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Alle Artikel kategorisiert unter »Bayerische Staatsoper«

Von Macht und Menschen – Kreneks „Diktator“ und Ullmanns „Zerbrochener Krug“ im Münchner Cuvilliéstheater

15.04.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Wie alle großen Opernhäuser pflegt auch die eben als Institution ausgezeichnete Bayerische Staatsoper begabte junge Sänger in einem Opernstudio an die Realität dieses Berufs heranzuführen. Dazu gehört als Höhepunkt der Saison eine eigene Produktion unter professionellen Bedingungen: das Münchner Kammerorchester, ein Nachwuchsdirigent, alle elf Solisten des Opernstudios, zwei Spielleiter der Staatsoper – alles im herrlichen Rahmen des Cuvilliéstheaters.

Personalia 2018/04

30.03.18 (nmz-red) -
Bach-Medaille für Levin +++ Ulrich Raulff wird neuer Präsident des ifa +++ Doppelt erneuertes Leitungsduo +++ Erster Jazzprof: Bernd Konrad +++

Tod im Zeittunnel: Lotte de Beer inszeniert Puccinis „Trittico“ an der Münchner Staatsoper

18.12.17 (Juan Martin Koch) -
Drei Operneinakter an einem Abend: Giacomo Puccinis „Il Trittico“ ist eine szenisch-musikalische Herausforderung der besonderen Art. Ihr stellte sich (nach einer deutschsprachigen Produktion 1959) die Bayerische Staatsoper nun zum zweiten Mal. Juan Martin Koch berichtet von einem umjubelten Premierenabend.

Von Moses, Flucht und Ankommen – Jugendprojekt der Bayerischen Staatsoper

17.12.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Titelseite des Programmhefts ist voll mit hierzulande üblichen Paragraphenkürzeln. Nur mühsam lässt sich dazwischen der Name „MOSES“ buchstäblich „entziffern“. Das ist ein gelungener Einstieg in die mit „NOAH“ 2016 begonnene Zusammenarbeit von jugendlichen Migranten mit Münchner Youngstern (vgl. nmz.de/online vom 13.05.2016). Nicht nur, dass Moses in Bibel wie Koran eine Rolle spielt, da sind eine ganze Menge weiterer Parallelen zu entdecken.

Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs: Mozarts „Le nozze di Figaro“ an der Münchner Staatsoper

27.10.17 (Juan Martin Koch) -
Figaro traut seinen Augen nicht. Was anfangs noch eine überschaubare Puppenbühne war, ein Nationaltheater en miniature, hat sich Akt für Akt zu einem Mammutbühnenbild (von Johannes Leiacker) ausgewachsen. So wie dieser „tolle Tag“ ihm und allen anderen zunehmend über den Kopf wächst.

Rossini als politische Entlarvung –„Semiramide“ an der Bayerischen Staatsoper

14.02.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Lord Actons Diktum „Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely“ erweist sich auch in unseren Tagen als zeitlos gültig. Das mag das Team um Regisseur David Alden bewogen haben, Rossinis herausforderndes und daher selten gespieltes Werk um die so legendäre wie berüchtigte assyrische Königin Semiramis in einer Diktatur zwischen dem antiken Babylon und dem heutigen Nordkorea anzusiedeln.

Sünder zwischen mächtigen Türmen – Die Bayerische Staatsoper mit Donizettis „La Favorite“

25.10.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Scheiterndes privates Glück inmitten unmenschlicher Machtstrukturen; Liebende, die erst im Tod zueinander finden – beides ist klassischer Tragödienstoff, auch auf der Opernbühne. Dreizehn Jahre vor Verdis „Traviata“ haben Gaetano Donizetti und eine Autorentrias gezeigt, wie eine „sündig“ liebende Frau in Männersystemen zugrunde geht.

Expedition ins ewige Eis der Breitwandoper

01.03.16 (Juan Martin Koch) -
Im ewigen Eis erwartet uns vor allem eines: unser eigenes Ich. Zu diesem wenig überraschenden Schluss kommen Miroslav Srnka und sein Librettist Tom Holloway bei ihrem Blick auf die konkurrierenden Antarktis-Expeditionen Robert Scotts und Roald Amundsens. Ihre Oper „South Pole“, die in München uraufgeführt wurde, hat dort ihre überzeugenden Momente, wo sie sich auf die Innenschau konzentriert und klar zu machen versucht, was eine solche Extrembelastung mit einem anstellt.

Antarktisches Kammerspiel im Breitwandformat: „South Pole“ von Miroslav Srnka an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt

01.02.16 (Juan Martin Koch) -
Hampson, Villazón, Neuenfels, Petrenko: Große Namen warf die Bayerische Staatsoper für ihr jüngstes Auftragswerk „South Pole“ in die Waagschale. Wie Miroslav Srnkas und Tom Holloways antarktische „Doppeloper“ rund um das Südpol-Rennen Scott-Amundsen gelungen ist, hat Juan Martin Koch erkundet.

Ausgerechnet: „Arabella“ in München von Philippe Jordan und Andreas Dresen „entsüßt“

07.07.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Erstaunlicherweise in der „Strauss-Stadt“, wo seit den 1960ern Lisa della Casa und Dietrich Fischer-Dieskau das gleichsam ultimative Traumpaar Arabella-Mandryka bildeten, nun dies: herbe Realitäten der Entstehungszeit vor dem Schicksalsjahr 1933, keine selig-süße Beschwörung der „K.u.K.“-Oberfläche – und am Ende doch fast ungetrübter Jubel.
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