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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikunterricht«

Rückblende 2019/07 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

29.06.19 (Juan Martin Koch) -
Vor 100 Jahren: Ein Notschrei +++ Vor 50 Jahren: Eine „unmusikalische“ Notiz +++

Ohne Musik wär’ alles nichts

29.06.19 (Carl Parma) -
Selten wurde eine Institution so häufig und mit so viel Inbrunst totgesagt wie das Gymnasium. Aber allen Reformen und Unkenrufen zum Trotz lässt sich vermelden: alive and well. In ihrer 200-jährigen Geschichte war diese Schulform unweigerlich immer wieder Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen: ursprünglich von Humboldt – der selbst nie eine Schule besuchte – als „zweckfreie“ Form der Selbstbildung erdacht, wurde sie alsbald zur Kaderschmiede des preußischen Beamtenapparates und kann sich heute mit etwa 50 Prozent eines Jahrgangs getrost als „Hauptschule der Nation“ bezeichnen, von der mithin auch eine immer deutlichere Praxisausrichtung gefordert wird. Eine solche Entwicklung kann natürlich nicht ohne Folgen für Bildungsidee und Lerninhalte einer Schulform sein.

Buch-Tipps 2019/06

18.06.19 (Michael Wackerbauer) -
Arnold Schönberg: Der musikalische Gedanke, hg. v. H. Krones (Sämtliche Schriften. Kritische Gesamtausgabe, Abt. II, Bd. 6: Fragment gebliebene Lehrwerke I), Universal Edition +++ Querschnitt. 111 Werke aus 50 Jahren Wittener Tage für neue Kammermusik, hg. v. H. Vogt/R. Peters, Wolke +++ Aktives Musikhören. Praxisbuch zur Rezeptionsdidaktik im Musikunterricht, hg. v. G. Biegholdt, Helbling

„The School I’d Like“

29.05.19 (Gabriele Puffer) -
Von 15. bis 18. Mai 2019 trafen sich im schwedischen Malmö Musikpädagoginnen und -pädagogen aus ganz Europa zur 27. Konferenz der European Association for Music in Schools (EAS).

Ministerin Prien will Musikunterricht in Schleswig-Holstein stärken

22.05.19 (dpa) -
Kiel - Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien will den Musikunterricht an den Schulen stärken. Die CDU-Politikerin gab dazu am Dienstag ein Bündel von Maßnahmen bekannt, um mehr Musiklehrer an die Schulen zu bringen. Die Bedeutung der kulturellen Bildung und namentlich der Musik könne man nicht hoch genug wertschätzen.

Messetalks 2019: Quereinsteigen in den Lehrberuf

In dieser Gesprächsrunde auf der Leipziger Buchmesse diskutiert nmz-Herausgeberin Barbara Haack mit Dr. Georg Biegholdt (BMU), Gabor Scheinpflug, (ver.di), Dr. Ute Welscher (Bertelsmann-Stiftung) und Ulrich Rademacher (VdM) über den Lehrkräftemangel im Musikunterricht und mögliche Perspektiven.

Bundesverband Musikunterricht: Chancen einer Uni-Fusion nutzen

17.03.19 (dpa) -
Kaiserslautern (dpa/lrs) - Nach dem Landesmusikrat hat auch der Bundesverband Musikunterricht (BMU) auf neue Chancen für das Schulfach Musik bei der geplanten Umstrukturierung der Uni-Landschaft in Rheinland-Pfalz hingewiesen. Gegenwärtig gebe es vor allem an Grundschulen, aber auch an Förder- und Realschulen plus im Land viel zu wenige ausgebildete Musiklehrer, kritisierte der BMU-Landesverband Rheinland-Pfalz am Sonntag in Kaiserslautern.

Entfachlichung des Musikunterrichts

27.02.19 (Hermann Wilske) -
Sehenden Auges sind die Kultusministerien in allen 16 Bundesländern Deutschlands in eine Mangelsituation bei der Musiklehrerversorgung im Grundschulbereich hineingeschlittert. Ohne Gegenreaktion hat man den unübersehbaren Geburtenanstieg seit 2011 hingenommen, und was die sich zeitgleich vollziehende Pensionierungswelle anbetrifft, so haben die Prognosen der Statistischen Landesämter darüber auch nicht die geringsten Zweifel gelassen. Man wollte es so.

„Gymnasiale Oberstufe 4.0“

27.02.19 (Gabriele Puffer) -
Die Rückkehr zum G9 in Bayern erfordert eine Reform der Oberstufe und bietet Möglichkeiten zu inhaltlichen Nachjustierungen und Neuansätzen. Eine Anfrage zu Vorschlägen einer inhaltlichen Ausgestaltung der künftigen 11. Klasse erging bereits vor Längerem an die Lehrerverbände, auch an den VBS, erwies sich aber aus mehreren Gründen als schwer beantwortbar:

Quereinstieg als Problem und Chance

27.02.19 (Carl Parma) -
Die grundständige Ausbildung des Musiklehrkräftenachwuchses an Musikhochschulen, Universitäten und Pädagogischen Hochschulen ist eine Errungenschaft aus den 1920er-Jahren (Kestenberg-Reform) – in einer ökonomisch viel schwierigeren Zeit als der heutigen. Damals wurde das Selbstverständnis des Schulmusikers geprägt: weg vom Singelehrer hin zu einem vollwertigen künstlerisch-wissenschaftlich ausgebildeten Akademiker. Nur so konnte Musik letztlich als gleichberechtigtes, auch abiturrelevantes Fach in den Fächerkanon eingehen.
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