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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Wagner«

Ungewöhnlich, doch nur partiell gelungen – „Tristan und Isolde“ an der Staatsoper Berlin

16.02.18 (Peter P. Pachl) -
Dmitri Tcherniakov hatte die Latte mit seiner Berliner Debüt-Inszenierung an der Staatsoper extrem hoch gelegt, konnte seine Leistung bei „Parsifal“ nur unterlaufen, und auch seine Inszenierung „Tristan und Isolde“ bleibt hinter der „Zarenbraut“ deutlich zurück. Auch für Wagners Handlung wählt er einen (dezenten) medialen Ansatz, verlegt sie nach heute, in eine (russische) Party-Gesellschaft. Witziges steht neben Einfallslosem, genialisch Aufblitzendes neben Banalitäten. Ebenfalls ungewöhnlich, aber überragend ist Daniel Barenboims musikalische Interpretation.

Chemnitz traut sich: Wagner aus weiblicher Sicht

05.02.18 (Michael Ernst) -
„Das Rheingold“ mit Kapitalismuskritik und Walhall hinter der Mauer – Verena Stoiber wagt mutige Ansätze. Ein wirklicher „Ring“ kann daraus nicht werden. Die neue Chemnitzer Wagner-Tetralogie wird sich aus vier Einzelwerken formen. Dennoch steht ein Gesamtkonzept dahinter: Jeder Nibelungen-Abend wird von einer Regisseurin inszeniert. Um Wagner aus weiblicher Sicht zu zeigen? Um zu sehen, was den vier unterschiedlichen Sichten am Ende an Gemeinsamkeiten und Unterschieden innewohnt?

Richard-Wagner-Urenkelin hofft auf Wagnersaal-Restaurierung in Riga

02.01.18 (dpa) -
Riga - Die ehemalige Leiterin der Bayreuther Festspiele, Eva Wagner-Pasquier, unterstützt die Initiative zur Restaurierung des Wagnersaals in Lettlands Hauptstadt Riga. «Ich hoffe, dass die Wiederherstellung des Wagnersaals wirklich passiert», sagte die Urenkelin des Komponisten Richard Wagner (1813-1883) dem lettischen Kulturmagazin «KulturasDiena».

Die destruktiven Helden Richard Wagners – Eine „Ring-Trilogie“ von Tatjana Gürbaca im Theater an der Wien

05.12.17 (Frieder Reininghaus) -
Es sei, sagte Roland Geyer, der Intendant des Hauses, das „größte Unterfangen seit der Wiedereröffnung des Theaters an der Wien im Jahr 2006“. Allen Beteiligten war klar, dass sie mit diesem großformatigen Projekt ziemlich viel riskierten: Es setzte das Seziermesser an die Partituren, die der nach wie vor zahlenmäßig großen, im Opernbetrieb einflussreichen und gut organisierten Wagner-Gemeinde als sakrosankt gelten.

Parsifals Mondfahrt – Jonathan Meeses Inszenierung von Bernhard Langs „Mondparsifal“ in Berlin

20.10.17 (Peter P. Pachl) -
Angesichts der Tatsache, dass die Absage von Jonathan Meeses in Bayreuth geplanter Inszenierung des „Parsifal“ mit deren finanziellem Aufwand begründet wurde, erscheint die Tatsache, dass dieses Projekt jetzt für je drei Aufführungen in Wien und Berlin – u. a. unterstützt vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, den Wiener Festwochen im Verbund mit den Berliner Festspielen, den Medienpartnern ARTE, Berlinartlink, Monopol, Tagesspiegel, Wall und der York Kinogruppe, sowie eine Reihe weiterer potenter Sponsoren – ohne finanzielle Abstriche finanziert werden konnte, gleichermaßen erstaunlich wie verwunderlich.

Demonstranten fordern Restaurierung von Wagnersaal in Riga

05.10.17 (dpa) -
Riga - Mehrere Dutzend Menschen haben in Riga für die Restaurierung des Wagnersaals in der lettischen Hauptstadt demonstriert. Auszüge aus Richard Wagners (1813-1883) Oper Tannhäuser singend zogen sie am Dienstagabend einem Bericht des lettischen Rundfunk zufolge mit Plakaten durch die Innenstadt.

Männer-Marionetten und Frauen-Puppen – „Der fliegende Holländer“ am Theater Hof

29.09.17 (Roland H. Dippel) -
Intendant Reinhardt Friese macht aus seiner Skepsis gegenüber Richard Wagner kein Hehl und für den Chefdirigenten Walter E. Gugerbauer ist es eines der ersten Großprojekte am Theater Hof, das auch beim Gastspiel im Rosenthal Theater Selb einen beträchtlichen Aufwand betreibt: Das gesamte Ballett ist dabei. Seit Jahren erarbeitet sich das Haus im Musiktheater eine gekonnte und geschickte Repertoire-Erweiterung, die im Frühjahr zu einem neuen Höhepunkt ansetzt: Da gelangt Aribert Reimanns frühe Oper „Ein Traumspiel“ zur Premiere Aufführung.

Diskussionen und Konzerte – „Diskurs Bayreuth“ soll weitergehen

31.08.17 (dpa) -
Das Rahmenprogramm der Bayreuther Festspiele hat sich nach Einschätzung von Festivalchefin Katharina Wagner etabliert. Neben den seit mehreren Jahren laufenden Kino-Live-Übertragungen der Premiere und den Kinder-Opern sei in diesem Jahr mit „Diskurs Bayreuth“ ein neues Format angelaufen, „das gutes Potenzial für eine Fortführung besitzt“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

In Bayreuth endet eine ruhige Festspielzeit

27.08.17 (dpa) -
Finale in Bayreuth: An diesem Montag (28. August) enden die diesjährigen Richard-Wagner-Festspiele und damit eine ruhige Saison. Zum Abschluss wird der vierteilige Zyklus „Der Ring des Nibelungen“ noch einmal mit der „Götterdämmerung“ vollendet, ehe die Tetralogie in der Regie von Frank Castorf vom Spielplan weicht. Einzig die zweite „Ring“-Oper, die „Walküre“, ist im kommenden Jahr noch zweimal zu sehen, dirigieren wird dann Startenor Placido Domingo.

Richard-Wagner-Stätten in Graupa bieten «Tristan und Isolde» für Kinder

23.08.17 (dpa) -
Graupa - Die Richard-Wagner-Stätten in Graupa bringen das berühmteste Liebepaar der Operngeschichte eigens für Kinder auf die Bühne: «Tristan und Isolde». Schwere Kost, aber leicht verdaulich: Denn das junge Publikum erhält am kommenden Sonntag nicht nur eine kindgerechte Einführung in das Werk, sondern muss auch nicht wie beim Original knapp vier Stunden ausharren.
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