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Alle Artikel kategorisiert unter »Ensemble Resonanz«

Der Stachel fehlt – Abtauchen bei den Donaueschinger Musiktagen 2019

22.10.19 (Georg Rudiger) -
So viele Terzen und Sexten, so viele Dur- und Mollakkorde wie in diesem Jahr waren vielleicht noch nie zu hören auf diesem Avantgarde-Festival. Jedenfalls geht es im Jahr 2019 mehr um Musik als um Konzepte, mehr um das Hören als um das Nachdenken, mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft. Unserem Kritiker Georg Rudiger fehlte da gleichwohl ein wenig der musikalisch-politische Stachel.

Donaueschinger Musiktage 2019 – Samstag

Die zerbrechlichsten aller Geräusche – Nachhall und Zwischenklänge – faszinieren Mark Andre. Sein neues Werk rwh 1 wurde heute bei den Donaueschinger Musiktagen vom Ensemble Resonanz und dem SWR Experimentalstudio uraufgeführt. Im voll besetzten Bartók Saal erhielt der französischstämmige Komponist wie gewohnt großen Beifall.

Poetisch und komisch, bodenständig und traumhaft

18.10.19 (Johanna Schönbeck) -
Am zweiten Maiwochenende wurde das Theater Kampnagel in Hamburg zur Spielstätte für bemerkenswerte Musikvermittlungsproduktionen. Alternativ zum Hafengeburtstag ließ sich hier für junge und ältere Menschen eine überaus unterhaltsame Zeit verbringen.

Tenebrae – RIAS Kammerchor in Kooperation mit Ensemble Resonanz unter Justin Doyle in Berlin

12.03.18 (Hans-Peter Graf) -
Passend zum nahenden Osterfest bot der RIAS Kammerchor im 5. Abonnementkonzert Musik zur Passionsgeschichte und der Trauer. Seit dieser Saison auf der Position als Chefdirigent und künstlerischer Leiter nutzte Justin Doyle die Gelegenheit, mit einigen außergewöhnlichen Ideen zu Programmgestaltung und Präsentation auf weiteres Potential für das Traditionsensemble zu verweisen.

Schöne, ehrliche Schuhschachtel: Das Ensemble Resonanz eröffnete den Kleinen Saal der Elbphilharmonie

13.01.17 (Juan Martin Koch) -
Einen Tag nach der Premiere im Großen Saal ist auch der Kleine Saal der Hamburger Elbphilharmonie eröffnet worden. Das Ensemble Resonanz, von nun an Residenzensemble des Hauses, nahm ihn mit Werken von Georg Friedrich Haas, Alban Berg und Béla Bartók in Besitz. Juan Martin Koch war für die nmz vor Ort.

Premiere der Sonderklasse

01.12.16 (Rainer Nonnenmann) -
Erste Planungen wurden im Oktober 2001 veröffentlicht, 2003 stellten die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron einen ersten Entwurf vor, und 2006 erhielt ein Baukonsortium den Zuschlag zur Errichtung des Gebäudes mit kalkulierten Kosten in Höhe von 241,3 Millionen Euro. Nach der Grundsteinlegung am 2. April 2007 wurde der denkmalgeschützte Kaispeicher im Hamburger Hafen komplett entkernt, das Dach abgetragen und wurden die bereits vorhandenen 1.111 Stahlbetonpfähle um weitere 650 Stützpfeiler ergänzt.

Kleinodien, Debatten, furchtlose Expeditionen

06.06.16 (Verena Fischer-Zernin) -
Vor zwei Jahren ging das Internationale Musikfest Hamburg mit dem markigen Ein-Wort-Motto „Verführung“ an den Start. Darunter quetschte man damals ein Angebot mit eher zufällig wirkenden Einsprengseln. Umso konsistenter war die Handschrift der zweiten Runde, die gerade zu Ende gegangen ist. Freilich konnte im Planungsstadium niemand ahnen, dass sich das Thema „Freiheit“ als künstlerische Stellungnahme von höchster politischer Aktualität lesen lassen würde.

Große Kunst, nicht nur für kleine Leute

03.05.16 (Barbara Stiller) -
Als international agierendes Netzwerk und zusammenarbeitende Künstlervereinigung sind die Akteure von Big Bang in Deutschland bislang noch nicht sehr bekannt. Zum zweiten Mal war das Netzwerk, in dem große europäische Kulturzentren, Konzert- und Opernhäuser aus Lissabon, Athen, Stavanger, Lille, Brüssel, Antwerpen und Gent zusammengeschlossen sind, auf Einladung des Vereins KinderKinder e.V. in Hamburg vertreten. Anfang April fand auf Kampnagel ein Big Bang Festival für Kinder, Familien und Schulklassen statt, das Balsam für alle war, die in den vergangenen Jahren eine qualitative Weiterentwicklung von Musikvermittlungsprojekten im Kontext kultureller Bildung vermisst haben.

Nachrichten 2014/06

03.06.14 (nmz-red) -
Konzertreihe „Unerhörte Musik“ gefährdet +++ Anpfiff – der Tag der Musik 2014 +++ Bundespreis Musikpadädogik 2014 +++ Ensemble Resonanz eröffnet neuen Konzertraum +++ Unter Nordlicht: Das 11. Klangspuren-Festival

Raus aus dem Elfenbeinturm

12.11.13 (Verena Fischer-Zernin) -
Auch im Jahre 2013 hat die zeitgenössische Musik noch einen Sonderstatus. So ist es aus der Sicht des überbrachten Konzertbetriebs eine Tugend, möglichst viele Uraufführungen zu bieten; kommt man den inneren Kreisen der Neuen Musik aber näher, kehrt sich die Perspektive um. Eingefleischte Vertreter kümmern sich mindestens genauso engagiert um die Repertoirepflege. Schließlich würden ohne diese einmal uraufgeführte Werke alsbald wieder der Vergessenheit anheimfallen.
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