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Alle Artikel kategorisiert unter »Anno Schreier«

Deutscher Musikautorenpreis 2017: Die Gewinner (Muntendorf, Neuwirth, Schreier)

31.03.17 (pm-gema) -
Bei der neunten Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises ehrte die GEMA in Berlin Komponisten und Textdichter für ihr herausragendes musikalisches Schaffen. Zu den Preisträgern zählen Anno Schreier, Brigitta Muntendorf, Wallis Bird, Irma Holder, Sebastian Krämer, Kerstin Ott und Olga Neuwirth. Für ihr Lebenswerk wurde Sofia Gubaidulina gewürdigt.

Karl der Große, der Erste Weltkrieg und „Astolfo auf dem Monde“ – Eine Aachener Uraufführung im Kontext rheinischer Gedenkkultur

07.11.14 (Andreas Hauff) -
Das Karlsjahr zum 1200. Todestag Karls des Großen, eine Intensiv-Woche zum Ersten Weltkrieg im Theater der Stadt, dazu mehrere Ausstellungen zu diesem Thema, dazwischen ein Sinfoniekonzert mit einer Uraufführung – der Oktober in Aachen steckte voller Termine, die auf den ersten Blick nicht allzuviel miteinander zu tun hatten, beim genaueren Hinsehen und -hören aber durchaus.

Lustvolles Spiel mit Rollenklischees

04.02.14 (Andreas Hauff) -
Ein Chor von Eisbären auf der Bühne ist zweifellos eine Seltenheit. Erstens sind die Tiere von Natur aus Einzelgänger, und zweitens spielt kaum ein Bühnenstück am Nordpol. Doch der Komponist Anno Schreier, der auf der Opernbühne bislang nur durch ernste Sujets aufgefallen ist, hat für das Theater Aachen eine „multinationale Polarkomödie mit Musik“ geschrieben, die haarscharf am apokalyptischen Abgrund zu balancieren scheint. Im Jahr 2015 werden demnach die Zustände in der Antarktis so bedrohlich, dass die Eisbären sich miteinander Gedanken machen.

„Prinzessin im Eis“ Die Uraufführung von Anno Schreiers „multinationaler Polarkomödie mit Musik“ am Theater Aachen

07.01.14 (Andreas Hauff) -
Ein Chor von Eisbären auf der Bühne ist zweifellos eine Seltenheit. Erstens sind die Tiere von Natur aus Einzelgänger, und zweitens spielt kaum ein Bühnenstück am Nordpol. Doch der Komponist Anno Schreier, der auf der Opernbühne bislang nur durch ernste Sujets aufgefallen ist, hat für das Theater Aachen eine „multinationale Polarkomödie mit Musik“ geschrieben, die haarscharf am apokalyptischen Abgrund zu balancieren scheint. Im Jahr 2015 werden demnach die Zustände in der Antarktis so bedrohlich, dass die Eisbären sich miteinander Gedanken machen.

Mord und Totschlag weiterhin nur im Theater

02.07.12 (Georg Beck) -
Die Opernehe bleibt. Die zeitgenössische Oper kommt. – So das Ergebnis des Zitterns und Bangens der vergangenen Wochen. Eine Zeit, in der so etwas wie ein normaler Spielbetrieb kaum möglich schien in Düsseldorf und Duisburg. Zu dominant das rumpelnde Ostinato, das die Politik der Kunst ins Nest gelegt hatte. Jetzt ist klar: das Schlimmste konnte noch einmal abgewendet werden.

Im Ausgestoßensein vereint: Die Young Opera Company Freiburg spielt Anno Schreiers Oper „Kein Ort. Nirgends“

03.12.11 (Georg Rudiger) -
Das Kleist-Grab am Kleinen Wannsee bei Berlin. Hier hat sich Heinrich von Kleist am 21. November 1811 das Leben genommen. Und hier ist für Regisseur Joachim Rathke der Ort, Anno Schreiers 2006 uraufgeführte Oper „Kein Ort. Nirgends“ nach der Erzählung von Christa Wolf (1979) anzusiedeln. Diese Produktion der Freiburger Young Opera Company (Leitung: Klaus Simon), die sich in der Vergangenheit immer wieder um selten gespielte, zeitgenössische Kammeropern gekümmert hat, kommt genau zum richtigen Zeitpunkt.

Saramagos Prognose, graue Wände, bunte Klänge: „Die Stadt der Blinden“ als Debüt-Oper von Anno Schreier in Zürich

14.11.11 (Frieder Reininghaus) -
Der Irchel-Park wärmt sich in der Herbst-Sonne. „Geduld, bald brennts“ hat jemand mit breitem Filzstift auf einen Papierkorb gesudelt. Hundert Meter entfernt davon werden mehrere Fahrzeuge des Militärischen Sicherheitsdienstes und dem des Kantons Zürich in Stellung gebracht. Doch die grauen Herren sind nicht wegen der Bekundung der Gedulds-Dialektik vorgefahren, sondern widmen sich dem Bunker, dem der Park als Kopfdecke dient.

Beeindruckendes Fragezeichen: Zur Uraufführung von Anno Schreiers „Er ist nicht“ in Heidelberg

22.05.10 (Dorothee Riemer) -
Es ist ein erschütternder Bericht, den der tote Christus geben muss: Es gibt keinen Gott. Das Universum ist leer, die Welt wird von niemandem regiert, es existiert kein Vater, der über seine Kinder wacht. Jean Pauls „Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei“ aus seinem Roman „Siebenkäs“ ist voller verstörender Bilder. Erleichternd, dass der Erzähler dies alles nur im Traum sieht und nach dem Erwachen zum beruhigenden Glauben an Gott zurückfindet.

Uraufführung von Anno Schreiers "Wunderhorn" am Mainfranken Theater Würzburg

04.12.08 (kiz-lieberwirth, PM) -
Ausgehend von der berühmten romantischen Poesiesammlung „Des Knaben Wunderhorn“ schaffen der Komponist Anno Schreier und der Autor Alexander Jansen einen szenischen Liederzyklus, der – ähnlich wie ein Märchen – die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit niederreißen möchte.
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