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Alle Artikel kategorisiert unter »Bayerische Staatsoper«

Sternstunde des Ensemblegesangs: Hector Berlioz’ „Les Troyens“ an der Bayerischen Staatsoper

10.05.22 (Juan Martin Koch) -
Es muss schon viel passieren, um einem eine nahezu ungekürzte Premiere von Berlioz’ grandioser Trojaner-Oper zu vermiesen. Regisseur Christophe Honoré hat sich an der Bayerischen Staatsoper alle Mühe gegeben, es bleibt aber beim Versuch.

Mit Selbstvertrauen pro Natur - Eine neue Oper für Kinder an der Bayerischen Staatsoper

07.03.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Deutschland ist Spitze – zumindest, was Maschinenbau betrifft oder auch Edelkarossen. Leider gibt es auch Spitzenwerte, was den Unterrichtsausfall in Musik und Kunst betrifft. Da fühlen sich die Ministerien entlastet, weil ja andere Institutionen viel für die musische Bildung von Kindern und Jugendlichen tun. So hatte die Bayerische Staatsoper ein schon bewährtes Team mit einer Neuproduktion beauftragt, im Rennert-Saal eine Aufführungsreihe angesetzt und der Premierenjubel müsste nach außen gedrungen sein.

Trauerarbeit im Glitzerwald: Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ an der Bayerischen Staatsoper

31.01.22 (Juan Martin Koch) -
Barrie Kosky deutet Leoš Janáčeks naturphilosophische Parabel über die Verschränkung von Menschen- und Tierwelt in München in eine Trauerverarbeitungsoper um. Ein Missverständnis, findet Juan Martin Koch.

Eisig, unerbittlich, konsequent humorfrei: Schostakowitschs „Die Nase“ an der Bayerischen Staatsoper

25.10.21 (Juan Martin Koch) -
Mit schwerer Kost hat Serge Dorny seine Intendanz an der Münchner Staatsoper begonnen. Kirill Serebrennikov inszenierte Schostakowitschs „Die Nase“ unerbittlich aus der Ferne, Vladimir Jurowski schaffte unheimliche musikalische Nähe. Ein fordernder, lohnender Abend.

Loslegen II – Serge Dorny und Vladimir Jurowski führen ab Herbst die Bayerische Staatsoper

11.06.21 (Wolf-Dieter Peter) -
„Jeder Mensch ein König“ als Motto; viele bunte, regenbogennahe Balken im neuen Logo; elf Premieren; zwei Kleinfestivals vor den offiziellen Festspielen – Intendant Serge Dorny, der von der Oper Lyon kommende Belgier, und der derzeit noch in Berlin als Orchesterchef tätige Vladimir Jurowski als neuer GMD präsentierten zusammen mit Ballettdirektor Igor Zelensky ihre erste Spielzeit – voller Optimismus, ab Herbst trotz Pandemie in vollen Zügen loslegen zu können.

Wem die Stunde schlägt – Nach fast 50 Jahren ein neuer „Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper

22.03.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Nostalgie wird aufleben. Denn süddeutsche und Münchner „Rosenkavalier“-Liebhaber haben es sich seit 1972 bequem gemacht: Carlos Kleiber hat dirigiert; Otto Schenk kennt sich wie wenige in Stil und Etikette des 18.Jahrhunderts aus und konnte mit Sängern umgehen; Jürgen Rose zauberte ein Imitat der Amalienburg auf die Bühne – süffiger Opern-Champagner… schon auch ausgeperlt… jetzt also: alles neu.

Unübersehbar #44 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 19.3. bis zum 25.3.2021

18.03.21 (Dirk Wieschollek) -
Das hoffentlich hygienisch einwandfreie Überreichen einer silbernen Rose darf man an diesem Wochenende der Bayerischen Staatsoper durchaus zutrauen, aber ob es beim Sing-Boxen ähnlich gesittet zugeht? Ansonsten geben in der zweiten Maerz-Hälfte womöglich Barockoper, Chormusik, Simon Steen-Andersens „Black Box Music“ und ein einschlägiges Festival unübersehbare Antworten auf drängende Zeitfragen. [jmk]

Bayerische Staatsoper wagt neue «Rosenkavalier»-Inszenierung

18.03.21 (dpa) -
München - Dieses Stück ist mit vielen Opernliebhabern erwachsen geworden: «Der Rosenkavalier» von Richard Strauss in einer Inszenierung von Otto Schenk. Fast 50 Jahre ist sie nun alt. Die Bayerische Staatsoper setzt nun auf eine Neufassung - und wagt ein Experiment.

Dagmar Manzel fasziniert – Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ an der Bayerischen Staatsoper

16.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine Verneigung! Ja, es ist schon toll, wenn über einhundert Mann den Walkürenritt oder den Trauermarsch hinfetzen. Doch dann gibt es die eine Künstlerin auf der weiten, leeren Bühne des Münchner Nationaltheaters, die die ganze Welt erstehen lässt. Unser Kritiker Wolf-Dieter Peter hob am Ende sein Glas und verneigte sich vor dem Bildschirm…
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