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Alle Artikel kategorisiert unter »Antonin Dvorak«

Unvereinbarkeit der Welten – Dvořáks „Rusalka“ in Oldenburg begeistert

17.02.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Antonín Dvořáks Meisterwerk, das 1901 uraufgeführte „lyrische Märchen“ „Rusalka“ zählt zu den häufig gespielten Opern nicht nur wegen seiner fabelhaft sensiblen und mitreißenden Musik, sondern vor allem auch wegen seinen vielfältigen Deutungsmöglichkeiten für die Regie. In Oldenburg ist Lesart zu sehen, die uns auf der einen Seite das hilflose Traumwesen Rusalka zeigt, auf der anderen Seite das pralle und luxuriöse Leben der Menschen am Hof des Prinzen. Ute Schalz Laurenze berichtet.

Die andere Welt ist auch keine Lösung – Veit Güssow inszeniert Dvořáks „Rusalka“ in Halle

26.01.20 (Joachim Lange) -
In Halle gab es lange nicht so viel opulente Romantik wie jetzt in der sinnlichen Inszenierung von Veit Güssow. Lyrische Märchen und Analyse psychologischer Abgründe haben sich jedoch nicht ausgeschlossen, meint unser Kritiker Joachim Lange, der eine tolle Ensembleleistung sah und hörte.

Müll-Apokalypse ohne Grapscher: „Rusalka“ bei den Tiroler Festspielen

01.01.20 (Roland H. Dippel) -
Werden die Tiroler Festspiele eine Filiale der Oper Frankfurt? Diese Frage vernimmt man derzeit häufiger – nicht nur im Inntal. Auf alle Fälle beginnt Bernd Loebe in Erl einen neuen Kurs mit anderen szenischen Handschriften als Gustav Kuhn vor ihm. Die Neuproduktion von Antonín Dvořáks Märchenoper „Rusalka“ (uraufgeführt in Prag 1901) setzt eine regional affine Dramaturgie im für Erl neuen Modul 'spätromantische Märchenoper', im Sommer 2020 folgen Humperdincks „Königskinder“. Donizettis „Liebestrank“ steht für die Fortsetzung des in Erl neben Wagner besonders geschätzten Belcanto-Repertoires. „Rusalka“ wurde zu einem packenden und explosiv umjubelten Gesamtereignis.

Wenn Nixen lieben – Antonín Dvořáks „Rusalka“ an Lübecks Theater

19.11.19 (Arndt Voß) -
„Rusalka“, Antonín Dvořáks geheimnisvolle Wasserfee, verfehlte ihre magische Wirkung nicht. Bezaubernd und beseelt agierte sie, entzückte den Prinzen, der ihr zu einer Menschenseele verhelfen sollte, und begeisterte das Publikum. Otto Katzameier hatte das Werk durch seine stringente Regie faszinierend, obendrein bedeutsam interpretiert. Zugleich wurde die Aufführung für Stefan Vladar, dem neuen Lübecker GMD, eine glanzvolle Bühnenpremiere. Arndt Voß berichtet.

Musikalische Glanzleistung: Dvořáks „Katja und der Teufel“ in Dessau

03.06.19 (Roland H. Dippel) -
Antonín Dvořák wollte in seinen letzten Lebensjahren nur noch für die Bühne komponieren. Vor „Rusalka“ vollendete er eine andere Märchenoper, die seit ihrer Uraufführung im Prager Nationaltheater 1899 in Tschechien zum Standardrepertoire gehört, sich aber im deutschen Sprachraum nach der Erstaufführung 1909 in Bremen nicht behaupten konnte. Ein kaum entschuldbares Versäumnis. Das Anhaltische Theater Dessau macht mit dem hierzulande unterschätzten Werk bekannt. Man feierte „Katja und der Teufel“ („Čert a Kača“) auch nach der zweiten Vorstellung mit langem Jubel. Eine Empfehlung von Roland H. Dippel.

Zwischen Militärkapelle und Viola d’amore

17.07.18 (Juan Martin Koch) -
Leoš Janácek: Sinfonietta für Orchester (1926). Studienpartitur, hrsg. von Jiri Zahradka. Universal Editon UE 36 503. +++ Bedrich Smetana: Šárka. Partitur, hrsg. von Hugh Macdonald. Bärenreiter BA 11532 +++ Josef Suk: Symphonie c-Moll, „Asrael“, op. 27. Partitur, hrsg. von Jonáš Hájek. Bärenreiter BA 9532 +++ Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 8, G-Dur, op. 88. Partitur, hrsg. von Jonathan Del Mar. Bärenreiter 10418

Noten-Tipps 2018/07

17.07.18 (Juan Martin Koch) -
Marc-Antoine Charpentier: Te Deum H 146. Partitur, hrsg. von Hans Ryschawy. Carus 21.032 +++ Antonín Dvorák: Terzetto C-Dur für zwei Violinen und Viola op 74, hrsg. von Annette Oppermann. G. Henle Verlag 1235

Der Mond ist aufgegangen …: Antonín Dvořáks „Rusalka“ als Märchenoper an der Oper Leipzig

05.12.17 (Joachim Lange) -
So viel Mond gibt es selten auf der Opernbühne! Aber wenn er schon so inniglich von Rusalka angesungen wird, dann darf er auch groß und funkelnd dicht überm Horizont vorüberziehen und leuchten. Kann sein, dass es Charon persönlich ist, der ihn da auf seinem Kahn befördert. Ein Pluto-Mond ist sogar nach dem mythischen Fährmann benannt. Ein bisserl merkwürdig fremd sieht der Mond schon aus mit seinen Lichtpixeln. Aber egal, denn wir sind sowieso im Es-war-einmal-Land. Da kann alles Mögliche passieren, ohne dass es einen Faktencheck überstehen muss.

Anna-Sophie Mahler inszeniert Antonín Dvořáks lyrisches Märchen „Rusalka“ in Bremen

13.11.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Natürlich ist es längst üblich, den Weg der Nixe Rusalka aus der Wasser- in die Menschenwelt tiefenpsychologisch zu verstehen: Antonín Dvořáks 1901 uraufgeführte Oper, die tschechische Variante des Undinenthemas, erzählt von Rusalkas Sehnsucht, eine andere zu sein, ein Mensch zu werden, weil sie sich in den badenden Prinzen verliebt hat.

Noten-Tipps 2016/11

02.11.16 (Eckart Rohlfs) -
Antonín Dvorák: Streichquartett F-dur, Opus 96 (Amerikanisches Quartett). B179; Urtext. Herausgegeben von Peter Jost. Henle HN 1232; Klaviertrio B-Dur op. 21. Herausgegeben von Antonín Cubr. B51; Bärenreiter BA 9578; Dumky Trio op. 90. Urtext. Herausgegeben von Christoph Flamm. B166; Bärenreiter BA 9567 +++ Bernhard Gortheil: Klarinetten-Express (eine musikalische Reise für 2 Klarinetten). Doblinger +++ Douglas Woodfull-Harris: Classic Hits für 2 Klarinetten. Bärenreiter +++ Matthias Petzold: 11 Duets For Two Clarinets (auch Klarinette und Altsaxophon), incl. CD. AMA Musikverlag
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