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Alle Artikel kategorisiert unter »Francis Poulenc«

Großer Opernabend von enormer emotionaler Dichte – Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Viele Jahre lang war das Essener Aalto-Theater im Ruhrgebiet quasi die „erste Adresse“ in Sachen Oper. Doch seit zwei, drei Spielzeiten verlagert sich offenbar diese Spitzenposition. Mehr und mehr entwickelt sich das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit seinen Inszenierungen zum führenden Opernhaus der Metropolregion. Was sich wieder einmal bestätigt angesichts der jüngsten Premiere von Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“.

Jenseits der Routine – Die Nordic Voices und Nils Petter Molvaer in München

02.12.17 (Wolf Loeckle) -
Alle reden von der Hektik, von der Unruhe, von der Egozentriertheit dieser Tage, Wochen, Monate. Geschäftstüchtige Gschaftlhuber bieten Lehre an, um der inneren Leere entgegen zu wirken – an Bord von Traumschiffen, Traumjets, Dreamlinern. Religiöse Demagogen spielen sich auf. Politschwätzer rüsten sich. Dass das Hochgeistige, das Musikalische zumal, therapietechnisch gesehen hilfreich sein kann, wird immer wieder in die Debatte geworfen.

Pariser Gericht hebt Urteil gegen Münchner Opern-Inszenierung auf

23.06.17 (dpa) -
Paris/München - Das oberste französische Gericht hat ein Urteil gegen eine Inszenierung der Oper «Dialogues des Carmélites» an der Bayerischen Staatsoper in München gekippt. Die Erben des französischen Komponisten Francis Poulenc (1899-1963) und des Librettisten hatten 2012 gegen die Inszenierung von Regisseur Dmitri Tcherniakov geklagt, dem sie eine Entstellung der Schlussszene vorwarfen.

Choreografin Sasha Waltz weiht Elbphilharmonie-Foyers ein

22.12.16 (dpa) -
Mit einem Festakt wird der Konzertsaal der Hamburger Elbphilharmonie am 11. Januar eröffnet. Doch schon zuvor lässt sich in dem spektakulären Bau Besonderes erleben: Am Neujahrstag erkundet die weltweit gefeierte Choreografin Sasha Waltz mit einer Performance die sechsstöckigen Foyers.

Silberscheiben, die bleiben

19.12.16 (Michael Kube) -
Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker: Sammlerobjekte. Wieder ist ein Jahr vorüber und wieder sind einem zahllose CDs durch die Hände gegangen. Viel Gutes war dabei, aber auch erstaunlich viel Durchschnittliches. Nur selten Herausragendes, aber auch kaum wirklich Schlechtes. Und obwohl alle vom Streaming reden, setzt „die Klassik“ noch immer auf die Silberscheibe – als haptisches Repräsentationsobjekt für ein in weiten Teilen wertkonservatives Publikum, das nach dem eigenen Geschmack auch seine Sammlung haben möchte.

Erben wollen Aufführung von Poulenc-Oper in München verhindern

07.01.16 (dpa) -
München/Paris - Die Erben des Komponisten Francis Poulenc und des Autors Georges Bernanos wollen die Aufführung der Oper «Dialogues des Carmélites» an der Bayerischen Staatsoper in München verhindern. Sie fordern Änderungen der Inszenierung, wie das Opernhaus am Donnerstag mitteilte.

Kühl und bestechend

26.11.15 (Frieder Reininghaus) -
Esa-Pekka Salonen und Krzysztof Warlikowski präsentieren Béla Bartóks „Barbe-bleue“ und Francis Poulenc „La Voix humaine“ an der Pariser Oper. Frieder Reininghaus hörte eine herausragende Barbara Hannigan.

Janácek und Poulenc ineinander verschränkt, am Ende gleichzeitig – „Tagebuch eines Verschollenen“ und „La Voix humaine“ in der Werkstatt der Berliner Staatsoper

09.11.14 (Peter P. Pachl) -
So neu ist der Versuch, zwei musikdramatische Themenbereiche musikalisch miteinander zu verweben, nicht: der Praxis der Intermedien im barocken Theater folgte das Denkspiel einer quasi gleichzeitigen Aufführung von Tragödie und Komödie in Hofmannsthals „Ariadne auf Naxos“, von Richard Strauss als dem Komponisten beider Fachbereiche interpolierend umgesetzt. Eine Steigerung erfolgte durch die in die Uraufführung von Szenen aus Ernst Theodor Amadeus Hoffmanns Oper „Liebe und Eifersucht“ integrierten Szenenblöcke aus Judith Weirs Hoffmann-Oper „Heaven Ablaze in His Breast“, 2002 auf dem Flaggenhof der Plassenburg in Kulmbach durch das Ensemble des pianopianissimo-musiktheaters, vom Publikum durch das erforderliche, geschärfte jeweilige Umhören auf Musikstile aus zwei Jahrhunderten als besonders spannend rezipiert.

Kinder für das Vaterland durch Junggesellenzeugung – „Les Mamelles de Tiresias“ an der Brüsseler Oper

17.01.14 (Frieder Reininghaus) -
Sowohl der Text wie die Musik zu „Les Mamelles de Tirésias“ stammen mitten aus dem Krieg – das Drame surréaliste Apollinaires aus dem ersten Weltkrieg (aus dem Paris des Jahres 1917), die Musik von 1944 und ebenfalls aus der französischen Hauptstadt, aus dem von der Wehrmacht besetzten Paris. In zumindest ironischer Weise geht es in dieser an Hervé anknüpfenden Opéra-bouffe darum, die kriegsbedingten „Ausfälle“ auf den Konten des „Humankapitals“ durch verstärkte Zeugungsanstrengungen und Empfängnisbereitschaft zu kompensieren.

Explosiv und atmosphärisch: die gelungene Debüt-CD der Schwestern Mona und Rica Bard

14.10.13 (Ute Schalz-Laurenze) -
In Mannheim und Lübeck haben die Pianistinnen Mona und Rica Bard ihre Solistendiplome gemacht. Die Schwestern spielen seitdem zusammen als Klavierduo und legen nun ihre erste CD vor, die vom ersten Ton an Spannung bietet.
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