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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Wagner«

Wir spielen – Wagners „Das Rheingold“ in der Deutschen Oper Berlin

13.06.21 (Peter P. Pachl) -
Der neue „Ring“-Zyklus an der Deutschen Oper Berlin sollte sich ursprünglich kontinuierlich vom Vorabend bis zum dritten Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ aufbauen. Situationsbedingt war die „Rheingold“-Premiere entfallen und wurde – ziemlich genau vor einem Jahr – durch eine, wie nun festzustellen, der Regiearbeit von Stefan Herheim nicht unverwandte, verkürzte Inszenierung von Neill Barry Moss auf dem Parkdeck der Deutschen Oper ersetzt.

Star-Dirigentin Oksana Lyniv bei Festpiel-Debüt in Füssen zu Gast

21.05.21 (dpa) -
Füssen - Star-Dirigentin Oksana Lyniv wird im Herbst mit dem Kiev Symphony Orchester bei der ersten Ausgabe der Musikfestspiele Königswinkel in Füssen zu Gast sein. Dort werde die Ukrainerin am 29. September erstmals in ihrer Karriere die Wagner-Oper «Tristan und Isolde» leiten, teilte das Festspielhaus Neuschwanstein am Freitag mit.

Aus einem Gralsgefängnis – An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert

20.04.21 (Joachim Lange) -
Endlich! Die Wiener Staatsoper hat vorgemacht wie es geht! Das Haus am Ring und sein neuer Intendant Bogdan Roščić haben die Produktionsbedingungen der Pandemie angepasst und nicht das Resultat den Bedingungen. Es sah aus wie Oper (ohne Abstandsregeln) aussehen muss. Man ist auch nicht auf eine Kammeroper oder ein chorloses Solistenstück ausgewichen, sondern hat mit Wagners „Parsifal“ gleich den Blockbuster schlechthin gestemmt. Damit haben sie obendrein ein politisches Husarenstück vollbracht.

Unübersehbar #48 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 16.4. bis zum 22.4.2021

15.04.21 (Dirk Wieschollek) -
Unsere Kandidaten stehen schon fest: Mythisches von Jean Sibelius, Loriots Kurz-„Ring“, die Fortsetzung der Hellerauer „Tonlagen“, Bergs „Lulu“ in einer besonderen Fassung und ein „Brückenrockdown“ von Bernd Begemann. Wählen Sie – die Richtlinienkompetenz liegt unübersehbar bei Ihnen! [jmk]

Wagner und das ewige Brodeln

10.04.21 (Dirk Klose) -
Die Bayreuther Festspiele haben sich immer als eine Art Werkstatt verstanden. Aber seit Anbeginn brodelte es auch: Sollte man die Opern ihres Begründers möglichst werkgetreu nach dessen Vorgaben inszenieren, was trotz seines berühmten Ausspruchs „Kinder! Macht Neues!“ lange als Credo galt, oder der Maxime folgen, zu der sich selbst die Traditionshüterin Winifred Wagner 1931 durchrang: „Der Inhalt ist ewig, die Form ist wandelbar“? Die faszinierende Einheit seines Gesamtkunstwerks mit Ton, Geste und Bild wird wohl auch künftig ebenso spalten wie animieren.

Unübersehbar #46 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 2.4. bis zum 8.4.2021

01.04.21 (Dirk Wieschollek) -
Bachs Matthäuspassion und Wagners „Parsifal“ – auch diese beiden klassischen Karfreitagsmusiken erklingen heuer ein wenig anders. Nachdenkliches kommt diese Woche außerdem in der Gestalt verfemter Komponisten, während das Ensemble New Babylon und The Navidsons für zeitgenössische Kontrapunkte sorgen. Das unübersehbar-Team wünscht frohe Ostertage!

Steine des Anstoßes - Leipzig und seine Last mit einem Wagner-Denkmal

28.03.21 (Birgit Zimmermann, dpa) -
Leipzig - Leipzig wollte dem Komponisten Richard Wagner in den 1930er Jahren ein monumentales Denkmal setzen. Es wurde nie realisiert. Jetzt sorgen zwei der alten Reliefs für neue Diskussionen in der Stadt.

Selbstmachen statt Mitmachen

09.03.21 (Hans Georg Nicklaus) -
Partizipative Formate haben in der Musikvermittlung eine lange Tradition und orientieren sich an einem noch älteren gesellschaftspolitischen Ideal: dem der Mitbestimmung und politischen Mitgestaltung1.

Der Musik tanzend Raum geben

16.02.21 (Juan Martin Koch) -
Noch haben die diversen Lockdowns nicht auf den DVD/Blu-ray-Markt durchgeschlagen. So sind einige vorerst letzte Dokumente aus prall besetzten Opernhäusern mit voller Kapelle im Graben zu besichtigen.

Monster im Herzen des modernen Labyrinths

12.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein Perspektivwechsel tut fast immer gut. Noch dazu bietet die angloamerikanische Musikschriftstellerei meist einen bestens lesbaren, analytisch klaren Stil, fern aller ästhetischen Schwurbelei – so auch der arrivierte US-Musikkritiker Alex Ross. Deshalb also: kein Zurückschrecken vor 750 Seiten reinem Text, vertieft durch 100 Seiten Anmerkungen und einem breit angelegten Register. Auch weil Gloria Buschor und Günter Kotzor gekonnt die nötige Fachsprache in den ästhetischen Beschreibungen und Urteilen des versierten Autors übersetzen und mischen konnten.
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