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Alle Artikel kategorisiert unter »Salvatore Sciarrino«

Dresdner Philharmonie feiert 150. Geburtstag mit Festwoche im November

13.03.20 (dpa) -
Dresden - Die Musiker der Dresdner Philharmonie sind wie viele Kollegen in Zeiten des Coronavirus im Zwangsurlaub. Das Thema dominierte auch die Jahrespressekonferenz des Orchesters. Dabei dreht sich in der neuen Saison alles um ein bedeutendes Jubiläum.

Heraus aus der Nische

28.02.20 (Stefan Pieper) -
Olivier Messiaens „Quartett vom Ende der Zeit“ markierte bei seiner Uraufführung eine Aufbruchsstimmung. Mit Instrumenten, die eigentlich gar nicht zusammenpassen, wurde unter schwierigsten Zeitumständen an die Kraft des Musischen, an Humanität appelliert. Als besagtes Meisterwerk im Jahr 1995 in einem Seminarraum der Universität Siegen erklang, stand es für einen anderen Aufbruch, nämlich für den Beginn der Erfolgsgeschichte des „Studios für Neue Musik“ an der Universität Siegen.

unüberhörbar 2019/05

13.05.19 (Andreas Kolb) -
Joly Braga Santos: Symphonische Ouvertüren, Klavierkonzert. Goran Filipec, Klavier; Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Ltg.: Álvaro Cassuto. Naxos +++ Quasi morendo. Johannes Brahms, Gérard Pesson, Salvatore Sciarrino. Reto Bieri and Meta4. ECM +++ Life. Busoni, Bach, Schumann, Rzewski, Liszt, Evans. Igor Levit, Klavier. Sony +++ Kurt Weill: Mahagonny. Ein Songspiel/Chansons des Quais/Kleine Dreigroschenmusik. Ensemble Modern, HK Gruber, Ltg.; Ute Gferer, Sopran; Winnie Böwe, Sopran; amarcord. Ensemble Modern Medien

Das Schärfen der Wahrnehmung – Das Davos-Festival 2018

14.08.18 (Georg Rudiger) -
Die Kabine der Schatzalp-Bahn ist um 20 Uhr schon voll, doch ein Kontrabassist samt Instrument muss noch mit. Das Festivalpublikum rückt also noch dichter zusammen, um dem jungen Musiker, der gemeinsam mit 80 Kolleginnen und Kollegen das zweiwöchige Davos Festival (Young Artists in Concert) belebt, die Fahrt zum bekannten Berghotel zu ermöglichen. Dem ehemaligen Tuberkulose-Sanatorium auf 1861 Meter Höhe hat Thomas Mann in seinem Roman „Der Zauberberg“ ein Denkmal gesetzt. An diesem Abend ist der prachtvolle Jugendstilbau Kulisse für ein vierteiliges Konzert unter der Überschrift „Guten Abend, gut‘ Nacht“.

Warten, gähnen – Sciarrinos „Ti vedo, ti sento, mi perdo …“ an der Berliner Staatsoper

13.07.18 (Peter P. Pachl) -
Vor vier Jahren, als sich die Staatsoper noch im Umbau befand und in der noch unvollendeten Neuen Werkstatt Sciarrinos „Macbeth“ zu Recht gefeiert wurde, erfolgte die Ankündigung einer Uraufführung dieses Komponisten an der Staatsoper. Das Auftragswerk – in Koproduktion mit der Mailänder Scala – kam dann allerdings im November vergangenen Jahres in der Inszenierung von Jürgen Flimm und unter der musikalischen Leitung von Maxime Pascal in Milano heraus.

Komplizenschaft im Nebel – Das Solistenensemble Kaleidoskop im Berliner Radialsystem V

10.07.18 (Martin Hufner) -
Das Solistenensemble Kaleidoskop bestreitet keine „normalen“ Konzerte. Es „performt“. Das heißt, es setzt seine Konzertdramaturgie fein abgestimmt auf die Werke und ihre Kombination im räumlichen und klanglichen Zusammenhang ein. Das geht mal schlechter auf, mal besser. Bei ihrem Abend „Fort / Da III – Unboxed (Clear Sky Remix) “ hat alles gestimmt.

Ohne Dogmatismus und Scheuklappen – KlangZeit 2018 in Münster

Es ist die Mischung aus Beharrlichkeit, Mut, Fantasie und Risikobereitschaft, die man den Protagonisten der „Gesellschaft für Neue Musik Münster“ (GNM Münster) bescheinigen muss. Eine Handvoll Leute initiierte vor 18 Jahren ein erstes großes Festival für zeitgenössische Musik in der Westfalenmetropole – die „KlangZeit 2000“. Das Projekt glückte und kam gut an. Zwei Jahre später folgte das nächste Festival – und so weiter… Trotzdem wird damals niemand damit gerechnet haben, dass dieser ambitionierte Konzertzyklus der GNM Münster Kontinuität entwickeln würde. Hat er aber! Und so gab es jetzt von Ende Mai bis Mitte Juni die jüngste Ausgabe, die zehnte „KlangZeit 2018“. Ein kleines Jubiläum also. Und auch das kam gut an.

Vom Zauber der Liebe und der Schönheit – Sciarrinos „Luci mie traditrici“ in Lübeck

19.03.18 (Arndt Voß) -
Eine Oper im herkömmlichen Sinn ist Salvatore Sciarrinos „Luci mie traditrici“ nicht, obwohl so bezeichnet. Das macht Opernregisseurin Sandra Leupold auch unmissverständlich in der Art deutlich, wie sie am Theater Lübeck das Werk inszenierte (Premiere: 16. März 2018). Dort hatte sie bereits 2013 mit dem „Don Carlo“ den renommierten Faust-Preis gewonnen und 2016 „Così fan tutte“ erarbeitet. Nun folgte die kaum 20 Jahre alte Komposition in dem Theater, in dem seit langem das Experiment „ausgespart“ blieb, im zweifachen Sinne des Wortes. Umso größer ist das Verdienst, das Ungewöhnliche zu wagen.

CD-Tipps 2017/06

13.06.17 (Juan Martin Koch) -
Modern Lied. Werke von Holliger, Sciarrino, Lachenmann, Kurtág, Rihm, Lang. Sarah Maria Sun, Sopran; Jan Philip Schulze, Klavier. Mode +++ American Recital Vol. II. Werke von Reinagle, MacDowell, Antheil, Ives, Sessions. Ulrich Roman Murtfeld, Klavier. Audite

Der Blick in den Abgrund der Klänge

19.05.17 (Max Nyffeler) -
Mit Musik von und mit und aus: Isidora Žebeljan, Oscar Strasnoy, Wolfgang Rihm, Joanne Metcalf, Richard Barrett, Ivan Moody, Salvatore Sciarrino, Hilliard Ensemble, Mauricio Kagel, Francesco Filidei, Michael Beil, Edition Musikfabrik, Singer Pur und Chaya Czernowin.
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