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Alle Artikel kategorisiert unter »Gerhard Stäbler«

Die Provinz lebt, wenn sie schöne Nebenwege hat

28.02.20 (Georg Beck) -
Trier ist anders. Wer von außen kommt, spürt das. Vorausgesetzt, er oder sie hat Distanz zu den Metropolen, die ihre Settings gern als Standards besprechen: So macht man das! – Was aber macht man, wenn man wie die beiden Opening-Kuratoren Bernd Bleffert und Thomas Rath nichts von dem in der Hand hat, worüber normale Veranstalter verfügen?

Frühlingsaufruhr und Großstadtpolyphonien: Das Kölner Acht-Brücken-Festival 2019

09.05.19 (Stefan Pieper) -
Was für ein Vertrauensbeweis: Musikerinnen und Musiker verlassen die Bühne, mischen sich unters Publikum reichen ihre kostbaren Instrumente an ZuhörerInnen weiter, leiten sie an, Töne zu streichen, in den kolossalen Gesamtklang von Dmitri Kourlandskis „Riot of Spring“ einzustimmen. Diesen hat, einem in Trance versetzten Bordun-Ton gleich, das SWR-Sinfonieorchester bereits in der vollbesetzten Kölner Philharmonie in schier unfassbarer Homogenität ausgebreitet. Zeremonienmeister ist Teodor Currentzis - selbst mit einer Violine ausgestattet und mit dem Bogen die Akteure in diesem kolossalen Gesamtgeschehen lenkend!

Media-Mix-Musiktheater – Gerhard Stäblers „Simon“ im Münchner Theater für Junges Publikum

04.05.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Tausend Likes und trotzdem einsam – so sieht die digitale Kommunikation vieler Jugendlicher derzeit oft aus. Der norwegische Autor Christopher Grøndahl schrieb darüber ein Kammerspiel, das die Zielgruppe ansprechen sollte. Der in Crossover-Projekten erfahrene Gerhard Stäbler vertonte das Stück 2015, das über die Opernhäuser Oslo und Linz nun an die Münchner „Schauburg“, das Kinder- und Jugend-Theater.

Auch letzte Dinge brauchen alle Kraft

26.09.18 (Georg Beck) -
Die eigentliche Entdeckung dieser Produktion ist ihr Spielort. Ökonomiegebäude und Orangerie der ehemaligen Deutschordenskommende gehören zu jener verschwinden­den Sorte Architektur, die groß ist, ohne angeberisch sein zu müssen.

Aspekte des Körperlichen

06.06.16 (Andreas Hauff) -
Lange stand vor allem die Frage nach dem musikalischen Material und das „Neu-Alt-Problem“ im Zentrum der Auseinandersetzung mit Neuer Musik. Dieser Feststellung des Komponisten Nicolaus A. Huber im Programmheft der 70. Frühjahrstagung dürfte kaum jemand widersprechen. Inzwischen aber, so Tagungsleiter Jörn Peter Hiekel in seinem Einführungsvortrag, hätten neue Entwicklungen in den Kulturwissenschaften, insbesondere die performative Wende in der Theaterwissenschaft, geholfen, Musik nicht mehr nur als „Text“ zu begreifen. Gerade der lange versäumte Blick auf das Körperliche helfe, die Vielfalt der Musik der letzten Jahrzehnte in den Blick zu bekommen.

Mit Ohrstöpsel und Schlafbrille auf dem Staatstheater-Dach

22.10.15 (Andreas Hauff) -
„Nichts klingt, wie es klingt. (...) Denn unser Auge hört mit.“ So lautet die Kernidee der „Hörtheater“-Reihe am Staatstheater Mainz. Im dritten Programm der Serie lädt Regisseur Anselm Dalferth nun ein zu einem „Abend über Hörwahrnehmung und das Zusammenspiel der Sinne mit wissenschaftlichen und musikalischen Beiträgen und Versuchen zur akustischen Raumwahrnehmung.“

Heiße Orgel, cooler Gesang

24.06.15 (Max Nyffeler) -
Neue Musik mit und von: Christian Ofenbauer, Gerhard Stäbler, Sophie Tassignon, Kuniko Kato und Iannis Xenakis.

Die Frage konkret gestellt – gar nicht so einfach

01.06.15 (Georg Beck) -
Schon bevor das Ende naht, ist Schluss. Der Dirigent verlässt das Podium, das Orchester stellt das Musizieren ein, die Lichtregie legt den Schalter auf halbe Kraft. Im Moment flackert es schummrig, als ob sich die Birnen verabschieden wollten. Wie auch schon zuvor immer dann, wenn Heiner Goebbels alte Musik hat ausführen lassen. Jetzt lässt er musikFabrikler, Concerto Köln und Dirigent Pierre-André Valade zu fernöstlichen Klangschalen greifen, damit sie selbige bereiben. Immer schön im Kreis herum. Das ergibt zwar keinen Ton, aber eine hypnotisierende Grundierung, auf der Marco Blaauw, meis­terlich wie wir es von ihm gewohnt sind, ein Trompeten­solo draufsetzen kann: Was bleibt, ist der Jazz. Davor war alte Musik. Davor war neue Musik. Alles Geschichte.

Alles neu macht der Mai: Kölner Acht-Brücken-Festival kümmert sich um Politik

05.05.15 (Stefan Pieper) -
Musik und Politik ist das Motto des Kölner Acht-Brücken-Festivals, das noch bis zum 10. Mai überall in Köln musikalische Aufgeklärtheit verbreitet. Die fünfte Festivalausgabe konnte sich ab dem Maifeiertag mit bester Publikumsresonanz warmlaufen!

THE COLOUR - Musiktheater von Gerhard Stäbler wird uraufgeführt

15.04.15 (PM) -
Würzburg - Bereits in den vergangenen Spielzeiten hat das Mainfranken Theater Würzburg konzertante Opern wie La Traviata oder La Sonnambula zur Aufführung gebracht. In dieser Spielzeit erfährt diese Reihe eine ganz besondere Fortführung: Aus Anlass des 70. Jahrestages der Zerstörung Würzburgs und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges hat Gerhard Stäbler das Musiktheaterwerk The Colour für großes Orchester, Solisten und Chor komponiert.
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