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Alle Artikel kategorisiert unter »Heinz Holliger«

Asymmetrisches Leben: Holligers „Lunea“

22.06.22 (Dirk Wieschollek) -
Künstlerphysiognomien an der Schnittstelle von visionärer Kunstausübung und pathologischer Psyche standen bei Heinz Holliger schon immer hoch im Kurs. Seine jüngste Oper „Lunea“ (2018) kreist um das Leben und Wirken Nikolaus Lenaus (1802–1850), der mit 42 Jahren in einen Zustand geistiger Umnachtung fiel. Was Holliger an Lenau besonders faszinierte, waren aber nicht die prominenten Gedichte, die zwischen Schumann und Berg zu den meistvertonten des 19. Jahrhunderts gehören, sondern die sprachliche Kühnheit von dessen „Notizbuch aus Winnenthal“, gefüllt in der dortigen Nervenheilanstalt mit aphoristischen Texten und Gedankensplittern.

Musik und Dichtung in vielfältiger Befragung

28.04.22 (nmz-red) -
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zeichnet in diesem Jahr den Schweizer Komponisten Heinz Holliger für sein künstlerisches Lebenswerk mit dem Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik aus.

Schweizer Komponist Heinz Holliger erhält Robert Schumann-Preis

27.04.22 (dpa) -
Mainz - Der Schweizer Komponist Heinz Holliger wird mit dem mit 15 000 Euro dotierten Robert Schumann-Preis ausgezeichnet. Er erhalte die Ehrung für sein künstlerisches Lebenswerk, teilte die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz am Dienstag mit.

Einblicke in die Welt des SHMF mit Sol Gabetta und dem Basler Kammerorchester

27.07.21 (Arndt Voß) -
Arndt Voß macht für uns Stippvisiten beim Schleswig-Holstein Musikfestival. So nebenbei erfährt man dabei einiges über Geografie, Zeitgeschichte, über den Lübecker Johann Balhorn und komponierende Musikwissenschaftler*innen. Aber um Schubert, Gabetta und Holliger geht es auch in Kantilenen und Elegien.

Heinz Holliger in sieben Facetten

21.05.19 (Thomas Meyer) -
Am 21. Mai kann der Schweizer Oboist, Komponist und Dirigent Heinz Holliger seinen 80. Geburtstag feiern. Für die neue musikzeitung gratuliert ihm Thomas Meyer und sortiert hier im Anschluss die vielen Aspekte seines Wirkens.

Der Mensch, ein Strandläufer am Meer der Ewigkeit

30.03.18 (Georg Rudiger) -
Die Musik beginnt ohne bewussten Anfang. Zarte Arpeggios auf der Harfe, dem Zymbal und dem Klavier vermischen sich mit Liegetönen in den Bläsern, gesummten Akkorden und Glockenschlägen zu einem Klangstrom, der immer in Bewegung bleibt. Heinz Holligers neue Oper „Lunea“, die bei ihrer Uraufführung am Opernhaus Zürich von ihm selbst dirigiert wird, bleibt nie stehen. Die Musik ist ein einziges Fluidum.

Traumlogik – Heinz Holligers Oper „Lunea“ am Opernhaus Zürich uraufgeführt

05.03.18 (Georg Rudiger) -
Die Musik beginnt ohne einen bewussten Anfang. Zarte Arpeggien auf der Harfe, dem Zymbal und dem Klavier vermischen sich mit Liegetönen in den Bläsern, gesummten Akkorden und Glockenschlägen zu einem Klangstrom, der immer in Bewegung bleibt. Heinz Holligers neue Oper „Lunea“, die bei ihrer Uraufführung am Opernhaus Zürich von ihm selbst dirigiert wird, bleibt nie stehen.

Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik 2018 – 20. Jahrgang startet am 17. Januar

11.01.18 (PM - Ultraschall) -
Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Deutschlandfunk Kultur veranstalten vom 17. bis zum 21. Januar 2018 „Ultraschall Berlin“. Das Festival für neue Musik präsentiert im 20. Jahrgang in zahlreichen Konzerten 18 Ur- und sechs Erstaufführungen.

CD-Tipps 2017/06

13.06.17 (Juan Martin Koch) -
Modern Lied. Werke von Holliger, Sciarrino, Lachenmann, Kurtág, Rihm, Lang. Sarah Maria Sun, Sopran; Jan Philip Schulze, Klavier. Mode +++ American Recital Vol. II. Werke von Reinagle, MacDowell, Antheil, Ives, Sessions. Ulrich Roman Murtfeld, Klavier. Audite

Silberscheiben, die bleiben

19.12.16 (Michael Kube) -
Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker: Sammlerobjekte. Wieder ist ein Jahr vorüber und wieder sind einem zahllose CDs durch die Hände gegangen. Viel Gutes war dabei, aber auch erstaunlich viel Durchschnittliches. Nur selten Herausragendes, aber auch kaum wirklich Schlechtes. Und obwohl alle vom Streaming reden, setzt „die Klassik“ noch immer auf die Silberscheibe – als haptisches Repräsentationsobjekt für ein in weiten Teilen wertkonservatives Publikum, das nach dem eigenen Geschmack auch seine Sammlung haben möchte.
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