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Alle Artikel kategorisiert unter »Krieg«

Autor Ilja Trojanow beschwört in Salzburg Kunst als Gegenpol zu Gewalt

27.07.22 (dpa) -
Der Schriftsteller Ilija Trojanow hat in seiner Eröffnungsrede bei den Salzburger Festspielen eine Lanze für die Kunst in Kriegszeiten gebrochen. Gleichzeitig betonte er, dass auch Menschen und Regierungen im Westen Schuld an globaler Gewalt hätten.

Pandemie, Krieg und Klimawandel

18.05.22 (Roland H. Dippel) -
Reaktionen auf die Pandemie zeigen es: Die subventionierten Musiktheater-Sparten und Opernhäuser sind keineswegs so langsam und starr, wie man ihnen nachsagt. Für diese Flexibilität benötigen sie unter allen Kultursparten die aufwändigste Organisation und Logistik. Neuinszenierungen subventionierter Musiktheater, das Eintakten großer Orchester-, Chor- und Tanzbesetzungen, nicht zuletzt das Marketing und die Außenkommunikation erzwingen unter heutigen Gegebenheiten einen Vorlauf von zwei bis zu fünf Jahren.

Studierende und der Krieg

19.04.22 (Moritz Eggert) -
Was für ein Luxusthema, über Kompositionsunterricht in Deutschland zu schreiben in diesen Zeiten. Denn es ist unvorstellbar, dass so etwas gerade in zum Beispiel Kiew stattfindet, während Bomben einschlagen und Zivilisten für einen der sinnlosesten Kriege in der Menschheitsgeschichte abgeschlachtet werden. In der Ukraine gibt es viele Musikhochschulen, zahllose Musikstudierende, Orchester und Festivals der Neuen Musik, wie zum Beispiel das berühmte „Two Days and Nights of New Music“ in Odessa. Ist ihnen gerade nach Unterricht zumute?

Wuilly Arteaga, Venezuelas Teufelsgeiger fängt in New York neu an

20.08.18 (Denis Düttmann, dpa, Mamen Sala) -
Erst spielt Wuilly Arteaga bei den Protesten gegen die venezolanische Regierung die erste Geige. Er wird zu einem Symbol des Widerstands. Nach Haft und Folter flieht er in die USA. Heute musiziert er in der U-Bahn von Manhattan – und hat einen Traum.

Aua

03.11.15 (Sven Ferchow) -
Ständig diese Subjektivität. Der Tansanier Suleiman Abdullah ist mit der Gesamtsituation unzufrieden und lässt sich den Gänseblümchenpflücker raushängen. Schuld: die CIA. Nachdem Suleiman Abdullah die CIA 2003 auf das Übelste denunzierte und als „Ersatz-CSU“ bezeichnete, ging den Amis der Schlapphut hoch. Kapuze, schwarzer Kastenwagen, Elektroschocker, und ab nach Afghanistan. Exklusivinterview im Hotel „Dark Room“. Leider mit im Reisegepäck: die irische Boyband „Westlife“ und ihr Song „My Life“ in fünfjähriger Dauerschleife. „Folter“, meint Suleiman Abdullah nun. Und möchte dafür sportliche 75.000 Dollar Schadenersatz. Von wem ist unklar, im Zweifel aber von Wolfgang Schäuble.

Ach, wir kennen uns wenig

30.09.15 (Irmgard Merkt) -
„Ach! wir kennen uns wenig“. Wohl wahr, Herr Hölderlin. Ach, wir lernen wer wir sind. Wohl wahr, Frau Merkel. Wir, die Bürger eines der reichsten Länder der Erde, wir, die guten, hässlichen, klugen, dumpfbackigen, sozialen, asozialen, weltoffenen, rassistischen, rationalen und emotionalen, herzlosen, empathischen, gedankenreichen und kulturlosen Gesellen, wir, die Deutschen. Beim Thema Flüchtlinge finden wir uns in diesen Tagen wieder in Strudeln von Informationen und Emotionen, von gutem und schlechtem Gewissen, von Unsicherheit, Ablehnung, Hass, Misstrauen, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft. Wie den kühlen Kopf zurückgewinnen?

Rückblende 2015/05

30.04.15 (Eckardt Rohlfs) -
Vor 100 Jahren: Der Wiener Tonkünstlerverein veranstaltete eine Ausstellung von Manuskripten und Instrumenten, die mit dem Kriege zusammenhängen. +++ Vor 50 Jahren: Japans Kinder spielen Bach – Erstbegegnung mit Suzukis frühinstrumentaler Muttersprache-Methode

Rückblende 2014/10

05.10.14 (nmz-red) -
Vor 100 Jahren: Kriegshilfskasse für Musiklehrende +++ Vor 50 Jahren: „Pacem in terris“

Gefährlicher Bruderzwist – Ukrainer sehen sich mit Russen im Krieg

07.08.14 (Andreas Stein, dpa, Ulf Mauder) -
Ukrainische Nationalisten und zunehmend auch unpolitische Bürger überschlagen sich inzwischen mit Initiativen gegen den russischen Feind. In der westukrainischen Stadt Lwiw (Lemberg) zum Beispiel weisen Warnschilder in Läden auf in Russland produzierte Waren hin. „Kaufe nichts Russisches, denn Russisches tötet“ – lautet die Botschaft von Privatinitiativen. Es ist ein antirussischer Trend, der sich verstärkt, seit Russland sich im März die Schwarzmeerhalbinsel Krim einverleibte – und der blutige Konflikt in der Ostukraine andauert.

Misstrauen gegen alles Militärische

10.07.14 (Albrecht Dümling) -
Nachher ist man immer klüger. Im August 1914 zogen die deutschen Soldaten noch begeistert in die Schlacht, von der sie einen schnellen Sieg erhofften. Je länger der Krieg aber dauerte und je mehr Tote und Verletzte er kostete, je mehr auch die Zivilbevölkerung leiden musste, umso mehr wich die Begeisterung der Ernüchterung. Bei Kriegsende füllten bettelnde Krüppel die Straßen.
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