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Alle Artikel kategorisiert unter »György Kurtág«

Unübersehbar #4 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 22.5. bis zum 28.5.2020

22.05.20 (Dirk Wieschollek) -
Mit unsere Autoren-Tipps in der Ausgabe Nummer 4 empfehlen wir Ihnen Online-Angebote aus dem Brüsseler Opernhaus „La Monnaie“, von den Wittener Tage für neue Kammermusik 2020, György Kurtágs „Fin de Partie“, Domenico Cimarosas „Il matrimonio segreto“ aus Turin und Musik und Kunst mit dem ensemble recherche.

Elbphilharmonie will im September in die neue Saison starten

30.04.20 (dpa) -
Hamburg - Die Hamburger Elbphilharmonie will trotz der Corona-Krise im September in die neue Saison starten. «Wir glauben fest daran, dass wir nach dem Sommer loslegen können», sagte Intendant Christoph Lieben-Seutter am Mittwoch bei einer Online-Vorstellung.

Klassik im Eiskeller – Die Clinker Lounge wird zu Berlins Kammermusik-Hotspot

17.12.19 (Antje Rößler) -
Die Backfabrik, jene einstige Großbäckerei unweit vom Alexanderplatz, ist ein riesiger Komplex. Am Rand des fußballfeldgroßen Innenhofs führt eine unscheinbare Tür zu einer Wendeltreppe. Hinab geht es in unterirdische Gefilde, in die einstige Eishalle. Seit Mitte 2018 finden hier die „Clinker Lounge Concerts“ statt.

Alles auf Anfang oder „Alles ist aus“?

29.11.18 (Michael Ernst) -
„Fine dell’Opera“ steht am Schluss des Librettos. Ende der Oper. György Kurtág hat lange um diesen Schlusspunkt gerungen. Und nun soll es gar keiner sein. Dabei wurde der Meister der musikalischen Kleinteiligkeit mehr als ein Vierteljahrhundert lang von Alexander Pereira geradezu bekniet, eine Oper zu schreiben. Sie sollte in Zürich herauskommen, als Pereira dort Intendant war, sie war für die Salzburger Festspiele geplant, die Pereira für kurze Zeit leitete, nun wurde sie tatsächlich an der Mailänder Scala uraufgeführt, der Pereira seit 2015 vorsteht.

„Alles ist aus“ – György Kurtágs Oper „Fin de partie“ an der Mailänder Scala uraufgeführt

16.11.18 (Michael Ernst) -
Im Mutterland der Oper ticken die Uhren ein klein wenig anders. Wo einst Puccini und Verdi für ihre neuen Würfe gefeiert worden sind, hat es die Neue Musik heute deutlich schwerer. Das gilt insbesondere für das Teatro alla Scala, diesem so traditionsreichen Haus mitten in Mailand. Bevor Anfang Dezember die neue Spielzeit – wiederum mit Verdi – eingeläutet wird, gab es zur Krönung der laufenden Saison die Uraufführung von „Fin de partie“ nach dem gleichnamigen Drama von Samuel Beckett.

Komponist György Kurtag schreibt mit 92 Jahren seine erste Oper

27.09.18 (dpa) -
Mailand - Mit 92 Jahren hat der ungarische Komponist György Kurtag seine erste Oper geschrieben. «Fin de Partie» ist die Vertonung des gleichnamigen Samuel-Beckett-Dramas (dt. «Endspiel») und wird am 15. November an der Mailänder Scala uraufgeführt. Einige Jahrzehnte lang habe Kurtag das Verlangen begleitet, Becketts Stück zu vertonen, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag.

Exzeptionell (Hans-Dieter Grünefeld)

Wenn Musik nicht nur hervorragend gespielt wird, sondern darüber hinaus einen bisher unerhörten Kosmos erschließt, kann man mit Berechtigung sagen, sie sei exzeptionell. Wie die Edition György Kurtág: Sämtliche Werke für Ensemble & Chor (ECM, 3 CD-Set), denn Perfektion mit Strenge anzustreben, charakterisiert den bedeutendsten lebenden Repräsentanten zeitgenössischer ungarischer Musik. Zur akkuraten Interpretation seiner aphoristischen, zumindest extrem reduzierten Kompositionen ist die Beachtung jedes Details essentiell. Dafür hat er in Reinbert de Leeuw, dem Niederländischen Radio Chor und dem Asko Ensemble kongeniale Partner gefunden.

CD-Tipps 2017/06

13.06.17 (Juan Martin Koch) -
Modern Lied. Werke von Holliger, Sciarrino, Lachenmann, Kurtág, Rihm, Lang. Sarah Maria Sun, Sopran; Jan Philip Schulze, Klavier. Mode +++ American Recital Vol. II. Werke von Reinagle, MacDowell, Antheil, Ives, Sessions. Ulrich Roman Murtfeld, Klavier. Audite

Eine ganze Welt in 75 Minuten – Isabelle Faust und Anu Komsi mit György Kurtágs „Kafka-Fragmenten“ beim Rheingau-Musik-Festival

06.09.16 (Andreas Hauff) -
Auch das 29. Rheingau-Musik-Festival war ein Erfolg – wirtschaftlich gesehen. Nicht ohne Stolz durfte Intendant Michael Herrmann nach 152 Konzerten eine hervorragende Auslastung von 91 % und in der Finanzierung einen stolzen Eigenanteil von 99,69 % durch Eintrittsgelder und Sponsoren verbuchen. Schwerer zu fassen ist der künstlerische Ertrag.

Wärme ist Voraussetzung von Anbeginn

19.02.16 (Roland Moser) -
„… wesentlich … die Bewahrung der Frische“, sagt György Kurtág in einem Gespräch mit Bálint András Varga. Steckt darin nicht ein Widerspruch? Die Fortsetzung: „Ja, ich weiß, wie eine besondere Stelle sein muss, aber es funktioniert oft gerade deshalb nicht, weil ich es weiß“.
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