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Alle Artikel kategorisiert unter »Vladimir Jurowski«

Im Geiste der Siebziger Jahre – Das Ensemble unitedberlin feierte 30jähriges Jubiläum

05.07.19 (Isabel Herzfeld) -
„Zurück gehört und nach vorn geblickt“ betitelt das Ensemble unitedBerlin sein Jubiläumskonzert zum 30jährigen Bestehen, denn der Blick in die Zukunft aus dem Bewusstsein der eigenen Herkunft heraus gehörte von Anfang an zum Konzept. „Woher kommen wir – wohin gehen wir?“ hieß eine seiner Konzertreihen. Isabel Herzfeld gratuliert und resümiert.

Vladimir Jurowski verlängert bei Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

02.04.19 (dpa) -
Berlin - Vladimir Jurowski bleibt weitere drei Jahre an der Spitze des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Der Dirigent werde nach der kommenden Saison seinen Vertrag bis zur Spielzeit 2022/23 verlängern, teilte Anselm Rose, Geschäftsführer der Orchester-Dachgesellschaft ROC, am Dienstag mit. Der Verlängerung müssen die ROC-Gesellschafter noch zustimmen.

Zum Silvesterkonzert des RSB mit einer Uraufführung von Georg Katzer

06.01.19 (Michael Kube) -
Traditionen sind entlarvend, gerade wenn man näher hinschaut. Dies betrifft insbesondere Beethovens Neunte: Vor genau einhundert Jahren und mitten im Ersten Weltkrieg wirkte der Berliner Volkschor bei einer Aufführung vor (wie es heißt) „Arbeiterpublikum“ mit. Heute findet sich im Konzerthaus hingegen ein gut betuchtes Auditorium ein, um den globalen Erschütterungen trotzend wenigstens hier am hehren Idealismus von Schillers Ode ungebrochen festzuhalten. Für Vladimir Jurowski, seit 2017/18 Chef des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, gab es daher nur die Option, der wiederholten Aufführung durch Läuterung frisches Leben einzuhauchen – an Silvester 2018 (und vielleicht nun auch selbst traditionsstiftend) mit der Uraufführung von „discorso“ von Georg Katzer.

Ableitung der Ableitung: Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ an der Oper Zürich

24.09.18 (Peter P. Pachl) -
Wenn eine Produktionsdramaturgin in der Einführungsveranstaltung vor der Premiere einer Neuinszenierung das Publikum auffordert, „Schließen Sie die Augen und hören Sie zu!“, dann scheint im Zeitalter des Regietheaters Vorsicht geboten – insbesondere, wenn eine mit Spannung erwartete szenische Neudeutung eines der spannendsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts ansteht.

Vladimir Jurowski bringt mit dem Ensemble UnitedBerlin „Musikalische Opfer“

01.07.18 (Isabel Herzfeld) -
„Bravo Beethoven“ tönt es aus dem Publikum, als Maximilian Marcoll den Beifall für die Uraufführung seiner „Amproprification #8: EROICA“ entgegennimmt. Wer stärkeren Anteil an diesem Werk hat, ob der 36jährige Komponist aus Lübeck oder der gut 200 Jahre ältere „Wiener Klassiker“, das ist hier durchaus die Frage.

Personalia 2018/04

30.03.18 (nmz-red) -
Bach-Medaille für Levin +++ Ulrich Raulff wird neuer Präsident des ifa +++ Doppelt erneuertes Leitungsduo +++ Erster Jazzprof: Bernd Konrad +++

Dorny und Jurowski wollen Bayerische Staatsoper moderner machen [update, 12.3., 17:30]

12.03.18 (dpa) -
München - Das Repertoire der Bayerischen Staatsoper soll unter Serge Dorny und Vladimir Jurowski behutsam modernisiert werden. Die Tradition und das Erbe müssten erhalten werden, gleichzeitig sei es essenziell, immer wieder neue Werke zu präsentieren, sagte der künftige Staatsintendant Serge Dorny am Montag in München.

Versöhnung der Gegensätze im Klang – Das Musikfest Berlin ehrte Isang Yun

03.10.17 (Isabel Herzfeld) -
Er war eine zentrale Figur des Westberliner Musiklebens, in der europäischen Avantgarde geachtet und geschätzt. Dennoch sah sich Isang Yun stets den Traditionen seiner koreanischen Heimat verbunden – in unterschiedlichen Ausprägungen, die von seiner jeweiligen Lebenssituation beeinflusst waren. Dabei wurde Yun auf spektakuläre und tragische Weise in politische Konflikte hineingezogen, deren Tragweite er als „Unpolitischer“ – wie er sich selbst sah“ – vielleicht gar nicht einschätzen konnte, denen nicht auszuweichen er aber als seine Menschen- und Friedenspflicht verstand.

Zwischen alten und neuen Klang- und Denkwelten

28.09.17 (Albrecht Dümling) -
Ausgangs- und Startpunkt des diesjährigen Musikfests war der Monteverdi-Zyklus, mit dem John Eliot Gardiner, der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists in diesem Sommer anlässlich des 450. Geburtstags des großen Komponisten an mehreren europäischen Festspielorten gastierten. Auch in der Berliner Philharmonie kamen die halbszenischen Aufführungen von „Orfeo“, „Ulisse“ und „Poppea“ zu mitreißender Wirkung. In Monteverdis „Marienvesper“ mit dem RIAS Kammerchor und weiteren Italien-Bezügen strahlte dieser grandiose Auftakt auf das ganze Musikfest aus.

Psychos im Hotel

01.12.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Barrie Kosky transponiert alle historischen und konfessionellen Bezüge von Prokofjews „Feurigem Engel“ in die private Psyche der Hauptfiguren. Wolf-Dieter Peter berichtet.
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