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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Wagner«

W wie Wiederholung – Kassels „Ring“ mit einer packenden „Götterdämmerung“ vollendet

08.03.20 (Joachim Lange) -
Es ist vollbracht! In Kassel, dieser Wagner- bzw. Ring-Hochburg ganz eigenen Rechts, mitten in Deutschland, gibt es wieder einen kompletten Nibelungen-Ring. Mit dem bereits fünften seit 1961 ist der Wagnernormalzustand in der documenta-Stadt damit wiederhergestellt. GMD Francesco Angelico und Oberspielleiter Markus Dietz haben ihn jetzt mit der „Götterdämmerung“ komplettiert und ihrem Publikum übergeben. Im übertragenen Sinne und am Ende sogar ganz wortwörtlich.

Bayreuther «Ring»-Regisseur Schwarz: Richard Wagner ist der Zenit

04.03.20 (dpa) -
Bayreuth - Die Bayreuther Festspiele lassen den «Ring des Nibelungen» 2020 von jungen Künstlern schmieden. Mit «Jugend forscht» hat das aber nichts zu tun. Regisseur Valentin Schwarz und Dirigent Pietari Inkinen sind nicht unerfahren.

Neuer Anlauf von Katharina Wagner an der Oper Leipzig

28.02.20 (dpa) -
Leipzig - Die Bayreuther Festspielchefin Katharina Wagner unternimmt einen zweiten Anlauf an der Oper Leipzig. Die 42-Jährige werde Regie bei einer Neuinszenierung von «Lohengrin» führen, teilte das Haus am Donnerstag mit. Die Premiere ist für den 7. November geplant.

Schwerter zu Leuchtstäben: „Lohengrin“ in Erfurt

09.02.20 (Roland H. Dippel) -
Regisseur Hans-Joachim Frey hatte im „Polit-Chaos“ (Sachsen TV) des von ihm verantworteten Semperopernballs nicht die erforderliche Aufmerksamkeit für die Schlussproben seiner „Lohengrin“-Inszenierung. Und Wagners dramaturgisch motiviertes Patriotismus-Dröhnen fand in der naiven Blechlastigkeit unter GMD Myron Michalidis nicht die sensible Deutung, welche man sich für dieses Prestigeprojekt im nur 24 Kilometer vom Uraufführungsort Weimar entfernten Theater Erfurt gewünscht hätte. Wohlwollender Beifall und laute Buhs.

Palermo, offene Bühne – Richard Wagners „Parsifal“ im Teatro Massimo

29.01.20 (Michael Ernst) -
Wo, wenn nicht hier? Richard Wagner hat seinen „Parsifal“ Anfang 1882 in Palermo vollendet, erst 1914 ist die Oper dort aufgeführt worden, war dann aber seit 1955 nicht mehr zu sehen.

Wagners „Meistersinger“ mit Schokoladenmädchen an der Semperoper Dresden

28.01.20 (Michael Ernst) -
Von Salzburg via Dresden nach Tokyo: Zu den Osterfestspielen gefeiert, wurde die „Meistersinger“-Inszenierung von Jens-Daniel Herzog an der Semperoper heftig ausgebuht. Viel Beifall gab’s für die Musik.

Digitale Orchidee – Richard Wagners „Parsifal” an der Opera du Rhin Strasbourg

28.01.20 (Georg Rudiger) -
Eine manchmal übertriebene Assoziationsflut des Regisseurs Amon Miyamoto kennzeichnet die „Parsifal“-Interpretation an der Opera du Rhin Strasbourg, sängerisch und musikalisch klappte vieles sehr gut. Georg Rudiger mit seinem Bericht.

WNDRLND ist abgebrannt – „Lohengrin“ am Theater Chemnitz

27.01.20 (Michael Ernst) -
Chemnitz pflegt seine Wagner-Traditionen mit einem ebenso originellen wie sehens- und hörenswerten „Lohengrin“ – aber fast ohne Romantik, dafür mit viel Rummel. Als Resultat ist ein Stück Welttheater entstanden, meint unser Rezensent Michael Ernst.

Analyse einer Liebesutopie – Wagners „Tristan und Isolde“ an der Oper Frankfurt

20.01.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Ensembleplanung – auch damit liegt die Oper Frankfurt vor vielen anderen Kompanien. Ein aus Wagners eigener Sicht „furchtbares“, anfangs sogar von den damaligen Wiener Philharmonikern für unspielbar gehaltenes Werk weitgehend mit eigenen Kräften besetzen zu können – darüber staunte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter und glaubt, dass nach der Premiere bei einigen Sänger-Agenturen die Telefone heiß laufen …

Kränkelndes Energiebündel, immer auf Achse

19.01.20 (Dieter David Scholz) -
Wagner „reiste kreuz und quer durch Europa, der Aktionsradius seines Lebens – eine in jeder Hinsicht expansive Existenz – reichte im Norden bis London, im Osten bis Moskau, im Süden bis Sizilien und im Westen bis zur Atlantik­küste“, wie Michael von Soden zurecht in seinem Wagner-„Reiseführer“ (Dortmund 1991) schrieb. Dem Bewegungsdrang seiner Vita entspricht der innere Reichtum seines Werkes. Er war ein umtriebiger, um nicht zu sagen getriebener Weltenbummler, ein heimatloser Nomade, angestachelt von Neugier, Produktionszwang, Politik, Eros und einer anmaßend messianischen, auf gesellschaftliche „Regeneration“ zielenden „Kunstmission“. Dieser vergleichslos umtriebige „reisende Weltbürger“ ist Thema der jüngsten Publikation der Autorentrias, die bereits mit zwei außerordentlichen Veröffentlichungen („Das Richard-Wagner-Festspielhaus“ 2007 und „Wahnfried – Das Haus von Richard Wagner“ 2016) Aufsehen erregte.
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