Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Bayerische Staatsoper«

Loslegen II – Serge Dorny und Vladimir Jurowski führen ab Herbst die Bayerische Staatsoper

11.06.21 (Wolf-Dieter Peter) -
„Jeder Mensch ein König“ als Motto; viele bunte, regenbogennahe Balken im neuen Logo; elf Premieren; zwei Kleinfestivals vor den offiziellen Festspielen – Intendant Serge Dorny, der von der Oper Lyon kommende Belgier, und der derzeit noch in Berlin als Orchesterchef tätige Vladimir Jurowski als neuer GMD präsentierten zusammen mit Ballettdirektor Igor Zelensky ihre erste Spielzeit – voller Optimismus, ab Herbst trotz Pandemie in vollen Zügen loslegen zu können.

Wem die Stunde schlägt – Nach fast 50 Jahren ein neuer „Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper

22.03.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Nostalgie wird aufleben. Denn süddeutsche und Münchner „Rosenkavalier“-Liebhaber haben es sich seit 1972 bequem gemacht: Carlos Kleiber hat dirigiert; Otto Schenk kennt sich wie wenige in Stil und Etikette des 18.Jahrhunderts aus und konnte mit Sängern umgehen; Jürgen Rose zauberte ein Imitat der Amalienburg auf die Bühne – süffiger Opern-Champagner… schon auch ausgeperlt… jetzt also: alles neu.

Unübersehbar #44 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 19.3. bis zum 25.3.2021

18.03.21 (Dirk Wieschollek) -
Das hoffentlich hygienisch einwandfreie Überreichen einer silbernen Rose darf man an diesem Wochenende der Bayerischen Staatsoper durchaus zutrauen, aber ob es beim Sing-Boxen ähnlich gesittet zugeht? Ansonsten geben in der zweiten Maerz-Hälfte womöglich Barockoper, Chormusik, Simon Steen-Andersens „Black Box Music“ und ein einschlägiges Festival unübersehbare Antworten auf drängende Zeitfragen. [jmk]

Bayerische Staatsoper wagt neue «Rosenkavalier»-Inszenierung

18.03.21 (dpa) -
München - Dieses Stück ist mit vielen Opernliebhabern erwachsen geworden: «Der Rosenkavalier» von Richard Strauss in einer Inszenierung von Otto Schenk. Fast 50 Jahre ist sie nun alt. Die Bayerische Staatsoper setzt nun auf eine Neufassung - und wagt ein Experiment.

Dagmar Manzel fasziniert – Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ an der Bayerischen Staatsoper

16.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine Verneigung! Ja, es ist schon toll, wenn über einhundert Mann den Walkürenritt oder den Trauermarsch hinfetzen. Doch dann gibt es die eine Künstlerin auf der weiten, leeren Bühne des Münchner Nationaltheaters, die die ganze Welt erstehen lässt. Unser Kritiker Wolf-Dieter Peter hob am Ende sein Glas und verneigte sich vor dem Bildschirm…

Heillos Inkonsequentes gegen Romantik – Die „Freischütz“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München

14.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein besonderer Abschied wäre möglich gewesen: In der 1990 heillos gescheiterten „Freischütz“-Neuinszenierung donnerte im Nationaltheater der damalige Schauspieler Klaus Bachler die tödlichen „Freikugel“-Bedingungen Samiels ins Theaterrund. Jetzt hätte der gerne als Erzähler oder Vorleser auftretende Intendant Nikolaus Bachler in seiner letzten Saison nochmals… Doch der von ihm engagierte Regisseur sah alles anders.

Unübersehbar #39 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 12.2. bis zum 18.2.2021

11.02.21 (Dirk Wieschollek) -
Bevor die wertvolle Freizeit komplett von Friseurbesuchen absorbiert wird, hier die allfälligen, auch durch die Haarmähne noch unübersehbaren Wochenempfehlungen: Oper, Kinderoper, Ballett, Klaviermusik und Jazz ist diesmal angerichtet, und auch der Musikfachhandel spitzt schon mal aus dem Lockdown hervor. Was darf’s denn sein? [jmk]

Leoš Janáčeks „Tagebuch eines Verschollenen“ im Stream der Bayerischen Staatsoper

10.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Verschollene haben wir auch heutzutage viele: alle jene, die auf den ausbeuterischen Großbaustellen oder in den obskuren Bergwerken unserer Welt Reichtum und Glück finden wollen – und verschollen bleiben … auch an unseren Grenzen. Zog einst Schuberts junger Bursch fremd „ein“ und ins völlig Ungewisse wieder „aus“, so gestaltete fast einhundert Jahre später Leoš Janáček einen, der einer unwiderstehlichen Versuchung folgend.

Operetten-Tristan mit Happy-End – Die Bayerische Staatsoper mit Lehárs „Schön ist die Welt“

19.01.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Auch das Unterhaltungstheater kann „Opium fürs Volk“ sein. Exzellentes Beispiel: Zwei junge Adelige sollen standesgemäß verheiratet werden; beide haben eigene Vorstellungen von Liebe und Ehe – und verlieben sich inkognito doch ineinander. All das umjubelt am 3. Dezember 1930 im Berliner Metropol-Theater: ein Jahr nach Beginn der Weltwirtschaftskrise, während die Nazi-Schläger dabei sind, die Republik kaputt zu prügeln. Unser Kritiker Wolf-Dieter Peter prüfte, ob das von Franz Lehár gemischte Rauschgift „Schön ist die Welt“ heute noch wirkt.

Liebestaumel kalt gestoppt – „Falstaff“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München in der Stream-Premiere

03.12.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich einmal neo-feudale Verhältnisse: vor sich nicht werkgerechten Xeres, sondern eine gute Flasche spanischen Wein; ein Teller mit vielerlei Häppchen; legere Kleidung; ein Stuhl mit Armlehnen und entspannendem Kippeffekt – und zu all dem Verdis „Falstaff“ schön laut und oft visuell ganz nah gerückt, so erlebte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter den heruntergekommenen „Ritter von Einst“ feucht-frugal am mittelgroßen Bildschirm und mit gutem Ton aus der Stereoanlage.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: