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Alle Artikel kategorisiert unter »Wien«

Andrés Orozco-Estrada wird neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker

29.03.18 (dpa) -
Wien - Der gebürtige Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada ist als neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker berufen worden. Der 40-Jährige tritt den Posten mit der Saison 2021/2022 an, wie das Orchester am Donnerstag mitteilte. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Er folgt auf den Schweizer Philippe Jordan, der als Musikdirektor an die Wiener Staatsoper wechselt.

Die Liebe zum Bewährten - Opernhäuser pflegen ihre Oldtimer

28.03.18 (dpa, Georg Etscheid) -
Wien/München - Der Wiener Staatsopernchef Dominique Meyer will auch jahrzehntealte Operninszenierungen nicht aus dem Repertoire verbannen. Inszenierungen wie Josef Gielens «Madama Butterfly» (Giacomo Puccini) von 1957, Margarethe Wallmanns «Tosca» (Puccini) von 1958 mit 600 Aufführungen, Franco Zeffirellis «La Bohème» (Puccini) von 1963 oder Otto Schenks 1968 entstandener «Rosenkavalier» (Richard Strauss) seien für ihn unantastbar.

Wie Historiengemälde – zwei Gottfried-von-Einem-Premieren in Wien

27.03.18 (Benedikt Leßmann) -
Mit gleich zwei Opernpremieren im Abstand von einer guten Woche begeht Wien den hundertsten Geburtstag des Komponisten Gottfried von Einem. Die Produktionen überzeugen nicht zuletzt dank der starken Texte von Büchner und Dürrenmatt. Ob sie nachhaltige Wirkung entfalten, muss fraglich bleiben.

Wiener Philharmoniker und Klassikstreaminganbieter IDAGIO unterzeichnen Partnerschaft

22.03.18 (PM - IDAGIO) -
Ab sofort können Klassik-Liebhaber ausgewählte Audio-Live-Mitschnitte der berühmten Abonnementkonzerte der Wiener Philharmoniker im Wiener Musikverein exklusiv auf IDAGIO hören.

Wolken über der See … Georg Friedrich Händels „Ariodante“ an der Wiener Staatsoper

27.02.18 (Joachim Lange) -
Ganz so einwandfrei und barockfreundlich, wie es Staatsoperndirektor Dominique Meyer bei der Premierenfeier meinte, war die Akustik, zumindest im Parkett, dann doch nicht. Wobei das Gastorchester im hochgefahrenen Graben „Les Arts Florissants“ und ihr Gründer und Dirigent William Christie kein Problem hatten, die Klanghoheit im Saal der Wiener Staatsoper zu erringen. Ihr Part war durchweg transparent, frisch aufgespielt und raumfüllend. Dabei sehr einschmeichelnd, wenn die Stimmen zu tragen oder zu umschwirren waren, eloquent bei den knackigen Rezitativen.

Der pure Händel-Glücksfall! Claus Guth inszeniert am „Theater an der Wien“ Händels „Saul“

26.02.18 (Joachim Lange) -
Jeder Regisseur, der sich darauf einlässt, ein Oratorium von Händel zu inszenieren, darf sich über das übliche Maß hinaus, als ein später Verbündeter des Barockmeisters fühlen. Als dessen Opern (und das dazugehörige Unternehmen) in London nicht mehr so recht gingen, schaltete er auf Oratorium um. Und machte weiter. Für den cleveren Manager seiner Selbst, gehörte dieser Relaunch zur Kunst des Überlebens. Das funktionierte auch über seinen Tod hinaus. Dank seiner Oratorien war er nie völlig weg vom Fenster. Was sich bei seinen Opern erst im 20. Jahrhundert mit einem fulminanten Crescendo als unsterblich erwies, stand bei den Oratorien nie in Frage.

Reine Instrumentalmusik als Stimulans

22.02.18 (Reinhard Kager) -
Als schrammte ein Graphiker seinen Grabstichel in eine Kupferplatte, so tönt am Beginn Hannes Kerschbaumers „schraffur“ für Vierteltonakkordeon und Ensemble. Ein beeindruckend eigenwilliges Stück mit geradezu geometrischen Lineaturen, das bei „Wien Modern“ durch Krassimir Sterev am Akkordeon, das Klangforum Wien und den souverän gestaltenden Emilio Pomàrico am Dirigentenpult zur Aufführung gebracht wurde. Durch vier weitere Kompositionen, darunter drei Uraufführungen, und die Verleihung des Erste-Bank-Kompositionspreises stand der 36-Jährige Südtiroler Komponist im Fokus des Festivals, das im Herbst 2017 bereits zum 30. Mal stattfand.

Die ÖMZ schließt – Ende einer musikpublizistischen Institution

15.02.18 (mh) -
Die Österreichische Musikzeitschrift (ÖMZ) gibt es bald nicht mehr. Die letzte Ausgabe wird am 1. März erscheinen zum Thema „1918 – Der große Umbruch“. Die ÖMZ ging aus den 1919 gegründeten „Musikblättern des Anbruchs“ hervor. Eine wechselhafte Geschichte findet nun ihr trauriges Ende.

US-Amerikanerin Marin Alsop erste Frau am Pult des RSO in Wien

30.01.18 (dpa) -
Wien - Mit Marin Alsop wird erstmals eine Frau den Chefdirigentenposten beim ORF Radio-Symphonieorchester (RSO) übernehmen. Die 61-jährige US-Amerikanerin tritt ihren Posten mit 1. September 2019 an und folgt damit nach einem Jahr Übergangszeit Cornelius Meister nach, der bereits ab Herbst Generalmusikdirektor in Stuttgart wird.

Christian Thielemann dirigiert Wiener Neujahrskonzert 2019

02.01.18 (dpa) -
Wien - Christian Thielemann soll 2019 das traditionsreiche Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker dirigieren. Das Orchester würdigt damit die Zusammenarbeit mit dem 58-Jährigen, die im Jahr 2000 begann. Es herrsche größtes künstlerisches Vertrauen zwischen den Musikern und dem Dirigenten.
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