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Alle Artikel kategorisiert unter »György Kurtág«

«Jeder Ton muss erst verdient werden» - Komponist György Kurtag 90

17.02.16 (dpa, Gregor Mayer) -
Budapest - Seine Werke und Zyklen tragen Namen wie «Spiele», «Zeichen» oder «... pas à pas - nulle part. ..». Die einzelnen Stücke seines vergleichsweise schmalen Oeuvres sind von lapidarer Kürze. Doch sie zwingen zum aufmerksamen Hinhören. Im hohen Alter arbeitet der ungarische Komponist György Kurtag nun an seiner ersten Oper. Am 19. Februar wird er 90 Jahre alt.

… denn inniger ist, achtsamer auch … – Ein Fest zu Ehren von György Kurtág

20.12.15 (Hans-Peter Graf) -
„Wärme“ könnte eines der Schlüsselworte für das Festival zu Ehren György Kurtágs sein. Das und viel Zuneigung waren spürbar, mit der die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin anlässlich des anstehenden 90. Geburtstags im Februar nächsten Jahres die Verbundenheit des ungarischen Komponisten mit ihrem Haus würdigten.

Radikalität, Analyse und Gefühl

26.03.15 (Juan Martin Koch) -
„Wenn ich Interpreten sagen höre: Ich entdecke immer etwas Neues in einem Stück, das ich hundert Mal gespielt habe, dann – leider – glaube ich das überhaupt nicht.“ Nüchtern und klar bezieht Pierre Boulez, der am 26. März seinen 90. Geburtstag feiert, in der Probendokumentation zu Bartóks „Konzert für Orchester“ Stellung zu drohender Interpretenroutine.

Komponist György Kurtág erhält Goldmedaille der Royal Philharmonic Society

12.11.13 (PM) -
Berlin - Der ungarische Komponist György Kurtág erhält eine der renommiertesten internationalen Auszeichnungen in der klassischen Musik. Am 1. Dezember 2013 wird dem 87-Jährigen die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society in der Queen Elizabeth Hall in London verliehen. Der Preis wurde 1870 anlässlich des 100. Geburtstages von Ludwig van Beethoven erstmalig verliehen. In der Vergangenheit zählten unter anderem Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez und Alfred Brendel zu den Preisträgern.

Spektakulär-schonungslos: CD-Debut des Armida-Quartetts mit Bartók, Kurtág und Ligeti

16.10.13 (Stefan Pieper) -
Die Welt scheint im Aufruhr in Bartóks viertem Streichquartett aus dem Jahre 1928. Zugleich kommt viel formale Strenge zum Tragen. Darüber hinaus setzen Bartoks Quartett-Kompositionen formale Denkweisen Beethovens fort, um gleichzeitig in die Zukunft zu weisen. So etwas will das 2006 in Berlin gegründete Armida-Quartett demonstrieren – und wenn Martin Funda und Johanna Staemmler (Violinen), Teresa Schwamm (Viola) und Peter Philipp Staemmler (Cello) solche Bezüge interpretatorisch offenlegen, entsteht alles andere als ein behagliches Refugium!

Wenn das Schwierigste plötzlich leicht wird

22.09.12 (Max Nyffeler) -
Neue Musik mit Werken von Susanne Stelzenbach, Ewelyna Nowicka, György Kurtág, György Ligeti und Chris­tian Wolff auf CD.

Tönende Chiffren: Eine Begegnung mit der musikalischen Seite des Künstlers Karl Bohrmann

15.06.12 (Reinhard Palmer) -
Karl Bohrmann (1928–1998) gehört zweifelsohne zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit und der Generation von Joseph Beuys. Zeitlich also, als an die Seite traditioneller Kunstsparten die Aktionskunst mit Fluxus und Happening trat. Erstmals war in inszenierten Gesamtkunstwerken die Grenze zwischen den Kunstgattungen aufgehoben. Nicht ungewöhnlich daher, dass Bohrmann auf der Suche nach seiner Ausdrucksform, zwischen Bildender Kunst und Musik abwog. Zwei Kunstdisziplinen in dieser herausragenden Qualität zu beherrschen, vermochten allerdings nur wenige Künstler. Das 6. Werkstattkonzert in der Kulturwerkstatt HAUS 10 des Veranstaltungsforums Fürstenfeldbruck – Konzertreihe Neuer Musik unter der künstlerischen Leitung des Komponisten Nikolaus Brass gewährte einen Einblick in diese Doppelbegabung des Lachenmann-Schülers.

Kosmische Wanderungen in neuer Musik - GrauSchumacher mit neuer CD

22.09.09 (Martin Hufner) -
„Der Weltraum - unendliche Weiten“, so wurde eine bekannte amerikanische Fernsehserie aus den 60er Jahren im Vorspann aus dem Off eingeleitet. Kosmologische Fragestellungen spielten seit jeher und in den verschiedensten Kulturen auch musikalisch immer wieder eine Rolle. Und wenn Stefan George einmal „Luft von fremdem Planeten“ spürte und Schönberg auch damit einen musikalischen Ausflug in die epochale Neue Musik mit einleitete, so wundert es wenig, wenn dieses Thema auch ein Dauerbrenner in der späteren Neuen Musik wurde. Das Pianoduo GrauSchumacher erkundete den Kosmos nun mit vier Händen.

Das Grenzenlose, das Unermessliche des Kleinen

01.02.06 (Reinhard Schulz) -
Die Musikgeschichte geht seltsame Wege. Parallele Ereignisse werden oft nicht gleichzeitig wahrgenommen, da Mode oder Zeitgeschmäcker die eine oder andere Seite ins Abseits drängen. Jede Gegenwart ist in dieser Hinsicht ungerecht und später kommt es zu merkwürdigen Faltungen. Eines freilich ist tröstlich: Jede von vorherrschenden Strömungen bestimmte Zeit beginnt an ihren Defiziten zu leiden. Die Moderne der 50er- und 60er-Jahre konnte jede des Romantizismus verdächtige Ausdruckshaltung ad acta legen, im Untergehölz aber begann die Sehnsucht danach (nicht im Sinne eines „zurück zu“, sondern von „auf neue Art denken“) Triebe zu schlagen.
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