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Alle Artikel kategorisiert unter »Heinz Holliger«

Silberscheiben, die bleiben

19.12.16 (Michael Kube) -
Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker: Sammlerobjekte. Wieder ist ein Jahr vorüber und wieder sind einem zahllose CDs durch die Hände gegangen. Viel Gutes war dabei, aber auch erstaunlich viel Durchschnittliches. Nur selten Herausragendes, aber auch kaum wirklich Schlechtes. Und obwohl alle vom Streaming reden, setzt „die Klassik“ noch immer auf die Silberscheibe – als haptisches Repräsentationsobjekt für ein in weiten Teilen wertkonservatives Publikum, das nach dem eigenen Geschmack auch seine Sammlung haben möchte.

Zwickauer Schumann-Preis für Schweizer Oboisten Heinz Holliger

26.09.16 (dpa) -
Der Robert-Schumann-Preis 2017 der Stadt Zwickau geht an den Oboisten, Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt nach Angaben des Kulturamtes vom Freitag die jahrzehntelange Auseinandersetzung des Schweizers mit dem Schumannschen Werk. Sie soll dem 77-Jährigen am 20. Januar verliehen werden. Hollinger sagte selbst einmal, dass Schumann in jedem seiner Werke präsent sei. Seit 1961 nahm er Bezug auf dessen Werke, seine erste Schumann-Einspielung datiert von 1979.

Aspekte des Körperlichen

06.06.16 (Andreas Hauff) -
Lange stand vor allem die Frage nach dem musikalischen Material und das „Neu-Alt-Problem“ im Zentrum der Auseinandersetzung mit Neuer Musik. Dieser Feststellung des Komponisten Nicolaus A. Huber im Programmheft der 70. Frühjahrstagung dürfte kaum jemand widersprechen. Inzwischen aber, so Tagungsleiter Jörn Peter Hiekel in seinem Einführungsvortrag, hätten neue Entwicklungen in den Kulturwissenschaften, insbesondere die performative Wende in der Theaterwissenschaft, geholfen, Musik nicht mehr nur als „Text“ zu begreifen. Gerade der lange versäumte Blick auf das Körperliche helfe, die Vielfalt der Musik der letzten Jahrzehnte in den Blick zu bekommen.

… denn inniger ist, achtsamer auch … – Ein Fest zu Ehren von György Kurtág

20.12.15 (Hans-Peter Graf) -
„Wärme“ könnte eines der Schlüsselworte für das Festival zu Ehren György Kurtágs sein. Das und viel Zuneigung waren spürbar, mit der die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin anlässlich des anstehenden 90. Geburtstags im Februar nächsten Jahres die Verbundenheit des ungarischen Komponisten mit ihrem Haus würdigten.

Sexo Puro, Vera Religio, Raserei am Klavier

30.09.15 (Max Nyffeler) -
Musik von und mit: Maria de Alvear, Ute Pruggmayer-Philipp, Heinz Holliger, Moritz Ernst, Conlon Nancarrow, René Wohlhauser und Enjott Schneider

Konstellationsglück für nicht nur ein Jahrhundertwerk

05.10.14 (Andreas Kolb) -
Es war ein außergewöhnlicher Konzertabend. Selbst für das topbesetzte Lucerne Festival. Simon Rattle, hier sonst nur mit seinen „Berlinern“ zu hören, stand am Pult des Orchestra und des erstmals weltweit zusammengerufenen Chors der Lucerne Festival Academy, jenes von Pierre Boulez 2004 im Rahmen der Festspiele gegründeten „Ausbildungscampus“ für Neue Musik. In diesem Jahr wollte sich Pierre Boulez als Dirigent von Simon Rattle vertreten wissen. Und gemeinsam beschlossen sie, Berios Jahrhundertwerk auf das „Studien“-programm der Academy zu setzen.

„Mit Unterthänigkeit Scardanelli“ – Ein Holliger-Wochenende in Luzern

01.09.14 (Andreas Kolb) -
Vier Wochen dauert das Lucerne Festival jeden Sommer von Mitte August bis Mitte September. Berühmte Orchester, große Pultstars und internationale Solisten geben sich im futuristischen Luzerner Konzertsaal KKL die Klinke in die Hand. Jeder Abend muss gelingen, wenn 3.680 Augen und Ohren den hochpreisigen Auftritt des Stardirigenten, der Starsolistin verfolgen. Doch parallel zu diesem Klassik-Glamour entwickelte sich das Lucerne Festival in den vergangenen Jahren immer stärker zu einem Festival der zeitgenössischen Musik.

Diese unbezähmbare Lebensfreude

06.07.14 (Isabel Herzfeld) -
Von Ursula Mamloks Kammermusikwerk „Movements“ borgt Anne Berrini den Titel ihres Films, und tatsächlich ist „Bewegung“ für die Komponistin eine wesentliche Kategorie. Als eine Reise im Kleinen beschreibt die Filmemacherin den Weg, den Mamlok im Großen vollzog: 1939 konnte die 16-jährige Ursula Lewy in buchstäblich letzter Minute mit ihren Eltern aus Berlin nach Ecuador ausreisen und sich ein Jahr später in New York eine der Musik gewidmete Existenz erobern.

Link-Tipps 2014/06

04.06.14 (David Stingl) -
Auf ausgedehnten Streifzügen durch den akustophilen Teil des Internets begegneten dieses Mal dem Sänger David Stingl ein paar besondere „Schmankerl“, die er uns nicht vorenthalten möchte:

Freundliche Einladung zu neuer Musik

04.06.14 (Andreas Hauff) -
Die alte Kaiserstadt Speyer in der Vorderpfalz gilt nicht gerade als Hochburg der Neuen Musik. Dennoch gibt es mit den „Kontrapunkten Speyer“ nun schon im siebten Jahr eine Konzertreihe für zeitgenössische Musik. Veranstalter ist das Kulturbüro der Stadt, Initiator und künstlerischer Leiter der Speyerer Pianist Stephan Rahn, Konzertort der His-torische Ratssaal.
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