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Alle Artikel kategorisiert unter »Jossi Wieler«

Personalia 2020/09

26.08.20 (nmz-red) -
Hans-Reinhart-Ring +++ Eisenacher Bachpreis +++ Leonard Bernstein Award +++ Kulturpreis für Bordel +++

Früherer Stuttgarter Opernintendant Jossi Wieler erhält Schweizer Preis

19.08.20 (dpa) -
Bern - Der bis 2018 in Stuttgart engagierte Intendant der Staatsoper, Jossi Wieler, erhält den renommierten Schweizer Preis Grand Prix Theater/ Hans-Reinhart-Ring 2020. Die Jury würdigte den 69-Jährigen als Erneuerer des Musiktheaters, wie das Bundesamt für Kultur am Dienstag in Bern mitteilte. Der Preis ist mit 100 000 Franken (knapp 93 000 Euro) dotiert.

Packend – Giacomo Meyerbeers „Les Huguenots“ am Grand Théâtre de Genève

27.02.20 (Joachim Lange) -
Das Regieduo Jossi Wieler und Sergio Morabito nehmen den Kampf mit der weitschweifigen Grand Opéra Meyerbeers am Grand Théâtre de Genève nicht nur beherzt auf, sie begeben sich dabei gleichsam in einen Nahkampf. Das heißt nicht nur mit, sondern auch in jeder einzelnen Szene. Jede ist für sich genommen gründlich durchgearbeitet und lässt kaum Leere oder Statik aufkommen. Es ist packend zu sehen, wie da der Wahnsinn zur materiellen Gewalt wird. Die Kritik von Joachim Lange.

Auf halber Strecke steckengeblieben – Webers „Freischütz“ in Straßburg

20.04.19 (Georg Rudiger) -
Kein grüner Wald und keine Trachten, keine deutsche Gemütlichkeit und kein pittoreskes Brauchtum. Im Straßburger „Freischütz“ sind die Bäume rot und nur auf Kulissen gemalt. Das Preisschießen zu Beginn wird im Paintball ausgetragen. Das Volk trägt rote und blaue Militär-Overalls und Schutzbrillen. Von Beginn an machen die Regisseure Jossi Wieler und Sergio Morabito klar, dass sie die deutsche romantische Oper gegen den Strich bürsten.

Partiell entschlüsselt – Bellinis „La Somnambula“ an der Deutschen Oper Berlin

27.01.19 (Peter P. Pachl) -
Vincenzo Bellinis Oper „La Somnambula“ aus dem Jahre 1831 verfügt über eine bis heute lückenlose Aufführungstradition, auch wenn die Aufführungszahlen in den vergangenen Decennien von der „Norma“ dieses Komponisten überrundet wurden. Die vor sieben Jahren in der Kritikerumfrage der „Opernwelt“ zur „Aufführung des Jahres“ gekürte Stuttgarter Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito, wurde für die Deutsche Oper Berlin neu einstudiert, das einstige Skandalon nunmehr fast widerspruchslos akzeptiert.

Opernliebhaber Kretschmann verabschiedet Wieler: «Genialer Regisseur»

26.07.18 (dpa) -
Stuttgart - Opernliebhaber Winfried Kretschmann (70), grüner Regierungschef von Baden-Württemberg, hat den scheidenden Stuttgarter Opernchef Jossi Wieler (66) als «genialen Regisseur» gewürdigt. Er selbst habe Wieler immer wieder eine «emotionale Auffrischung» im Politikeralltag zu verdanken. «Das berührt all unsere Sinne», sagte Kretschmann, der das Opernhaus häufig besucht.

„Erdbeben. Träume“ – Toshio Hosokawas Uraufführung an der Oper Stuttgart

03.07.18 (Wolf Loeckle) -
Musiktheater ist ein wundersames, ein gar wunderbares Ding. Die diesjährige Münchener Biennale für neues Musiktheater bot aktuell und bietet immerhin seit 1988 schon reichlich Gelegenheit, darüber nachzudenken. Die OPERSTUTTGART legt nun nach mit einer fulminanten Weltpremiere, der Uraufführung ERDBEBEN. TRÄUME von Japans Topkomponist Toshio Hosokawa.

Regieduo Wieler und Morabito wollen weiter zusammen Oper machen

02.07.18 (dpa) -
Stuttgart - Auch nach ihrem Abschied nach 25-jähriger Zusammenarbeit an der Oper Stuttgart will das erfolgreiche Regie-Duo Jossi Wieler und Sergio Morabito weiter gemeinsam inszenieren. Ihre Wege trennen sich zwar nach dieser Spielzeit, die auch Wielers letzte nach sieben Jahren als Intendant ist. «Wir machen aber zusammen weiter Oper», sagte der 66-jährige Wieler am Sonntag am Rande einer Präsentation des großen Theater- und Opernbuches «Verwandlungen».

Duo Wieler und Morabito zeigt gefeierten «Don Pasquale» in Stuttgart

26.03.18 (dpa) -
Stuttgart - Mit einer neuen Inszenierung des italienischen Opernklassikers «Don Pasquale» hat das Regieduo Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Staatsoper Stuttgart helle Freude ausgelöst. Die vorletzte Premiere seiner Abschiedsspielzeit als Intendant verlegt Wieler in die moderne Gesellschaft, in der Beziehungskisten auch mal über Handybotschaften ausgetragen werden.

Wenn Politik auf Oper trifft - oder: eine halbe Sache mit dem ganzen Herzen

23.10.17 (Joachim Lange) -
An der Oper Stuttgart führen bei Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ diesmal andere Leute Regie, als die, die eigentlich dafür engagiert waren. Wenn Politik auf Oper trifft, dann macht es manchmal Bumm. Meistens gerät dann ein Teil des Publikums aus der Fassung und brüllt ein kräftiges Buh in Richtung Bühne. Oder verlässt den Saal und knallt mit den Türen. Hierzulande gehört das zum gutbürgerlichen Gefühlshaushalt. Es passiert immer dann, wenn auf der Bühne etwas verhandelt wird, was in Libretto und Partitur so nicht vorgesehen ist. Meist werden ja die gut abgehangenen Schinken präsentiert. Obwohl die sich, bei entsprechender Zubereitung, oft als vorzügliche Delikatessen und Anreger fürs Nachdenken über das Hier und Heute herausstellen. Oder bei Novitäten so fern der unmittelbaren Lebenserfahrung bleiben, dass der Konsens beim Publikum quasi ausgemachte Sache ist.
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