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Alle Artikel kategorisiert unter »Mieczysław Weinberg«

Musik für Violoncello und Klavier von Weinberg und Fišer

09.02.21 (Louisa Kaltenbach) -
Mieczysław Weinberg: Sonate Nr. 1 op. 21 für Violoncello und Klavier | Luboš Fišer: Sonaten für Violoncello

Vielfältiges Künstlerschicksal

19.01.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Es gibt zumindest drei Musiktheaterwerke, die wie Monolithen aus den Freuden des Schöngesangs aufragen: Alban Bergs „Wozzeck“ und „Lulu“ sowie Bernd Alois Zimmermanns „Soldaten“. Da wird den Mühseligen und Beladenen ein künstlerisches Denkmal gesetzt, da sollte der Zuschauer am Ende aufstehen und die Verhältnisse ändern wollen. Seit den Bregenzer Sommerfestspielen 2010 kommt ein vierter Monolith hinzu: Mieczyslaw Weinbergs „Die Passagierin“ – eine bühnenwirksame Oper, die tatsächlich den Holocaust und seine Nachwirkungen so künstlerisch hochklassig thematisiert, dass alle möglichen Peinlichkeiten unterbleiben. Mit dieser späten Entdeckung, Konzerten und einem Symposium etablierte Bregenz den Komponisten im Musikleben (siehe auch Seite 3).

Die Fackel der Erinnerung

08.12.19 (Christoph Schlüren) -
September 1939. Unzählige polnische Flüchtlinge, darunter viele Juden, versuchten über die sowjetische Grenze dem Terror der deutschen Einheiten zu entkommen, noch nicht wirklich begreifend, dass sich der Feind auch auf der anderen Seite, wenngleich weniger entschlossen und konsequent, befand.

Noten-Tipp 2019/10

16.10.19 (Juan Martin Koch) -
Wenn im Dezember der 100. Geburtstag Mieczysław Weinbergs (1919–1996) begangen wird, dann wird gleichzeitig auf etwa zehn Jahre einer beispiellosen Wiederentdeckung zurückzublicken sein. Einen Meilenstein bildete hier die sensationelle szenische Erstaufführung seiner Auschwitz-Oper „Die Passagierin“ (1968) bei den Bregenzer Festspielen 2010, die seitdem wiederholt aufgeführt wurde.

Vier Tage zum Zehnten – 10. Internationale Schostakowitsch-Tage Gohrisch

25.06.19 (Michael Ernst) -
„Das Jahr 1905“ und die Jahre 1960, 2010, 2019 – alle im Zeichen von Schostakowitsch. Drei Tage im Juni haben dem Komponisten Dmitri Schostakowitsch genügt, um sein womöglich persönlichstes Werk (so jedenfalls wird es immer wieder gern apostrophiert) zu verfassen. Zwischen dem 12. und 14. Juni 1960 entstand im sächsischen Kurort Gohrisch das 8. Streichquartett c-Moll op. 110, die einzige außerhalb seines Heimatlandes verfasste Komposition.

Festival zum Jubiläum 100 Jahre Mieczysław Weinberg

15.04.19 (PM) -
München - Orchesterwerke, Kammermusik und eine Oper des lang unterschätzten russischen Komponisten Mieczysław Weinberg (1919 - 1996) kommen im NS-Dokumentationszentrum München, in den Münchner Kammerspielen und in Schloss Elmau zur Aufführung.

unüberhörbar 2019/02

18.02.19 (Christoph Schlüren) -
Giovanni Sgambati: Symphonien 1&2, Württembergische Philhamonie, Ola Rudner. cpo +++ Nordic Affect: He(a)r. Solo Luminus +++ Mieczysław Weinberg: Symphonie Nr. 13, Serenade. Siberian State Symphony Orchestra, Vladimir Lande. Naxos

Doppelter „Aufbruch“: Universitätsorchester Dresden mit der 3. Sinfonie von Weinberg

03.07.18 (Michael Ernst) -
Die musikdramaturgische Großtat eines Laienorchesters: Filip Paluchowski wagt sich an einen fast vergessenen Meister des 20. Jahrhunderts. Er hat allein 22 Sinfonien geschrieben, vier weitere bezeichnete er als Kammersinfonien, außerdem mehrere Opern, Solokonzerte und jede Menge Kammermusik und Filmkompositionen. In seinem Œuvre verbirgt sich persönliches Schicksal, spiegeln sich leidvolle Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Noch immer ist er nur einem (zu) kleinen Publikum bekannt. Daran haben selbst die spektakulären Ausgrabungen in jüngerer Zeit nur wenig geändert. Sein Name: Mieczysław Weinberg.

unüberhörbar 2018/03

20.03.18 (Christoph Schlüren) -
Beethoven: Diabelli-Variationen; Martin Helmchen, Klavier. +++ Weinberg: Violinkonzert op. 67; Kabalevsky: Cellokonzert Nr. 1 g-Moll op. 49, Fantasie f-Moll für Klavier und Orchester. Solisten, ORF Vienna Radio Symphony Orchestra, Cornelius Meister. +++ Morton Kargaard Septet: Animato 6161.

„Deine Lagermadonna!“ – Weinbergs „Die Passagierin“ an der Semperoper

06.07.17 (Roland H. Dippel) -
Zum Spielzeitende holt die Semperoper aus Frankfurt die beachtliche Produktion von „Die Passagierin“ in der durch ihre Sensibilität beeindruckenden Inszenierung Anselm Webers, dort künstlerischer Geschäftsführer des Schauspiels ab 2017/18. Ein weiteres Mal bestätigt sich nach der postumen szenischen Uraufführung in Bregenz 2010 die innere Kraft, der musikalische Tiefgang und das ethische Potenzial der letzten Oper des Schostakowitsch- Protegés Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) nach dem Roman der bei der Premiere anwesenden Autorin Posmysz: Zeitgeschichte mit humanistischem Format und ein Ja zum Leben noch in den allertiefsten Abgründen.
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