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Alle Artikel kategorisiert unter »Improvisation«

Mit den Ohren lernen lernen

09.06.16 (Juliane Felsch-Grunow) -
Träumen – auch das gehört wahrscheinlich dazu. Ein geschultes Gehör, ein feines Gespür, musikalisch wie empathisch, diplomatisches Geschick. Niemand wird bestreiten, dass das unverzichtbare Gaben sind, um den Chefposten eines Chores auszufüllen, egal, wie jung oder alt seine Sänger auch sind. Aber Träumen, Probieren um der Sache willen, Neues wagen, ohne zu wissen, ob man am Ende scheitert oder einen Erfolg feiert – das passt doch kaum zum Effizienzstreben der Gegenwart.

Innovation und Kreativität – Aktivitäten für Neue Musik

30.11.15 (Gunter Sokolowsky) -
Seit 40 Jahren werden die Aktivitäten des Fortbildungszentrums für Neue Musik sehr erfolgreich weiterentwickelt. Aufgrund seiner jahrelangen internationalen Wirksamkeit wurde das Zentrum auch European Live Electronic Centre (EULEC).

Frei-Spiel: Jazz-Rock-Pop für KlassikerInnen

30.04.15 (N.N.) -
Eigene Melodien erfinden, interessante Akkorde und Harmonien entdecken, sich durch die Mitspieler im Ensemble inspirieren lassen und so die Fantasie beflügeln – das nennt man Improvisieren. Wer Jazz-, Rock- und Pop-Musik macht, kommt ohne das Musizieren aus dem Stegreif nicht aus.

„The Art of Improvisation“ – Freiheit und Mystik: Persische Musik mit Hossein Alizadeh

13.11.14 (Arash Alborz) -
7. November, Köln, ein persisches Konzert: „The Art of Improvisation“, mit Unterstützung des Diwan-Vereins für deutsch-iranische Begegnung. Hossein Alizadeh spielt Tār und Setār, Saba Alizadeh und Behnam Samani spielen Kamāncheh und Tombak. Der berühmte Tār- und Setār-Spieler Alizadeh ist bekannt als innovativer Komponist für neue Ensembles und eleganten Satz für iranische Instrumente. In der persischen klassischen Musik ist er auch sehr beliebt für seine Improvisationen. Und dieses Mal führte der Meister der persischen Improvisationskunst mit zwei anderen Musikern eine exzellente improvisatorische Musik im belgischen Haus auf.

Relevanz und Redundanz

06.10.14 (Florian Heigenhauser) -
Thomas Lang: Introduce Songwriting, AMA +++ Hermann Keller: Neue Musiklehre. Grundlagen für Komposition und Improvisation, Bockel

In einem Meer von Schwingungen

28.08.14 (Dietrich Schlegel) -
Waren Sie schon einmal in einem „Geräusch-Café“? Und haben dort gar ein Konzert gehört? Wohl kaum, wenn Sie nicht gerade am 2. oder 3. April in einer Kölner Galerie weilten, um – ja, um einfach nur Geräuschen zuzuhören, die aus einigen kleinen Lautsprechern in einen spärlich möblierten Raum rieselten. Die eher leisen Geräusche wurden nebenan von zwei Perkussionisten mittels angezündeter Streichhölzer, sich in Wasser auflösenden Vitamintabletten, zerrissenem Papier, in eine Schale kullernden Erbsen, raschelnden Plastiktüten oder auch schepperndem Besteck und Geschirr erzeugt. Dazwischen Geknister und Geknaster. Alle halbe Stunde ertönte eine menschliche Stimme, die des Luxemburger Wahl-Kölners Guy Helminger, der live aus dem Nebenraum eigene Gedichte rezitierte.

Erlösung von der Perfektion

13.11.13 (Monika Twelsiek) -
Erwartungsvoll einerseits, vorsichtig abwartend andererseits schauten sie, die neun Klavierschüler der Studienvorbereitenden Ausbildung der Rheinischen Musikschule Köln, die sich unter der Leitung des Dozenten Philip Scharnberg vier Stunden lang auf das Abenteuer „Improvisation“ einlassen wollten. Die Jugendlichen – 13 bis 17 Jahre alt – sind exzellente Pianistinnen und Pianisten, sie haben eine brillante Technik und sind hoch musikalisch. Alle haben Wettbewerbserfahrung und sind es gewohnt, klassische Werke in hoher Qualität zu interpretieren.

Buch-Tipps 2013/09

05.09.13 (Michael Wackerbauer) -
Bernhard Richter: Die Stimme. Grundlagen – Künstlerische Praxis – Gesunderhaltung +++ Kathrin Graf: Sängerische Begabung. Perspektiven auf einen künstlerischen Beruf. Eine Studie +++ Albert Kaul/Jürgen Terhag: Improvisation. Elementare Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Splitter – Orchester präsentiert die ganze Berliner Improvisations-Szene

23.11.10 (Stefan Pieper) -
Am 27. November 2010 wird das in Berlin einmalige "Splitter Orchester", bestehend aus 24 MusikerInnen der so genannten Echtzeitmusikszene, sein erstes großes Berliner Konzert spielen. Im Radialsystem V werden die Einflüsse aus den Bereichen Neue Musik, Elektronik, Experimentalmusik, Noise und Jazz zu einem einzigen Organismus verschmelzen.

Sucht die perfekte Harmonik: Lucas Heidepriem Trio im Jazzclub Karlsruhe

19.11.10 (Anneke Brüning) -
Es war, als ob einem vielversprechenden Sportler plötzlich ein Bein abgehackt worden wäre: Mit Anfang 30 bekam der Posaunist und Mangelsdorff-Schüler Lucas Heidepriem eine schmerzhafte Gewebekrankheit in den Lippen. So hart es damals für ihn war, das Blasinstrument aufzugeben und alles auf eine neue Karte zu setzen: heute, fast zwanzig Jahre später, scheint er geradezu froh über diesen Schicksalsschlag. Jetzt trat er seit langer Zeit wieder im Karlsruher Jazzclub auf. Diesmal an einem anderen Instrument: dem Klavier.
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