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Alle Artikel kategorisiert unter »Wien«

„Bilder im Kopf“: Die Gewinner des mdw-Kompositionswettbewerbs für Wien Modern

19.07.17 (PM) -
Zum doppelten Jubiläum starteten die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (200 Jahre) und Wien Modern (30. Festivalausgabe) einen gemeinsamen Kompositionswettbewerb unter dem Festivalmotto „Bilder im Kopf“. Die Gewinnerstücke werden beim Abschlusskonzert von Wien Modern am 1. Dezember 2017 uraufgeführt.

Bewegliche Zugehörigkeiten, gemeinsame Nenner

18.07.17 (Constanze Wimmer) -
„Wenn alles frei ist, um welche Tonart geht es dann eigentlich?“, fragte sich Martin Machovits, Fagottist des Radio-Symphoniorchesters Wien zu Beginn des Projekts „raum macht musik. Bewegliche Zugehörigkeiten“, dessen Ergebnisse im Juni im Rahmen des österreichweiten Aktionstages „Orchester für alle“ im Radiokulturhaus in Wien vorgestellt wurden.

spiel|mach|t|raum. frauen* an der mdw 1817–2017

02.06.17 (Andrea Ellmeier) -
Die virtuelle Plattform spiel|mach|t|raum, deren Inhalte auf eine mdw-Ausstellung im Jahr 2011 zurückgehen, möchte Frauen* als historisch stark unterrepräsentiertes Geschlecht in den höchsten Kunstausbildungseinrichtungen wie der mdw sichtbar machen.

Künstlerische Forschung

02.06.17 () -
Im September 2014 wurde an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) das Institut für Wissenschaft und Forschung (IWF) ins Leben gerufen, seither wird eifrig daran gearbeitet, die Anwendung wissenschaftlicher Ansätze in der Kunstproduktion und -praxis zum substantiellen Bestandteil der universitären Ausbildung zu machen. Im Mittelpunkt der Forschungsziele steht ein Wien-Bezug als Leitgedanke, der sich aus Standort und Trägerschaft der Universität ergibt.

Keith Warner inszeniert Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“ im Theater an der Wien

06.05.17 (Frieder Reininghaus) -
Ziemlich still ist es geworden um das Werk des 2012 in Dresden verstorbenen deutschen Tonsetzers Hans Werner Henze. Doch das ist ein fast ‚natürlicher‘ Vorgang: Seit den goldenen Wirtschaftswunderjahren Henzes kämpfen drei neue Komponisten-Generationen um mediale Aufmerksamkeit. Das Theater an der Wien hat sich jetzt an die „Elegie für junge Liebende“ erinnert.

Wiener Staatsoper mit Premieren und mehr Frauen am Pult

06.04.17 (dpa) -
Wien - Mit sechs Premieren von der Moderne bis zum Barock will die Wiener Staatsoper in der kommenden Saison punkten. Die beiden Opernstars Elina Garanca und Roberto Alagna geben Rollendebüts in «Samson et Dalila» von Camille Saint-Saëns. Ebenfalls im Programm, das am Mittwoch in Wien vorgestellt wurde, ist eine Inszenierung von Sergej Prokofjews «Der Spieler», eine adaptierte Version von Alban Bergs modernem Klassiker «Lulu» sowie das zeitgenössisches Stück «Dantons Tod» von Gottfried von Einem.

Der Klang Österreichs: Wiener Philharmoniker werden 175 Jahre alt

28.03.17 (dpa, Sandra Walder) -
Wien - Auf ein Konzert-Abo der Wiener Philharmoniker müssen Musikliebhaber schon mal zwölf Jahre warten. Der elitäre Ruf gefällt dem weltweit gefragten Orchester. Mit neuen Initiativen und kostenfreien Open-Air-Auftritten wollen sie auch junges Publikum gewinnen.

Edle Einfalt – Rossinis „Elisabetta“ im Theater an der Wien

24.03.17 (Frieder Reininghaus) -
Rossinis „Elisabetta“ leibhaftig auf der Bühne! Das ist eine Rarität. Sie erinnert an jene Zeiten, in denen sich nicht nur die Yellow Press, sondern auch das Musiktheater noch für Royals interessierte. Und nicht nur das: Die Anteilnahme der Oper ging zu Beginn des 19. Jahrhunderts über die bloße Neugier und Beschönigung weit hinaus.

Ich tu, was ich will – Peter Konwitschny inszeniert Werner Egks „Peer Gynt” im Theater an der Wien

19.02.17 (Frieder Reininghaus) -
Es war fürwahr nicht alles schlecht, was die deutschen Musiktheater zwischen 1933 und der kriegsbedingten Schließung der Theater hervorbrachten. Zu den markantesten Arbeiten auf hohem handwerklichem Niveau gehörte „Peer Gynt“. Der Komponist, der 1901 bei Donauwörth geborene Werner Mayer, nannte sich in seinem Willen zu einer zeitbedingt karrierefördernden Schnittigkeit Werner Egk. Der als hochbegabt eingestufte Musiker, seit 1936 an der Berliner Staatsoper als Kapellmeister tätig, reduzierte das einst im Theaterrepertoire fest verankerte dramatische Gedicht Henrik Ibsens mit Geschick und schrieb ihm eine neusachlich inspirierte, moderat moderne Musik zu, die erst im neunten und letzten Bild dem kompositorischen Über-Ich Richard Strauss offen huldigt.

Shakespeare hübsch weggeputzt – Henry Purcells Semi-Opera „The Fairy-Queen” im Theater an der Wien

20.01.17 (Frieder Reininghaus) -
In der Mitte des 17.Jahrhunderts, während der Jahrzehnte der Puritaner-Herrschaft der Cromwells, blieben in England die Theater zwangsweise geschlossen. Aber auch nach 1660, als die mehr oder minder moralischen Anstalten wieder aktiv werden durften, hatte die italienische Oper in London einen schweren Stand – anders als im übrigen Europa, wo die Hofopern allüberall und durchweg das ganz auf Musik gestützte dramma per musica pflegten.
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