (Verena Großkreutz) -
Ein Kamel, das einen Leichenwagen zieht; eine illustre Trauergemeinde, die dem grotesken Gefährt in Zeitlupe hüpfend folgt, das sich dann ohne Kamel selbstständig macht und über Stock und Stein davonrast: Diese fröhlich-surreale Sequenz entstammte René Clairs 20-Minuten-Stummfilm „Entr’acte“ von 1924, mit dem das Ensemble Ascolta das recht gut besuchte Neue-Musik-Festival „Der Sommer in Stuttgart“ im dortigen Thea­terhaus eröffnete.

Musik, die unter die Haut geht und ins Hirn dringt

03.02.17 (Gisela Nauck) -
Mit dem rätselhaften Titel „Das Maul ist der Text“, dessen Urheber Hans-Joachim Hespos sein soll, lud die „projektgruppe neue musik bremen“ am letzten Novemberwochenende vorigen Jahres (25. bis 27. November) zu ihrer 19. Konzerttagung ein. Dieser so treffende Begriff – Konzerttagung – wurde zu meinem Bedauern zwar schon vor Jahren gegen den Allerweltsbegriff Festival ausgetauscht. Das Konzept aber, Musik – immer „auf der Höhe der Zeit“ – zu hören und dieses Hören durch Vorträge sowie moderierte Gesprächsrunden gedanklich zu vertiefen, wurde beibehalten. Zum Glück. Der Titel blieb zwar trotz dieser Verzahnung von Hören und Wissenserweiterung ungeklärt. Aber das Programm machte auch diesmal wieder klar: Es geht in Bremen nicht schlechthin um zeitgenössische Musik, sondern um das Zeitgenössische in der Musik.

Von Schweinen und Künstlern

05.06.16 (Martin Hufner) -
„Das Schwein und der Künstler werden erst nach ihrem Tode geschätzt“, zitierte der Aufsichtsratsvorsitzende der GEMA, Enjott Schneider, Max Reger. Mit diesem Bonmot tröstete Schneider all jene, die sich in ihrem Künstlerdasein verkannt fühlen und auch ihre Werke nicht in anderweitig tröstliche monetäre Form transformieren können.

„Krieg und Frieden“ – Das KlangZeit-Festival für Neue Musik Münster glückt

Irgendwie hängt dem westfälischen Münster immer noch das Klischee einer verschlafenen ehemaligen preußischen Provinzialhauptstadt an. Was gibt es dort schon außer Kirchen und Regen? Es gibt dort viel Musik! Und vor allem für Kenner der Neuen Musik-Szene alle zwei Jahre die „KlangZeit“, ein ausgedehntes Festival der Gesellschaft für Neue Musik Münster, diesmal überschrieben mit dem Motto „Krieg und Frieden“.

Klänge aus dem stilistischen Niemandsland

31.10.11 (Max Nyffeler) -
Musik von Luc Ferrari, Ruedi Häusermann, Edison Denisov, Ali Gorji, Joachim Heintz, Samir Odeh-Tamimi, Charlotte Seither, Marcela Pavia und Max E. Keller

Im Sand von Kundus

06.09.10 (Georg Beck) -
Dieses Déjà-vu. Tanklaster, festgefahren im Wüstensand. Ein Bild, das Youtube bis dato exklusiv hatte. Jetzt, zur Eröffnung von „Wanderung“, Willy Deckers zweiter Ruhrtriennale-Spielzeit, wird die Cockpit-Perspektive über Kundus als Nahaufnahme nachgereicht. Nach der jüdischen Welt, nach einem bemerkenswerten „Moses und Aron“ (nmz 9/09), nun die muslimische. Nicht mit einem Repertoirestück, das es dazu nicht gibt, vielmehr als Neukreation des palästinensisch-israelischen Komponisten Samir Odeh-Tamimi auf einen Text von Albert Ostermaier. Letzterer schickt eine Patrouille in einen Hinterhalt, den wiederum der regieführende Intendant Decker und sein bewährter Ausstatter Wolfgang Gussmann über der Sandbank von Kundus ausmachen – und heranzoomen.
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