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Alle Artikel kategorisiert unter »Bohuslav Martinu«

Im Schmelztiegel der Klavierliteratur

18.07.17 (Anke Kies) -
Die Tendenz zu einfachen Polarisierungen ist kaum mehr zu übersehen. Programme, ob für Schüler-Vorspiel oder -Wettbewerb, führen viel zu oft zu einer Standardisierung, die nur partiell zufriedenstellen kann. Eine Auswahl aus der Fülle von Neuausgaben für Klavier soll als Anregung dienen, solchen Erstarrungsmechanismen entgegenzuwirken.

Traumlogik als surrealer Bühnen-Krimi – Martinůs „Juliette“ an der Staatsoper Berlin

30.05.16 (Peter P. Pachl) -
So unverständlich, wie Dramaturgin Yvonne Gebauer es dem Premierenpublikum signalisierte, ist die auf dem Theaterstück „Juliette ou la Clé des songes“ von Georges Neveux basierende Handlung nun wirklich nicht. Bei ihrer Einführung erlebte das Publikum statt einer Schilderung theatraler Verwirr-Dramaturgie eine schillertheatral verwirrte Dramaturgin, die auf Hinweise zur Musik verzichtete, aber die gezielte Verunsicherung des informationswilligen Publikums durch über einhundert „Äh“s und „Ähm“s garnierte.

Die Freude am Spiel – zwei CDs zum 125. Geburtstag von Bohuslav Martinů

07.12.15 (Mátyás Kiss) -
Es ist schwer, sich über das weit verzweigte Œuvre des am 8. Dezember 1890 geborenen Komponisten Bohuslav Martinů einen Überblick zu verschaffen – und das nicht bloß, weil er keine Opuszahlen verwendete. Seine alle Genres großzügig bedienenden Kompositionen sind stilistisch und qualitativ so unterschiedlich, dass man sich bei einem falschen Einstieg womöglich nicht weiter mit ihm beschäftigt.

CD-Tipps 2015/07

22.07.15 (Juan Martin Koch) -
Martinu – Schulhoff – Glière – Honegger. Mika Yonezawa (Violine), Kleif Carnarius (Violoncello). Ballhorn Records +++ Trancriptions and Beyond. Werke von Strawinsky, Nancarrow und Herrmann. Piano Duo Takahashi/Lehmann. audite 97.708

Von unser aller Traum-Frau – Bohuslav Martinůs selten gespieltes Musikdrama „Juliette“ an der Oper Frankfurt

23.06.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Paris in den 1920er Jahren – das war auch für den 1890 geborenen Tschechen Bohuslav Martinů der Lebens- und Schaffensmittelpunkt. Dort nahm er alle künstlerischen und intellektuellen Innovationen begeistert auf. Dort sah er das von phantastischen, surrealen und skurrilen Elementen durchzogene Schauspiel „Juliette ou le clé des songes“ des Franzosen Georges Neveau – gleich mehrfach und formte es enthusiastisch selbst zum Opernlibretto um. Das 1938 in Prag erfolgreich uraufgeführte Werk geriet dann durch den 2.Weltkrieg in Vergessenheit und taucht seither nur selten in den Spielplänen auf – so jetzt als Frankfurter Erstaufführung an der dortigen Oper.

Experimente zur ultimativen Glückssuche – Bohuslav Martinůs Filmoper „Die Drei Wünsche“ im Theater der UdK Berlin

06.07.14 (Peter P. Pachl) -
Bohuslav Martinůs 1929 in Paris vollendete Oper in drei Akten mit einem Vor- und einem Nachspiel ist die kurioseste seiner Partituren und sicher das verrückteste Bühnenwerk des Komponisten, basierend auf einem Text von Georges Ribemont-Dessaignes, einem Anhänger des Dadaismus. Die gattungstypische Zeitoper „Les Trois Souhaits ou Les vicessitudes de la vie“ mischt in den „Wechselfällen des Lebens“ eine Märchenebene mit Revue und Film, bricht aber die aufgestellten Behauptungen immer wieder, um Gesetzmäßigkeiten grundsätzlich in Frage zu stellen. Über zwei Akte lang soll in dieser „Filmoper“ ein Stummfilm gedreht werden, der im dritten Akt gezeigt wird.

Zuviel Show-Exotik – Bohuslav Martinůs komische Oper „Mirandolina“ im Münchner Cuvilliéstheater

04.05.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Sänger und Stimmen „von Morgen“ – das reizt an der jährlichen Opernproduktion des „Opernstudios“ der Bayerischen Staatsoper. Wenn es dann noch eine Rarität wie die Goldoni-Vertonung von „Mirandolina“ durch Bohuslav Martinů zu erleben gibt, ist das ein zusätzlicher Reiz.

Mit den Träumen auf der Suche nach der Realität – und umgekehrt – Bohuslav Martinůs Oper „Juliette“ am Theater Bremen

02.04.14 (Ute Schalz-Laurenze) -
Mit Bohuslav Martinůs „Juliette“ zeigt das Theater Bremen ein geheimes „Lieblingsstück von vielen Regisseuren und Dirigenten“, wie der Dramaturg Ingo Gerlach sagte. Dass die Oper, die im Untertitel „La clé des songes“ heißt, ein zu Unrecht unterschätztes Werk ist, davon konnte die begeistert angenommene Premiere in jeder Hinsicht überzeugen.

Klänge aus dem Nichts im gedanklichen Labryrinth – Uraufführung einer neuen Ochestrierung von Martinůs „Ariadne“ beim Jungen Forum Musik + Theater in Hamburg

18.11.13 (Peter P. Pachl) -
Originalität mit Innovation paaren die Musiktheateraufführungen im Jungen Forum Musik + Theater in Hamburg. Die Regieabsolventin der Theaterakademie Hamburg, Friederike Blum koppelte für ihre Abschlussinszenierung die aus Monteverdis „Arianna“-Oper einzige erhaltene Klage mit der Madrigal-Version desselben Komponisten und mit der 650 Jahre jüngeren, einaktigen Oper „Ariane“ von Bohuslav Martinů.

Grundbegriffe des Liedspiels vermitteln

04.12.12 (Anke Kies) -
Anne J. Rochlitz: Musikalische Geschichten aus dem Meer+++ Georg Boeßner: Modern Piano Method +++ pian é forte: Music for Piano, Women Composers +++ Johannes Brahms: Albumblatt für Klavier +++ Gabriel Fauré: Ballade op. 19 +++ Bohuslav Martinu: La revue de cuisine
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