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Alle Artikel kategorisiert unter »Moritz Eggert«

Wagner und Nietzsche feiern eine Orgie: Uraufführung der „Tragedy of a Friendship“ in Antwerpen

01.07.13 (Jörn Florian Fuchs) -
Der Intendant der Vlaamse Opera kommt ganz in Weiß an diesem Abend. Aviel Cahns Anzug wirkte auch noch zur mitternächtlichen Premierenfeier frisch und unversehrt, während die ebenfalls schneeweißen Kleidungsstücke der Akteure arg leiden mussten. Dies lag vor allem an diversen Körperflüssigkeiten, denen Stoffe wie Menschen ausgesetzt waren. Belgiens Theaterkrawallo Jan Fabre hat wieder zugeschlagen und bietet in seiner über dreistündigen Performance „Tragedy of a Friendship“ einen wüsten, wütenden Mix aus viel Gewalt und Sex, mit nur wenigen ruhigen Momenten.

Neues von gestern – die Welt der Kulturkurznachrichten am 21.12.2012

22.12.12 (Martin Hufner) -
Weltuntergang ist Schnee von gestern, der bereits, wie man in meteorologischen Informationswebseiten lesen kann, schmilzt. Es ist erstaunlich ruhig im Moment. Viele verabschieden sich in die Feiertage, sofern sie es sich leisten können. Kultur ist ein Lebensmittel, aber Feiertage sind häufig Fastentage. Das lassen wir uns nicht gefallen. Wir machen Musik, äh, lassen Musik machen.

Des Alltags großer Auftritt als Oper

04.06.12 (Ute Schalz-Laurenze) -
Es ist richtig was los auf der Bühne: Über 100 Menschen wuseln da ebenso ungeordnet wie natürlich höchst geordnet herum und erzählen dem Opernpublikum etwas über heutigen Alltag: „All diese Tage“ ist ein Auftragswerk des Theaters Bremen an den 1965 geborenen Komponisten Moritz Eggert und das originelle Werk wurde jetzt auch dort uraufgeführt.

Von Hervé bis Adorno: Faust-Revue mit Harald Schmidt und Moritz Eggert in der Bochumer Jahrhunderthalle

18.03.12 (Stefan Pieper) -
„Verweile doch, du bist so schön“, beschwört ein Satz aus Goethes „Faust“ die Intensität des Hier und Jetzt. Um dies wenigstens für einen kurzen Moment zu erleben, schließt Faust einen Pakt mit dem Teufel. Das Streben nach perfektem Glück als Flirt mit dem Unheil, so könnte man die parabelhafte Problematik, das typisch „Faustische“ umschreiben. Und auch auf die Komponisten dieser Welt übt Goethes Drama eine ewige Anziehungskraft aus. Da half, dass sich der Komponist Moritz Eggert und der TV-Moderator Harald Schmidt an eine Gesamtschau wagten.

Abwarten, zuhören und reagieren

06.12.11 (Magdalene Melchers) -
Schülerinnen und Schüler performen gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern Orchestermusik des 21. Jahrhunderts. Moritz Eggerts neues Werk „Das ganz normale Leben“ für Performer-Gruppe, Schlagzeugensemble und großes Orchester entstand als ein Kompositionsauftrag von Spektrum Villa Musica im Rahmen des Netzwerks Neue Musik, eine groß angelegte Fördermaßnahme der Kulturstiftung des Bundes, für ein Projekt der AG Neue Musik Grünstadt.

Eine Abrechnung mit der Abrechnung mit dem Download – Nepps mit Napster

02.10.11 (Martin Hufner) -
Musik im Internet ist der Renner. Während CD-Verkäufe irgendwie dahindämmern, ist man schnell beim Downloaden dabei. Moritz Eggert hat in einem Beitrag im BadBlog Of Musick mal hinter die Abrechnung geguckt.

Nach der Krise ist vor der Krise

01.07.11 (Tobias Söldner) -
Ist die Neue Musik in der Krise? Und wenn ja, in welcher? „What Crisis?“ haben die Veranstalter des ADEvantgarde-Festivals in diesem Jahr ganz lakonisch als Motto gewählt. Einst, vor zwanzig Jahren als Alternative zu den etablierten Veranstaltungen wie der Biennale oder musica viva von einigen jungen Kompositionsstudenten gegründet, hat sich das ADEvant­garde-Festival selbst zu einer veritablen Institution zeitgenössischer Musikförderung in München gemausert. Doch angesichts aktueller Krisen, wie des Wegfallens von Förderern, sahen sich die Macher des ADEvantgarde-Festivals in diesem Jahr gezwungen, den gewohnten Umfang der vorgestellten Projekte und Uraufführungen einzugrenzen. Gemäß dem Gründungsgedanken des Festivals, junge Komponisten nicht nur zu fördern, sondern auch zu fordern, übernahmen zum ersten Mal mit Johannes X. Schachtner und Markus Lehmann-Horn eine jüngere Komponistengeneration die künstlerischen Leitung und damit einen stark reduzierten Etat und die Programmgestaltung für fünf Abende.

Musikmesse 2011 - nmz-TV-Studio: "Talentscouts, Trüffelsucher und Theatermacher"

Während der Frankfurter Musikmesse präsentierte die neue musikzeitung auch in diesem Jahr auf ihrer TV-Bühne vor Ort ein spannendes und umfangreiches Programm an Interviews, Diskussionsrunden und musikalischen Darbietungen. Von nun an finden Sie hier auf der Homepage wieder täglich neue Mitschnitte dieser Präsentationen.

Exklusiver Trailer für „Bluthaus” von Georg Friedrich Haas

Moritz Eggert hat ein Hörspiel geschrieben. Es bezieht sich auf die Uraufführung der neuen Oper von Georg Friedrich Haas  “Bluthaus”, nach einem Text des Vorarlberger Autoren Händl Klaus. Hier sein Text aus dem Bad Blog Of Musick.

Musikmesse 2011 - nmz-TV-Studio: taktlos "Kraftfeld Stadtkultur"

Wenn von kultureller Lebendigkeit die Rede ist, wird gern das hohe Lied des Ländlichen, der Provinz gesungen. Andererseits findet viel sogenannte Hochkultur in den Metropolen statt. Bayerns Kulturmetropole München präsentiert sich auf der Frankfurter Musikmesse ausgerechnet nicht mit ihren „Leuchttürmen“. Präsentiert wird das musikalische Wurzelwerk der Stadt.

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