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Alle Artikel kategorisiert unter »Salvatore Sciarrino«

CD-Tipps 2017/06

13.06.17 (Juan Martin Koch) -
Modern Lied. Werke von Holliger, Sciarrino, Lachenmann, Kurtág, Rihm, Lang. Sarah Maria Sun, Sopran; Jan Philip Schulze, Klavier. Mode +++ American Recital Vol. II. Werke von Reinagle, MacDowell, Antheil, Ives, Sessions. Ulrich Roman Murtfeld, Klavier. Audite

Der Blick in den Abgrund der Klänge

19.05.17 (Max Nyffeler) -
Mit Musik von und mit und aus: Isidora Žebeljan, Oscar Strasnoy, Wolfgang Rihm, Joanne Metcalf, Richard Barrett, Ivan Moody, Salvatore Sciarrino, Hilliard Ensemble, Mauricio Kagel, Francesco Filidei, Michael Beil, Edition Musikfabrik, Singer Pur und Chaya Czernowin.

Klanglandschaften aus Erinnerungen und Sehnsucht: Seelensuche in Salzburg

15.04.17 (Michael Ernst) -
Das halbe Jahrhundert Osterfestspiele Salzburg feiert fünf Jahre Sächsische Staatskapelle: Die Salzburger Schönheit steht sicherlich nicht im Schatten der Berge ringsum. Sie sonnt sich in deren Nähe und an der pittoresken Idylle der Salzach. Kein Wunder, dass hier, wo Meister Mozart herstammt, im 20. Jahrhundert ein Festival nach dem anderen ins Leben gerufen worden ist.

Neue Musik / Musikfeature: Die Radio-Woche vom 3. bis 09. April 2017

02.04.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 14. Es lässt sich nicht übersehen, in dieser Woche hat Salvatore Sciarrino Geburtstag. 70 Jahre wird er. Gleich drei Sendungen beschäftigen sich mit ihm: rbb-kultur (3.4.), BR-KLASSIK (4.4.) und Ö1 (auch am 4.4.). Da darf man gespannt sein, wie die drei Portraits ausfallen werden. Nix neues gibt es von der Suchmaschine der ARD. Nach wie vor schaffen es BR-KLASSIK (teilweise) und rbb-kultur (komplett) nicht, ihre Sendungen zum Thema Neue Musik zu melden.

Würgt den Sopran !

13.03.17 (Max Nyffeler) -
Musik von Violeta Dinescu, Eres Holz, Johannes Borowski, Stefan Keller, Salvatore Sciarrino, Nikolaus Brass und aus der vordigitalen Ära der elektroakustischen Musik.

Horror-Komödie – Flimm inszeniert Sciarrinos Erfolgsoper„Luci mie traditrici“ an der Staatsoper Berlin

13.07.16 (Peter P. Pachl) -
Das Leben des Renaissance-Komponisten Gesualdo, der aufgrund seiner ungewöhnlichen Harmonik auch „Wagner des 17. Jahrhunderts“ genannt wird, bietet Stoff für eine Reihe von Dramen und Opern. Als Alfred Schnittke an seiner Oper „Gesualdo“ komponierte, plante Salvatore Sciarrino denselben Stoff, modifizierte ihn aber, nachdem ihm der Kollege mit der Veröffentlichung zuvorgekommen war: statt des geplanten Zitats der Musik von Gesualdo, die Sciarrino auch anderweitig musikalisch bearbeitet hat, griff er auf den französischen Komponisten Claude le Jeune zurück.

Besinnlich, kontemplativer Seniorenspielplatz – Achim Freyer bebildert Sciarrinos „Luci mie traditrici“ für die Wiener Festwochen

18.05.15 (Frieder Reininghaus) -
La Malaspina ist schon da, bevor die Erörterung der Beziehungstragödie zu scharren beginnt. Stumm steht Anna Radziejewska im Halbdunkel und schweigt. Sie ist fixiert in einem am Körper anliegenden Gitter auf einer in halber Bühnenhöhe schwebenden Plattform. Diese Königin der Nacht harrt der formschönen und zugleich abgründigen Dinge, die auf sie zukommen und sie in ihrem letzten Stündlein begleiten werden. Der matte Schein der liegenden Mondsichel wechselt mit dem gleißenden Licht, das sich auf einen Präsentationsblock unten im Orchestergraben richtet. Auf ihm und um ihn herum zeigt sich zu diskretem Gemurmel das seit vielen Jahren bewährte Personal und so manche Requisite des Freyerschen Theatermachens.

Durchs wilde Alphabet, Galaktistan & Kurdistan

07.11.14 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von und mit Salvatore Sciarrino, Kurt Schwitters, Sprechbohrer, Unsuk Chin, Olga Neuwirth, Markus Schirmer und Risgar Koshnaw

Auf der Baustelle als einem Ort zwischen Gestern und Morgen: Jürgen Flimm inszeniert Salvatore Sciarrinos „Macbeth“

22.06.14 (Peter P. Pachl) -
Ein Staatsopernintendant, der in einem Ausweichquartier spielen muss, ohne dass ein Ende auf die Zeit des Um- und Ausbaus des Staatsoperngebäudes in Sicht ist, kann wohl mit dem Kapitän einer Boeing 787 verglichen werden, dem sein erster Einsatz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg versprochen ist. Jürgen Flimm ließ es sich nicht nehmen, in seiner Ära, die sich durch internationale Koproduktionen wie auch durch den Einsatz für neue Werke des Musiktheaters auszeichnet, doch eine erste Premiere in der noch unfertigen Staatsoper Unter den Linden zu realisieren.

Glucksen, Seufzen und Gurgeln der ungeliebten Elsa – Salvatore Sciarrinos „Lohengrin“ zur Eröffnung des Berliner Festivals „INFEKTION!“

15.06.14 (Peter P. Pachl) -
Ein Operntreppenwitz des 21. Jahrhunderts: wie vordem noch nicht erlebt, stehen vor dem Eingang zur Werkstatt des Schillertheaters ungewöhnlich viele Verkäufer, die Karten für die Premiere anbieten. Sie hatten gedacht, im Vorfeld ein besonderes Verkaufsschnäppchen zu machen, da nie zuvor „Lohengrin“-Karten so preisgünstig zu bekommen waren – und da auf Wagner doch so ein Run ist. Dasselbe könnte den Schwarzmarkthändlern in einer Woche bei „Macbeth“ passieren. Offenbar hatten sie den kleingedruckten Namen des Komponisten übersehen: Salvatore Sciarrino.
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