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Alle Artikel kategorisiert unter »Calixto Bieito«

Alles ist Spaß auf Erden! Calixto Bieito inszeniert Verdis Falstaff in Hamburg

22.01.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Immer wieder: was für ein Werk! Giuseppe Verdis „lyrische Komödie“ „Falstaff“ ist das Ende und der Gipfel seines einzigartigen Musiktheaterschaffens. Er war 80 Jahre alt, als die Oper 1893 an der Mailänder Scala mit triumphalem Erfolg uraufgeführt wurde, 24 ernste Opern lagen hinter ihm und die letzte – Otello – vor sechzehn Jahren. Jetzt hatte die Oper Premiere an der Staatsoper Hamburg und für mich ist das Buhgewitter, in dem Regisseur Calixto Bieito am Ende stand, unverständlich.

Der Tag des Zorns im Dienste des Durstes – György Ligetis „Le Grand Macabre“ in Dresden

05.11.19 (Michael Ernst) -
Heute: Der Weltuntergang. Zur Dresdner Erstaufführung von György Ligetis Anti-Anti-Oper „Le Grand Macabre“ wurde mit den Füßen abgestimmt. Die Abrechnung mit dem künstlerischen Establishment passt bestens zur Untergangsstimmung unserer Tage. Beobachtungen von Michael Ernst.

In Wort- und Klanggewittern – „Les Bienveillantes“ von Hèctor Parra in Antwerpen uraufgeführt

28.04.19 (Joachim Lange) -
Jonathan Littells kontrovers diskutierter Roman „Die Wohlgesinnten“ wurde jetzt auch die Vorlage für eine Oper. Die Uraufführung erlebte „Les Bienveillantes“ von Hèctor Parra zum Libretto von Händl Klaus an der Flämischen Oper in Antwerpen.

Dummes Volk: „Moses und Aron“ an Dresdens Semperoper

01.10.18 (Michael Ernst) -
Wenn der Amtsantritt einer neuen Intendanz und die Spielzeiteröffnung zusammenfallen, sind die Erwartungen natürlich besonders hoch. Nach der ersten Premiere sprachen die Fakten für sich: 15 Minuten Premierenapplaus sind für Dresdner Verhältnisse ein deutliches Zeichen. Einhellige Zustimmung, also ein gelungener, ein vielversprechender Auftakt.

Euro-„Tannhäuser“ nun auch in Leipzig oder: Der Venusberg steht Kopf

19.03.18 (Michael Ernst) -
Geplant war ein Original von Katharina Wagner, gekommen ist eine Kopie von Calixto Bieito. Das sorgte – trotz blassen Klangs – für Grabenkämpfe beim Publikum. So ratlos ging man selten in die Pausen. Mehr unentschieden denn zerrissen verließ man kaum je ein Haus. „Tannhäuser“ in Leipzig, eine Neuproduktion von Katharina Wagner war vorgesehen und wurde beizeiten „aus organisatorischen Gründen“ abgesagt. Was hätte die Urenkelin des Komponisten in dessen Geburtsstadt aus dem „Sängerkrieg auf Wartburg“ wohl gemacht? Wir wissen es nicht – und sahen statt dessen die Übernahme der 2015/16 in Gent/Antwerpen herausgekommenen Produktion des Katalanen Calixto Bieito, die nun – nach weiteren Stationen in Venedig und Bern – ihre Deutschland-Premiere beging

Missbrauch im Kuschelland-Elysium – Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ an der Komischen Oper Berlin

22.01.18 (Peter P. Pachl) -
Der skandalumwitterte Regisseur Calixto Bieito, der an der Komischen Oper Berlin unter anderem mit einer drastisch ins Rotlichtmilieu der Gegenwart verlagerten „Entführung aus dem Serail“ für Aufregung gesorgt und die Werteskala dessen, was auf der Bühne an extremen Obszönitäten machbar ist, neu bestimmt hat, schien für Franz Schrekers Skandal-Oper „Die Gezeichneten“ ein optimaler Inszenator.

Spanischer Regisseur Calixto Bieito inszeniert Schrekers «Gezeichnete»

18.01.18 (dpa) -
Berlin - Sein Name wird oft mit Skandal in Verbindung gebracht: Der Opernregisseur Calixto Bieito (54) ist vielbeschäftigt und gerne für eine Aufregung gut. Jetzt kehrt der Spanier an die Komische Oper Berlin zurück, wo er 2005 mit seinem Debüt mit Mozarts «Entführung aus dem Serail» für Furore sorgte.

Antike Helden von heute, vereinsamt: „Les Troyens“ von Hector Berlioz am Staatstheater Nürnberg

09.10.17 (Juan Martin Koch) -
Zweimal Berlioz’ Trojaner an einem Wochenende: Nach der Dresdner Aufführung feierte die Grand Opéra auch am Staatstheater Nürnberg Premiere. Calixto Bieito inszenierte eine stark gekürzte Fassung – eine weitgehend vertane Chance findet unser Autor Juan Martin Koch:

Archaischer Abend – Iannis Xenakis‘ Musiktheater „Oresteia“ in Basel

26.03.17 (Georg Rudiger) -
Eine Frau liegt, nur mit einem Slip bekleidet, reglos im Wasser. Die Projektion zu Beginn von Iannis Xenakis‘ Musiktheater „Oresteia“ in dieser Schweizer Erstaufführung am Theater Basel erinnert an den syrischen Jungen, der im Herbst 2015 tot an den türkischen Strand gespült wurde. Am Ende des rund hundertminütigen, ohne Pause gespielten Musiktheaterabends lässt Regisseur Calixto Bieito dieses Bild nochmals an die Leinwand werfen (Video: Sarah Derendinger, Kostüme: Ingo Krügler), ohne zuvor diesen Bogen inhaltlich vorbereitet zu haben.

Beifall und Buhs für Calixto Bieitos „Otello“ in Hamburg

10.01.17 (dpa) -
Der katalanische Opern-Regisseur Calixto Bieito ist berühmt und berüchtigt für seine exzessiven Sex- und Gewalt-Szenarien auf dem internationalen Musiktheater-Parkett. Am Sonntagabend hat der 53-Jährige seine vor zwei Jahren in Basel herausgebrachte Inszenierung von Verdis „Otello“ mit gemischtem Erfolg auf die Hamburger Staatsopernbühne übertragen.
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