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Alle Artikel kategorisiert unter »Verlag«

Klassisch-romantische Raritäten, edel angerichtet

26.09.20 (Juan Martin Koch) -
Der äußere Eindruck ist schon einmal sehr vielversprechend: Was der junge Aurio Musikverlag mit seinen ers­ten Editionen vorlegt, sind großformatige, gut gebundene Hefte, deren großzügiger, qualitätvoller Notensatz auf hochwertigem Papier mit angenehmem Cremeton sehr gut lesbar ist. Was die Bände von anderen Notenausgaben abhebt, ist unter anderem der magazinartige Charakter der ersten Seiten. Mit großen Fotos und (meist leider im Agenturstil gehaltenen) Kurzbiografien werden jeweils die Kurator*innen des Heftes vorgestellt, die dann in einem Interview auch über die Werkauswahl Auskunft geben.

Neue Heimat für russische Musik

29.06.19 ((nmz-red)) -
Der Zusammenschluss der Sikorski Musikverlage mit dem traditionsreichen Verlag Boosey & Hawkes vereint zwei Hauptakteure des russischen Musikverlagsrechts unter dem Dach von Concord Music Publishing: Sikorski ist Heimat eines weitgefächerten Katalogs bedeutender Werke legendärer Komponisten wie Dmitri Schos­takowitsch, Sergei Prokofieff, Aram Chatschaturjan, Dmitri Kabalewski und Alfred Schnittke sowie wichtiger zeitgenössischer Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Gija Kantscheli und Lera Auerbach. Zu den bekanntesten veröffentlichten Werken zählen „Peter und der Wolf“ und das Ballett „Romeo und Julia“. Boosey & Hawkes verfügt über einen herausragenden Katalog von Meisterwerken des 20. Jahrhunderts sowie ein umfassendes Repertoire an Werken erstklassiger zeitgenössischer Komponisten.

Print leben und pflegen, Trimedialität mitgestalten

25.09.18 (Barbara Haack) -
Das Interview führte der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates Olaf Zimmermann, der gemeinsam mit Theo Geißler Herausgeber der im ConBrio Verlag erscheinenden Zeitung Politik & Kultur ist.

Monika Grütters will kleine Verlage stärken

19.08.18 (dpa) -
Berlin (dpa) – Kulturstaatsministerin Monika Grütters will angesichts der schwierigen Lage auf dem Buchmarkt kleine und mittlere Verlage stärken. „Nach dem großen Erfolg mit dem Deutschen Buchhandlungspreis arbeiten wir als Bund daran, auch einen Verlagspreis auszuloben“, sagte die CDU-Politikerin in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Das würde den Verlagen deutschlandweit den Rücken stärken und Aufmerksamkeit für ihre Arbeit schaffen.“

Die ÖMZ schließt – Ende einer musikpublizistischen Institution

15.02.18 (mh) -
Die Österreichische Musikzeitschrift (ÖMZ) gibt es bald nicht mehr. Die letzte Ausgabe wird am 1. März erscheinen zum Thema „1918 – Der große Umbruch“. Die ÖMZ ging aus den 1919 gegründeten „Musikblättern des Anbruchs“ hervor. Eine wechselhafte Geschichte findet nun ihr trauriges Ende.

Verlage sind wohl nicht systemrelevant

30.10.16 (Barbara Haack) -
Im April 2016 ging es durch die Nachrichten: Im Rechtsstreit Vogel gegen die VG Wort hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine pauschale Verlegerbeteiligung bei den Ausschüttungen der VG Wort nicht rechtens sei. Den allermeisten Menschen in Deutschland waren die Hintergründe dieser Nachricht nicht bekannt; sie nahmen sie entweder gar nicht wahr, verstanden sie nicht oder taten sie als „für sie nicht relevant“ ab. Dass sich hier im Kleinen ein kulturpolitischer Paradigmenwechsel vollzieht, ist der Nachricht an sich nicht zu entnehmen. Betroffen sind: Autoren und Verlage.

Zerschlagen, aber im Sammlungskontext erschließbar

02.02.15 (Juan Martin Koch) -
Wehmütig, aber zufrieden inspiziert Peter Hanser-Strecker die Regalreihen im Obergeschoss der Bayerischen Staatsbibliothek. Dort lagert seit Ende 2014 ein Großteil des Schott Verlagsarchivs. In den Archivräumen in Mainz habe man Interessenten kaum angemessene Arbeitsmöglichkeiten bieten können, sagt der Schott-Geschäftsführer. Nun soll also alles besser werden.

Für eine Tasse Kaffee?

30.10.14 (Andreas Kolb) -
Ein schweizerisches Musikleben ohne die Schweizer Musikzeitung? Schwer vorstellbar. An einer Tasse Kaffee soll alles hängen, genauer an 3,80 Franken. So viel muss man für die kostendeckende Herstellung eines Exemplars der SMZ ausgeben. Dies verdeutlicht ein aufwändiges Schaubild zu den Herstellungskosten in der SMZ vom Oktober.

Musikverlag Edition Peters hat Stammsitz wieder in Leipzig

02.07.14 (dpa) -
Der traditionsreiche Musikverlag Edition Peters hat seit Dienstag seinen Stammsitz wieder in Leipzig. Die Rückkehr des Verlages sei ein außerordentliches Signal für die Verlags- und Musikstadt Leipzig, teilte die Stadtverwaltung mit.

Willkommen und Abschied

01.04.14 (Barbara Lieberwirth) -
Seinen 275. Geburtstag feierte der älteste Deutsche Musikverlag Breitkopf & Härtel noch in Leipzig, in der Stadt, wo er 1719 gegründet wurde und bis 1945 seinen Stammsitz hatte. Das 300-jährige Jubiläum in fünf Jahren wird er mit Gewissheit nicht wieder in Leipzig begehen. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse wurde bekannt, dass der Verlag seine Leipziger Dependance noch in diesem Jahr schließen wird.
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