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Alle Artikel kategorisiert unter »Moritz Eggert«

Drunter, drüber und nach vorn – Festivalbericht zu aDevantgarde 2019

09.06.19 (Levin Handschuh) -
Levin Handschuh berichtet von der 15. Ausgabe des Festivals aDevantgarde, das vielerorts in den Untergrund ging, aber auch über den Dächern Münchens Raum, Klang, Ästhetik und Zeit miteinander verband. Ein großes Unternehmen als Abenteuer-Urlaub für den Kopf.

Sing-Hörspiel im Surround-Klang

30.05.19 (Dieter David Scholz) -
Fritz Langs Film „Eine Stadt sucht einen Mörder“ aus dem Jahre 1931 ist ein Kindermörderklassiker und eine Ikone der Filmgeschichte, in der eine Stadt – Bürger, Staatsbeamte und Kriminelle – einen Mörder jagen. Die Librettisten Barrie Kosky und Ulrich Lenz machen ihn zum Ausgangspunkt ihrer einaktigen Oper.

Kreativagentur WildKat expandiert

WildKat, die Kreativagentur für Musik und Kultur mit Standorten in Berlin und London, hat eine Investition in Höhe einer fast siebenstelligen Summe der britischen Firma Edition Capital erhalten. Die Investition beschleunigt die internationale Wachstumsstrategie von WildKat. In Paris, New York und Los Angeles werden noch dieses Jahr Geschäftsstellen errichtet, für 2020 ist ein Büro in Hong Kong geplant.

Szenisches Surround-Hörspiel – Uraufführung von Moritz Eggerts „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ an der Komischen Oper Berlin

06.05.19 (Peter P. Pachl) -
Vor mehr als 100 Jahren orientierte sich das damals neue Genre Film am Theater; seit gut einem Vierteljahrhundert ist es umgekehrt, die Bühne folgt ästhetisch und inhaltlich gerne dem Film und transportiert sogar komplette Film-Inhalte auf die Bühne, das Musiktheater folgt diesem Trend. Jüngstes Ergebnis ist Moritz Eggerts Oper „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ nach dem gleichnamigen Filmklassiker von Fritz Lang. Gemeinsam mit seinem Dramaturgen Ulrich Lenz zeichnet Barrie Kosky für das Libretto verantwortlich und inszenierte nun die Uraufführung dieser Oper für nur einen Solisten und zahlreiche Kinder(chöre) an der Komischen Oper Berlin. Peter P. Pachl hat die Uraufführung besucht.

Elf Stunden aufregende Musik: Das Festival „Antennenglühn“ in München

31.10.18 (Andreas Kolb) -
Wer mit der Erwartungshaltung zum Festival „Antennenglühn“ in den Gasteig gekommen war, hier eine Leistungsschau der Mitglieder des Deutschen Komponistenverbandes Sektion Bayern zu erleben, sah sich schnell enttäuscht. Zum Glück: Denn was der Förderverein Komposition des Verbandes mit dieser Premiere der „Nacht der Neuen Musik“ gelungen ist, führt über eine jährliche Pflichtübung weit hinaus. Es herrschte angeregte Festivalstimmung und es gab zahlreiche Begegnungen mit und von Gleichgesinnten. Das Programm war nicht nur für die Kenner, sondern offen gestaltet auch für reingeschneite Neugierige. Das Wichtigste aber: Die Nacht der Neuen Musik, die bereits um 14 Uhr begann und bis 1 Uhr in der Frühe dauerte, bot elf Stunden lang aufregende Musik unterschiedlichster in Bayern ansässiger Stilrichtungen.

Gelungene Mischungen

08.09.18 (Dirk Wieschollek) -
Neue Musik von und mit: Irene Kurka, Martin Tchiba, Moritz Eggert, Roger Reynolds, Irvine Arditti, Michael Finnissy und Ketan Bhatti.

Ohne Dogmatismus und Scheuklappen – KlangZeit 2018 in Münster

Es ist die Mischung aus Beharrlichkeit, Mut, Fantasie und Risikobereitschaft, die man den Protagonisten der „Gesellschaft für Neue Musik Münster“ (GNM Münster) bescheinigen muss. Eine Handvoll Leute initiierte vor 18 Jahren ein erstes großes Festival für zeitgenössische Musik in der Westfalenmetropole – die „KlangZeit 2000“. Das Projekt glückte und kam gut an. Zwei Jahre später folgte das nächste Festival – und so weiter… Trotzdem wird damals niemand damit gerechnet haben, dass dieser ambitionierte Konzertzyklus der GNM Münster Kontinuität entwickeln würde. Hat er aber! Und so gab es jetzt von Ende Mai bis Mitte Juni die jüngste Ausgabe, die zehnte „KlangZeit 2018“. Ein kleines Jubiläum also. Und auch das kam gut an.

Aktionstag an der HMT Leipzig: „Machtmissbrauch und sexualisierte Diskriminierung in der Musik(-Ausbildung)"

18.05.18 (PM) -
Der Studierendenrat und das mentoringArts-Programm der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig laden am 22. Juni 2018 um 14.00 Uhr zum Aktionstag zu „Machtmissbrauch und sexualisierte Diskriminierung in der Musik(-Ausbildung)“ (Podium und Workshop) in den Orchesterprobensaal der HMT Leipzig, Grassistraße 8, ein.

unüberhörbar 2018/04

19.04.18 (Hanspeter Krellmann) -
Mauricio Kagel: mimetics. Sabine Liebner, Klavier. Wergo +++ Sergej Prokofieff: Romeo und Julia. Baltimore Symphony Orchestra, Marin Alsop. Naxos +++ Tzvi Avni: Credo. Johannes Gmeinder, Klarinette; Kolja Lessing, Violine; Fjölnir Ólafsson, Bariton u.a. Perc.pro +++ Moritz Eggert: Muzak, Number Nine VII: Masse. SO des BR, David Robertson, Peter Rundel. Neos

„Ein Programm, wie es ihm selbst gefallen würde“ – Im Freien – Musikfest in memoriam Wilhelm Killmayer

12.12.17 (Anna Schürmer) -
Die radikale Nachkriegsavantgarde begründete eine goldene, aber auch dogmatische Ära der Neuen Musik: Auf Basis der von Adorno befeuerten Innovationsdynamik, begründete der paneuropäische Klub der seriellen Musik um Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono einen ‚Absolutismus der Moderne‘, der Abweichlern des Fortschrittsimperativs gnadenlos die Mitgliedschaft entzog: das galt für den harmonieverliebten Hans Werner Henze genauso wie für den freigeistigen Wilhelm Killmayer, der am 20. August diesen Jahres in München verstarb – nur einen Tag vor seinem 90. Geburtstag. Schon die Musica Viva des Bayerischen Rundfunks funktionierte im September ein lang geplantes Ehrenkonzert kurzerhand in eine „in memoriam“-Veranstaltung um; nun haben Schüler und Weggefährten des Komponisten vom aDevantgarde-Verein ein sehr persönliches Musikfest zu Ehren Wilhelm Killmayers veranstaltet.
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