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Alle Artikel kategorisiert unter »György Kurtág«

Exzeptionell (Hans-Dieter Grünefeld)

Wenn Musik nicht nur hervorragend gespielt wird, sondern darüber hinaus einen bisher unerhörten Kosmos erschließt, kann man mit Berechtigung sagen, sie sei exzeptionell. Wie die Edition György Kurtág: Sämtliche Werke für Ensemble & Chor (ECM, 3 CD-Set), denn Perfektion mit Strenge anzustreben, charakterisiert den bedeutendsten lebenden Repräsentanten zeitgenössischer ungarischer Musik. Zur akkuraten Interpretation seiner aphoristischen, zumindest extrem reduzierten Kompositionen ist die Beachtung jedes Details essentiell. Dafür hat er in Reinbert de Leeuw, dem Niederländischen Radio Chor und dem Asko Ensemble kongeniale Partner gefunden.

CD-Tipps 2017/06

13.06.17 (Juan Martin Koch) -
Modern Lied. Werke von Holliger, Sciarrino, Lachenmann, Kurtág, Rihm, Lang. Sarah Maria Sun, Sopran; Jan Philip Schulze, Klavier. Mode +++ American Recital Vol. II. Werke von Reinagle, MacDowell, Antheil, Ives, Sessions. Ulrich Roman Murtfeld, Klavier. Audite

Eine ganze Welt in 75 Minuten – Isabelle Faust und Anu Komsi mit György Kurtágs „Kafka-Fragmenten“ beim Rheingau-Musik-Festival

06.09.16 (Andreas Hauff) -
Auch das 29. Rheingau-Musik-Festival war ein Erfolg – wirtschaftlich gesehen. Nicht ohne Stolz durfte Intendant Michael Herrmann nach 152 Konzerten eine hervorragende Auslastung von 91 % und in der Finanzierung einen stolzen Eigenanteil von 99,69 % durch Eintrittsgelder und Sponsoren verbuchen. Schwerer zu fassen ist der künstlerische Ertrag.

Wärme ist Voraussetzung von Anbeginn

19.02.16 (Roland Moser) -
„… wesentlich … die Bewahrung der Frische“, sagt György Kurtág in einem Gespräch mit Bálint András Varga. Steckt darin nicht ein Widerspruch? Die Fortsetzung: „Ja, ich weiß, wie eine besondere Stelle sein muss, aber es funktioniert oft gerade deshalb nicht, weil ich es weiß“.

«Jeder Ton muss erst verdient werden» - Komponist György Kurtag 90

17.02.16 (dpa, Gregor Mayer) -
Budapest - Seine Werke und Zyklen tragen Namen wie «Spiele», «Zeichen» oder «... pas à pas - nulle part. ..». Die einzelnen Stücke seines vergleichsweise schmalen Oeuvres sind von lapidarer Kürze. Doch sie zwingen zum aufmerksamen Hinhören. Im hohen Alter arbeitet der ungarische Komponist György Kurtag nun an seiner ersten Oper. Am 19. Februar wird er 90 Jahre alt.

… denn inniger ist, achtsamer auch … – Ein Fest zu Ehren von György Kurtág

20.12.15 (Hans-Peter Graf) -
„Wärme“ könnte eines der Schlüsselworte für das Festival zu Ehren György Kurtágs sein. Das und viel Zuneigung waren spürbar, mit der die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin anlässlich des anstehenden 90. Geburtstags im Februar nächsten Jahres die Verbundenheit des ungarischen Komponisten mit ihrem Haus würdigten.

Radikalität, Analyse und Gefühl

26.03.15 (Juan Martin Koch) -
„Wenn ich Interpreten sagen höre: Ich entdecke immer etwas Neues in einem Stück, das ich hundert Mal gespielt habe, dann – leider – glaube ich das überhaupt nicht.“ Nüchtern und klar bezieht Pierre Boulez, der am 26. März seinen 90. Geburtstag feiert, in der Probendokumentation zu Bartóks „Konzert für Orchester“ Stellung zu drohender Interpretenroutine.

Komponist György Kurtág erhält Goldmedaille der Royal Philharmonic Society

12.11.13 (PM) -
Berlin - Der ungarische Komponist György Kurtág erhält eine der renommiertesten internationalen Auszeichnungen in der klassischen Musik. Am 1. Dezember 2013 wird dem 87-Jährigen die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society in der Queen Elizabeth Hall in London verliehen. Der Preis wurde 1870 anlässlich des 100. Geburtstages von Ludwig van Beethoven erstmalig verliehen. In der Vergangenheit zählten unter anderem Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez und Alfred Brendel zu den Preisträgern.

Spektakulär-schonungslos: CD-Debut des Armida-Quartetts mit Bartók, Kurtág und Ligeti

16.10.13 (Stefan Pieper) -
Die Welt scheint im Aufruhr in Bartóks viertem Streichquartett aus dem Jahre 1928. Zugleich kommt viel formale Strenge zum Tragen. Darüber hinaus setzen Bartoks Quartett-Kompositionen formale Denkweisen Beethovens fort, um gleichzeitig in die Zukunft zu weisen. So etwas will das 2006 in Berlin gegründete Armida-Quartett demonstrieren – und wenn Martin Funda und Johanna Staemmler (Violinen), Teresa Schwamm (Viola) und Peter Philipp Staemmler (Cello) solche Bezüge interpretatorisch offenlegen, entsteht alles andere als ein behagliches Refugium!

Wenn das Schwierigste plötzlich leicht wird

22.09.12 (Max Nyffeler) -
Neue Musik mit Werken von Susanne Stelzenbach, Ewelyna Nowicka, György Kurtág, György Ligeti und Chris­tian Wolff auf CD.
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