Hauch und Klang – Massenets „Werther“ konzertant an der Deutschen Oper Berlin
Es war schieres Glück, wie das Orchester der Deutschen Oper aus dem Graben befreit auf der Bühne dem singenden Parlando sich hingab – mit Leichtigkeit und Klangsinn.
Es war schieres Glück, wie das Orchester der Deutschen Oper aus dem Graben befreit auf der Bühne dem singenden Parlando sich hingab – mit Leichtigkeit und Klangsinn.
Alabama, Alaska, Benares, Mandalay, Surabaya …: Brechts imaginäre Geographie exotischer Ortsnamen, die der eine oder die andere bei Weill öfters sehnsuchtsvoll besingen, bildet ebenso eine Topographie von...
Der Weg zum „Siebten Staatsvertrag zur Änderung medienrechtlicher Staatsverträge“, 7. MÄStV oder: Reformstaatsvertrag, der nun in allen 16 Länderparlamenten zur Ratifizierung ansteht, wurde schnell zurückgelegt: in...
Man sollte nicht meinen, der öffentlich-rechtliche Rundfunk gäbe sich keine Mühe, in Zeiten wetterwendischer Mediennutzung und vor allem -politik, sich möglichst stark aufzustellen. Selbst in Angelegenheiten der Kunst...
„Ich liebe dieses Haus!“ Das war eigentlich der einzige zusammenhängende Satz, den die von Rührung überwältigte Doris Soffel sprechen konnte, nachdem ihr nach 40-jähriger Verbundenheit mit der Deutschen Oper Berlin die...
Ohne den Zeiten quasi kunstreligiöser, ansonsten aber zweckfreier Anschauung des Guten, Wahren, Schönen nun nachzutrauern, ist dennoch seit längerer Zeit zu beobachten, wie die Kunstdinge immer mehr und stärker...
Lexikon der Musik des Barock (Handbuch der Musik des Barock, Bd. 8), hrsg. von Siegbert Rampe/Elisabeth Schmierer, Laaber Verlag, Lilienthal 2024, 2 Bde., 1.440 S., € 258,00, ISBN 978-3-89007-878-6
Kampfpanzer der Großmacht im Osten ist man in Berlin gewohnt, von der Wolokolamsker Chaussee Heiner Müllers über die Karl-Marx-, früher Stalinallee bis zur Straße des 17. Juni: von 1941 über 1953 bis zum Ehrenmal im...
Zwei Jahre nach der Stuttgarter Uraufführung von Philip Glass‘ Pharaonenoper „Echnaton“, dem Abschluss seiner Trilogie über große Männer (nun ja, nur die) der Menschheitsgeschichte, als welche er des weiteren Albert...
Eine gute – und heutzutage leider bitter nötige – Sitte ist es seit einiger Zeit geworden, dass beinahe jedes Wochenende bundesweit Hundertausende sich in ihren Städten zusammenfinden, um ein kollektives Zeichen gegen...
Dass Kassiererinnen nicht in die Oper gehen, behauptete unlängst der Berliner „Regierende“ Kai Wegner, um Kürzungen im Kulturetat und damit verbundene Preiserhöhungen ebenso kurzgeschlossen wie breitbeinig zu...
Johannes Erath bricht in seiner „Fin de partie“-Inszenierungen teils betont mit den typischen Beckett-Konventionen. György Kurtágs Beckett-Oper also gleichsam gegen Beckett interpretiert…?
Eine ebenso kritische wie wohlwollende publizistische Stütze des Musiklebens hierzulande – also all der Musikmacher, -menschen und -vereinigungen da draußen in den Ländern und Gemeinden, also beispielsweise die nmz –...
Johannes Menke: François Couperin und seine Zeit (Große Komponisten und ihre Zeit, Bd. 12), Laaber, Lilienthal 2024, 402 S., Notenbsp., € 42,80, ISBN 978-3-89007-818-2
Zündeln ist in der Oper stets brisant: Venedigs Fenice ist gleich mehrfach abgebrannt. Berlin ist derzeit aber sicher: Während zwar das Orchester ein Feuerwerk veranstaltet, zündet Christof Loys Inszenierung nicht.