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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Wagner«

Erinnerungen an die Zukunft – Opernpremieren in Lyon

22.03.17 (Joachim Lange) -
Mit dem Festival „Memoires“ poliert Serge Dorny an der Opéra de Lyon Prunkstücke der Operngeschichte wir Heiner Müllers Bayreuther „Tristan und Isolde“ und die Dresdner „Elektra“ von Ruth Berghaus wieder auf.

Siegfried im Kampf mit der Bühnenästhetik – Richard Wagners „Ring“ in Kiel

14.03.17 (Arndt Voß) -
Wagners „Ring“ ist in Kiel Chefsache. Generalintendant Daniel Karasek fügte mit dem „Siegfried“ (Premiere: 11. März 2017) nun das dritte Glied, den zweiten Tag, hinzu, bevor es in der nächsten Spielzeit zum Endspiel in der „Götterdämmerung“ kommt. Warum Wotan auch mit Siegfried scheiterte, diesem furchtlosen Helden, wurde an der Förde sehr einleuchtend inszeniert.

Mixmax: Simone Young dirigierte die „Wagner-Gala“ an der Staatsoper

14.03.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits der erste Blick auf die Bühne des Schiller-Theaters mit dem klassizistischen Konzertzimmer des Opernhauses Unter den Linden zeigte für den als „Wagner-Gala“ angekündigten Abend einer bunten Mischung spätromantischer Opernausschnitte unter Leitung der australischen Dirigentin Simone Young bereits optisch ein Ungleichgewicht.

London: Meistersinger von Nürnberg: Eine Oper für unsere Zeit

12.03.17 (dpa) -
Mit einer Inszenierung der Wagner-Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ hat sich der dänische Opernregisseur Kasper Holten am Samstagabend von der Royal Opera Covent Garden verabschiedet. Holten kehrt nach sechs Jahren und mehr als 65 Inszenierungen in London aus familiären Gründen nach Kopenhagen zurück. Sein Nachfolger wird der 37 Jahre alte Oliver Mears, der bisher jüngste Londoner Opernchef. Er kommt von der Oper in Nordirland.

Zu Unrecht erworben: Bibliothek gibt Wagner-Buch zurück

01.03.17 (dpa) -
Bremen - Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen gibt ein zur NS-Zeit unrechtmäßig erworbenes Buch mit Briefen Richard Wagners zurück. Das teilte die Bibliothek am Dienstag in Bremen mit. Das 420 Textseiten starke Buch aus dem Jahr 1915 enthalte Briefe des Komponisten an seine Muse Mathilde Wesendonck.

Streng quellenorientiert

25.02.17 (Christoph Vratz) -
Ungebrochen sein Bann, schillernd und oft beweihräuchert seine Persönlichkeit, weltumfassend-mythendurchtränkt sein Werk: Richard Wagner. Diese Verklammerung von Leben und Opus dient – wieder einmal – als Ausgangslage für eine neue Wagner-Biographie. Nur dass sich Ulrich Drüners 800-Seiten-Wälzer nicht irgendwo und mittelplatzverloren in die lange Lis­te mit Wagner-Forschungen einreihen wird, sondern weit vorne.

„La Reine“ – eine Kreation mit Berlioz und Wagner, Rimbaud und Benn in Mannheim

15.02.17 (Frieder Reininghaus) -
Trümmer stechen ins Auge. Der letzte Krieg scheint dem Land der Königin nicht gut bekommen zu sein. Die Signatur der Zerstörung bestimmt die Bühne des Nationaltheaters. Martin Kukulies ließ sie für die Solo-Performance von Angela Denoke bereitstellen: einen ausgeklinkten Pilotensitz, einen lädierten Flugzeugmotor, eine noch auf den Einsatz wartende Fünf-Zentner-Bombe, den Torso eines Pferde-Denkmals und das Fragment eines Krieger-Standbilds. Eine unwirtliche Landschaft für Musik, die sich exzessiv der Liebe und Schönheit hingibt.

Bernd Mottl findet in Hannover eine radikale Lösung für den „Fliegenden Holländer“ von Richard Wagner

12.02.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die Grundproblematik in Richard Wagners 1841 entstandener, 1843 uraufgeführter Oper, mit der der Komponist den traditionellen „Opernstil“ überwinden wollte, ist bekannt und es gibt bei keiner einzigen Inszenierung ein Missverständnis darüber, dass hier weder der Holländer die Senta irgendwie liebt, noch Senta den Holländer: die Partner sind immer Projektionen für eine seelische Sehnsucht, nämlich die nach Erlösung, was ja fortan Wagners Lebens- und Werkthema werden sollte.

„Vom Wesen des Besitzes“ – Richard Wagners „Rheingold“ hatte Premiere am Staatstheater Oldenburg

06.02.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Ein gut platziertes „Bravo“ ging dem Beifallssturm nach der Aufführung von Richard Wagners „Rheingold“ am Oldenburgischen Staatstheater voraus. Zu Recht. Nach dem „Vorabend“ des „Ring des Nibelungen“ ist der gesamte Zyklus erstmals in der Geschichte des Oldenburgischen Staatstheaters geplant.

Barfuß im Schnee – In Karlsruhe wird Brünnhilde am Ende der „Walküre“ zur Abwechslung mal tiefgefroren

13.12.16 (Joachim Lange) -
Vielleicht ist es ja auch nur eine Erfindung der Chinesen, dass Eis schmilzt, wann man in unmittelbarer Nähe ein Langzeitfeuer entzündet? Der junge amerikanische Regisseur Yuval Sharon kann sich diese metaphorische Schlussbild-Absurdität in seiner „Walküre“-Inszenierung erlauben. Er muss im „Siegfried“ nicht die Antwort auf die Frage liefern, wie das auf die (circa 18 Jahre) Dauer funktionieren würde, die zwischen den beiden Ring-Teilen liegen.
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