Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Toshio Hosokawa«

Nachrichten 2020/09

27.08.20 (nmz-red) -
Das 53. musikprotokoll mit „Hidden Sounds“ +++ Bund stützt Musikfestivals und Veranstalter +++ Festival Neue Musik Rockenhausen

Umfassende Erschütterung

31.08.18 (Dirk Wieschollek) -
Die existentielle Erfahrung von Natur ist ein zentraler Aspekt der Musik von Toshio Hosokawa, was sich keineswegs erschöpft in der Transformation konkreten Naturlauts, wie sie Wasser, Wind oder Zikadengesang auf dem spirituellen Terrain japanischer Landschaft anbieten. Hosokawas Auffassung von Natur ist von seinem Verständnis von Klang nicht zu trennen und tief verwurzelt in asiatischen Denktraditionen, die das Irdische und das Spirituelle als eine komplementäre Einheit verstehen, die von permanenten Prozessen des Werdens und Vergehens bestimmt wird.

Von Skandalen und Schönheit - Dirigent Cambreling wird 70

27.06.18 (dpa, Ulf Mauder) -
Stuttgart - Seit Jahrzehnten feiert der Dirigent Sylvain Cambreling Erfolge. Der Maestro hat Spuren in Frankfurt, Freiburg und Wien hinterlassen. Nun wird der Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart 70 - und verabschiedet sich im Südwesten. In Ruhestand geht er aber nicht.

Wie ein Erdbeben klingt? - Japaner Hosokawa an der Oper Stuttgart

26.06.18 (dpa) -
Stuttgart - Sieben Jahre nach dem Erdbeben in Japan und der so ausgelösten Atomkatastrophe in Fukushima setzt sich die Staatsoper Stuttgart künstlerisch mit der Tragödie auseinander. Der japanische Komponist Toshio Hosokawa sagte am Montag vor der Uraufführung seiner Oper «Erdbeben Träume», die Kunst helfe ihm, die schrecklichen Erlebnisse von damals zu verarbeiten.

Reich schattierte Musik für feine Ohren – Konzertabend mit Koto im „Studio Musikfabrik“ Köln

21.02.18 (Mathias Nofze) -
Sie ist „das“ typische Instrument der höfischen Musikkultur Japans: die „Koto“, eine Wölbbrettzither, über deren Wertschätzung am Kaiserhof bereits Aufzeichnungen am Beginn des 11. Jahrhunderts berichten. Einem zeitgenössischen Komponisten, sei es aus Japan, sei es aus der westlichen Hemisphäre, der für dieses Instrument zu schreiben plant, begegnet also Tradition pur. Und das kann Fluch oder Segen sein, ein lähmendes Hemmnis oder ein produktiver Widerstand.

DVD-Tipps 2017/04

09.04.17 (Juan Martin Koch) -
Toshio Hosokawa: Stilles Meer. Susanne Elmark, Mihoko Fujimura u.a. Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Kent Nagano. EuroArts +++ Giorgio Netti: Ciclo del ritorno. Anna Spina, Viola; Benoît Piccand, Klangregie. Neos +++ Der letzte Remix. A Brief History of Raubkopie. Film von Olaf Held. Monarda Arts

Das Kraftfeld der Galina Ustwolskaja

06.06.16 (Juan Martin Koch) -
Ein Klavier, acht Kontrabässe, ein Holzwürfel: Aus Galina Ustwolskajas Tag des Zorns gibt es kein Entrinnen. Man ist ihm ausgeliefert, als säße man selbst in dieser Kiste, auf die ein Hammer einschlägt. Auch das „Dona nobis pacem“, das dem „Dies irae“ in diesem Zyklus dreier „Kompositionen“ vorausgeht, ist mit seiner Besetzung aus Piccoloflöte, Tuba und Klavier eher ein schmerzverzerrter Schrei nach Frieden als dessen musikalisches Abbild.

Bühnenzauber und stilles Wasser

05.06.16 (Rainer Nonnenmann) -
Stets still und zurückhaltend auftretend, nur wenig und wenn überhaupt, dann allenfalls mit leiser Stimme sprechend, ist der 1955 in Hiroshima geborene Toshio Hosokawa zugleich einer der produktivsten, international gefragtesten und präsentesten Komponisten der Gegenwart. Sein Œuvre umfasst an die 200 Titel. Davon entstanden allein in den letzten 10 Jahren 70 Werke, neben Solo- und Kammermusik auch mehrere großbesetzte Orchesterwerke, Konzerte und Opern.

Kräfte bündeln, Klänge generieren: Das Klangzeit-Festival in Münster

23.02.16 (Stefan Pieper) -
Stefan Pieper war in den letzten Tagen in Münster unterwegs. Auf dem Klangzeit-Festival erlebte er unter anderem eines der frischesten Ensembles für Neue Klänge und andere staunenswerte musikalische Ereignisse.

Grauen und Verwüstung finden im Kopf statt

02.02.16 (Verena Fischer-Zernin) -
Wie schön darf ein Kunstwerk sein, das ein schreckliches Ereignis zum Gegenstand hat? Die Frage hat seit jeher die Gemüter bewegt, man denke etwa an die exquisite Darstellung der Leiden Jesu in den Bach’schen Passionen. Wer die Staatsoper Hamburg nach der Uraufführung von „Stilles Meer“ verlässt, dem kann sie schon einmal in den Sinn kommen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: