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Alle Artikel kategorisiert unter »Sarah Maria Sun«

Nur Kurzkonzerte, aber doppelt: 75. Sommerliche Musiktage Hitzacker

02.08.20 (dpa) -
Die Sommerlichen Musiktage Hitzacker haben am Samstag trotz der Corona-Pandemie ihre 75. Saison eröffnet. Beim Eröffnungskonzert „Drei nach Drei“, das genau um 15.03 Uhr begann, erklangen Werke von Claude Debussy, Elliott Carter, Nadia Boulanger, Anton Webern und Arnold Schönberg. Zu einem Konzert am Samstagabend wurde auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erwartet. Die Sommerlichen Musiktage dauern bis zum 9. August. Das Festival in der Stadt an der Elbe wurde 1946 begründet.

Transparente Trauer

31.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Die Madonna-Affinität des Covers ist unübersehbar, doch keine Angst. Im Gegensatz zu so manch prominenten männlichen Kollegen, deren Ausflüge in wesensfremde Welten durch CD-verbriefte Pein- und Unzulänglichkeiten belegt sind, weiß Sarah Maria Sun genau, was sie tut. Ihr neues Album „Killer Instincts“ ist eine Sammlung origineller Coverversionen gesellschaftskritischer Couleur aus Jazz, Rock, Musical und Klassik, die als Ganzes wie ein ironischer Kommentar zum politischen Machismo und Größenwahn dieser Tage erscheint.

Nachrichten 2020/07

30.06.20 (nmz) -
Meisterkurs für Stimme in Halberstadt +++ Es geht weiter in Weingarten mit der neuen Musik +++ Zertifikatskurs Musikphysiologie der UdK Berlin | Brandenburgs Festival „Intersonanzen“ wird 20 Jahre alt

Ein Blick zurück – ein Schritt in die Zukunft

15.11.18 (Erna Cuesta) -
Von der verrückten Idee eines subversiven gallischen Dorfes für unbequeme Töne zum erfolgreichen Tiroler Festival für neue Musik: 25 Jahre Klangspuren Schwaz – ein Grund zu feiern.

Traumlogik – Heinz Holligers Oper „Lunea“ am Opernhaus Zürich uraufgeführt

05.03.18 (Georg Rudiger) -
Die Musik beginnt ohne einen bewussten Anfang. Zarte Arpeggien auf der Harfe, dem Zymbal und dem Klavier vermischen sich mit Liegetönen in den Bläsern, gesummten Akkorden und Glockenschlägen zu einem Klangstrom, der immer in Bewegung bleibt. Heinz Holligers neue Oper „Lunea“, die bei ihrer Uraufführung am Opernhaus Zürich von ihm selbst dirigiert wird, bleibt nie stehen.

Mit Galgenhumor in die Apokalypse – Philippe Manourys Oper „Kein Licht“ in Straßburg

24.09.17 (Georg Rudiger) -
In der Realität leistet sich Donald Trump aktuell gerade eine beängstigende Verbalschlacht mit dem nordkoreanischen Diktator Kim-Jong-un. Auf der Opernbühne kommt der US-Präsident auch schon vor, ohne namentlich genannt zu werden. Aber nach Sätzen wie „Der König weiß nicht, was Sache ist, aber sie ist groß, wunderbar und einzigartig“ oder „Er darf überall hingreifen, überall hineingreifen, alles angreifen, alle Länder angreifen“ ist klar, wer damit gemeint ist.

Klanglandschaften aus Erinnerungen und Sehnsucht: Seelensuche in Salzburg

15.04.17 (Michael Ernst) -
Das halbe Jahrhundert Osterfestspiele Salzburg feiert fünf Jahre Sächsische Staatskapelle: Die Salzburger Schönheit steht sicherlich nicht im Schatten der Berge ringsum. Sie sonnt sich in deren Nähe und an der pittoresken Idylle der Salzach. Kein Wunder, dass hier, wo Meister Mozart herstammt, im 20. Jahrhundert ein Festival nach dem anderen ins Leben gerufen worden ist.

Last Christmas auf avantgardistisch

03.02.17 (Anna Schürmer) -
Die Adventszeit ist fröhliche Mitsingzeit: Noch zudringlicher als sonst schallten auf den Christkindlmärkten in diesem Jahr die überzuckerten Klänge des alten Wham!-Hits „Last Christmas“ – wie in Vorahnung auf den bevorstehenden Weltabschied seines Schöpfers George Michael. Ein vorweihnachtliches Konzert der kontrastierenden Art bot am 16. Dezember die Musica Viva des Bayerischen Rundfunks mit einem Doppelkonzert.

Spiegelgefechte – Oscar Strasnoys „Geschichte“ in der Werkstatt der Staatsoper

27.09.15 (Peter P. Pachl) -
Witold Gombrowicz’ Oeuvre bot einer ganzen Reihe von Komponisten optimale Musiktheater-Spielvorlagen, von Volker David Kirchners „Die Trauung“, bis hin zu „Operette“ in der Vertonung von Oscar Strasnoy. Der 1970 in Buenos Aires geborene Komponist, dessen Vater mit dem polnischen Exil-Dichter persönlich bekannt war, vertonte auch Gombrowicz’ Torso „Geschichte“. Die Berliner Inszenierung in der Werkstatt der Staatsoper wurde als ein echter Theatercoup gefeiert.

Maskenspiele: Das neue Berliner Label Testklang präsentiert „Tracking Pierrot“

08.01.14 (Georg Rudiger) -
Neudeutsch nennt man das ein Konzeptalbum, was das neue Berliner Label „Testklang“ mit seiner zweiten Produktion „Tracking Pierrot“ vorgelegt hat. Arnold Schönbergs atonales Melodram „Pierrot Lunaire“ op. 21, neu aufgenommen vom Ensemble 29,46ºS, 62,7ºO unter Manuel Nawri, wird kombiniert mit Kompositionen von Max Kowalski/Johannes Schöllhorn, Hanns Eisler und Earle Brown, die auf ganz unterschiedliche Weise in Beziehung stehen zu Schönbergs epochemachendem Werk, das bei der Berliner Uraufführung am 16. Oktober 1912 von zahlreichen Störgeräuschen begleitet wurde.
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