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Alle Artikel kategorisiert unter »Moritz Eggert«

Plädoyer für eine niveauvolle Diskussion in Sachen MeToo

29.08.22 (Leserbrief) -
„Dürfen Journalisten alles ?“ – Das wäre eigentlich die angemessene Headline für eine Replik auf den Beitrag von Moritz Eggert zum Ergebnis des Disziplinarverfahrens gegen den ehemaligen Kompositionsprofessor der Münchner Musikhochschule Hans-Jürgen von Bose.

Neue Musik selber machen

25.02.22 (Wolfgang Rüdiger) -
Lieber Moritz, vielen Dank für Deine Antwort auf die Frage, warum neue Musik vielen Menschen fremd und unverständlich bleibt, ja manche sich sogar „zu blöd“ dafür vorkommen; und vielen Dank auch für das Plädoyer, neue Werke als Teil des Lebens und als Erlebnis anzusehen, das man nicht unbedingt verstehen muss. Beides spricht mir aus dem Herzen, und ganz in diesem Sinne halte ich es mit Bertolt Brecht, der einmal gesagt hat: „Nichts versteht man. Geschichten, die man versteht, sind schlecht erzählt.“

Musik erleben ohne Verstehen?

24.02.22 (Michael Jenne) -
Da komme ich nicht mehr mit: Musik, so Moritz Eggert in der letzten Ausgabe der nmz im alten Jahr, soll Teil unseres Alltags sein, egal, ob man sie „versteht“ oder nicht, man soll sie einfach „erleben“! Aber warum? Sollen wir auch unverständliches Gerede getrost über uns ergehen lassen, nur weil jemand es von sich gibt? Mir scheint, es ist Zeit, sich der Frage „Musik verstehen?“ im größeren Maßstab zuzuwenden – ob man Musik „verstehen“ kann und soll und wenn ja, warum, und wie geht das?

Unterhaltsam, temporeich, pointiert – Moritz Eggerts „Iwein Löwenritter“ an der Oper Bonn

31.01.22 (Guido Krawinkel) -
Dieser Iwein, der macht Kinder froh … und Erwachs‘ne ebenso. So könnte man in Anlehnung an die Werbung eines aus Bonn stammenden Süßwarenherstellers titeln, denn die Oper aus der Feder von Moritz Eggert, die in der Regie von Aron Stiehl am dortigen Opernhaus uraufgeführt wurde, bringt tatsächlich das Kunststück fertig Alt wie Jung zu begeistern.

nmz-Podcastpartnerin Irene Kurka

27.01.22 (nmz-red) -
Irene Kurka ist Sopranistin der Gegenwartsmusik. Seit April 2018 betreibt sie ihren Podcast unter dem Titel „neue musik leben“. Sie widmet sich darin einzelnen Themen oder Personen aus dem Bereich der neuen Musik.

Traurige Zeiten, helles Leuchten

10.12.21 (nmz-red) -
Quadro Nuevo: Odyssee – A Journey Into The Light +++ Moritz Eggert: Die Tiefe des Raumes – ein Fußballoratorium +++ Robert Seethaler: Der letzte Satz +++ Daniel Martin Feige: Musik für Designer +++ Steffen Schleiermacher. Der Avantgartainer. Texte und Gespräche +++ Bernd Feuchtner: Die Oper des 20. Jahrhunderts in 100 Meisterwerken +++ Johann Sebastian Bach: Stumme Seufzer, Stille Klagen +++ Manfred Hermann Schmid: Beethovens Streichquartette +++

Musik als Erlebnis verstehen

10.12.21 (Moritz Eggert) -
„Immer wieder bekomme ich Mails, in denen Menschen ihr Leid mit der Neuen Musik klagen. Sie hätten ja alles versucht, studiert, immer wieder zugehört, Konzerte besucht… aber dennoch können sie einfach damit nichts anfangen. Sie fühlen sich ‚zu blöd‘, fühlen sich ausgeschlossen aus einer Szene, die oft in Geheimcodes spricht und ‚unter sich‘ bleibt, fühlen sich ratlos gegenüber einer Musik, die ihnen zunehmend obskur und weltfremd vorkommt…“ So leitet der Komponist und Autor Moritz Eggert im „Bad Blog of Musick“ der nmz einen Text ein, den er als ausführliche Antwort auf eine solche Zuschrift verfasst hat. Nach einem ersten Teil, in dem er die These ausführt, dass eine Musik, in der man alles „versteht“ möglicherweise gar nicht so erstrebenswert sein dürfte, wendet er sich einem weiteren grundsätzlichen Aspekt zu:

Komponieren als Chance

29.09.21 (Moritz Eggert) -
„Komponieren“ ist genau wie „Schreiben“ ein sehr schwammiger Begriff, der für Menschen vollkommen unterschiedliche Bedeutungen haben kann (was schon damit anfängt, dass auch ein Menü eine „Komposition“ sein kann und „komponiert“ wird). „Schreiben“ gibt es nicht als Studiengang an Universitäten, höchstens als Fach. Man studiert also nicht „Dichten“, sehr wohl aber „Musik erfinden“ im Hauptfach. Aber wo genau, ist kompliziert.

Happy Birthday nmz – Moritz Eggert

Wir haben Persönlichkeiten aus der Musikwelt gebeten, uns zum 70. Jahrgang einen kleinen Videogruß zu schicken. Viele sind dieser Bitte bereits nachgekommen, und wir haben uns über jede der ganz unterschiedlichen Videobotschaften sehr gefreut. Sehen Sie dieses Mal die nmz-Geburtstagsgrüße des Komponisten Moritz Eggert.

„Hecken wir was aus!“

18.06.21 (Theo Geißler) -
Zwei Personalia konnte die neue musikzeitung in jüngster Zeit vermelden: Beim Deutschen Komponistenverband löste Moritz Eggert seinen langjährigen Vorgänger Enjott Schneider im Amt des Präsidenten ab. Bei der Gesellschaft für Neue Musik folgte Gordon Kampe auf die neun Jahre amtierende Präsidentin Julia Cloot. Beide Komponisten sind auch als Autoren mit der nmz verknüpft. Moritz Eggert als Autor der Kolumne „Absolute Beginners“ und als verantwortlicher Redakteur des Bad Blog of Musick. In der bewährten Rubrik „Cluster“ spießt Gordon Kampe in seinen aphoristisch gehaltenen Glossen Themen aus der Musikwelt auf. nmz-Herausgeber Theo Geißler traf sich mit beiden Präsidenten in einer ZOOM-Konferenz und führte mit ihnen das folgende Gespräch.
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