Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Münchener Kammerorchester«

Espressosivissimo – Das kleine Münchner Festival für die große Galina Ustwolskaja

10.12.19 (Wolf Loeckle) -
An zwei Abenden Galina Ustwolskaja in München. Ein Festival mit Ensemblestücken, unter Tosen und Toben gespielt vom Münchener Kammerorchester, und Klavierwerken, unbeschreiblich beeindruckend gespielt von Sabine Liebner. Das lässt unseren Autoren Wolf Loeckle nach Möglichkeiten von Therapien fürs Weltgeschehen fragen.

Kompositionsauftrag musica femina münchen 2019 an Justė Janulytė

Der Kompositionsauftrag von musica femina münchen geht 2019 an die litauische Komponistin Justė Janulytė. Der Auftrag ist mit 7.500 Euro dotiert. Eine fachkundige Jury hat die 37-jährige einstimmig ausgewählt, eine Komposition für Kammerorchester­ in der Länge von 15 bis 20 Minuten zu schreiben. Das Werk wird in der Saison 2020/2021 vom Münchener Kammerorchester uraufgeführt. Das MKO gehört zu den führenden Kammerorchestern weltweit und hat sich besonders der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten verschrieben.

Quartette, Zwiefache, Heurigengesang

Der Autor dieser Zeilen war seit stolzen zwölf Jahren nicht mehr bei einem Konzert der Münchner aDevantgarde, deren 15. Festival vom 27. Mai bis 2. Juni unter dem Motto „drunter/drüber“ stattfand. Der lange Hiatus ist natürlich leicht damit zu erklären, dass der Rezensent seit nunmehr fast 18 Jahren im fernen New York lebt. Deshalb sei es erlaubt, in dieser Besprechung gelegentlich Vergleiche anzustellen zwischen der kulinarischen Musikstadt an der Isar, die im Rest der Welt eben doch eher für ihre Opernfestspiele und Spitzenorchester bekannt ist als für ihre Neue-Musik-Szene, und dem Big Apple, der sich neben Berlin sicherlich als die zweite Hauptstadt der Neuen Musik fühlen darf, sowohl was die jüngere Musikgeschichte (von der New York School über Minimalismus zu Bang on a Can,) als auch die schiere Dichte an spezialisierten Ensembles und Festivals angeht.

Musikalische Vaterfigur

27.02.19 (jmk) -
Es gab eine Zeit, da verging kaum ein Tag, an dem man im Bayerischen Rundfunk nicht den Namen Hans Stadlmair hörte. Kein Wunder, über 500 Aufnahmen sind unter seiner Leitung für den BR entstanden. Viele davon stammen von „seinem“ Münchener Kammerorchester.

Architektur mit Zischen und Kratzen

21.07.18 (Marco Frei) -
Das „Faust-Festival“ in München war nicht wirklich der geeignete Ort für diese Uraufführung. Besser wäre die Münchener Biennale für neues Musiktheater gewesen. Hier hätte das „Leuchtturmprojekt (mit Epilog im Himmel)“ nicht nur perfekt gepasst, sondern: Es hätte das Programm der diesjährigen Biennale fraglos bereichert. Leider ist es im Vorfeld zu keinem Kontakt gekommen. Dabei wurde eine Musik-Performance realisiert, die man so schnell nicht vergessen wird.

Kein Unwetterbericht – Heiter bis wolkig: Zwischenfazit der Münchener Biennale 2016

01.06.16 (Anna Schürmer) -
Seit Wochen zeigt sich der Bayerische Frühsommer durchwachsen: Regen, Sturm und Hitze wechseln sich unkontrollierbar ab und schaffen damit ein atmosphärisches Ambiente, dass den Start der Münchener Biennale für neues Musiktheater 2016 – der ersten und gespannt erwarteten Ausgabe unter Manos Tsangaris und Daniel Ott – seltsam treffend illustriert.

Zwischen Geniekult und Werkstatt – Lera Auerbach beim Rheingau-Musik-Festival

14.09.15 (Andreas Hauff) -
Manch ein Veranstalter dürfte von diesen Zahlen nur träumen: 153 Veranstaltungen an 43 Spielstätten, eine Auslastung von 90,25 % bei einem Karten-Angebot von 118.000, 99,69 % Eigenfinanzierung aus Eintritts- und Sponsorengeldern. Auch beim diesjährigen Rheingau-Musik-Festival war der Zuspruch ungebrochen.

Mondlose Welt ohne Sonnenuntergänge – Uraufführung von Salvatore Sciarrinos „L'imprecisa macchina del tempo“

10.04.14 (Peter P. Pachl) -
Der 1947 geborene italienische Komponist Salvatore Sciarrino hat das Glück, dass in dieser Saison in Berlin sein Werk ganz besonders fokussiert wird: Am 14. Juni bringt die Staatsoper seine Oper „Lohengrin“ und bereits eine Woche später inszeniert Jürgen Flimm die Uraufführung von Sciarrinos „Macbeth“. Und im Vorfeld wurde im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie mit großem Publikumszuspruch „L'imprecisa macchina del tempo“ uraufgeführt, ein durch die Ernst von Siemens Musikstiftung finanzierter, gemeinsamer Kompositionsauftrag von RIAS Kammerchor und Münchener Kammerorchester.

Phänomenale Phänomene: Das Münchener Kammerochester mit dem Cellisten Nicolas Altstaedt und der geigenden Dirigentin Esther Hoppe

24.02.13 (Wolf Loeckle) -
Während hierzulande in München und dieser Tage im Februar 2013 ziemlich Viele von weltfähiger Saalakustik und Weltnineaukonzertsaal reden, vollbringt das Münchener Kammerorchester (MKO) ein ums andere Mal Geniales, Gravierendes, Großartiges. In Abonnementkonzerten, mit carte blanche-Angeboten, nach Art von Aidskonzerten.

Vom Unverzichtbaren des Probenraumes, oder: das Münchener Kammerorchester hat dergestaltige Probleme…

02.04.12 (Wolf Loeckle) -
Ohne „Erarbeitungszentrum“-, ohne Probenraum also geht für kein Orchester der Welt irgendetwas. Nicht dass da und in luxuriösen Philharmonien der gehobenen Architektur-und-Akustik-und-Ästhetik-Kategorie Musik erst zu dem würde was sie ist. So nach dem Motto je teurer-je-chicer-je-designter desto besser. Da gibt es schon Beispiele, dass dem nicht unbedingt so sein muss.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: