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Alle Artikel kategorisiert unter »Sarah Maria Sun«

Klanglandschaften aus Erinnerungen und Sehnsucht: Seelensuche in Salzburg

15.04.17 (Michael Ernst) -
Das halbe Jahrhundert Osterfestspiele Salzburg feiert fünf Jahre Sächsische Staatskapelle: Die Salzburger Schönheit steht sicherlich nicht im Schatten der Berge ringsum. Sie sonnt sich in deren Nähe und an der pittoresken Idylle der Salzach. Kein Wunder, dass hier, wo Meister Mozart herstammt, im 20. Jahrhundert ein Festival nach dem anderen ins Leben gerufen worden ist.

Last Christmas auf avantgardistisch

03.02.17 (Anna Schürmer) -
Die Adventszeit ist fröhliche Mitsingzeit: Noch zudringlicher als sonst schallten auf den Christkindlmärkten in diesem Jahr die überzuckerten Klänge des alten Wham!-Hits „Last Christmas“ – wie in Vorahnung auf den bevorstehenden Weltabschied seines Schöpfers George Michael. Ein vorweihnachtliches Konzert der kontrastierenden Art bot am 16. Dezember die Musica Viva des Bayerischen Rundfunks mit einem Doppelkonzert.

Spiegelgefechte – Oscar Strasnoys „Geschichte“ in der Werkstatt der Staatsoper

27.09.15 (Peter P. Pachl) -
Witold Gombrowicz’ Oeuvre bot einer ganzen Reihe von Komponisten optimale Musiktheater-Spielvorlagen, von Volker David Kirchners „Die Trauung“, bis hin zu „Operette“ in der Vertonung von Oscar Strasnoy. Der 1970 in Buenos Aires geborene Komponist, dessen Vater mit dem polnischen Exil-Dichter persönlich bekannt war, vertonte auch Gombrowicz’ Torso „Geschichte“. Die Berliner Inszenierung in der Werkstatt der Staatsoper wurde als ein echter Theatercoup gefeiert.

Maskenspiele: Das neue Berliner Label Testklang präsentiert „Tracking Pierrot“

08.01.14 (Georg Rudiger) -
Neudeutsch nennt man das ein Konzeptalbum, was das neue Berliner Label „Testklang“ mit seiner zweiten Produktion „Tracking Pierrot“ vorgelegt hat. Arnold Schönbergs atonales Melodram „Pierrot Lunaire“ op. 21, neu aufgenommen vom Ensemble 29,46ºS, 62,7ºO unter Manuel Nawri, wird kombiniert mit Kompositionen von Max Kowalski/Johannes Schöllhorn, Hanns Eisler und Earle Brown, die auf ganz unterschiedliche Weise in Beziehung stehen zu Schönbergs epochemachendem Werk, das bei der Berliner Uraufführung am 16. Oktober 1912 von zahlreichen Störgeräuschen begleitet wurde.

Widergänger im Hotel, Dellen im Soundtrack: „Wasser“ von Arnulf Herrmann bei der Münchener Biennale

17.05.12 (Juan Martin Koch) -
Ein verwunschenes Hotel, ein leckes Aquarium, eine dezentrierte Schallplatte: das sind einige der Elemente, aus denen Komponist Arnulf Herrmann, Librettist Nico Bleutge und Regisseurin Florentine Klepper mit „Wasser“, der letzten Münchener Biennale-Uraufführung, eine atmosphärische, filmnahe Studie über Identitätsverlust entstehen lassen.
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