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Alle Artikel kategorisiert unter »DDR«

30 Jahre Wiedervereinigung – Beleuchtungen zum Thema von ++ contrapunkt ++

01.10.20 (mh) -
Von 2002 bis 2003 hat sich die Radiosendung „++ contrapunkt ++ westöstlicher dialog“ (gemeinschaftlich MDR und Bayerischer Rundfunk) mit Folgen, Ursachen und historischen Bezugnahmen des Themas angenommen. ++contrapunkt++ hat mit seinen Mitteln versucht, die Lebenswege in den beiden deutschen Staaten untereinander in Beziehung zu bringen. 18 Sendungen dokumentieren dies. Nachhören macht schlau!

Lötkolben, Fellstiefel und Gitarren – Ostrock im Museum

20.07.20 (dpa, Joachim Mangler) -
Reinhard Dankert zeigt auf das Arrangement von Gitarren, Schlagzeug und Boxen auf der kleinen Bühne und fragt: „Was war das wichtigste Zubehör auf einer Bühne zu DDR-Zeiten?“. Die Antwort: „Der Lötkolben“. Dankert hat die Lacher auf seiner Seite, denn die meisten Besucher des Ostrockmuseums in Kröpelin bei Rostock wissen, wovon der 68-Jährige spricht. „Irgendwas war immer kaputt und musste repariert werden.“ Er spricht aus eigener Erfahrung, denn Dankert hat selbst in einer Band gespielt. „Es muss fürchterlich geklungen haben, aber damals fanden wir das alle toll.“

Songs als Merkzettel an die Welt

19.10.18 (Thomas Otto) -
Gundermann? War das nicht dieser Baggerfahrer, der nebenher Lieder geschrieben und in einer Band gespielt hat und sogar Bob Dylan getroffen hat? Haben sie den zu Ost-Zeiten nicht aus der Armee und später aus seiner Partei rausgeschmissen? Und hat der nicht nach der „Wende“ bei seinen Konzerten öffentlich gemacht, dass er jahrelang bei der Stasi war? Ja, das war Gundermann. Malocher und Poet, rücksichtslos gegen sich selbst, ungeduldig gegen alles und jeden, nassforsch und direkt, naiv und oberschlau – als er starb, war er gerade einmal 43 Jahre alt. Und jetzt gibt es einen großartigen Film über diesen Mann: GUNDERMANN. Andreas Dresen hat ihn gedreht, nach einem Drehbuch von Laila Stieler. Insgesamt zehn Jahre lang waren die beiden mit diesem Projekt beschäftigt.

DVD-Tipp 2016/09

16.09.16 (Viktor Rotthaler) -
Vor genau 70 Jahren wurde in Babelsberg, in der damals sowjetisch besetzten Zone die erste deutsche Filmproduktionsfirma nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet: die „Deutsche Film-AG“, die Defa. Anfangs stand dort vor allem die Aufarbeitung der Geschichte des Dritten Reichs im Zentrum. Aber bald folgten auch „Unterhaltungsfilme“ und so entstanden ab den späten fünfziger Jahren auch einige durchaus charmante Filmmusicals. Zum „Kultfilm“ sollte sich in den späten Sixties der übermütige Schlagerfilm „Heißer Sommer“ entwickeln.

Freejazz in der DDR - Ausstellung in Erfurter Gedenkstätte Andreasstraße

10.05.16 (dpa) -
Erfurt - Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt eröffnet am Dienstag (19.00) eine Wanderausstellung zu einem bislang wenig beleuchteten Thema: «Freejazz in der DDR» präsentiert bis zum 9. August Musikaufnahmen, Filme und Originaltöne von Musikern und Fans.

Rückblick auf zwei deutsche Musik-Kulturen

06.10.15 (Piana Van de Klang) -
Das Jahr 2015 hat gerade für Deutschland doppelte Bedeutung: Vor siebzig Jahren ging der Zweite Weltkrieg mit seinen unvorstellbaren Schrecken zu Ende. Und eine Folge des anschließenden „Kalten Kriegs“ war die deutsch-deutsche Teilung – vor 25 Jahren beendet.

Ehrfurcht und Stolz: Semperoper feiert Wiedereröffnung vor 30 Jahren

09.02.15 (dpa) -
Dresden - Es war so etwas wie ein vorweggenommener Mauerfall. Als am 13. Februar 1985, dem 40. Jahrestag ihrer Zerstörung, die Dresdner Semperoper wiedereröffnet wurde, saßen im Publikum Ost und West harmonisch vereint. Ex-Kanzler Helmut Schmidt (SPD) war genauso angereist wie Niedersachsens Regierungschef Ernst Albrecht (CDU). Die Nationalhymne der DDR diente als Ouvertüre.

Link-Tipps 2014/10

06.10.14 (David Stingl) -
kukikblog – Kunst und Kitsch im Kirchenlied +++ Composers Doing Normal Shit +++ Medien der DDR im Wandel

Von der Mauer zum Markt

20.11.13 (Anna Schürmer) -
Am 9. November 1989 wuchs zusammen, was zusammengehört. Aber auch die kulturelle Wiedervereinigung war keine Einheit zu gleichen Teilen. Vielmehr ging die Deutsche Demokratische in der Bundesrepublik auf und die meisten ihrer Institutionen und Infrastrukturen unter. 2013 dominiert beim Blick auf die ostdeutschen Komponisten eine pejorative Lesart von der restriktiven sozialistischen Kulturpolitik – was faktisch einer Marginalisierung gleichkommt. Eine Eigenschau auf die Probleme der Kunst im marktwirtschaftlichen Wechselspiel von Angebot und Nachfrage wird dabei tunlichst vermieden. Dabei kann der Westen beim Blick in den Osten nicht nur eine besondere Wertschätzung von Werkschöpfung, sondern auch eine alterierende Ästhetik und ihre Vertreter (kennen)lernen.

Klatschen für den Klassenfeind - West-Musiker auf DDR-Bühnen

04.07.13 (dpa) -
Warum hatte Joe Cocker Angst vor dem Gefängnis? Wie kam es dazu, dass der FDJ-Geburtstag ausgerechnet mit Depeche Mode – also Klassenfeinden - gefeiert wurde? Eine MDR-Dokumentation widmet sich den Konzerten von West-Stars in der DDR 1988.
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