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Alle Artikel kategorisiert unter »Moritz Eggert«

Personalia 2011/04

31.03.11 (nmz) -
Zum Tode des Dirigenten Yakov Kreizberg – Posaunist Lars Karlin beim Deutschen Musikwettbewerb erfolgreich – West-Eastern-Institut – Hans Werner Henze – Eine Beilage in der ZEIT und in der neuen musikzeitung – Moritz Eggert live bei taktlos

Im Dschungel der Texte

09.06.10 (Juan Martin Koch) -
Carusos Stimme als tönende Gallionsfigur eines Dampfers, der einen Amazonas-Zufluss hinauffährt: In diesem Bild und später natürlich in der physischen Präsenz des ächzend einen Urwaldberg hochgezogenen Schiffes steckt nicht nur eine Metapher für das, was „Fitzcarraldo“-Regisseur Werner Herzog als die „Eroberung des Nutzlosen“ bezeichnet hat. Hier bricht sich außerdem eine Opernhaftigkeit Bahn, die jener der wunderbar überzeichneten Eröffnungsszene im Teatro Amazonas von Manaus an Verstiegenheit der Theatralik in nichts nachsteht. (Dem damals noch gänzlich opernfernen Herzog sprang für die Inszenierung dieses Ausschnitts aus Verdis „Ernani“ der kürzlich verstorbene Werner Schroeter zur Seite und ließ die Elvira prompt als Transvestiten auftreten.) So schief der Vergleich – bezogen auf die Gattung und den inhaltlichen Zugriff – auch sein mag:

Frankfurter Musikmesse 2010 - Moritz Eggert spielt aus dem "Hämmerklavier", Teil 1

Mit vollem Körpereinsatz gab Komponist und Pianist Moritz Eggert trotz schwieriger akustischer Bedingungen vier seiner Stücke aus der Hämmerklavier-Reihe auf der nmz-Bühne zum Besten. Sehen sie in Teil 1 ein kurzes Gespräch mit Andreas Kolb (nmz) und dann "Hämmerklavier V - Fallstudie" und "Hämmerklavier XVII - Adcanced Kabuki". Teil 2 folgt morgen…

Verhaltene Hoffnung, kämpferischer Optimismus

28.03.10 (Andreas Hauff) -
Wer zur Eröffnung des 18. Kurt-Weill-Festes in Dessau den Aufgang zum Anhaltischen Theater betrat, hörte – Hanns Eisler. Sein „Lied von der belebenden Wirkung des Geldes“ war Teil einer Demonstration gegen das „Blut-und-Tränen-Papier“ der Stadtverwaltung von Mitte Februar. Zusätzlich zu den bisher erfolgten Einsparungen sollen nämlich in der chronisch unterfinanzierten Stadt Dessau-Roßlau vom Jahr 2013 an weitere 13,5 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Betroffen sind Bibliotheken, Schwimmbäder, Sportplätze und das Anhaltische Theater – ein fatales Signal für die alte Hochburg der Aufklärung und der klassischen Moderne! Eckehard Fuhr hat das Problem im Feuilleton der Welt auf die treffende Formel gebracht: „Ohne diese Einsparungen gibt es ab 2018 keinen genehmigungsfähigen Haushalt mehr. Mit diesen Einsparungen gibt es Dessau nicht mehr.“

Unsagbares: Eggert, Schnebel und Pauset bei der Münchner musica viva

07.02.10 (Tobias Hell) -
Will ein zeitgenössischer Komponist nicht nur für die Schublade komponieren, so empfiehlt es sich meist eher für kleinere Besetzungen schreiben. Sonst kann eine Uraufführung nämlich schnell mal aus Kostengründen scheitern. Größere Dimensionen lassen sich heute fast nur mit einem starken Partner im Rücken erreichen. Doch zum Glück gibt es ja nach wie vor genügend Ensembles, die sich hier nicht zurückhalten. Ambitioniert zeigt sich in dieser Hinsicht unter anderem auch der Bayerische Rundfunk, der im Rahmen seiner „Musica Viva“ regelmäßig Auftragskompositionen vergibt.

Zeit sparen und Zeit verlieren – Moritz Eggert und Johannes Kreidler unterwegs

03.06.09 (Martin Hufner) -
Letzten Donnerstag offenbarte die GEMA einen Teil ihres neuen kulturellen Selbstverständnisses. Sie verlieh zum ersten Mal in ihrer Geschichte den sogenannten GEMA-Musikautorenpreis. Moritz Eggert war dabei und berichtet im „Bad Blog Of Musick“ über die Geschehnisse aus erster Hand wie man Zeit verlieren kann: Der Preis ist heiß. Und unser adoptierter „Hauskomponist“ Johannes Kreidler hat ein weiteres multimediales Werk fertig. In „Compression Sound Art“ hilft er uns Zeit zu sparen. „Sämtliche Symphonien Beethovens in einer einzigen Sekunde, komplette Filme in einer halben Sekunde, alle Songs der Beatles in einer Zehntelsekunde – Zeit ist relativ!“

Glaubwürdige Hommage an Brigitte Reimann: Moritz Eggerts „Linkerhand“ in Hoyerswerda

11.05.09 (Boris Michael Gruhl) -
„Linkerhand“, die Uraufführung der Oper von Moritz Eggert, frei nach dem Roman von Brigitte Reimann, mit dem Libretto von Andrea Heuser, unter der musikalischen Leitung von Eckehard Stier, in der Regie von Sebastian Ritschel, wurde zum Abschluss der 44. Lausitzer Musikfesttage in der ausverkauften Lausitzhalle Hoyerswerda gestern Abend sehr erfolgreich aufgenommen.

Moritz Eggert sieht «Linkerhand» als erste deutsche Ost-West-Oper

09.05.09 (Agentur ddp) -
Hoyerswerda - Der Komponist Moritz Eggert sieht seine neue Oper «Linkerhand» als erste deutsche Ost-West-Oper überhaupt. Vor der Uraufführung seines jüngsten Werkes am Sonntag (10. Mai) im sächsischen Hoyerswerda sagte er, im deutschen Musiktheater sei ihm kein Werk bekannt, dass sich seit der Wiedervereinigung mit dem Thema «gegenseitiges Verständnis» befasst habe. Er «hoffe sehr, dass die Beschäftigung mit Brigitte Reimanns Roman auch den Westen erreicht».

nmzMedia auf der Frankfurter Musikmesse (12): Komponistengespräch mit Moritz Eggert

 Ein Jahr lang übte er unter dem Pseudonym "Bad Boy of Music" in der nmz gewollt provokativ Kritik am Kulturleben. Auf der ConBrio-nmz-Bühne spricht er mit Andreas Kolb nun über die GEMA und die Urheberrechtsproblematik im Zeitalter des www, hinterfragt denkwürdige Subventionspraktiken im Musikleben und gibt Auskunft über die Entwicklung seines Festivals "A•DEvantgarde" , sein Image als Hämmerklavier-Komponist und seine neue Oper "Linkerhand".

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