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Alle Artikel kategorisiert unter »musica viva«

Verschieden genug, um sich verbinden zu können

27.08.20 (Michael Ernst) -
Das Musikfest Berlin konnte ebenso gerettet werden wie die musica viva in München. Durch die Corona-Pandemie war beides in Frage gestellt, aufgrund der inzwischen eingetretenen Lockerungen dürfen die Veranstaltungen aber stattfinden, freilich in aktualisierter Form sowohl hinsichtlich des Publikums als auch der Programme. Winrich Hopp, seit 2006 Künstlerischer Leiter beim Musikfest und seit 2011 in gleicher Funktion auch bei der musica viva tätig, spricht mit Michael Ernst über seine Freude, dass komplette Absagen verhindert werden konnten, sowie über die notwendig gewordenen Abstriche.

Musikfest Berlin: „Beethoven 2020 geht nicht ohne Levit“ – Michael Ernst im Gespräch mit Winrich Hopp

24.08.20 (Michael Ernst) -
Das Musikfest Berlin konnte ebenso gerettet werden wie die musica viva in München. Durch die Corona-Pandemie war beides in Frage gestellt, aufgrund der inzwischen eingetretenen Lockerungen dürfen die Veranstaltungen aber stattfinden, freilich in aktualisierter Form sowohl hinsichtlich des Publikums als auch der Programme. Winrich Hopp, seit 2006 Künstlerischer Leiter beim Musikfest und seit 2011 in gleicher Funktion auch bei der musica viva tätig, spricht mit Michael Ernst über seine Freude, dass komplette Absagen verhindert werden konnten, sowie über die notwendig gewordenen Abstriche.

Leidenschaft und Besessenheit

29.10.19 (nmz-red) -
In diesem Jahr wäre die russische Komponistin Galina Ustwolskaja 100 Jahre alt geworden. Beim musica viva-Sonderkonzert führen die Musikerinnen und Musiker des Symphonieorchesters des BR die auf internationalen Konzertbühnen nur selten zu erlebende Ensemble-Trilogie „Triade“ auf: Die groß dimensionierte und höchst expressive „Triade“, ein Ausnahmewerk ersten Ranges, entstand in den Jahren 1970 bis 1975 und besteht aus den Sätzen „Dona nobis pacem“, „Dies irae“ und dem „Benedictus qui venit“.

Kurz vor dem Kontrollverlust

30.05.19 (Juan Martin Koch) -
Zwei Konzerte im Rahmen der musica-viva-Reihe des Bayerischen Rundfunks, keine Uraufführung: Es war ein untypisches Miniatur-Festival Anfang Mai in München: Zunächst elektrisierte das London Symphony Orchestra (LSO) unter seinem neuen Chefdirigenten Simon Rattle die Gasteig-Philharmonie, dem Konzept der „räsonanz“-Konzerte der Siemens Musikstiftung entsprechend, mit modernen Klassikern (Turnage, Birtwistle und Adams), tags darauf durfte Peter Eötvös am Pult des BR-Symphonieorchesters mit jüngeren eigenen Werken gleichsam sich selbst ein verspätetes Ständchen zum 75. Geburtstag geben.

Volle Häuser mit neuer Musik in München: Das LSO unter Rattle bei räsonanz – Eötvös bei der musica viva

06.05.19 (Wolf Loeckle) -
München hat seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – initiiert vom großen Karl Amadeus Hartmann – seine unvergleichliche musica viva. Damals das Informationsdefizit der zwölf Jahre des tausendjährigen Reiches reparierend. Heute gehen der Blick und das Hören sensibilisierend in die große weite Welt hinaus – und von dort zurück, facettenreich navigiert von Winrich Hopp für den Bayerischen Rundfunk und seine Klangkörper samt Gastensembles und (an)reisender Interpreten. Diesmal ergab sich durch die Platzierung eine Art Minifestival.

Ästhetische Überprüfungen in Porträts

30.03.19 (Klaus Kalchschmid) -
Seit ihrer Gründung kurz nach dem Krieg durch Karl Amadeus Hartmann erfindet sich die musica viva immer wieder neu. Standen anfangs unter den Nationalsozialisten verbotene Werke im Zentrum, waren es später Konzerte ausschließlich mit Uraufführungen oder Programme, die bereits andernorts erprobte Werke mit neuen mischten. Seit 2011, als Winrich Hopp, der in den 1990ern schon Programmkurator der Reihe des Bayerischen Rundfunks für zeitgenössische Musik gewesen war, die Leitung der musica viva übernahm, hat er immer wieder andere Schwerpunkte gesetzt und stets mit Neuerungen überrascht.

musica viva: Saisonauftakt mit dem Ensemble Modern Orchestra und Enno Poppe

25.09.18 (PM) -
München - Gastspiel mit dem Ensemble Modern Orchestra und Enno Poppe Die musica viva, die Konzertreihe für zeitgenössische Musik des Bayerischen Rundfunks, präsentiert zum Auftakt der Konzertsaison 2018/19 im Münchner Prinzregententheater ein Gastspiel mit dem Flaggschiff unter den Ensembles für zeitgenössische Musik, dem Ensemble Modern.

Orchestrale Quersumme mit acht Hörnern

03.07.18 (Alexander Strauch) -
Mit dem Orchesterkonzert am 7. Juni 2018 begann für die Münchner BR-Konzertreihe musica viva eine Abfolge von Konzerten, die sich ausschließlich einem Komponisten widmen: In der Saison 2018/19 sind das etwa Peter Ruzicka und Beat Furrer. Abgesehen von Miroslav Srnka bleiben jüngere Namen außen vor. In dieser Spielzeit stand nun Helmut Lachenmann im Fokus.

Geballte Zeitgenossenschaft – räsonanz-Stifterkonzert und Lachenmanns „My Melodies“

10.06.18 (Wolf Loeckle) -
Als vor gut einem Jahrhundert das Melodiöse aus der ernsthaften Musik verbannt wurde, auf überbordende Emotionalitäten des frühen Schönberg etwa reagierend und als Reflex auch auf die Grausamkeiten des Ersten Weltkriegs, konnte keiner ahnen, welche Klangdimensionen sich öffnen würden. Ganz abstrakt. Und voll konkret.

Komponist Lachenmann setzt auf Hörner - Uraufführung in München

06.06.18 (dpa, Georg Etscheit) -
München - Die Avantgarde-Musikreihe «musica viva» des Bayerischen Rundfunks präsentiert ein neues, großes Orchesterwerk von Helmut Lachenmann. Der erteilt politischer Musik eine Absage. Wird es mit acht Solo-Hörnern dieses Mal vielleicht romantisch?
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