Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Wagner«

WNDRLND ist abgebrannt – „Lohengrin“ am Theater Chemnitz

27.01.20 (Michael Ernst) -
Chemnitz pflegt seine Wagner-Traditionen mit einem ebenso originellen wie sehens- und hörenswerten „Lohengrin“ – aber fast ohne Romantik, dafür mit viel Rummel. Als Resultat ist ein Stück Welttheater entstanden, meint unser Rezensent Michael Ernst.

Analyse einer Liebesutopie – Wagners „Tristan und Isolde“ an der Oper Frankfurt

20.01.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Ensembleplanung – auch damit liegt die Oper Frankfurt vor vielen anderen Kompanien. Ein aus Wagners eigener Sicht „furchtbares“, anfangs sogar von den damaligen Wiener Philharmonikern für unspielbar gehaltenes Werk weitgehend mit eigenen Kräften besetzen zu können – darüber staunte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter und glaubt, dass nach der Premiere bei einigen Sänger-Agenturen die Telefone heiß laufen …

Kränkelndes Energiebündel, immer auf Achse

19.01.20 (Dieter David Scholz) -
Wagner „reiste kreuz und quer durch Europa, der Aktionsradius seines Lebens – eine in jeder Hinsicht expansive Existenz – reichte im Norden bis London, im Osten bis Moskau, im Süden bis Sizilien und im Westen bis zur Atlantik­küste“, wie Michael von Soden zurecht in seinem Wagner-„Reiseführer“ (Dortmund 1991) schrieb. Dem Bewegungsdrang seiner Vita entspricht der innere Reichtum seines Werkes. Er war ein umtriebiger, um nicht zu sagen getriebener Weltenbummler, ein heimatloser Nomade, angestachelt von Neugier, Produktionszwang, Politik, Eros und einer anmaßend messianischen, auf gesellschaftliche „Regeneration“ zielenden „Kunstmission“. Dieser vergleichslos umtriebige „reisende Weltbürger“ ist Thema der jüngsten Publikation der Autorentrias, die bereits mit zwei außerordentlichen Veröffentlichungen („Das Richard-Wagner-Festspielhaus“ 2007 und „Wahnfried – Das Haus von Richard Wagner“ 2016) Aufsehen erregte.

Hila Baggio: „Irgendwann wird Wagner auch in Israel gesungen“

16.12.19 (dpa, Jörg Schurig) -
Hila Baggio ist ein Opernstar ohne Allüren. Die Kritik lobt ihren klaren und zugleich farbenreichen Sopran. Mehr als 30 Partien singt sie auf Bühnen in aller Welt. Im nächsten Jahr kommen zwei wichtige hinzu.

Mit Opulenz ins Happyend: Enrico Lübbe inszeniert „Tristan und Isolde“ in Leipzig

07.10.19 (Roland H. Dippel) -
Leipzigs Schauspielchef Enrico Lübbe debütierte nach Erfolgen mit Strauss’ „Elektra“ in Bonn und Bergs „Wozzeck“ in Erfurt auch an der Oper Leipzig als Musiktheaterregisseur. Die Premiere von Wagners 1865 in München uraufgeführtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ endete mit lautem Jubel. Der Liebestod wird in Lübbes Inszenierung zum Happyend. Schon bei König Markes letztem „Warum?“ steht Tristan von den Toten auf.

„Götterdämmerung“ – Paul Esterhazy vollendet am Staatstheater Oldenburg grandios seinen Ringzyklus

02.10.19 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die Waschküche, aus der am Anfang von Richard Wagners „Rheingold“ den Rheintöchtern von Wotan der Ring gestohlen wird (2017), ist nun in der Aufführung durch das Oldenburgische Staatstheater wiederzusehen: In der „Götterdämmerung“, das seine zu Recht umjubelte Premiere hatte. Ute Schalz-Laurenze berichtet.

«Wagalaweia»: Vor 150 Jahren wurde Wagners «Rheingold» uraufgeführt

21.09.19 (dpa, Stephan Maurer) -
München - Götter, Riesen und Zwerge kämpfen um den Macht verheißenden Ring: Vor 150 Jahren wurde Richard Wagners Oper «Das Rheingold» uraufgeführt. Ein König hatte entscheidenden Anteil daran.

Zerbrochener Speer als Kreuz – „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen

01.08.19 (Peter P. Pachl) -
Ein insgesamt großer Abend und ein musikalisches fesselndes Ergebnis des „Parsifal“ unter Semyon Bychkov, in einer nicht unproblematischen Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg, an welcher der Regisseur auch in diesem Jahr merklich weitergearbeitet und Modifikationen gesetzt hat. Peter P. Pachl hat für uns die Premiere der Neuinszenierung besucht.

Neunzigminütiger Digest – „Die Meistersinger von Nürnberg“ als Oper für Kinder in Bayreuth

29.07.19 (Peter P. Pachl) -
Während sonst für die Sonderreihe „Oper für Kinder“ bei den Bayreuther Festspielen ungewöhnliche Raumlösungen gefunden wurden, ist in diesem Jahr auf der Hälfte der Probebühne IV des Festspielhauses erstmals eine steile Tribüne errichtet. Auf der anderen Hälfte der Fläche der Probebühne ist das Orchester positioniert; davor eine Schusterwerkstatt, wie man sie auch auf dem Handwerkermarkt in Nürnberg zu sehen bekommt und in klassischer „Meistersinger“-Bühnenanordnung rechts davon das Haus Pogners – allerdings mit einem Balkon anstelle des für Beckmessers Ständchen obligatorischen Fensters zu Evas Zimmer. Ein Bericht von Peter P. Pachl.

Fulminant, überbordend, witzig – „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Spannend zu erleben, wie es in Bayreuth Inszenierungen gibt, die auf den ersten Blick Interesse auf Vertiefung machen, sich dann aber als wenig sinnerhellend herausstellen, andere hingegen, die von Jahr zu Jahr im Sinne der Weiterarbeit, der Idee der „Werkstatt Bayreuth“ folgend, wachsen und reifen. Die Abfolge der Premieren „Lohengrin“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“, obendrein mit identischer Besetzung in den Hauptpartien von Sopran und Tenor, ist ein Beispiel für ein sich weiter verdichtendes, an Witz und Spannung nicht abnehmendes Kunstwerk des Tertiärschemas im Kreativprozess des Musiktheaters. Peter P. Pachl analysiert.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: